Modulhandbuch
für den
Master-Studiengang Physik
15. Juli 2026
Inhaltsverzeichnis
1 Studienziele und Voraussetzungen 5
1.1 Studienziele........................................... 5
1.2 Zugangsvoraussetzungen.................................... 6
2 Modul- und Veranstaltungsliste 7
2.1 Modulübersicht......................................... 7
2.2 Liste der Spezialvorlesungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
2.3 Kernangebot an Nichtphysikalischen Fächern bzw. fachübergreifenden Lehrveranstal-
tungen.............................................. 10
2.3.1 Weitere Nichtphysikalische Fächer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
3 Wichtige Bemerkungen zur Modulliste 13
3.1 GenerelleBemerkungen .................................... 13
3.2 Anerkennung von Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3.2.1 Wechsel des Studiengangs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3.2.2 Leistungen in Auslandssemestern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3.3 Hinweise zur Forschungsphase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
3.3.1 Bewertungskriterien .................................. 15
3.4 Beispiele für Studienverlaufpläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen 19
4.1 Experimentalphysik ...................................... 19
4.2 TheoretischePhysik ...................................... 25
4.3 PraktikaundSeminare..................................... 33
4.4 Spezialvorlesungen ....................................... 35
4.4.1 Physik kondensierter Materie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
4.4.2 Quanten-, Atom- und Neutronenphysik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
4.4.3 Kern- und Teilchenphysik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
4.5 Fokusvorlesungen........................................ 91
4.6 Forschungsphase ........................................ 92
4.7 Nichtphysikalische Fächer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
4.7.1 Chemie ......................................... 95
4.7.2 Informatik........................................102
4.7.3 Geschichte der Naturwissenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
4.7.4 Mathematik.......................................108
4.7.5 Meteorologie ......................................138
4.7.6 Philosophie .......................................139
4.7.7 Wirtschaftswissenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
4.8 Fachübergreifende Lehrveranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
3
1 Studienziele und Voraussetzungen
1.1 Studienziele
Übernommen von der Konferenz der Fachbereiche Physik (beschlossen 8.11.2010):
Aufbauend auf einem ersten Hochschulabschluss führt das Masterstudium zum Erwerb zusätzlicher
analytischer und methodischer Kompetenzen. Zugleich werden die fachlichen Kenntnisse und Fertig-
keiten aus dem ersten Studium vertieft und erweitert. Die Absolventinnen und Absolventen des Master-
Studienganges Physik haben Spezialkenntnisse in mehreren Teilfächern der Physik auf international
chstem Niveau erworben und sind zu selbständigem wissenschaftlichem Arbeiten befähigt. Damit
füllen sie das umfassende und wegen seiner fachlichen Breite und Flexibilität geschätzte Berufsbild des
Physikers aus. Sie sind prinzipiell zum Übergang in eine Promotionsphase befähigt.
Im Einzelnen bedeutet das:
1. Sie haben ihre mathematisch-naturwissenschaftlichen Kenntnisse vertieft, den Überblick über in-
nerphysikalische Zusammenhänge sowie solche mit den Nachbardisziplinen erweitert und sich auf
einem Spezialgebiet der Physik so spezialisiert, dass sie Anschluss an die aktuelle internationale
Forschung finden können.
2. Sie haben ihr Wissen beispielhaft auch an komplexen physikalischen Problemen und Aufgaben-
stellungen eingesetzt und können diese auf einer wissenschaftlichen Basis analysieren, formulieren
und möglichst weitgehend lösen.
3. Sie sind in der Lage, zur Lösung komplexer physikalischer Probleme Experimente zu planen, auf-
zubauen, durchzuführen und die Ergebnisse zu interpretieren (Schwerpunkt Experimentalphy-
sik) oder Simulation und Modellierung auf der Basis physikalischer Grundprinzipien einzusetzen
(Schwerpunkt theoretische Physik).
4. Sie haben in ihrem Studium soziale Kompetenzen erworben. Diese überfachlichen Kompetenzen
werden weitgehend integriert in den Fachlehrveranstaltungen sowie vor allem in der Forschungs-
phase erworben.
5. Sie haben in der einjährigen Forschungsphase die Fähigkeit erworben, sich in ein beliebiges
technisch-physikalisches Spezialgebiet einzuarbeiten, die aktuelle internationale Fachliteratur
hierzu zu recherchieren und zu verstehen, Experimente oder theoretische Methoden auf dem
Gebiet zu konzipieren und durchzuführen, die Ergebnisse im Lichte der verschiedensten physika-
lischen Phänomene einzuordnen und Schlussfolgerungen für technische Entwicklungen und den
Fortschritt der Wissenschaft daraus zu ziehen.
6. Sie besitzen nach der Forschungsphase das notwendige Durchhaltevermögen, um in Forschungs-
und Entwicklungsprojekten mit Fehlschlägen, unerwarteten Schwierigkeiten und Verzögerungen
umzugehen und gegebenenfalls mit modifizierter Strategie dennoch zum Ziel zu kommen.
7. Sie sind befähigt, auch fernab des im Masterstudium vertieften Spezialgebietes beruflich tätig zu
werden und dabei ihr physikalisches Grundwissen zusammen mit den erlernten wissenschaftlichen
Methoden und Problemlösungsstrategien einzusetzen.
5
1 Studienziele und Voraussetzungen
8. Sie sind in der Lage, komplexe physikalische Sachverhalte und eigene Forschungsergebnisse im
Kontext der aktuellen internationalen Forschung umfassend zu diskutieren und in schriftlicher
(Masterarbeit) und mündlicher Form (Vortrag mit freier Diskussion) darzustellen.
9. Sie sind sich ihrer Verantwortung gegenüber der Wissenschaft und möglicher Folgen ihrer Tä-
tigkeit für Umwelt und Gesellschaft bewusst und handeln gemäß den Grundsätzen guter wissen-
schaftlicher Praxis.
1.2 Zugangsvoraussetzungen
Die Zugangsvoraussetzungen für den Master of Science im Fach Physik sind in der entsprechenden
Prüfungsordnung geregelt. Im Folgenden werden die wichtigsten Voraussetzungen kurz zusammenge-
fasst:
Zum Masterstudiengang Physik wird zugelassen, wer über die dafür erforderliche Vorbildung ver-
fügt. Dazu ist der Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Physik mindestens mit der Note
3,0oder eines Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, der sich
davon nicht wesentlich unterscheidet, erforderlich. Zusätzlich werden inhaltlich mit den nachfol-
gend aufgeführten Bereichen des Bachelorstudiengangs Physik an der JGU Mainz vergleichbare
Kenntnisse im Umfang von mindestens
30 Leistungspunkten im Modulbereich Experimentalphysik,
19 Leistungspunkten im Modulbereich Praktika,
25 Leistungspunkten im Modulbereich Theoretische Physik,
23 Leistungspunkten im Modulbereich Höhere Mathematik und Rechenmethoden,
9 Leistungspunkten für die schriftlich abgefasste Bachelorarbeit,
erwartet. Die angerechneten Leistungspunkte richten sich nach den Maßstäben der JGU Mainz.
Bei einer schlechteren Note als 3,0oder falls die oben genannten Leistungspunkte nicht ganz
erreicht werden kann ein Auswahlgespräch beantragt werden.
Ist der Bachelorabschluss nicht gleichwertig, so können entsprechende Auflagen bei der Zulas-
sung erfolgen. Diese Auflagen haben einen Umfang von maximal 27 Leistungspunkten und sind
innerhalb des ersten Studienjahres zu erfüllen.
Da es sich um einen englischsprachigen Studiengang handelt sind keine Deutschkenntnisse erfor-
derlich. Es muss stattdessen die ausreichende Beherrschung der englischen Sprache nachgewiesen
werden. Dies kann durch ein entsprechendes Zertifikat (Niveau B2) erfolgen oder durch die Vor-
lage eines deutschen Abiturzeugnisses aus dem ersichtlich ist, dass mindestens fünf Jahre (vier
Jahre bei G8) Englisch im Schulunterricht besucht wurden und dieser mit mindestens „ausrei-
chend“ oder 5 Punkten abgeschlossen wurde.
6
2 Modul- und Veranstaltungsliste
2.1 Modulübersicht
Modul SWS LP
Pflichtmodule
Experimentalphysik 3 V + 1 Ü 6
Theoretische Physik 4 V + 2 Ü 9
Seminare 4 S 8
F-Praktikum 8 P 10
Summe 33
Forschungsphase
Spezialisierung F 15
Methodenkenntnis F 15
Masterarbeit F 30
Summe 60
Wahlpflichtmodule
Spezialvorlesung 3 V + 1 Ü 6
Fortgeschrittene Theoreitsche Physik 4 V + 2 Ü 9
zu wählen 12-27
Wahlmodule
Fokusvorlesung 2 3
Forschungsmodul 4 V 6
Nichtphysikalisches Fach (Angebote siehe Kapitel 2.3) 9-15
zu wählen 0-15
Gesamt 120
7
2 Modul- und Veranstaltungsliste
2.2 Liste der Spezialvorlesungen
Die folgenden Vorlesungen werden regelmäßig angeboten. Sie finden die aktuelle Liste für jedes Semes-
ter in Jogustine.
Physik kondensierter Materie
Ausgewählte Kapitel der Physik kondensierter Materie
Fortgeschrittene Festkörperphysik
Moderne Methoden der Physik kondensierter Materie
Materials Science (Materialwissenschaften)
Introduction to Advanced Materials - from soft matter to hard matter
Quantum Spintronics
Superconductivity
Nonequilibrium phenomena in quantum matter
Einführung in die Theorie kondensierter Materie
Ausgewählte Kapitel der Theorie kondensierter Materie
Theorie weicher Materie I
Moderne Rechenmethoden der Physik kondensierter/weicher Materie
Computersimulationen in der statistischen Physik
Soft Materials at Interfaces
Biophysik
Advanced theoretical solid state physics
Theorie weicher Materie II
Quanten-, Atom- und Neutronenphysik
Quantenoptik (Q-Ex-1)
Photonik (Q-Ex-2)
Quanteninformation (Q-Ex-3)
Fundamentale Präzisionsmessungen (Q-Ex-4)
Kern- und Elementarteilchenphysik
Statistik, Datenanalyse und Simulation
Teilchendetektoren
Beschleunigerphysik
Teilchenphysik
Astroteilchenphysik
Kosmologie und Allgemeine Relativitätstheorie
Symmetrien in der Physik
Moderne Methoden der theoretischen Hochenergieteilchen- und Kernphysik
Theoretische Elementarteilchenphysik
Theoretische Kernphysik
8
2.2 Liste der Spezialvorlesungen
Einführung in die Gittereichtheorie
Einführung in die Stringtheorie
Effektive Feldtheorien
Theoretische Astroteilchenphysik
Amplituden und Präzisionsphysik am LHC
Funktionale Methoden und exakte Renormierungsgruppe
Vertiefende Kapitel der Teilchenphysik
Vertiefende Kapitel der subatomaren Physik
Vertiefende Kapitel der Astroteilchen- und Astrophysik
Höhere Beschleunigerphysik
9
2 Modul- und Veranstaltungsliste
2.3 Kernangebot an Nichtphysikalischen Fächern bzw.
fachübergreifenden Lehrveranstaltungen
Nichtphysikalisches Fach SWS LP
Chemie
Kernchemie 2 V + 1 Ü + 5 P 9
Kernchemie (mit zusätzlich 1 Spezialvorlesung) 4 V + 1 Ü + 5 P 12
Kernchemie (mit zusätzlich 2 Spezialvorlesungen) 6 V + 1 Ü + 5 P 15
Einführung in die Theoretische Chemie 4 V + 1 Ü + 5 P 9
Theoretische Chemie 4 V + 2 Ü + 10P 12
Geschichte der Naturwissenschaften
Geschichte der Naturwissenschaften I 4 V + 4 S + 2 Ü 15
Geschichte der Naturwissenschaften II 2 HS + 2 S 9
Informatik
Informatik I 2 V + 2 Ü + 2 P 9
Informatik II 4 V + 4 Ü 12
Informatik III 4 V + 4 Ü + 2 P 15
Informatik IV 4 V + 4 Ü + 2 S 16
Mathematik
Funktionalanalysis 4 V + 2 Ü 9
Funktionalanalysis (mit Funktionalanalysis II) 8 V + 2 Ü 15
Partielle Differentialgleichungen 4 V + 2 Ü 9
Partielle Differentialgleichungen (mit part. Differentialgl. II) 8 V + 2 Ü 15
Grundlagen der Stochastik 4 V + 2 Ü 9
Grundlagen der Stochastik (mit Stochastik I) 8 V + 2 Ü 15
Stochastik I 4 V + 2 Ü 9
Stochastik I (mit Stochastik II) 8 V + 2 Ü 15
Stochastik 2 8 V 15
Grundlagen der Numerik 4 V + 2 Ü 9
Grundlagen der Numerik (mit Numerik gewöhnlicher Differentialglei-
chungen)
8 V + 2 Ü 15
Numerik von Differentialgleichungen 4 V + 2 Ü 9
Numerik von Differentialgleichungen (mit partiellen Differentialglei-
chungen)
8 V + 2 Ü 15
Algebra 4 V + 2 Ü 9
Algebra (mit Vorlesung „Körper, Ringe, Moduln”) 8 V + 2 Ü 15
Topologie 4 V + 2 Ü 9
Topologie (mit Vorlesung „Algebraische Kurven und Riemansche Flä-
chen”)
8 V + 2 Ü 15
Computeralgebra 4 V + 2 Ü 9
Computeralgebra (mit Zahlentheorie) 8 V + 2 Ü 15
Differentialgeometrie und Mannigfaltigkeiten 4 V + 2 Ü 9
Funktionentheorie 4 V + 2 Ü 9
Zahlentheorie 4 V + 2 Ü 9
Funktionalanalysis 8 V + 2 Ü 15
Grundlagen der numerischen Mathematik (mit Praktikum) 4 V + 2 Ü + 2 P 12
Komplexe Differentialgeometrie 8 V + 2 Ü 15
10
2.3 Kernangebot an Nichtphysikalischen Fächern bzw. fachübergreifenden Lehrveranstaltungen
Nichtphysikalisches Fach SWS LP
Algebraische Geometrie 8 V 15
Vertiefungsmodul Analysis 8 V + 2 Ü 15
Vertiefungsmodul Eichtheorie 8 V + 2 Ü 15
Meteorologie
Wolken und Aerosole 15
Dynamik von Wetter und Klima 15
Modellierung 14
Zusammensetzung der Atmosphäre 13
Philosophie
Philosophie der Neuzeit 6 S 15
Wirtschaftswissenschaften
International Economics & Public Policy 6 V+Ü 12
Finance & Accounting 6 V+Ü 12
Marketing, Management & Operations 6 V+Ü 12
Fachübergreifende Lehrveranstaltungen
Geschichte der Naturwissenschaften I 3 V 3
Geschichte der Naturwissenschaften II 3 V 3
2.3.1 Weitere Nichtphysikalische Fächer
Auf Antrag kann das Nichtphysikalische Fach auch aus Lehrveranstaltungen anderer Fachbereiche der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die nicht im der Modulliste genannt sind, zusammengestellt
werden. Zur Übernahme in das Kernangebot ist allerdings ein zustimmender Beschluss des Fachaus-
schusses für Studium und Lehre Physik und ein Kooperationsvertrag mit dem entsprechenden Fach
notwendig. Das vorgeschlagene Nichtphysikalische Fach sollte einen quantitativen, naturwissenschaftli-
chen oder mathematisch logischen Bezug haben und in der Herangehensweise einem naturwissenschaft-
lichen bzw. mathematischen Fach ähneln. Im Vorfeld ist daher ein rechtzeitiges Beratungsgespräch mit
der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses nötig.
11
3 Wichtige Bemerkungen zur Modulliste
3.1 Generelle Bemerkungen
1. Die Sprache von Physikveranstaltungen ist Englisch, es sei denn alle Teilnehmerinnen und Teil-
nehmer sind der deutschen Sprache mächtig und es besteht der Konsens die Veranstaltung in
deutscher Sprache abzuhalten
2. Im Master-Studiengang müssen mindestens 120 LP erreicht werden. Ab einer Überschreitung um
6 LP muss ein klärendes Gespräch mit einem Studienfachberater oder einer Studienfachberaterin
stattfinden.
3. Vor Abschluss des Master-Studiums müssen alle drei Experimentalphysik 5 Vorlesungen (Ex-
5a, Ex-5b, Ex-5c bzw. Ex-A, Ex-B, Ex-C) gehört werden (5 Kursvorlesungen aus der Theorie
erfolgreich abgeschlossen) oder zwei aus den drei (mindestens 6 Kursvorlesungen in der Theorie
erfolgreich abgeschlossen). Für den Fall, dass im Bachelor-Studium nur eine Vorlesung gehört
wurde wird eine entsprechende Auflage bei der Zulassung zum Master-Studium erfolgen.
4. Wurden im Bachelor-Studium bereits alle drei Experimentalphysik 5 Vorlesungen (Ex-5a, Ex-5b,
Ex-5c bzw. Ex-A, Ex-B, Ex-C) gehört, so ist stattdessen eine weitere Spezialvorlesung zu hören.
5. Wurden im Bachelor-Studium bereits zwei der drei Experimentalphysik 5 Vorlesungen (Ex-5a,
Ex-5b, Ex-5c) und die Theorie-5 gehört, so kann die dritte Ex-5 Vorlesung durch eine Spezial-
vorlesung ersetzt werden.
6. Bei gleichwertigen Veranstaltungen wird die Mainzer LP-Zahl für Veranstaltungen anderer Uni-
versitäten anerkannt. Bei Grenzfällen können moderate Auflagen auferlegt werden.
7. Die Fachübergreifende Veranstaltung (3 LP) ist freiwillig. Als Vorlesungen bieten sich die Ge-
schichte der Naturwissenschaften“ oder die „Einführung in die Wissenschaftsgeschichte“ an. An-
erkannt werden auch Veranstaltungen im Rahmen des „Studium Generale“ und Praktika („Som-
merstudentenprogramme“) an Großforschungseinrichtungen. Sprachkurse, die nicht im Studium
Generale angeboten werden, sowie Praktika in der Industrie und Forschungsinstituten können
nur nach Rücksprache mit einem Studienfachberater oder einer Studienfachberaterin anerkannt
werden. Die Leistungspunkte der Fachübergreifenden Veranstaltung werden mit denen aus dem
Bereich des Nichtphysikalischen Nebenfachs zusammengezählt. Die Summe ist auf 15 Leistungs-
punkte gedeckelt.
8. Weitere Kursvorlesungen aus der Theorie können im Modul “Advanced Theoretical Physics”
belegt werden. Dieses Modul ist jedoch nicht verpflichtend.
9. Das Forschungsmodul richtet sich an Studenten, die schon während ihres Masterstudiums an
weiterführenden Veranstaltungen (z.B. Graduiertenkolleg) teilnehmen möchten.
10. Masterarbeiten außerhalb des FB 08 müssen beantragt werden. Das Erstgutachten bei exter-
nen Arbeiten muss durch eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer des FB 08 erstellt
werden.
13
3 Wichtige Bemerkungen zur Modulliste
11. Bei überragenden Leistungen (derzeit Abschlussnote 1,2 oder besser und Note der Masterarbeit
1.0) wird das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ erteilt, sofern das Masterstudium
innerhalb der Regelstudienzeit, einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Masterarbeit und
das abschließende Kolloquium, beendet wurde.
3.2 Anerkennung von Leistungen
3.2.1 Wechsel des Studiengangs
Beim Wechsel von Studiengängen in Mainz und beim Wechsel nach Mainz werden Leistungen aner-
kannt, falls kein wesentlicher Unterschied bezogen auf entsprechende Leistungen des MSc-Studiengangs
Physik in Mainz besteht. Dabei können Leistungen zusammengefasst bzw. aufteilt werden, sodass for-
male Hürden durch die Anzahl von Leistungspunkten vermieden werden. Auch Nebenfächer, die nicht
im MSc-Physikstudiengang Mainz angeboten werden, können berücksichtigt werden. Jeder Fall wird
dabei individuell bearbeitet, mit den Antragsstellern diskutiert um anschließend gemeinsam ein Aner-
kennungsformulat auszufüllen (http://www.studium.fb08.uni-mainz.de/downloadcenter-physik/.
3.2.2 Leistungen in Auslandssemestern
Laut der Anerkennungssatzung der Universität sind die Qualität, das Niveau, die Lernergebnisse bzw.
Lernziele, der Workload und das Profil der Studien- und Prüfungsleistungen für eine Anerkennung
relevant. Leistungen sollen anerkannt werden, wenn kein wesentlicher Unterschied bezogen auf entspre-
chende Leistungen an der JGU bestehen. Studierende können eine Anerkennung ohne Notenübernahme
von bis zu 15 Leistungspunkte im Masterstudiengang und chstens 30 Leistungspunkten, unabhängig
von der Art der Veranstaltung, im Bachelorstudiengang beantragen. Wird dieser Umfang überschrit-
ten, legen die Studierenden fest, bei welchen der überzähligen Leistungen die Noten übernommen
werden. Sofern für ausländische Hochschulen geeignete ECTS-Einstufungstabellen vorliegen, erfolgt
die Notenumrechnung an Hand dieser Tabellen bzw. der modifizierten Bayerischen Formel. Werden
Noten in zu geringen Abstufungen vergeben, kann auch ein Vergleich der Notenspiegel herangezogen
werden.
Für einen Erasmus- Austausch ist es notwendig und für andere Auslandsaufenthalte ist sehr zu emp-
fehlen, dass Leistungen im Ausland vor Beginn des Aufenthalts mit den entsprechenden Beauftragten
bzw. Studienfachberatern abgesprochen werden.
Note Benotungsanteil Kumulierte Häufigkeit
1,0 37,08% 37,08%
1,3 26,00% 63,08%
1,7 12,42% 75,50%
2,0 8,25% 83,75%
2,3 5,33% 89,08%
2,7 3,08% 92,17%
3,0 2,83% 95,00%
3,3 1,58% 96,58%
3,7 2,00% 98,58%
4,0 1,42% 100,00%
Einstufungstabelle für den MSc-Physik in Mainz (Notenspiegel ohne Masterarbeit, Stand
März 2021). Die aktuellen Tabellen finden Sie unter dieser URL: https://sl.uni-mainz.de/
notenverteilungsskala/
14
3.3 Hinweise zur Forschungsphase
3.3 Hinweise zur Forschungsphase
Die Forschungsphase im Masterstudiengang Physik setzt sich aus den Modulen „Spezialisierung“ (3
Monate, unbenoteter Seminarvortrag, 15 LP), „Methodenkenntnis“ (3 Monate, benotet durch Vortrag
oder Portfolio, 15 LP) und „Masterarbeit“ (6 Monate, 30 LP) zusammen. Diese drei Module werden
als eine Einheit angesehen und müssen zusammenhängend innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden.
1. Die Studierenden dürfen sich zur einjährigen Forschungsphase anmelden, sofern nur noch eine
Veranstaltung bis zum Erreichen der geforderten 60 LP aussteht (z.B. eine Fokusvorlesung, eine
Spezialvorlesung oder eines der beiden Seminare). Der Beginn der Masterarbeit ist dann 6 Monate
nach Start der Forschungsphase, bis zu diesem Zeitpunkt müssen mindestens 60 der in §6 Abs.
2 genannten Leistungspunkte erworben sein.
2. Da das Modul „Spezialisierung“ ein Teil der Vorbereitung zur Masterarbeit ist, kann dieses
Modul nicht parallel zur 6-monatigen Masterarbeit belegt werden. Ein Wechsel des Betreuers ist
einmalig vor Beginn des Moduls „Methodenkenntnis“ möglich.
3. Die Meldung zur Forschungsphase geschieht im Studienbüro Physik mit diesem Antrag. Vom
Studienbüro aus wird die Modulanmeldung in Jogustine durchgeführt.
4. Soll die Masterarbeit in einer nicht dem zuständigen Fachbereich angehörenden Einrichtung
angefertigt werden, bedarf es hierzu der Zustimmung der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses
(bitte formlosen Antrag im Studienbüro stellen).
5. Die Bearbeitungszeit kann von der Prüfungsvorsitzenden um maximal vier Wochen verlängert
werden. Der Kandidat hat hierzu im Studienbüro einen formlosen, begründeten Antrag zu stellen,
der vom Betreuer mit unterschrieben sein muss.
6. Die Eingabe der Noten der Module „Methodenkenntnis“ und „Spezielisierung“ erfolgt am Ende
der einjährigen Arbeit durch das Studienbüro. Die Betreuer werden gebeten, dem Studienbüro
zusätzlich zum Erstgutachten auch die separate Note des Moduls „Methodenkenntnis“ siewie das
Bestehen des Moduls „Spezielisierung“ zu übermitteln.
7. Bei Nichtbestehen der Masterarbeit kann dieses Modul einmal wiederholt werden. Das neue
Thema der Masterarbeit muss dabei in ausreichendem Zusammenhang mit den Themen der
Spezialisierung und der Methodenkenntnis stehen.
3.3.1 Bewertungskriterien
Es gibt einige universelle Bewertungskriterien, allerdings sind kaum alle Kriterien gleichzeitig zu erfül-
len. Am wichtigsten sind die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit, der persönliche Einsatz und ein
korrektes wissenschaftliches Verhalten. Je besser die erwünschte Note, desto mehr Kriterien, darunter
vermehrt auch solche formeller Art, sollten eingehalten werden. Die folgenden Kriterien wurden im
Fachbereich zusammengestellt:
1. Schriftliche Form
a) Mindeststandards: korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion, korrekte Zi-
tiertechnik, qualitativ angemessene Quellen.
b) Herausragende Qualitätsmerkmale: besondere Stilsicherheit und Klarheit des Ausdrucks,
besonderes Erscheinungsbild, z.B. durch aussagekräftige, durchdachte oder aufwändige Gra-
fiken, aktuelle, über die Standardliteratur hinausgehende Quellen.
2. Logische Struktur der Arbeit
15
3 Wichtige Bemerkungen zur Modulliste
a) Mindeststandards: klare und ausgewogene Gliederung, Unterscheidung von Wichtigem und
Unwichtigem, Einführung in alle für das Thema der Arbeit relevanten Sachverhalte und
Begriffe.
b) Herausragende Qualitätsmerkmale: eigenständige, originelle und aktuelle Hinführung zum
Thema, besonders gelungene Einordnung des Themas in den wissenschaftlichen Kontext,
Darstellung von Wechselwirkungen mit anderen Forschungsgebieten oder Anwendungen,
aussagekräftiger Ausblick.
3. Methoden und Techniken
a) Mindeststandards: Begründung und korrekte Anwendung der verwendeten Methoden und
Techniken, nachvollziehbare Dokumentation der eigenen Arbeiten (Reproduzierbarkeit),
korrekte Angabe von Hilfestellungen (z.B. durch Mitarbeiter der Arbeitsgruppe).
b) Herausragende Qualitätsmerkmale: besonderer Schwierigkeitsgrad der Aufgaben/Techniken
unter Berücksichtigung des Abschlusses, kritisches Hinterfragen der verwendeten Techniken
und Methoden, besonders originelle und geschickte praktische Umsetzung, herausragende
Eigenleistung und besonders persönlicher Einsatz.
4. Ergebnisse der Arbeit
a) Mindeststandards: präzise und korrekte Beschreibung der selbst erzielten Ergebnisse, Her-
stellung einer klaren Verbindung zwischen Einzelleistungen und eines Bezugs zur Fragestel-
lung bzw. zur Ausgangslage.
b) Herausragende Qualitätsmerkmale: eigenständige Untersuchung von Aspekten, die über das
eigentliche Thema hinausgehen, detaillierte Diskussion verbliebener offener Fragen, kritische
Reflexion der Ergebnisse und aussagekräftiger Ausblick, Bedeutsamkeit des Ergebnisses für
die Entwicklung des Fachgebiets bzw. direkte Anwendung des Ergebnisses, externe Präsen-
tation der Ergebnisse auf Fachtagungen bzw. Publikation (in Vorbereitung).
16
3.4 Beispiele für Studienverlaufpläne
3.4 Beispiele für Studienverlaufpläne
Die folgende Tabelle zeigen typische Studienverlaufspläne bei Studienbeginn sowohl im Winter- als
auch im Sommersemester:
Studienverlaufsplan (Nebenfach: Kernchemie)
Fachse-
mes-
ter
4
Masterarbeit
Masterarbeit 29 LP
Kolloquium 1 LP 30 LP
3
Spezialisierung
15
LP
Methodenkenntnis
15
LP 30 LP
2
Spezialvorlesung
3V +
6 LP
Fortgeschrittenes
Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP
Seminare
Seminar 2
(2S)
4 LP
Seminar 1
(2S)
4 LP
Nebenfach
z.B. Chemie
Praktikum
(5P)
5 LP
Kernchemie
(2V+1Ü) 4 LP
31 LP
23 SWS
1
Experimentalphysik
3V +
6 LP
Theoretische Physik
4V +
9 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP 29 LP
19 SWS
120 LP
Studienverlaufsplan (ohne Nebenfach)
Fachse-
mes-
ter
4
Masterarbeit
Masterarbeit 29 LP
Kolloquium 1 LP 30 LP
3
Spezialisierung
15
LP
Methodenkenntnis
15
LP 30 LP
2
Fokusvorlesung
1.5V + 0.5Ü
3 LP
Fortgeschrittenes
Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP
Seminare
Seminar 2
(2S)
4 LP
Seminar 1
(2S)
4 LP
Fortgeschrittene
Theoretische Physik
4V +
9 LP
32 LP
22 SWS
1
Experimentalphysik
3V +
6 LP
Theoretische Physik
4V +
9 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP
Fokusvorlesung
1.5V + 0.5Ü
3 LP 28 LP
18 SWS
120 LP
17
3 Wichtige Bemerkungen zur Modulliste
Studienverlaufsplan (mehr Spezialvorlesungen)
Fachse-
mes-
ter
4
Masterarbeit
Masterarbeit 29 LP
Kolloquium 1 LP 30 LP
3
Spezialisierung
15
LP
Methodenkenntnis
15
LP 30 LP
2
Fokusvorlesung
1.5V + 0.5Ü
3 LP
Fortgeschrittenes
Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP
Seminare
Seminar 2
(2S)
4 LP
Seminar 1
(2S)
4 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP 29 LP
20 SWS
1
Experimentalphysik
3V +
6 LP
Theoretische Physik
4V +
9 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP 31 LP
20 SWS
120 LP
Studienverlaufsplan (eine Veranstaltung während der Forschungsphase )
Fachse-
mes-
ter
4
Masterarbeit
Masterarbeit 29 LP
Kolloquium 1 LP 30 LP
3
Spezialisierung
15
LP
Fokusvorlesung
1.5V + 0.5Ü
3 LP
Methodenkenntnis
15
LP 33 LP
2 SWS
2
Fokusvorlesung
1.5V + 0.5Ü
3 LP
Fortgeschrittenes
Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Seminare
Seminar 2
(2S)
4 LP
Seminar 1
(2S)
4 LP
Fortgeschrittene
Theoretische Physik
4V +
9 LP
26 LP
18 SWS
1
Experimentalphysik
3V +
6 LP
Theoretische Physik
4V +
9 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP
Spezialvorlesung
3V +
6 LP 31 LP
20 SWS
120 LP
18
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit
Lehrveranstaltungen
4.1 Experimentalphysik
Modul Ex-A Atom- und Quantenphysik 08.128.22071
Atomic and Quantum Physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Atom- und
Quantenphysik“ 4-6 P 147 h 7 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen
grundlegende Kenntnisse der Physik der Atome, Moleküle und Quanten erlangen,
Aufbau von Atomen und einfachen Molekülen sowie deren Wechselwirkung mit elektromagentischen Feldern,
quantenmechanisches Wissen an praktischen Beispielen einsetzen und vertiefen sowie
Einblick erhalten in moderne Verfahren der Atomphysik, Spektroskopie und Manipulation von Quantensyste-
men
Inhalte
Tiefgehende Einführung in die experimentelle Quantenphysik von Atomen und Molekülen und deren Wechselwir-
kung mit Licht, sowie deren praktische Anwendung. Die Veranstaltung umfasst die folgenden Themen:
Relativistische Effekte und Dirac Gleichung beim Wasserstoffatom, Einflüsse des Kerns, Atome in äußeren
Feldern
Atome in elektromagnetischen Feldern Licht-Materie-Wechselwirkung, kohärente und spontane Emissions-
prozesse
Mehrelektronensysteme, Grundlagen der Laserspektroskopie
Ausgewählte Anwendungen: z.B. Manipulation und Fallen für neutrale Atome, Moleküle und Ionen, Ramsey-
Methode, Atomuhr, Laser
Grundlagen der Molekülphysik
19
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex-A Atom- und Quantenphysik 08.128.22071
Atomic and Quantum Physics
Literatur
Physics of Atoms and Molecules, B.H. Bransden & C.J. Joachain
Atom- und Quantenphysik, H. Haken & H.C. Wolf
Experimentalphysik 3: Atome, Moleküle und Festkörper, Demtröder
speziellere Fachliteratur
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. P. Windpassinger
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., M.Sc. Physik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
Sprache: Deutsch oder auf Wunsch Eng-
lisch Wird die Vorlesung in englischer Spra-
che gehalten, so muss für B.Sc. Studierence
die Möglichkeit bestehen, die Prüfungsleis-
tungen in deutscher Sprache durchzuführen.
Konkret müssen Klausuren auch in deutscher
Sprache zur Verfügung gestellt werden und
Übungsaufgaben können auch in deutscher
Sprache eingereicht werden.
20
4.1 Experimentalphysik
Modul Ex-B Kern- Teilchen- und Astrophysik 08.128.22072
Nuclear, Particle and Astrophysics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Kern-, Teilchen- und Astrophysik“ 4-6 P 147 h 7 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erhalten einen Überblick über das gesamte Gebiet der Kern- und Teilchenphysik und eine
Einführung in den Gebiete der Astrophysik und Kosmologie. Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind
die Studierenden in die Lage:
die Funktionsweise der in Experimenten eingesetzten Beschleuniger und Detektorsysteme zu verstehen;
mit theoretischen Konzepten umzugehen, die in der Kern- und Teilchenphysik wichtig sind
die drei fundamentalen Wechselwirkungen der Teilchenphysik und ihre phänomenologischen Konsequenzen zu
kennen und die entsprechenden Standardexperimente und theoretischen Modelle wiedergeben zu können
kennen die wichtigsten Phänomene und Anwendungen der Kernphysik und können die Ideen der Kernphysik
wiedergeben zu können
die Bedeutung der Kern- und Teilchenphysik für die Astrophysik und Kosmologie nachvollziehen zu können
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage, an weiterführenden und speziali-
sierenden Modulen in diesem Bereich teilzunehmen.
Inhalte
Die Veranstaltung umfasst die folgenden Themen:
Einführung: Natürliche Einheiten, Symmetrien und Erhaltungssätze, relativistische Kinematik, Teilchenbe-
schleuniger und Teilchendetektoren.
Theoretische Konzepte: Symmetrien, Streuung und Wirkungsquerschnitte, Klein-Gordon- und Dirac-Gleichung,
Feynman-Diagramme.
Kernphysik: Kernmassen und -radien, Formfaktoren, einfache Kernmodelle, Schalenmodell, α-, β- und γ-Zerfall,
Kernfusion in Sternen, technische Anwendungen
Teilchenphysik: gebundene Zustände (Quarkonia, Mesonen, Baryonen), inelastische und tiefinelastische Streu-
reaktionen, Partonenmodell, Quark-Modell
Fundamentale Wechselwirkungen: starke WW, e+eReaktionen, schwache WW und elektroschwache Verein-
heitlichung, Paritätsverletzung, CP-Verletzung, W- und Z-Bosonen, CKM-Mischung, Higgs-Mechanismus, das
Standardmodell der Teilchenphysik; Neutrino Oszillationen.
Einführung in die Kosmologie: Frühes Universum, Friedmann Gleichungen, Kosmologische Beobachtungen,
Dunkle Materie
21
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex-B Kern- Teilchen- und Astrophysik 08.128.22072
Nuclear, Particle and Astrophysics
Literatur
Demtröder, Experimentalphysik 4, Springer Verlag
Povh, Rith, Scholz TTeilchen und Kerne“ , Springer Verlag
D. H. Perkins, Introduction to High Energy Physics, Cambridge UP
D. Griffiths, Introduction to Elementary Particles, Wiley-VCH
A. Liddle An introduction to modern cosmology", Wiley-VCH
Diverse andere Lehrbücher zur Kern- und Teilchenphysik
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/150
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Tapprogge, Prof. Dr. M. Ostrick
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., M.Sc. Physik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
Sprache: Deutsch oder auf Wunsch Eng-
lisch Wird die Vorlesung in englischer Spra-
che gehalten, so muss für B.Sc. Studierence
die Möglichkeit bestehen, die Prüfungsleis-
tungen in deutscher Sprache durchzuführen.
Konkret müssen Klausuren auch in deutscher
Sprache zur Verfügung gestellt werden und
Übungsaufgaben können auch in deutscher
Sprache eingereicht werden.
22
4.1 Experimentalphysik
Modul Ex-C Physik kondensierter Materie 08.128.22073
Condensed Matter Physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Physik konden-
sierter Materie“ 4-6 P 147 h 7 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach Abschluss des Moduls „Physik der kondensierten Materie“ sollen die Studierenden erwerben:
Kenntnisse über Grundlagen und Phänomene der Festkörperphysik und ausgewählter Spezialgebiete (Halblei-
terphysik, Tieftemperaturphysik, Magnetismus,..),
Kenntnisse über die elementaren Anregungen, bis hin zur Funktion in komplexen Zusammenhängen,
Fertigkeiten zur Anwendung grundlegender Methoden und Prinzipien der Beschreibung von Festkörperphä-
nomenen (Wechselwirkungen, Symmetrien, reziproker Raum, Modenspektren, Beschreibung der Störung der
periodischen Gitterstruktur, makroskopische Quantenphänomene),
wesentliche Elemente und Konzepte der Quantenmechanik, und Statistische Mechanik, um die Vielkörpernatur
der Erscheinungen zu beschreiben.
Die Vorlesung legt die Grundlagen zu einem umfassenden Verständnis materialwissenschaftlicher Fragen und zur
Erklärung der Effekte, auf denen zahllose technische Anwendungen der modernen Physik kondensierter Materie
beruhen.
Inhalte
Inter-Atomare Wechselwirkungen, Phasenverhalten
Elektronen im Festkörper: Ein-Elektronen-Modelle, freies Elektronengas, Bändermodell, Metalle, Halbleiter,
thermische Eigenschaften
Gitterschwingungen, Anharmonische Effekte, Wärmeleitung
Korrelierte Elektronensysteme: Magnetismus, Supraleitung, Topologische Systeme
Anwendungen: Spektroskopie, Nichtgleichgewicht Phänomene, Spinphysik, Polymerphysik
Einleitung in die Physik weicher Materie mit Grundlagen der Kontinuumsmechanik
Literatur
C. Kittel: Einführung in die Festkörperphysik
H. Ibach, H. Lüth: Festkörperphysik
N. W. Ashcroft, N. D. Mermin: Festkörperphysik
R. Gross, A. Marx: Festkörperphysik
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
23
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex-C Physik kondensierter Materie 08.128.22073
Condensed Matter Physics
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Demsar
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., M.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Phy-
sik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
Sprache: Deutsch oder auf Wunsch Eng-
lisch. Wird die Vorlesung in englischer Spra-
che gehalten, so muss für B.Sc. Studierence
die Möglichkeit bestehen, die Prüfungsleis-
tungen in deutscher Sprache durchzuführen.
Konkret müssen Klausuren auch in deutscher
Sprache zur Verfügung gestellt werden und
Übungsaufgaben können auch in deutscher
Sprache eingereicht werden.
24
4.2 Theoretische Physik
4.2 Theoretische Physik
Modul Th5 Theoretische Physik 5 08.128.151
Advanced Quantum Mechanics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Höhere Quantenmechanik“ 1 P 207 9 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Ziel dieser Vorlesung ist es, die Studierenden mit fortgeschrittenen Methoden der Quantenmechanik vertraut
zu machen. In diesem Zusammenhang werden Grundbegriffe der klassischen und relativistischen Quantenfeld-
theorie behandelt. Die Studierenden werden hierdurch näher an aktuelle Forschungsfelder herangeführt. In ca.
1/3 der Vorlesung setzen die Dozent/innen auch eigene Themenschwerpunkte.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Streutheorie (wünschenswert): Lippmann-Schwinger Gleichung, optisches Theorem, Bornsche Näherung, Streu-
matrix, Partialwellenzerlegung.
Vielteilchensysteme: Fock-Raum und Leiteroperatoren für Bosonen und Fermionen, kanonischer Formalismus,
kanonische Kommutatorrelationen, Hartree-Fock-Näherung.
Nicht-relativistische Materie in Wechselwirkung mit dem Strahlungsfeld (wünschenswert): Emission und Ab-
sorption von Photonen durch Atome, Streuung von Photonen an Atomen.
Relativistische Quantenfeldtheorie: Klein-Gordon und Dirac-Gleichung, zugehörige Lagrange-Dichten.
Wünschenswert: Ankopplung an das Strahlungsfeld.
Vertiefungsbereich: Themen die je nach Dozenten/Dozentin variieren können. Mögliche Gebiete:
Einführung in den Formalismus der Pfadintegrale.
Beispiele aus der Vielteilchentheorie, z.B. BCS-Theorie der Supraleitung.
Quantenoptik.
Vertiefung Gruppentheorie (Poincaré-Gruppe, Darstellungstheorie, Wigner Theorem, zentrale Ladungen,
Symmetriebrechung).
Weyl-Gleichung und Weyl-Spinoren.
Wasserstoffatom relativistisch.
Nichtrelativistischer Grenzfall der relativistischen Theorie, Foldy-Wouthuysen Transformation, relativisti-
sche Korrekturen, Ursprung der Spin-Bahn Kopplung.
Literatur
Lehrbücher der Theoretischen Physik, z.B. F. Schwabl, Quantenmechanik für Fortgeschrittene; W. Nolting, Theo-
retische Physik 7; J.J. Sakurai, Advanced Quantum Mechanics; J.D. Bjorken und S.D. Drell, Relativistische
Quantenmechanik; S. Weinberg: Relativistische Quantenmechanik; M. Stone, The physics of quantum fields.
Zugangsvoraussetzungen
25
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Th5 Theoretische Physik 5 08.128.151
Advanced Quantum Mechanics
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Theorie 1-3
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch oder Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180 (BSc) bzw. 9/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Weinzierl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, M.Sc. Physik, B.Sc. Mathema-
tik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
Sprache: Deutsch oder auf Wunsch Eng-
lisch. Wird die Vorlesung in englischer Spra-
che gehalten, so muss für B.Sc. Studierence
die Möglichkeit bestehen, die Prüfungsleis-
tungen in deutscher Sprache durchzuführen.
Konkret müssen Klausuren auch in deutscher
Sprache zur Verfügung gestellt werden und
Übungsaufgaben können auch in deutscher
Sprache eingereicht werden.
26
4.2 Theoretische Physik
Modul 165 Relativistische Quantenfeldtheorie 08.128.165
Relativistic Quantum Field Theory
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Relativistische
Quantenfeldtheorie“ (WP) 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die relativistische Quantenfeldtheorie bildet die Grundlage für das Standardmodell der Teilchenphysik und ist
für ein Verständnis der modernen Teilchen- und Hadronenphysik unabdingbar. Diese Vorlesung richtet sich an
theoretisch interessierte Studierende, die in das Gebiet der Teilchen- und Hadronenphysik einsteigen möchten. Die
Vorlesung vermittelt Grundkenntnisse in der relativistischen Quantenfeldtheorie, auf die spätere spezielle bzw.
vertiefende Vorlesungen aufbauen können.
Inhalte
Pfadintegrale, Grassmannzahlen, Quantisierung des Klein-Gordon-, Dirac- und Maxwell-Feldes, wechselwirkende
Felder, Wicksches Theorem, Feynmanregeln, Wirkungsquerschnitte, S-Matrix, LSZ-Reduktionsformel, Grundzüge
und Ausblick auf nichtabelsche Eichtheorien und spontane Symmetriebrechung.
Literatur
Lehrbücher der Theoretischen Physik, z.B.
M.E. Peskin und D.V. Schroeder, An Introduction to Quantum Field Theory.
M.D. Schwartz, Quantum Field Theory and the Standard Model
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Weinzierl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics, M.Sc. Mathematik
Sonstiges Sprache: Englisch
27
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 170 Höhere Statistische Physik 08.128.170
Advanced Statistical Physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Höhere Statisti-
sche Physik“ (WP) 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Erlernen fortgeschrittener Konzepte und Anwendungen der statistischen Physik. Erlernen zentraler Konzepte
der Physik von Systemen und Materialien, deren Verhalten von großen Fluktuationen dominiert ist, wie z.B.
alle Flüssigkeiten, viele Kunststoffe, Membranen, und die meisten Biomaterialien, aber auch Systeme außerhalb
der Naturwissenschaften (z.B. Börse). Der Schwerpunkt soll auf allgemeinen Prinzipien liegen, die übergreifende
Bedeutung haben, wie etwa Symmetrien, kooperative Prozesse und Phasenübergänge, Skalen und Skalenfreiheit,
und das Konzept der Vergröberung. Die konkreten Materialbeispiele orientieren sich an der Forschung in Mainz
und stammen zum größeren Teil aus dem Bereich der weichen Materie“.
Inhalte
Grundlagen einer statistischen Beschreibung komplexer Systeme im Gleichgewicht und Nichtgleichgewicht:
Lineare Antwort und Transport, stochastische Prozesse, Struktur, Korrelationen und Streuung;
Modellbildung: Symmetrien und Erhaltungssätze, Konzepte der Vergröberung (Reduktion von Freiheitsgra-
den);
Phasenübergänge, Mean-Field Ansätze, Landau-Theorie, Fluktuationen und kritische Exponenten, Skalenin-
varianz und Renormierung, evtl. Grundbegriffe der statistischen Feldtheorie.
Weitere Themen orientieren sich an den Präferenzen der Dozenten. Möglichkeiten sind etwa: Eine vertiefte Behand-
lung von Nichtgleichgewichtsthermodynamik, stochastische Thermodynamik. Ungeordnete Systeme und Gläser.
Grundbegriffe der Hydrodynamik bei kleinen Reynoldszahlen. Statistische Physik komplexer weicher Materialien
(z.B. Polymere, selbstassemblierende Systeme, Membranen, Flüssigkristalle, kolloidale Systeme, geladene Syste-
me, verschlaufte Systeme, Biomoleküle, Biomaterialien). Interdisziplinäre Anwendungen der statistischen Physik
(z.B. Finanzphysik).
Literatur
Chaikin/Lubensky: Principles of Condensed Matter Physics.
Plischke/Bergersen: Equilibrium Statistical Physics.
Landau-Lifshitz: Theoretische Physik Band V und IX.
Goldenfeld: Lectures on phase transitions and the renormalization group.
Paul/Baschnagel: Stochastic processes. From physics to finance.
Risken: The Fokker-Planck equation.
Zugangsvoraussetzungen
28
4.2 Theoretische Physik
Modul 170 Höhere Statistische Physik 08.128.170
Advanced Statistical Physics
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Mindestens einmal im Jahr
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Schmid
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics, M.Sc. Mathematik
Sonstiges Sprache: Englisch
29
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 175 Theoretische Quantenoptik und Vielteil-
chenphysik
08.128.175
Theoretical quantum optics and many body
physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Theoretische
Quantenoptik und Vielteilchenphysik“
(WP)
1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
fortgeschrittene Methoden der Theoretischen Quantenphysik anwenden können,
mit der Interpretation, Untersuchung und Formulierung von Quantenfeldtheorien vertraut sein,
die wichtigsten Phänomene und Modelle der Vielteilchentheorie und der Theoretischen Quantenoptik kennen.
Die Studierenden werden durch das Modul näher an aktuelle Forschungsfelder herangeführt.
Inhalte
Die Vorlesung bietet eine tiefgehende theoretische Einführung in die überlappenden Felder der theoretischen
Vielteilchenphysik, der Quantenoptik und der Festkörpertheorie. Sie gibt ebenfalls einen Einstieg in die aktuellen
Themen der Quanteninformationsverarbeitung, ultrakalte Quantengase und Photonik. Die starke Verbindung
zwischen Theorie und Experiment in diesen Bereichen wird durch gelegentliche, ergänzende Gastvorlesungen zu
ausgewählten experimentellen Themen deutlich gemacht.
Auswahl der Themen:
Einführung: die Einteilchen- und die Vielteilchen-Schrödinger-Gleichung, der Spin und seine physikalischen
Konsequenzen, Fermionen und Bosonen, Green-Funktionen
Vielteilchentheorie: Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren, Observablen, Quantenfeldtheorie, Anwendungen
(wechselwirkendes Fermi-Gas, wechselwirkendes Bose-Gas, ultrakalte Quantengase, 4He), Kohärente Zustände,
Pfadintegrale
Die Quantentheorie des Strahlungsfeldes: das klassische Maxwell-Feld, Lagrange- und Hamilton-Formalismus,
Quantisierung des Strahlungsfeldes, Wechselwirkung des quantisierten Strahlungsfeldes mit Materie, Casimir-
Effekt, Rayleigh- und Thomson-Streuung, Raman-Effekt
Quantenoptik: Photonenstatistik, Photon antibunching, kohärente Zustände, gequetschtes Licht, Fock-
Zustände, Atome in optischen Resonatoren, Quanteninformation (Kryptographie, Rechner, Teleportation)
Methoden und Modelle der Quantenoptik: kohärente Wechselwirkungen, Operatoren, Operatoridentitäten und
Basiszustände, Quantenstatistik, charakteristische Funktionen, Quasiwahrscheinlichkeitsverteilungen, dissipa-
tive Prozesse, Spin-Boson-Modell, Mastergleichungen, dressed states.
Zugangsvoraussetzungen
30
4.2 Theoretische Physik
Modul 175 Theoretische Quantenoptik und Vielteil-
chenphysik
08.128.175
Theoretical quantum optics and many body
physics
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau der Lehrver-
anstaltungen Theoretische Physik 1-5 des
Bachelor-Studiengangs
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich im Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. P. van Dongen, Prof. Dr. P. van
Loock
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics, M.Sc. Mathematik
Sonstiges Sprache: Deutsch
31
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 180 Theoretical solid state physics 08.128.180
Theoretical solid state physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Theoretical solid
state physics“ (WP) 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Students will get acquainted with basic and advanced concepts and methods of theoretical solid state physics.
They will learn fundamentals concepts of the atomic and electronic structure theory of solids that explain the
stability of matter, how the symmetries of crystals govern many properties of matter, the dynamics and transport
of electrons in solids, the basic optical properties of solid matter, and the basic concepts behind broken symmetry
ordered states of solid matter such as magnetism and superconductivity. The class will provide the basic knowledge
to prepare students for more advanced classes in solid state theory and for conducting a master thesis in Condensed
Matter Theory or Experiment.
Inhalte
Basic Drude and Summerfeld theory of metals, Crystal symmetries, Reciprocal lattice, Theory of experimental
determination of crystals, Crystal binding, Phonons, Free Electron gas, Bloch’s theorem and the band structure
of solids, Methods for calculating band structure, Fermi surface, Classification of conductors and semiconductors,
Effects of electron-electron interactions, basic theory of transport and optical properties of solids, Introduction to
basic ordered phases of solids such as magnetism and superconductivity.
Literatur
Charles Kittel: Introduction to Solid State Physics, Wiley
Michael P. Marder, Condensed Matter Physics, Wiley
Neil W. Ashcroft and N. David Mermin: Solid State Physics, Saunders College
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Mindestens einmal im Jahr
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Sinova
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
32
4.3 Praktika und Seminare
4.3 Praktika und Seminare
Modul 620 Fortgeschrittenen Praktikum M.08.128.620
Advanced Laboratory
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 10 LP = 300 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Fortgeschrittenes Laborprojekt 1 (P) Pr 2 P 4 SWS 108 h 5 LP
b) Fortgeschrittenes Laborprojekt 2 (P) Pr 2 P 4 SWS 108 h 5 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit Pr
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Portfolio über die Projekte von Teil 1 bzw. Teil 2
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Dieses Modul soll die Studierenden an fortgeschrittenes Arbeiten in experimentellen und numerisch-theoretischen
Bereichen der Physik heranführen wie sie in der aktuellen Forschung des Instituts aktuell stattfinden. Dies wird in
der Durchführung anspruchsvoller Projekte in einer frei wählbaren Arbeitsgruppe unter Betreuung von erfahrenen
Assistenten eingeübt.
Im Vergleich zum Fortgeschrittenen-Praktikum des Bachelor-Studiengangs liegt größeres Gewicht auf Selbstän-
digkeit und aktueller Forschung.
Inhalte
Das Format der Projekte ist recht flexibel bzgl. Inhalt, Durchführung und Gestaltung, muss aber durch die
Praktikumsleitung genehmigt werden. Zwingende Kriterien sind allerdings, dass das Thema aus der modernen
Physik gewählt ist, die Dauer ca. 60h Laborarbeit nicht überschreitet und die Themen sich nicht mit dem Thema
der Bachelorarbeit bzw. dem anderen Projekt in diesem Modul nicht überschneiden.
Projekte können in allen Arbeitskreisen mit physikalischer Ausrichtung durchgeführt werden. Arbeiten an externen
Einrichtungen (z.B. Großforschungsanlagen) sind möglich.
Literatur
Spezifische Literatur und Anleitungen durch Projektverantwortliche
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch/Englisch
Prüfungssprache Deutsch/Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 10/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. W. Gradl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges
33
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 630 Seminare M.08.128.630
Seminars
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 8 LP = 240 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Seminar 1 (P) HS 1 P 2 SWS 99 h 4 LP
b) Seminar 2 (P) HS 1 P 2 SWS 99 h 4 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit HS
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Die Benotung beruht jeweils auf den Vorträgen in Seminar 1 und Se-
minar 2 (Modulteilprüfungen)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel der Seminare ist das Erlernen und Üben von Vortragskompetenz an Hand der Vorstellung von aktuellen
Themen moderner Physik. Im Zentrum stehen
das Erlernen und Üben von Präsentationstechniken und Vortragskompetenz und
die Auseinandersetzung mit den physikalischen Inhalten.
Im zweiten Teil des Seminars erfolgt eine vertiefende Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen der phy-
sikalischen Forschung.
Inhalte
a) Studentische Vorträge über Themen aus einem breiten Spektrum moderner experimenteller und theoretischer
Physik.
b) Studentische Vorträge mit speziellen, aktuellen Themen aus den experimentellen oder theoretischen Arbeits-
gebieten des Fachbereichs. Es werden i.d.R. mehrere Seminare mit experimentellen oder theoretischen The-
menschwerpunkten aus den Bereichen Atomphysik, Kondensierte Materie und Kern- und Teilchenphysik zur
Auswahl angeboten.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 8/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. W. Gradl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
34
4.4 Spezialvorlesungen
4.4 Spezialvorlesungen
4.4.1 Physik kondensierter Materie
Modul 720 Modul Spezialvorlesungen: „Ausgewähl-
te Kapitel der Festkörperphysik“
08.128.720
Module Topical Courses: „Selected topics in
Condensed Matter Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Ausgewählte
Kapitel der Festkörperphysik“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen an einige speziellere Probleme moderner Physik kondensierter Materie herangeführt wer-
den, um die Basis für die Befassung mit forschungsnahen Themen (in Spezialvorlesung II und Vertiefende Vorle-
sung) zu schaffen. Magnetismus und Supraleitung beruhen auf dem korrelierten Verhalten der Festkörperelektro-
nen und bilden die Basis moderner Elektronik und Informationstechnologie. Oberflächenphysik ist etwa für ein
vertieftes Verständnis von Miniaturisierungsprozessen aber auch bei der Entwicklung von neuen diagnostischen
Methoden sehr wichtig. Weiche Materie mit ihrer inneren Struktur und ihren verblüffenden Eigenschaften bildet
stark expandierendes Feld von Anwendungen in unmittelbarem Kontakt auch zu anderen Disziplinen wie Chemie,
Biologie und Medizin. Durch die Beschäftigung mit einem oder mehreren dieser speziellen Problemfelder soll eine
gute Grundlage geschaffen werden, um eine Masterarbeit im Bereich Physik Kondensierter Materie erfolgreich
durchführen zu können.
Inhalte
Je nach Dozent erfolgt eine Schwerpunktsetzung auf die Themen Magnetismus, Oberflächenphysik, Supraleitung,
schwere Fermionen, angewandte Festkörperphysik, Weiche Materie.
Literatur
Lehrbücher der Physik kondensierter Materie, Sommerschulprogramme, forschungsnahe Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik „Physik kondensierter Ma-
terie“
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. T. Palberg, Prof. Dr. M. Kläui
35
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 720 Modul Spezialvorlesungen: „Ausgewähl-
te Kapitel der Festkörperphysik“
08.128.720
Module Topical Courses: „Selected topics in
Condensed Matter Physics“
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
36
4.4 Spezialvorlesungen
Modul AdvCM Fortgeschrittene Festkörperphysik 08.128.22075
Advanced Solid State Physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 = 180
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Fortgeschrittene
Festkörperphysik“ 2 (1) 138 h 6 LP
Vorlesung V P 3
Übungen Ü 1
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (120 Min.) oder mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach dem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage:
(a) die experimentellen Daten, die mit verschiedenen thermodynamischen, transport- und spektroskopischen
Methoden gewonnen wurden, zu verstehen und zu interpretieren, und
(b) die elektrischen, magnetischen und optischen Eigenschaften verschiedener Materialklassen (Metalle, Halblei-
ter, Isolatoren, sowie Systeme mit makroskopischen Ordnungen, wie z.B. (Anti-)Ferromagnete, Supraleiter,
Multiferroika usw.) zu beschreiben.
Darüber hinaus werden die Studierenden mit den grundlegenden klassischen und quantenmechanischen Modellen
der Festkörperphysik vertraut gemacht. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die Grundlage für das Verständnis
der funktionalen Eigenschaften der Materialien bilden, wie sie in der Alltagselektronik, der Spintronik und in
zukünftigen Quantentechnologien zum Einsatz kommen.
Inhalte
Festkörperphysik in the Nutschell (elektronische Bandstruktur, Phononendispersion, Eigenschaften von Me-
tallen/Halbleitern/Isolatoren)
Dielektrische Eigenschaften (Elektrodynamik, Lindhard-Antwortfunktion, optische Leitfähigkeit, Kramers-
Kronig-Beziehungen, optische Übergänge und Anregungen, Spektroskopie)
Dielektrika/Ferroelektrika (Polarisierbarkeit, displazive Phasenübergänge, Ginzburg-Landau-Theorie)
Supraleitung (grundlegende Eigenschaften, Ginzburg-Landau-Theorie der Supraleitung, Abrikosov-Gitter, mi-
kroskopische BCS-Theorie, Josephson-Effekt + SQUID, unkonventionelle Supraleitung)
Dichtewellensysteme (Ladungs-/Spin-Dichtewellen und ihre kollektiven Moden)
Magnetismus (Anti-/Ferromagnetismus)
Topologische Quantenmaterie (Berry-Phase, topologische Phasen, Skyrmionen, Quantenspinflüssigkeiten)
Nichtgleichgewichtsphänomene (kollektive Modendynamik, getriebene Phasenübergänge)
Zugangsvoraussetzungen Experimentalphysik 1-3, Physik der Konden-
sierten Materie (Ex-C)
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Demsar
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. und M.Sc. Angewandte Physik, MSc
Physik
37
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul AdvCM Fortgeschrittene Festkörperphysik 08.128.22075
Advanced Solid State Physics
Sonstiges
38
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 721 Modul Spezialvorlesungen: „Moderne
Methoden der Physik kondensierter Ma-
terie“
08.128.721
Module Topical Courses: „Modern Experi-
mental Methods in Condensed Matter Phy-
sics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Moderne Metho-
den der Physik kondensierter Materie“
(WP)
1 (2) P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Den Studierenden sollen mittels einer Auswahl wichtiger experimenteller Techniken zur Untersuchung kondensier-
ter Materie die physikalischen Grundlagen und speziellen Aspekte moderner Methoden der Materialforschung na-
he gebracht werden. Hierzu können spektroskopische Methoden, Streumethoden, moderne Mikroskopieverfahren,
Rastersondentechniken aber auch anwendungsnahe Materialanalyse gehören, genauso wie Probenpräparations-
techniken und Herstellungsverfahren. An einem oder an mehreren dieser Themen soll ein vertieftes Verständnis
für ein forschungsnahes Spezialgebiet der kondensierten Materie entstehen, das eine gute Grundlage darstellt, um
auf einem verwandten Gebiet der Physik eine Masterarbeit erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Je nach Dozentin oder Dozent erfolgt eine Schwerpunktsetzung auf die Themen spektroskopische Methoden,
Streumethoden, moderne Mikroskopieverfahren, Rastersondentechniken, anwendungsnahe Materialanalyse, Pro-
benpräparationstechniken, Herstellungsverfahren.
Literatur
Speziellere Lehrbücher der Materialwissenschaft und der kondensierten Materie, Lehrbücher zu speziellen Verfah-
ren, Sommerschulprogramme, Forschungsnahe Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik „Physik kondensierter Ma-
terie“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. T. Palberg, Prof. Dr. M. Kläui
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
39
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 722 Modul Spezialvorlesungen: „Material-
wissenschaften“
08.128.722
Module Topical Courses: „Materials
Science“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Materialwissen-
schaften“ (WP) 1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Den Studierenden sollen die physikalischen Grundlagen der Materialforschung nahe gebracht werden, die zu
einem Verständnis der Eigenschaften neuartiger Materialien führen, insbesondere auf Nanometer- und atomarer
Skala. Das Spektrum geeigneter Themen umfasst z.B. Struktur und Eigenschaften von funktionellen Materialien,
Nanomaterialien, Flüssigkeiten und weiche Materialien, Gläser, funktionalisierte Oberflächen, Phasenübergänge,
Grundlagen und Konzepte neuer Materialien für die Anwendung sowie moderne Methoden der Materialforschung,
An einem oder an mehreren speziellen Themen soll ein vertieftes Verständnis für ein forschungsnahes Spezialgebiet
der kondensierten Materie entstehen, das eine gute Grundlage darstellt, um auf diesem oder einem verwandten
Gebiet der Physik eine Masterarbeit erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Je nach Dozentin oder Dozent erfolgt eine Schwerpunktsetzung auf die Themen moderne Methoden der Ma-
terialforschung, Struktur und Eigenschaften von funktionellen Materialien, Nanomaterialien, Flüssigkeiten und
weiche Materialien, Gläser, funktionalisierte Oberflächen, Phasenumwandlungen, Grundlagen und Konzepte neuer
Materialien für Anwendungen in den Bereichen: Information, Sensorik, Energie und Biologie/Medizin.
Literatur
Speziellere Lehrbücher der Materialwissenschaft und der kondensierten Materie, Lehrbücher zu speziellen Mate-
rialien, Sommerschulprogramme, Forschungsnahe Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik „Physik kondensierter Ma-
terie“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. T. Palberg, Prof. Dr. M. Kläui
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
40
4.4 Spezialvorlesungen
Modul AdvMat Modul Spezialvorlesungen: „Einführung
fortschrittliche Materialien - von weicher
zu fester Materie“
08.128.7012
Module Topical Courses: „Introduction to
Advanced Materials - from soft matter to
hard matter“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Introduction to
Advanced Materials - from soft matter
to hard matter“ (WP)
1 (2) WP 138 h 6 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Den Studierenden sollen die Grundlagen der Physik und Chemie harter und weicher Materie nahe gebracht
werden. Insbesondere soll ein Verständnis darüber erzielt werden, wie die Größe, die nanoskopische Anordnung
sowie die Wechselwirkungsenergie der atomaren, molekularen und makromolekularen bzw. kolloidalen Bausteine
die Materialeigenschaften bestimmt. Als universelle Analysemethode wird Streuung eingeführt, was sich sowohl
zur Untersuchung von harter, als auch von weicher Materie eignet. Für die weiche Materie erfolgt überdies eine
Einführung in die Rheologie. An einem oder an mehreren speziellen Themen soll ein vertieftes Verständnis für
ein forschungsnahes Spezialgebiet der kondensierten Materie entstehen, das eine gute Grundlage darstellt, eine
Masterarbeit erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Einführung in Kristallstrukturen, Gitterschwingungen und Gitterdefekte
Einführung in weiche Materie inklusive Polymere
Einführung in Streuung mit Photonen, Neutronen und Elektronen zur Untersuchung von Kristallen, Polymeren
und magnetischen Systemen
Einführung in die Rheologie von Polymeren
Einführung in den Magnetismus
Literatur
C. Kittel: Einführung in die Festkörperphysik, R. Gross: Festkörperphysik, R. A. J. Jones: Soft Condensed Matter,
M. Rubinstein & R. H. Colby: Polymer Physics; S. Blundell: Magnetism in Condensed Matter
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik „Physik kondensierter Ma-
terie“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
41
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul AdvMat Modul Spezialvorlesungen: „Einführung
fortschrittliche Materialien - von weicher
zu fester Materie“
08.128.7012
Module Topical Courses: „Introduction to
Advanced Materials - from soft matter to
hard matter“
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Kläui
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, B.Sc. und M.Sc. Angewandte
Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
42
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 7014 Modul Spezialvorlesungen: Quanten-
Spintronik“
08.128.7014
Module Topical Courses: „Quantum Spintro-
nics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Quantum Spin-
tronics“ (WP) 1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Den Studierenden sollen die physikalischen Grundlagen des Magnetismus von klassischen makroskopischen Be-
schreibungen bis zum quantenmechanischen Einzelspin nahe gebracht werden. Insbesondere soll ein Verständnis
erzielt werden, wie einzelne Elektronen im Festkörper durch die Austauschkopplung zu einer makroskopischen
Magnetisierung führen. Die Dynamik von Spins wird klassisch als auch quantenmechanisch besprochen und Me-
thoden zur Messung werden erklärt. Auf der Anwendungsseite wird energiesparende Magnetoelektronik für Spei-
cher, Sensorik und Logik eingeführt und Spin-basierte Qubits werden erklärt. Studenten werden die Konzepte von
emergenten Phänomenen und den Übergang von klassischen und quantenmechanischen Effekten im Beispiel des
Spin verstehen und das Anwendungspotential abschätzen können. An einem oder an mehreren speziellen Themen
soll ein vertieftes Verständnis für ein forschungsnahes Spezialgebiet der kondensierten Materie entstehen, das eine
gute Grundlage darstellt, eine Masterarbeit erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Einzel-Spins und resultierende magnetische Momente, Spin Ensembles und thermodynamische Effekte, Kopplung
von Spins, Spindynamik, Mikromagnetismus, Spin Torque Effekte, Spin Transport und Magnetowiderstandseffek-
te, Realisierung von QuBits mit Spins, Messmethoden für Spins, Anwendungen von Spin.
Literatur
Speziellere Lehrbücher der kondensierten Materie, Lehrbücher zu Magnetismus, S. Blundell: Magnetism in Con-
densed Matter, J. M. D. Coey: Magnetism and Magnetic Materials, J. Stöhr & H. c. Siegmann: Magnetism
from fundamentals to nanoscale dynamics, speziellen Materialien, Sommerschulprogramme, Forschungsnahe
Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik „Physik kondensierter Ma-
terie“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots In der Regel jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Kläui
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
43
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 7014 Modul Spezialvorlesungen: Quanten-
Spintronik“
08.128.7014
Module Topical Courses: Quantum Spintro-
nics“
Sonstiges Sprache: Englisch
44
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 7013 Modul Spezialvorlesungen: „Supralei-
tung“
08.128.7013
Module Topical Courses: „Superconductivi-
ty“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Superconducti-
vity“ (WP) 1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Den Studierenden sollen die physikalischen Grundlagen der Supraleitung nahe gebracht werden, insbesondere
soll ein Verständnis erzielt werden, wie die unabhängigen einzelnen Elektronen im Festkörper zu einem makro-
skopischen Quantenzustand kondensieren, welche Symmetrie des Ordnungsparameters damit verknüpft ist, und
wie dieser bestimmt wird. Die Studierenden sollen die Transporteigenschaften des supraleitenden Grundzustandes
verstehen im Hinblick auf die Möglichkeiten des dissipationsfreien Transportes und die Realisierung supraleitender
Quantenphänomene in Form ultrasensitiver Sensoren oder Qubits. An einem oder an mehreren speziellen Themen
soll ein vertieftes Verständnis für ein forschungsnahes Spezialgebiet der kondensierten Materie entstehen, das eine
gute Grundlage darstellt, eine Masterarbeit erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Elektronen in Festkörpern, BCS-Theorie zur Cooper Paar Bildung und Kondensation in den Grundzustand,
Phasenübergang und Transporteigenschaften in Ginzburg-Landau Theorie, Typ I und Typ II Supraleiter, der
Josephson Effekt und seine Anwendungen in ultrasensitiven Sensoren und als Spannungsnormal, kritische Ströme
in Supraleitern, supraleitende Magnete, supraleitende Qubits, Hochtemperatursupraleitung, Transport in zweidi-
mensionalen Systemen, verwandte Quanteneffekte wie Quanten Hall Effekt.
Literatur
Speziellere Lehrbücher der kondensierten Materie, Lehrbücher zur Supraleitung, Tinkham: Introduction to Super-
conductivity; Kleiner+Buckel: Superconductivity, spezielle Materialien, Sommerschulprogramme, Forschungsnahe
Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik „Physik kondensierter Ma-
terie“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots In der Regel jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. G. Jakob, Prof. Dr. M. Jourdan
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
45
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 7013 Modul Spezialvorlesungen: „Supralei-
tung“
08.128.7013
Module Topical Courses: „Superconductivi-
ty“
Sonstiges Sprache: Englisch
46
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 752 Modul Spezialvorlesungen: „Nonequili-
brium phenomena in quantum matter“
08.128.752
Module Topical Courses: „Nonequilibrium
phenomena in quantum matter“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Nonequilibrium
phenomena in quantum matter“ (WP) 1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul befasst sich mit Nicht-Gleichgewichtsphänomenen in Festkörpern, mit Fokus auf Systeme mit ma-
kroskopischen Quantengrundzuständen wie Supraleitung, Ladungs-/Spin-dichtewellen, Ferro- und Antiferroma-
gnetismus. Diese Zustände können, mit dem sogenannten PPump-ProbeAnsatz, durch optische Impulse im Fem-
tosekundenbereich untersucht und manipuliert werden. Die Entwicklungen auf dem Gebiet der Femtosekunden-
Laser-Technologie und Spektroskopischen Methoden in den letzten zwei Jahrzehnten haben Untersuchungen des
Femtosekunden-Umschaltens der Magnetisierung, Beobachtungen von Higgs-Moden in Supraleitern sowie Licht-
induzierte Verstärkung der Supraleitung ermöglicht.
Nach der Einführung des allgemeinen Prinzips der PPump-ProbeSpektroskopie werden mehrere Fallstudien disku-
tiert. Hier werden verschiedene experimentelle Techniken (THz-Spektroskopie, ultraschnelle Elektronenbeugung,
zeitaufgelöste Fotoemission usw.) angewendet, um einen der oben genannten makroskopischen Quantenzustän-
de zu untersuchen. Auf diese Weise werden die Grundlagen der nichtlinearen Optik, die neuartige laserbasierte
Techniken (die sowohl im Labor als auch in Großforschungs-Einrichtungen im Einsatz sind) ermöglicht und ver-
schiedene Materialklassen mit faszinierenden Funktionseigenschaften behandelt.
Das Modul soll einen breiten Überblick über Techniken und Nichtgleichgewichtsphänomene in korrelierten Fest-
körpern geben und somit eine solide Grundlage für Masterarbeiten in mehreren Bereichen der Festkörperphysik
darstellen.
Inhalte
Grundlagen der nichtlinearen Optik & Ultraschnelle Laser; Prinzipien der Femtosekunden-Echtzeitspektroskopie
und Modulationstechniken; Femtosekunden-Thermo-Modulation in Metallen; THz-Erzeugung und THz-
Zeitbereichsspektroskopie; Grundlagen der Supraleitung; Elektrodynamik der Systeme mit gebrochener Sym-
metrie; Dynamik der supraleitenden Energielücke; Mikrowellen-induzierte Verstärkung der Supraleitung; Kollek-
tive (Higgs) Moden in Supraleitern; Grundlagen der Ladungs- und Spin-dichtewellen; Zeitaufgelöste Photoelek-
tronen Spektroskopie; Femtosekunden-Röntgen- und Elektronenbeugung; Magnetisierungsdynamik und optisch-
induziertes Schalten der Magnetisierung.
Literatur
B.E.A. Saleh, M.C. Teich: Fundamentals of Photonics, Wiley, 1991; Kittel: Introduction to Solid State physics;
M. Dressel and G. Grüner: Electrodynamics of Solids; S. Blundell: MMagnetism in Condensed Matter"; Oxford
Master Series in Physics; M. Tinkham: Introduction to Superconductivity; G. Grüner: Density waves in solids;
spezielle Übersichtsartikel, Forschungsnahe Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
47
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 752 Modul Spezialvorlesungen: „Nonequili-
brium phenomena in quantum matter“
08.128.752
Module Topical Courses: „Nonequilibrium
phenomena in quantum matter“
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik „Physik kondensierter Ma-
terie“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Normalerweise jedes dritte Semester.
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Demsar
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
48
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 723 Modul Spezialvorlesungen: „Einführung
in die Theorie kondensierter Materie“
08.128.723
Module Topical Courses: „Introduction to
Condensed Matter Theory“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Einführung in
die Theorie kondensierter Materie“
(WP)
1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Aufbauend auf Quantenmechanik und statistische Thermodynamik, sollen die zentralen Konzepte der Beschrei-
bung kristallisierter Festkörper dargestellt werden. Ausgehend von Gitterperiodizität und Kristallsymmetrie, sol-
len Konzepte wie die elektronische Struktur (Elektron im Kristallfeldpotential) sowie elementare Anregungen
(Phononen, Magnonen, Plasmonen, etc.) und deren Konsequenzen für diverse physikalische Eigenschaften fester
Körper bei tiefen Temperaturen verstanden werden. Damit soll eine Basis geschaffen werden, um sich mit for-
schungsnahen Themen auf dem Gebiet der Theorie kondensierter Materie befassen zu können.
Inhalte
Kristallstruktur, Symmetrie, das Konzept des „reziproken Gitters“, Gitterdynamik in harmonischer Näherung
(klassisch und quantenmechanisch), Zusammenhang mit elastischen Konstanten, Elektronen im Kristallfeld
(Bloch- und Wannierfunktionen, Energiebänder, etc.), grundlegende Konzepte über Magnetismus, Magnonen,
etc. Außerdem (je nach Wahl des Dozenten) ausgewählte fortgeschrittene Themen (z.B. Streutheorie an Festkör-
pern, Elektron-Phonon-Wechselwirkung, Plasmonen und dielektrische Response, etc.).
Literatur
Lehrbücher der Theorie kondensierter Materie
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau der Lehrver-
anstaltungen Theoretische Physik 1-5 des
Bachelor-Studiengangs
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. P. van Dongen
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
49
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 724 Modul Spezialvorlesungen: „Ausgewähl-
te Kapitel der Theorie kondensierter
Materie“
08.128.724
Module Topical Courses: „Selected Chapters
of Condensed Matter Theory“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Ausgewählte
Kapitel der Theorie kondensierter Ma-
terie“ (WP)
1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Aufbauend auf statistischer Thermodynamik und/oder Quantenmechanik der Vielteilchensysteme, sollten die Stu-
dierenden an spezielle Themen der Theorie „harter“ kondensierter Materie herangeführt werden. Themenschwer-
punkte umfassen beispielsweise die Theorie korrelierter Fermionen, moderne statische und dynamische Phänomene
des Magnetismus, Niedrigdimensionale Systeme, Unordnung, Quantenphasenübergänge, Vielteilchentheorie und
ihre numerischen Methoden, die Theorie der Suprafluidität und Supraleitung und topologische Quantenmaterie.
In dieser Vorlesung soll ein vertieftes Verständnis für ein forschungsnahes Spezialgebiet der Theorie kondensierter
Materie entstehen, so dass eine gute Grundlage vorhanden ist, um auf einem verwandten Gebiet der Physik eine
Masterarbeit erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Je nach Dozent erfolgt eine Schwerpunktsetzung auf Numerische Methoden der Vielteilchenphysik, Theorie kor-
relierter Fermionen, Theorie der Supraleitung, Moderner Magnetismus oder Topologische Systeme.
Literatur
J. P. Hansen, I. R. McDonald, Theory of Simple Liquids, Academic Press, London 2006;
J. Yeomans, Statistical Mechanics of Phase Transitions, Clarendon Press, Oxford, 1992;
A. Onuki, Phase Transition Dynamics, Cambridge University Press, Cambridge, 2002;
K. Binder, W. Kob, Glassy Materials and Disordered Solids. An Introduction to Their Statistical Mechanics,
World Scientific, Singapore, 2005;
W. Paul, J. Baschnagel, Stochastic Processes, From Physics to Finance, Springer, Berlin, 2000;
A. Auerbach, Interacting Electrons and Quantum Magnetism, Springer (1994);
P. Fulde, Electron Correlations in Molecules and Solids, Springer (1995);
L. Kantorovich, Quantum Theory of the Solid State: An Introduction, Kluwer (2004);
D.C. Mattis, The Theory of Magnetism Made Simple: An Introduction to Physical Concepts and to Some
Useful Mathematical Methods, World Scientific, 2006;
forschungsnahe Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
50
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 724 Modul Spezialvorlesungen: „Ausgewähl-
te Kapitel der Theorie kondensierter
Materie“
08.128.724
Module Topical Courses: „Selected Chapters
of Condensed Matter Theory“
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau der Lehrver-
anstaltungen Theoretische Physik 1-5 des
Bachelor-Studiengangs
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. P. van Dongen
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
51
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 725 Modul Spezialvorlesungen: „Theorie
weicher Materie“
08.128.725
Module Topical Courses: Theory of Soft
Matter I“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Theorie weicher
Materie“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen die Beschreibung von Systemen mit großen Fluktuationen im Rahmen der statistischen
Physik erlernen, konkretisiert an verschiedenen Beispielen von Soft-Matter-Systemen. Hierbei soll insbesondere
auf generelle Prinzipien Wert gelegt werden, die stoffklassenüberschreitende Bedeutung haben.
Inhalte
Allgemeine Konzepte: Modellierung, Symmetrien und Erhaltungssätze. Streugesetze, Selbstähnlichkeit und Ska-
leninvarianz, Mean-Field Ansätze und Landau Theorien, Brownsche Dynamik, Kritische Dynamik;
Struktur: Polymere (Random walk, self-avoiding walk, Blob Konzept, Flory Abschirmung, Flory-Huggins Theo-
rie, Pfadintegralbeschreibung von Polymeren, Polymer-Feldtheorie.), Membranen (Struktur flüssiger und fester
Membranen), Landau-de Gennes Theorie der Flüssigkristalle;
Dynamik: Polymere (Rouse-Modell), Hydrodynamik bei niedrigen Reynolds-Zahlen, eventuell aktive und Nicht-
gleichgewichtsmaterialien.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau der Lehrver-
anstaltungen Theoretische Physik 1-5 des
Bachelor-Studiengangs, insbesondere Statis-
tische Physik
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Nach Nachfrage
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Kremer, Prof. Dr. F. Schmid
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
52
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 745 Modul Spezialvorlesungen: „Moderne
Rechenmethoden der Physik kondensier-
ter / weicher Materie“
08.128.745
Module Topical Courses: „Modern Compu-
tational Techniques in Condensed/Soft Mat-
ter Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Moderne Re-
chenmethoden der Physik kondensier-
ter / weicher Materie“ (WP)
1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studenten lernen moderne Methoden und Techniken zur effiziente Durchführung von Computersimulationen
im Bereich der Physik der kondensierter und weicher Materie kennen, je nach Dozentin oder Dozent auch im
Bereich der molekularen Biophysik. Sie werden damit in die Lage versetzt, komplexe Phänomene wie Phasen-
übergänge in einer Vielzahl von Systemen (Flüssigkeiten, Feststoffen, Polymerschmelzen usw.), Konformations-
änderungen, chemische Reaktionen, Nichtgleichgewichts- oder Angebtriebenen Phänomene usw. zu untersuchen.
Inhalte
Je nach Dozent erfolgt eine Schwerpunktsetzung auf einige der folgenden Themen: Berechnungen der freien Ener-
gie, spezielle Methoden zur Simulation mit hoher Präzision, Simulation seltener Ereignisse, kritische Phänome-
ne, Nichtgleichgewichtsthermodynamik , Multiskalenmodellierung und Coarse-graining, Dichtefunktionaltheorie,
Kraftfeld-Optimierung, polarisierbare Kraftfelder, Behandlung langreichweitiger Wechselwirkungen.
Literatur
Wird bekanntgegeben
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Mindestens einmal im Jahr
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Schmid
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, Master Computational
Sciences“ mit Schwerpunkt Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
53
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 801 Modul Spezialvorlesungen: Computer-
simulationen in der statistischen Physik“
08.128.801
Module Topical Courses: „Computer Simu-
lations in Statistical Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Computersimu-
lationen in der statistischen Physik“
(WP)
1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Erwerb der Fähigkeit, komplexe physikalische Sachverhalte in einfache Modelle umzusetzen, diese in Algorithmen
zu übersetzen und diese Algorithmen auf modernen Computerarchitekturen korrekt und effizient zu implemen-
tieren. Verständnis der Rolle der Computersimulationen im Wechselspiel mit Theorie und Experiment.
Inhalte
Molekulardynamik Simulationen, symplektische Integratoren, Markovketten Monte Carlo, Zufallszahlengenerie-
rung, Analyse von Zeitreihen, Effekte endlicher Systemgröße, Simulation in unterschiedlichen thermodynamischen
Ensembeln.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Schmid
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
54
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 7010 Modul Spezialvorlesungen: „Soft Mate-
rials at Interfaces“
08.128.7010
Module Topical Courses: „Soft Materials at
Interfaces“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Soft Materials at
Interfaces“ (WP) 1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Der Kurs führt in die physikalischen Prinzipien ein, die der Struktur und Dynamik von weicher Materie in der
Nähe von festen, flüssigen und gasförmigen Oberflächen zugrunde liegen. Grenzflächen weicher Materie sind all-
gegenwärtig in der Natur und in der Technologie, Beispiele sind OLED Anzeigen an Mobiltelefonen, Seifenblasen,
und viele biologische Materialien.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beschreibung der Verbindungen zwischen intermolekularen Kräften,
der Struktur auf molekularen Skalen, und den physikalischen Materialeigenschaften. Weiterhin führt der Kurs in
experimentelle Techniken zur Untersuchung der Grenzflaechen auf den relevanten Zeit- und Längenskalen. Hier
werden insbesondere Streumethoden und Rastersondenmikroskopie behandelt, die komplementäre Informationen
im Real und Fourierraum liefern.
Der Kurs wird die Studierenden in die Lage versetzen, viele physikalischen Phänomene in unserem Umfeld zu ver-
stehen, und ihnen grundlegendes Wissen darüber vermitteln, wie die Eigenschaften moderner weicher Materialien
für spezifische Anwendungen optimiert werden können. Anhand von Beispielen soll dieses Verständnis vertieft
werden und Brücken zu anderen Bereichen der Physik geschlagen werden.
Inhalte
Die konkreten Inhalte können je nach Dozent leicht variieren. Typische Themen sind
Thermodynamik von Grenzflächen
Oberflächenspannung
Selbstorganisation duenner Filme in weicher Materie
Geladene fest/flüssig Grenzflächen und die Helmholtzsche Doppelschicht
Grenzflächenkräfte und kolloidale Stabilität
Grenzflächen-induzierte Phasen übergänge
Adsorption und Benetzung
Oberflächenaktive Substanzen und Emulsionen
Grenzflächen-induziertes Erstarren und Oberflächen-Schmelzen
Flüssigkeiten in nanoporösen Materialien
Röntgenstreuung und Spektroskopie
Rastersonden-Techniken und Kraftmessungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
55
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 7010 Modul Spezialvorlesungen: „Soft Mate-
rials at Interfaces“
08.128.7010
Module Topical Courses: „Soft Materials at
Interfaces“
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Einmal im Jahr
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Hans-Jürgen Butt, Prof. Dr. Tho-
mas Palberg, Prof. Dr. F. Schmid
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
56
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 753 Modul Spezialvorlesungen: „Biophysik“ 08.128.753
Module Topical Courses: „Biophysics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Biophysik“
(WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Diese Vorlesung bietet eine Einführung in biologische Phänomene aus einem physikalischen Blickwinkel. Mit der
Hilfe von Konzepten der theoretischen Physik sollen zugrunde liegende gemeinsame physikalische Prinzipien auf-
gedeckt und ein tiefergehendes Verständnis entwickelt werden. Die Studierenden lernen die molekularen Bausteine
der Zelle kennen sowie ihre Wechselwirkungen und die Bildung hierarchischer Strukturen. Besonderes Augenmerk
wird auf die Anwendung von etablierten Konzepten aus der Weichen Materie gelegt.
Inhalte
Die Vorlesung führt in die lebende kondensierte Materie ein (Gewebe, Bakterien, Zellen, etc.), ihre Organisation
sowie die molekularen Bausteine (Proteine, Polymere, Enzyme). Weitere Themen werden vom Dozenten bestimmt
und beinhalten z.B.:
Stochastische Dynamik, Diffusion und Einzelmoleküldynamik
Grundlagen der Nichtgleichgewichts-Thermodynamik und Informationstheorie
Physikalische Grenzen der Wahrnehmung
Biochemische Netzwerke und kritisches Verhalten
Mechanisch-chemische Kopplung und molekulare Motoren
Kollektives Verhalten und Phasenverhalten
Selbstorganisation und Strukturbildung
Röntgenstreuung und die Struktur von Proteinen
Membranen und ihre theoretische Beschreibung
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau der Lehrver-
anstaltung „Theoretische Physik 4“ des
Bachelor-Studiengangs
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots unregelmäßig
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Thomas Speck, Prof. Dr. Friederike
Schmid
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
57
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 754 Modul Spezialvorlesungen: „Advanced
theoretical solid state physics“
08.128.754
Module Topical Courses: „Advanced theore-
tical solid state physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Advanced theo-
retical solid state physics“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen mit grundlegenden und fortgeschrittenen Konzepten und Methoden der theoretischen
Festkörperphysik vertraut gemacht werden. Sie lernen die grundlegenden Konzepte der elektronischen Struk-
turtheorie kennen, die die Stabilität der Materie erklären, die Symmetrien, die viele strukturelle Eigenschaften
der Materie bestimmen, die Transportmechanismen und die Rolle von Anregungen und Defekten für viele Ma-
terialeigenschaften in Festkörpern. Der Kurs vermittelt Grundkenntnisse, die sie auf weiterführende Kurse in
Festkörpertheorie und auf die Durchführung einer Masterarbeit in Theorie oder Experiment der kondensierten
Materie vorbereiten.
Inhalte
Kristallsymmetrien, Reziprokes Gitter, Phononen, Elektronengas, Bandstruktur, Methoden zur Berechnung der
Bandstruktur, Fermi-Fläche, Leiter und Halbleiter, Quasiteilchenkonzepte, Defekte und ungeordnete Systeme,
Transport, optische Eigenschaften, Magnetismus, Supraleitung
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Quantum mechanics, Statistical Physics
Knowledge of condensed matter at the level
of the class “Physics of condensed matter”
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Sinova
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
58
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 800 Modul Spezialvorlesungen: „Theorie
weicher Materie II“
08.128.800
Module Topical Courses: Theory of Soft
Matter II“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Theorie weicher
Materie II“ (WP) 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (90-180 Min.) oder mündliche Prüfung (30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen die Beschreibung von Systemen mit großen Fluktuationen im Rahmen der statistischen
Physik erlernen, konkretisiert an verschiedenen Beispielen von Soft-Matter-Systemen. Hierbei soll insbesondere
auf generelle Prinzipien Wert gelegt werden, die stoffklassenüberschreitende Bedeutung haben.
Inhalte
Hier können nach Präferenz des Dozenten / der Dozentin Schwerpunkte gesetzt werden. Mögliche Themen: DLVO-
Theorie, hydrodynamische Wechselwirkung in Kolloiden und Polymeren, Mikroschwimmer und aktive Teilchen,
Zimm-Modell, Reptationsmodell, Netzwerke und Gummielastizität, Struktur von Polyelektrolyten, Viskoelastizi-
tät, materialwissenschaftliche Aspekte von Soft-Matter-Systemen, statistische Physik von Grenzflächen, Benet-
zung, Kapillarwellen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau der Lehrver-
anstaltungen Theoretische Physik 1-5 des
Bachelor-Studiengangs, insbesondere Statis-
tische Physik
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Kremer, Prof. Dr. F. Schmid
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
59
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.4.2 Quanten-, Atom- und Neutronenphysik
Modul Q-Ex-1 Modul Spezialvorlesungen: Quantenop-
tik (Q-Ex-1)“
08.128.729
Module Topical Courses: Quantum Optics
(Q-Ex-1)“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Quantenoptik“
(WP), häufig gemeinsame, integrier-
te Theorie-Experimentphysik Veran-
staltung
1 (2) P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen in die Grundlagen der quantisierten Beschreibung des Lichtfeldes eingeführt werden.
Neben der Behandlung der benötigten theoretischen Werkzeuge soll anhand von ausgewählten Experimenten
gezeigt werden, wie sich quantenoptische Effekte nachweisen lassen.
Inhalte
Grundlegende Einführungsveranstaltung zur experimentellen Quantenoptik. Iinterdisziplinärer, integrierter Kurs
häufig gemeinsam abgehalten von Vertretern der Experimentalphysik und der Quantentheorie.
Inhalt:
Quantisierung des elektromagnetischen Feldes, Feldzustände des Lichtes
Korrelationen im Lichtfeld und Photonenstatistik
quantisierte Atom-Licht-Wechselwirkung, Jaynes-Cummings-Modell,
„dressed states“
Mögliche weitere Schwerpunktsetzungen:
Photonendetektoren
Experimente mit Einzelphotonenquellen und verschränkten Photonen
Bellsche Ungleichungen, quantenmechanische Korrelationen verschränkter Photonenpaare
Experimente zur Hohlraum-Quantenelektrodynamik
Literatur
Lehrbücher zur Quantenoptik bzw. zur Atom-Licht-Wechselwirkung, z.B.
Introductory quantum optics, Gerry & Knight
The Quantum theroy of light, Loudon
Quantum optics, Scully & Zubairy
Quantum optics, Walls & Milburn
Atom photon interactions, Cohen-Tannoudji, Dupont-Roc & Grynberg
Zugangsvoraussetzungen
60
4.4 Spezialvorlesungen
Modul Q-Ex-1 Modul Spezialvorlesungen: Quantenop-
tik (Q-Ex-1)“
08.128.729
Module Topical Courses: Quantum Optics
(Q-Ex-1)“
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Experimentalphysik 5a „Atom- und Quan-
tenphysik“, Theoretische Physik Quanten-
mechanik“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Walz
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
61
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Q-Ex-2 Modul Spezialvorlesungen: „Photonik
(Q-Ex-2)“
08.128.803
Module Topical Courses: „Photonics (Q-Ex-
2)“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Photonik“ (WP) 2 (1) P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen mit der modernen Beschreibung der Propagation von Licht und der Wechselwirkung mit
Materie vertraut gemacht werden. Sie sollen ein tiefgehendes Verständnis von Laserspektroskopie - basierend auf
inkohärenter bzw. kohärenter Licht-Materie Wechselwirkung und hochstabilen Lasern. Die Studierenden sollen
zudem eine Einführung in die Grundlagen des Lasers und die Grundlagen der nicht-linearen Optik erhalten.
Inhalte
Grundlegendes aus der experimentellen Quantenphysik. Mögliche Themen:
Gauߑsche Optik und Resonatoren
Zusammenspiel der klassischen, semi-klassischen und quanten-mechanischen Beschreibung der Licht-Materie
Wechselwirkung
kohärentes Licht und Laser
Lasermodulatoren, optische Fasern
kurze Pulse und Frequenzkämme
inkohärente Spektroskopietechniken (Absorption, Fluoreszenz, Doppler-frei, Frequenzmodulation)
Vergleich mit kohärenten Techniken (Rabi, Ramsey, Spin-Echo)
nicht-lineare Medien, Summen- und Differenzfrequenzerzeugung, χ(2) vs. χ(3) Prozesse
Laserkühlung
Literatur
Lehrbücher in Photonik z.B.
Laser Spectroscopy, W. Demtröder
Optics, Light and Lasers, D. Meschede
Lasers, A.E. Siegman
Fundamentals of Photonics, B. E. A. Saleh und M.C. Teich
aktuelle Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
62
4.4 Spezialvorlesungen
Modul Q-Ex-2 Modul Spezialvorlesungen: „Photonik
(Q-Ex-2)“
08.128.803
Module Topical Courses: „Photonics (Q-Ex-
2)“
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Experimentalphysik 3 Wellen- und Quan-
tenphysik“, Experimentalphysik 5a „Atom-
und Quantenphysik“, Theoretische Phy-
sik Quantenmechanik“ des Bachelor-
Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Wendt, Prof. Dr. J, Walz
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
63
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Q-Ex-3 Modul Spezialvorlesungen: Quantenin-
formation (Q-Ex-3)“
08.128.804
Module Topical Courses: Quantum Infor-
mation (Q-Ex-3)“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übungen „Quantenin-
formation“ (WP), häufig gemeinsame,
integrierte Theorie-Experimentphysik
Veranstaltung
2 (1) P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Aufbauend auf Wissen aus der Quantenmechanik sowie aus der Atom- und Quantenphysik sollen mit den Studie-
renden die grundlegenden theoretischen Konzepte der Quanteninformation und des Quantenrechnens erarbeitet
werden. Auf der experimentellen Seite soll den Studierenden die Anwendung und Umsetzung dieser Konzepte im
Rahmen der Quantenoptik anhand von experimentellen Plattformen nahe gebracht werden.
Inhalte
Weiterführende Veranstaltung im Bereich der Quantenoptik, Atomphysik und deren speziellen Anwendung in der
Quanteninformation. Der Kurs ist separat belegbar, Konzepte aus Quantenoptik und Vielteilchenphysik werden
angewendet. Interdisziplinärer, integrierter Kurs, häufig gemeinsam abgehalten von Vertretern der Experimental-
physik und der Quantentheorie.
Inhalt:
Speicherung und Verarbeitung von Quanteninformation in unterschiedlichen physikalischen Systemen
Quantencomputing und Quantenkommunikation
Verschränkte Zustände, Quantensprünge, Quanten-Zeno-Effekt
Dekohärenz, makroskopische Überlagerungszustände (Schrödinger-Katzen)
Mögliche weitere Schwerpunktsetzungen:
Quanten-Gatter und Algorithmen
Kryptographie, Teleportation, Quantenrepeater,
Quanten-Fehlerkorrektur, fehlertolerantes Quantenrechnen
Quantensimulation
Systeme: Ionenfallen-Quantencomputer (Paul-Fallen), Hohlraum-Quantenelektrodynamik, linear-optische
Quantencomputer, Neutralatome in optischen Gittern, Festkörper und supraleitende Quantenprozessoren
64
4.4 Spezialvorlesungen
Modul Q-Ex-3 Modul Spezialvorlesungen: Quantenin-
formation (Q-Ex-3)“
08.128.804
Module Topical Courses: Quantum Infor-
mation (Q-Ex-3)“
Literatur
Lehrbücher zur Quantenoptik und zur Quanteninformation, z.B.
Introductory quantum optics, Gerry & Knight
Quantum Computation and Quantum Information, Nielsen & Chuang
Introduction to Quantum Computation and Quantum Information, Lo, Popescu & Spiller
The Physics of Quantum Information, Bouwmeester, Ekert & Zeilinger
Exploring the Quantum - Atoms, Cavities and Photons, Haroche & Raimond
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Experimentalphysik 5a „Atom- und Quan-
tenphysik“, Theoretische Physik Quanten-
mechanik“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Schmidt-Kaler
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
65
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Q-Ex-4 Modul Spezialvorlesungen: „Fundamen-
tale Präzisionsmessungen (Q-Ex-4)“
08.128.805
Module Topical Courses: „Precision funda-
mental physics (Q-Ex-4)“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Fundamentale
Präzisionsmessungen“ (WP) 1 (2) P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Hochgenaue Messungen haben einen Stand erreicht, bei dem grundlegende Fragen der Physik und der Kosmologie
ins Blickfeld kommen. Dazu zählen beispielsweise Symmetrien der Physik, Präzisionsmessungen im Neutronen-
zerfall, Tests der schwachen Wechselwirkung und der CPT-Invarianz, Präzisionsmessungen von fundamentalen
Konstanten und moderne Experimente zur Gravitationsphysik. Die Studierenden sollen an Probleme moderner
Atom-, Quanten- und Neutronenphysik sowie Kosmologie herangeführt werden und sich mit diesen forschungsna-
hen Themen intensiv befassen.
Inhalte
Diskrete Symmetrien und fundamentale Wechselwirkungen
Tests der QED und der CP Verletzung, CPT-Invarianz, Zeitumkehrinvarianz,
schwache ww, Materie/Antimaterie-Asymetrie, EDM
Variation fundamentaler Konstanten
Test des Äquivalenzprinzips, Überprüfung des Newtonschen Gravitationsgesetzes bei kleinen Abständen.
Methoden
Atome, Neutronen, Protonen, Antimaterie, Penningfalle, Massenspektrometrische Verfahren
Neutronenphysik
Neutron als Probe - Aufklärung der Struktur von Materie, Eigenschaften des Neutrons und Messung, Wech-
selwirkung mit Materie, Neutronenquellen, Detektoren, Quanteneffekte in der Neutronenoptik
Literatur
Lehrbücher der Atomphysik
Sommerschulprogramme
forschungsnahe Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
66
4.4 Spezialvorlesungen
Modul Q-Ex-4 Modul Spezialvorlesungen: „Fundamen-
tale Präzisionsmessungen (Q-Ex-4)“
08.128.805
Module Topical Courses: „Precision funda-
mental physics (Q-Ex-4)“
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Walz
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
67
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.4.3 Kern- und Teilchenphysik
Modul 730 Modul Spezialvorlesungen: „Statistik,
Datenanalyse und Simulation“
08.128.730
Module Topical Courses: „Statistics, Data
Analysis and Simulation“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Statistik, Daten-
analyse und Simulation“ (WP) 2 (1) WP 138 h 6 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul vermittelt eine Übersicht der statistischen Methoden zur Analyse von Daten und bietet eine Einfüh-
rung in die Technik der Monte Carlo-Simulation. Obwohl die Methodik häufig anhand von Beispielen aus der
Teilchen-, Hadronen- und Kernphysik erläutert wird, empfehlen wir das Modul auch für Studierende, die andere
Schwerpunkte setzen. Das Ziel ist die Schaffung eines soliden Grundwissens um eine experimentelle Masterarbeit
auf einem verwandten Gebiet der Physik erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Die folgenden Inhalte sollen u.a. vermittelt werden:
Wahrscheinlichkeitsverteilungen und die statistische Beschreibung von Daten;
Fehlerrechnung und Schätzung von Parametern;
Signifikanzniveaus und Hypothesenentscheidungen;
Monte Carlo-Verfahren; sowie
statistische Analysemethoden
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Schott
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. und M.Sc. Angewandte Physik, M.Sc.
Physik
Sonstiges
68
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 731 Modul Spezialvorlesungen: „Teilchende-
tektoren“
08.128.731
Module Topical Courses: „Particle Detec-
tors“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Teilchendetekto-
ren“ (WP) 1 (2) P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul gibt eine Übersicht in die Nachweis-, Auslese- bzw. Auswertemethoden der Teilchen-, Hadronen- und
Kernphysik. Ziel ist die Schaffung eines soliden Grundwissens um die experimentelle Masterarbeit auf einem
verwandten Gebiet der Physik erfolgreich durchführen zu können. In den Vorlesungen spielen fachübergreifende
Aspekte (z.B. aus Festkörperphysik, Elektronik, Mathematik und Informatik) eine wichtige Rolle; entsprechend
ist das Modul auch für Studierende mit anderen Schwerpunktsetzungen geeignet.
Inhalte
Strahlungsquellen und Beschleuniger; Nachweismechanismen für geladene und neutrale Strahlung; Datenerfas-
sung; Detektoren zum Teilchennachweis; Zeitmessung; Energie- und Impulsbestimmung; Teilchenidentifikation;
Anwendungen.
Literatur
K. Kleinknecht, Detektoren für Teilchenstrahlung
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Schott
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
69
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 732 Modul Spezialvorlesungen: „Kosmologie
und Allgemeine Relativitätstheorie“
08.128.732
Module Topical Courses: Cosmology and
General Relativity“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Kosmologie und
Allgemeine Relativitätstheorie“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel dieser Vorlesung ist es, die Studenten mit den Grundzügen der Allgemeinen Relativitätstheorie sowie mit
aktuellen Konzepten und Phänomenen der Kosmologie vertraut zu machen.
Inhalte
Allgemeine Koordinatentransformationen, Differentialgeometrie; Einstein-Gleichungen, Schwarzschildmetrik,
schwarze cher; Friedmann-Robertson-Walker-Kosmologie; Big Bang-Nukleosynthese, kosmische Hintergrund-
strahlung, Strukturbildung im frühen Universum, dunkle Materie und dunkle Energie.
Literatur
z.B. Carroll, Wald, Kolb & Turner, Dodelson
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Neubert
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
70
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 733 Modul Spezialvorlesungen: „Symmetri-
en in der Physik“
08.128.733
Module Topical Courses: „Symmetries in
Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Symmetrien in
der Physik“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Ziel dieser Vorlesung ist es, die Studenten mit den Grundzügen der Gruppentheorie und ihrer Anwendungen
in der Physik vertraut zu machen.
Inhalte
Gruppentheorie, Darstellungstheorie, unitäre Symmetrien, Liegruppen, Anwendungen in der Teilchen- und Kern-
physik.
Literatur
z.B. Georgi, Tung
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Neubert
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
71
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 734 Modul Spezialvorlesungen: „Moder-
ne Methoden der Theoretischen
Hochenergie-, Teilchen- und Kern-
physik“
08.128.734
Module Topical Courses: „Modern Methods
in Theoretical High Energy, Particle and
Nuclear Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Moderne Me-
thoden der Theoretischen Hochenergie-
, Teilchen- und Kernphysik“ (WP)
1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel dieser Vorlesung ist es, die Studenten an ein forschungsnahes Spezialgebiet in Themenkreis Hochenergie-,
Teilchen- und Kernphysik heranzuführen. Dabei sollen die Methoden erlernt werden, die für die Durchführung
der Masterarbeit erforderlich sind.
Inhalte
Je nach Dozent erfolgt eine Schwerpunktsetzung auf ein aktuelles Forschungsgebiet aus folgenden Bereichen:
elektroschwache und starke Wechselwirkungen, Gittereichtheorie, effektive Feldtheorien, mathematische Aspekte
der Störungstheorie, Funktionalintegrale in der Quantenmechanik und Quantenfeldtheorie, Konzepte und Mo-
dellbildung jenseits des Standardmodells (z.B. Supersymmetrie, Stringtheorie), u.a. Hinreichend unterschiedliche
Vorlesungen zählen hierbei nicht als identische Veranstaltungen.
Literatur
Verschiedene Lehrbücher, forschungsnahe Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Neubert, Prof. Dr. H. Wittig
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
72
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 735 Modul Spezialvorlesun-
gen:„Beschleunigerphysik“
08.128.735
Module Topical Courses:„Accelerator Phy-
sics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Beschleuniger-
physik“ (WP) 1 (2) P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Lernziel ist es, Aufbau, Dimensionierung und Funktion moderner Teilchenbeschleuniger und Strahlungsquellen
anhand der zugrunde liegenden physikalischen Prinzipien zu verstehen. Weiter erlernen die Studenten/innen
Kenntnisse der zur Auslegung notwendigen analytischen und numerischen Methoden. Diese Kenntnisse geben den
Studenten/innen das notwendige Rüstzeug um eine Masterarbeit im Bereich der Beschleuniger- und Strahlungs-
physik - z.B. im Rahmen der Weiterentwicklung des Mainzer Mikrotrons - erfolgreich durchzuführen.
Inhalte
Lineare und nichtlineare Strahldynamik, Rezirkulierende und lineare Beschleunigersysteme mit supraleitenden
oder normal leitenden Magneten und Radiofrequenz-Systemen (mit Grundlagen der Supraleitung), Einführung
in Kollektive Effekte, Kollider, Synchrotronstrahlung und Freie-Elektronen Laser. Aktuelle Entwicklungen, z.B.
ERL’s.
Literatur
H. Wiedemann, Particle Accelerator Physics Bd. 1&2
B. Wille, Physik der Teilchenbeschleuniger und Synchrotronstrahlungsquellen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Aulenbacher
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
73
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 737 Modul Spezialvorlesungen: „Astroteil-
chenphysik“
08.128.737
Module Topical Courses: „Astroparticle
Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Astroteilchen-
physik“ (WP) 2 (1) P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul bietet einen Überblick der Kosmologie und Astroteilchenphysik und deren aktueller Forschungsschwer-
punkte. Es stellt die wesentlichen Kenntnisse bereit, um eine experimentelle Masterarbeit auf einem verwandten
Gebiet erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Die Kernthemen der Vorlesung sind:
Kosmologie und Entwicklung des Universums;
Dunkle Materie;
Kosmische Strahlung, Neutrinos, Gammastrahlung und Gravitationswellen.
Unter dem Kapitel „Kosmologie und Entwicklung des Universums“ werden kosmologische Modelle und Parameter,
kosmologische Distanzen und deren Messung, das Materie-/Antimaterie-Problem, die Bildung leichter Elemente,
Hintergrundstrahlung, Strukturbildung, Entstehung, Klassifikation und Entwicklung von Galaxien, aktive galak-
tische Kerne und Galaxienhaufen sowie Entstehung, Energiebilanz, Entwicklung und Endstadien von Sternen und
die damit verbundene Elemententstehung diskutiert. Unter dem Kapitel „Dunkle Materie"werden die Evidenz,
mögliche Kandidaten, und direkte und indirekte Suchen behandelt. Stichwörter zum dritten Kernthema sind:
Quellen, Zusammensetzung, Propagation und Nachweis geladener kosmischer Strahlung, Quellen und Nachweis
punktförmiger und diffuser Gamma-Strahlung, Bestimmung von Neutrino-Eigenschaften (Oszillationen, direkte
Massenbestimmung, neutrinoloser Beta-Zerfall), Quellen und Nachweis kosmischer und terrestrischer Neutrinos,
Theorie und Quellen von Gravitationswellen und indirekte und direkte Nachweisverfahren.
Literatur
A. Liddle, Einführung in die moderne Kosmologie
P. Schneider, Extragalaktische Astronomie und Kosmologie
C. Grupen, Astroteilchenphysik
D. Perkins, Particle Astrophysics
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik 5b „Kern- und Teilchen-
physik“ des Bachelor-Studiengangs
74
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 737 Modul Spezialvorlesungen: „Astroteil-
chenphysik“
08.128.737
Module Topical Courses: „Astroparticle
Physics“
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. U. Oberlack
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
75
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 738 Modul Spezialvorlesungen: „Teilchen-
physik“
08.128.738
Module Topical Courses: „Particle Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Teilchenphysik“
(WP) 1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul soll das Verständnis der fundamentalen Bausteine der Materie und ihrer Wechselwirkungen vertiefen.
Grundlegenden Prinzipien werden u. A. anhand aktueller Forschungsschwerpunkte vorgestellt. Das Modul soll
die wesentlichen Kenntnisse bereitstellen, um eine experimentelle Masterarbeit auf einem verwandten Gebiet
erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Die folgenden Inhalte sollen u.a. vermittelt werden:
Abriss experimenteller Methoden,
Bedeutung von Symmetrien und das Quarkmodell,
Leptonenstreuung bei hohen Energien sowie
Teilchen und Wechselwirkungen im Standardmodell sowie Modelle zu dessen Vereinheitlichung und Ergänzung.
Zu allen Themen werden grundlegende und aktuelle Experimente vorgestellt. Je nach Dozentin oder Dozent
erfolgen Vertiefungen in den Bereichen „Erweiterungen des Standardmodells“ oder „Gebundene Systeme“.
Literatur
C. Berger, Elementarteilchenphysik, Springer-Verlag, 2006.
D. Griffiths, Introduction to Elementary Particles, Wiley-VCH Verlag, 2008.
E. Lohrmann, Hochenergiephysik, Teubner-Verlag, 2005.
D. H. Perkins, High Energy Physics
B. Povh et al., Teilchen und Kerne
weitere Literaturangaben werden zur Beginn der Vorlesung bekanntgegeben.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik 5b „Kern- und Teilchen-
physik“ des Bachelor-Studiengangs
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
76
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 738 Modul Spezialvorlesungen: „Teilchen-
physik“
08.128.738
Module Topical Courses: „Particle Physics“
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Schott
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
77
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 809 Modul Spezialvorlesungen: „Theoreti-
sche Elementarteilchenphysik“
08.128.809
Module Topical Courses: Theoretical Par-
ticle Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Theoretische
Elementarteilchenphysik“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Vorlesung „Theoretische Elementarteilchenphysik“ ist die Fortsetzung der Vorlesung „Relativistische Quan-
tenfeldtheorie“. Ziel der Vorlesung ist es, die Studierenden mit den Konzepten und Methoden der Quantenfeld-
theorien vertraut zu machen, die für eine Masterarbeit in der Theoretischen Elementarteilchenphysik benötigt
werden.
Inhalte
Pfadintegralformalismus, Quantenkorrekturen, Renormierung in der QED, Renormierungsgruppe; Nicht-Abelsche
Eichtheorien, Quantenchromodynamik (QCD); Spontane Symmetriebrechung, Higgs-Mechanismus; Standardmo-
dell der Elementarteilchenphysik.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots In der Regel jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Weinzierl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
78
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 751 Modul Spezialvorlesungen: „Theoreti-
sche Kernphysik“
08.128.751
Module Topical Courses: Theoretical Nucle-
ar Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Theoretische
Kernphysik“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel der Vorlesung “Theoretische Kernphysik” ist den Studenten Grundkentnisse von Kerntheorie so wohl als
auch eine Einleitung zur moderne Methode und Themen der Kerntheorie zur Verfügung zu stellen. Obwohl die
theoretisch Aspekten Schwerpunkt der Vorlesung sind, Anwendungen werden häufig genannt, wie zum Beispiel
and der Astrophysik.
Inhalte
Einleitung zur Kerne und Kernkräfte, Theorie der Alpha, Beta and Gamma Zerfälle, Ausführungen von Kernspek-
tra und EM Übergänge, Wenigteilchen Methoden für Kernen, Vielteilchen Methoden für Kernen, Kernreaktionen,
Nuclear Astrophysik und Entstehung der Elementen.
Literatur
Textbücher über Kernphysik, z.B.:
Samuel S.M. Wong, Introductory Nuclear Physics.
Carlos A. Bertulani, Nuclear Physics in a Nutshell.
Kenneth S. Krane, Introductory Nuclear Physics.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Bacca
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: English
79
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 746 Modul Spezialvorlesungen: „Einführung
in die Gittereichtheorie“
08.128.746
Module Topical Courses: „Introduction to
Lattice Gauge Theory“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Einführung in
die Gittereichtheorie“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel dieser Vorlesung ist es, die Studenten mit den Methoden der Gittereichtheorie bekannt zu machen. Dabei
sollen insbesondere die Methoden erlernt werden, die für die Durchführung einer Masterarbeit auf diesem Gebiet
erforderlich sind.
Inhalte
Diskretisierung partieller Differenzialgleichungen mittels finiter Differenzen; Pfadintegral in der Quantenmechanik;
Euklidische Korrelationsfunktionen in der QFT; Transfermatrix; Skalare Feldtheorie auf dem Gitter und Spin-
modelle; Ising-Modell bei hohen und tiefen Temperaturen; Z2-Gittereichtheorie, Elitzur’s Theorem und Wegner-
Schleife; QED und QCD im Kontinuum; Wilson-Schleife; Gittereichtheorie mit Wilson-Wirkung; Haar-Maß; Fer-
mionen auf dem Gitter; Statisches Potenzial und strong-coupling expansion; Renormierungsgruppe und Kontinu-
umslimes; Gitterstörungstheorie; Monte-Carlo-Simulationen und Berechnung hadronischer Eigenschaften.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Theoretische Physik 6 des Masterstudiums
(Quantenfeldtheorie)
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Unregelmäßig
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. H. Wittig
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
80
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 760 Modul Spezialvorlesungen: „Einführung
in die Stringtheorie“
08.128.760
Module Topical Courses: „Introduction to
String Theory“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Einführung in
die Stringtheorie“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
iel dieser Vorlesung ist es, die Studenten an die Grundlagen klassischer und quantisierter bosonischer und fer-
mionischer Stringtheorien heranzuführen. Dabei sollen Methoden erlernt werden, die für die Durchführung der
Masterarbeit erforderlich sind.
Inhalte
Klassischer bosonischer String, Quantisierung (Lichtkegel, kovariant, Pfadintegral, BRST-Formalismus), D-
Branen, Superstrings, Einführung in Konforme Feldtheorie, Stringamplituden
Literatur
Verschiedene Lehrbücher, forschungsnahe Veröffentlichungen, u.a.:
Zwiebach: A First Course in String Theory, Cambridge University Press 2004;
Blumenhagen, Lüst, Theisen: Basic Concepts of String Theory, Springer 2012;
Polchinski: String Theory, Vol. 1 & 2, Cambridge University Press 1998;
Green, Schwarz, Witten: String Theory, Vol. 1 & 2, Cambridge University Press 1987;
Becker, Becker, Schwarz: String Theory and M-Theory - A Modern Introduction, Cambridge University Press
2007
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Empfohlen, aber nicht Voraussetzung: Theo-
retische Physik 6 des Masterstudiums (Quan-
tenfeldtheorie), Kosmologie und Allgemeine
Relativitätstheorie
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Unregelmäßig
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. G. Honecker
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
81
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 766 Modul Spezialvorlesungen: „Effektive
Feldtheorien“
08.128.766
Module Topical Courses: „Effective Field
Theories“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Effektive Feld-
theorien“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Vorlesung führt die grundlegenden Ideen, die der Methode der effektiven Feldtheorien zugrundeliegen, ein. Be-
handelt werden relevante und irrelevante Operatoren, die Renormierungsgruppe, Entkopplung schwerer Teilchen.
Ziel der Vorlesung ist auch, zu einem tieferen Verständnis der wichtigsten Anwendungen in modernen Forschungs-
feldern zu führen.
Inhalte
Die Methode der effektiven Feldtheorien beschreibt einen systematischen Zugang zu Multi-Skalenproblemen. Eine
effektive Feldtheorie verwendet die relevanten Freiheitsgrade um Phänomene bei einer vorgegebenen Energieska-
la zu beschreiben, während alle Freiheitsgrade, die nur bei einer wesentlich höheren Energieskala relevant sind,
eliminiert worden sind. Diese Konzepte führen zu breiten phänomenologischen Anwendungen in der modernen
Teilchenphysik. Insbesondere im Bereich der starken Wechselwirkung, die bei verschiedenen Energieskalen unter-
schiedliches Verhalten zeigt, führen die wichtigen Beispiele der elektroschwachen Lagrangedichte, der Heavy-Quark
Effective Theory und der Soft-Collinear Effective Theory zu den nützlichsten Beschreibungen der jeweiligen phy-
sikalischen Systeme.
Literatur
Vorlesungsskript „Effective Field Theory“ von A. Pich
Vorlesungsskript „Effective Field Theories“ von A. Manohar
Vorlesungsskript „Effective Field Theories and Heavy Quark Physics“ von M. Neubert
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Theoretische Physik 6 des Masterstudiums
(Quantenfeldtheorie)
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Unregelmäßig
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Neubert
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
82
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 762 Modul Spezialvorlesungen: „Theoreti-
sche Astroteilchenphysik“
08.128.762
Module Topical Courses: Theoretical Astro-
particle Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Theoretische
Astroteilchenphysik“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel dieser Vorlesung ist es, einen breiten aber dennoch gründlichen Überblick über de aktuellen Stand der theo-
retischen Astroteilchenphysik zu geben. Der Kurs bereitet Studierende darauf vor, aktuelle wissenschaftliche
Publikationen aus den Bereichen Kosmologie, dunkle Materie, Neutrinos, etc. zu verstehen und erfolgreich eigene
Forschungsarbeiten zu diesen Themen zu beginnen.
Inhalte
Die Urknalltheorie (Friedmann-Gleichung, Ausdehnung des Universums); Big Bang-Nukleosynthese; kosmischer
Mikrowellenhintergrund; Strukturbildung im Universum; dunkle Materie (Produktion im frühen Universum, De-
tektion in terrestrischen und astrophysikalischen Experimenten); die kosmische Materie-Antimaterie-Asymmetrie;
hochenergetische kosmische Strahlung; Neutrinos (Ursprung der Neutrinomassen, Neutrinooszillationen, Einfluss
auf die Kosmologie, Supernova-Neutrinos); Axionen
Literatur
Verschiedene Lehrbücher, forschungsnahe Veröffentlichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Theoretische Physik 6 des Masterstudiums
(Quantenfeldtheorie)
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Unregelmäßig
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Kopp
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
83
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 764 Modul Spezialvorlesungen: „Amplituden
und Präzisionsphysik am LHC“
08.128.764
Module Topical Courses: „Amplitudes and
Precision Physics at the LHC“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Amplituden und
Präzisionsphysik am LHC“ (WP) 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel dieser Vorlesung ist es, die Studenten mit kürzlich entwickelten Methoden zur Berechnung von Streuamplitu-
den im Rahmen einer Quantenfeldtheorie vertraut zu machen. Hierbei wird besonderer Wert auf die Effizient der
verwendeten Methoden gelegt. Diese neuartigen Methoden erlauben anderweitig schwer zu bestimmende Streu-
querschnitte für die Experimente am LHC vorherzuagen.
Inhalte
Spin- und Helizitätsmethoden, Farbzerlegung, Off-shell Rekursionsrelationen, On-shell Rekursionsrelationen,
Streugleichungen; Schleifenintegrale, Differentialgleichungen für Schleifenintegrale, Funktionenklassen (z. B. mul-
tiple Polylogarithmen).
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Theoretische Physik 6 des Masterstudiums
(Quantenfeldtheorie)
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Unregelmäßig
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Henn, Prof. Dr. S. Weinzierl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
84
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 747 Modul Spezialvorlesungen: „Funktiona-
le Methoden und exakte Renormierungs-
gruppe“
08.128.747
Module Topical Courses: „Functional Me-
thods and Exact Renormalization Group“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Funktionale Me-
thoden und exakte Renormierungs-
gruppe“ (WP)
1 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel dieser Vorlesung ist es, die Studenten mit Pfadintegralen, Funktionalintegralquantisierung von Feldtheorien
und der funktionalen Renormierungsgruppengleichung vertraut zu machen.
Inhalte
(A) Pfadintegrale in der Quantenmechanik:
Beziehung zum kanonischen Zugang, Diskretisierung und Operatorordnung, topologische Aspekte ( mehrfach
zusammenhängende Konfigurationsräume, etc.), Evaluation von Funktionalintegralen (exakt lösbare Beispie-
le, semiklassische Näherung, Störungstheorie), Instantone in der Quantenmechanik (Doppelmuldenpotential,
periodische Potentiale, n- und Theta-Vakuum).
(B) Funktionalintegralquantisierung von Feldtheorien:
Funktionales Schrödingerbild, Wellenfunktion, Feld-Teilchen-Beziehung, Symmetrie und Kovarianzeigen-
schaften, von Übergangsamplituden zu (Vakuums-) Korrelationsfunktionen und erzeugenden Funktio-
nalen, Schwinger-Symanzik Zugang, Funktionalintegraldarstellung über das Schrödingerbild und dem
Schwinger-Symanzik Zugang, effektive Wirkung (kanonische und diagrammatische Zugänge, Legendre-Fenchel-
Transformation), Rechentechniken (semiklassische und störungstheoretische Entwicklung), störungstheoreti-
sche Yang-Mill Theorie, nicht-störungstheoretische Yang-Mills Theorie („große“ Eichtransformationen, Homo-
topieklassen und -gruppen, Instantone und Tunneleffekte, nicht-perturbative Vakuumstruktur).
(C) Die funktionale Renormierungsgruppengleichung (FRGE):
Funktionale (d.h. „exakte“) vs. perturbative Renormierung, kritische Phänomene, Wilson’s Renormierungs-
gruppe in der statistischen Physik und der Quantenfeldtheorie (Theorieraum, Blockspintransformationen, Fluß
von Kopplungskonstanten), Konzept der nicht-perturbativen Renormierung, Kontinuumslimes und Phasen-
übergänge, Konstruktion und „Lösung“ von Quantenfeldtheorien mittels FRGE Methoden.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Theoretische Physik 6 des Masterstudiums
(Quantenfeldtheorie)
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Unregelmäßig
85
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 747 Modul Spezialvorlesungen: „Funktiona-
le Methoden und exakte Renormierungs-
gruppe“
08.128.747
Module Topical Courses: „Functional Me-
thods and Exact Renormalization Group“
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Reuter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
86
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 806 Modul Spezialvorlesungen: Vertiefende
Kapitel der Teilchenphysik“
08.128.806
Module Topical Courses: „Advanced Particle
Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Titel“ (WP) 1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (90-180 Min.) oder mündliche Prüfung (30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
In diesem Modul sollen spezielle Aspekte der fundamentalen Bausteine der Materie und ihrer Wechselwirkungen
vertieft werden. Anhand aktueller Forschungsschwerpunkte werden neueste experimentelle Methoden und Ergeb-
nisse vorgestellt und die Einordnung in die theoretischen Strukturen diskutiert. Das Modul soll weiterführende
Kenntnisse bereitstellen, um eine experimentelle Masterarbeit auf einem verwandten Gebiet erfolgreich durchfüh-
ren zu können.
Inhalte
Leptonenstreuung bei hohen Energien; Starke Wechselwirkung; Elektroschwache Wechselwirkung, Modelle zur
Vereinheitlichung und Ergänzung des Standardmodells. Die Vorlesung wird sich zumeist auf einen der obigen
Themenkreise fokussieren.
Literatur
C. Berger, Elementarteilchenphysik
D. Griffiths, Introduction to Elementary Particles
Weitere Literaturangaben (insbesondere auch aktuelle Publikationen zu den Schwerpunktsthemen) werden zu
Beginn der Vorlesung bekanntgegeben.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls
Experimentalphysik 5b „Kern- und Teil-
chenphysik“ des Bachelor-Studiengangs. Hilf-
reich, aber nicht vorausgesetzt sind die
Kenntnisse der Spezialvorlesung „Elementar-
teilchenphysik“ des B.Sc. Physik
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots unregelmäßig
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Schott
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
87
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 807 Modul Spezialvorlesungen: Vertiefende
Kapitel der subatomaren Physik“
08.128.807
Module Topical Courses: „Advanced Chap-
ters on Subatomic Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung Vertiefende Ka-
pitel der subatomaren Physik“ (WP) 1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (90-180 Min.) oder mündliche Prüfung (30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul soll ein vertieftes Verständnis für forschungsnahe Gebiete der Hadronenphysik ermöglichen. Grund-
legenden Prinzipien werden u. a. anhand aktueller Forschungsschwerpunkte vorgestellt. Das Modul soll die we-
sentlichen Kenntnisse bereitstellen, um eine experimentelle Masterarbeit auf einem verwandten Gebiet erfolgreich
durchführen zu können.
Inhalte
Aktuelle experimentelle Verfahren, elektromagnetische und hadronische Sonden, Polarisationsexperimente; Reso-
nanzen, Zerfälle, Formfaktoren und Strukturfunktionen der Hadronen; effektive Theorien; Spektroskopie, Symme-
trie und Struktur von Hadronen, Einfluss der Hadronenphysik auf Präzisionstests des Standardmodells. Zu allen
Themen werden grundlegende Experimente vorgestellt.
Literatur
Diverse Lehrbücher, z.B.:
B. Povh et al., Teilchen und Kerne
D. H. Perkins, High Energy Physics
W. Thomas und W. Weise, The Structure of the Nucleon
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik 5 „Kern- und Teilchenphy-
sik“ des Bachelor-Studiengangs
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. A. Denig
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
88
4.4 Spezialvorlesungen
Modul 808 Modul Spezialvorlesungen: Vertiefende
Kapitel der Astroteilchen- und Astro-
Physik“
08.128.808
Module Topical Courses: „Advanced
Astroparticle- and Astrophysics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung Vertiefende Ka-
pitel der Astroteilchen- und Astro-
Physik“ (WP)
1 o. 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (90-180 Min.) oder mündliche Prüfung (30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul sollen ein vertieftes Verständnis für forschungsnahe Gebiete der Astroteilchenphysik oder der Nuklea-
ren Astrophysik bereitstellen. Grundlegende Prinzipien werden u. A. anhand aktueller Forschungsschwerpunkte
vorgestellt. Das Modul soll die wesentlichen Kenntnisse bereitstellen, um eine experimentelle Masterarbeit auf
einem verwandten Gebiet erfolgreich durchführen zu können.
Inhalte
Je nach Dozentin oder Dozent erfolgt eine Schwerpunktsetzung auf nukleare oder teilchenphysikalische Aspekte
der folgenden Themen:
Kosmologie (frühes Universum, Nukleosynthese, dunkle Komponenten),
Sterne (Entstehung, Energieerzeugung und Entwicklungsstadien) oder
Kosmische Strahlung (Herkunft und Beschleunigung).
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Kenntnisse auf dem Niveau des Moduls Ex-
perimentalphysik 5b „Kern- und Teilchen-
physik“ des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots unregelmäßig
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. U. Oberlack
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
89
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 816 Modul Spezialvorlesungen: „Spinfrei-
heitsgrade in Beschleunigern“
08.128.816
Module Topical Courses: „Advanced Accele-
rator Physics“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Spinfreiheitsgra-
de in Beschleunigern“ (WP) 2 P 138 h 6 LP
Vorlesung (WP) V 3 SWS
Übung (WP) Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (90-180 Min.) oder mündliche Prüfung (30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Lernziel ist zunächst, das Grundverständnis für das Verhalten spinpolarisierter Ensembles zu entwickeln um dann
zum kollektiven Verhalten in makroskopischen Feldern überzugehen (Thomas-BMT-Gleichung). Daraus ergibt
sich die Beschreibung der Depolarisationsphänomene in Beschleunigern/Speicherringen. Im 2.Teil wird auf Syste-
me mit mikroskopischer Wechselwirkung (spinpol. Quellen und Polarimeter, Paritätsverletzung und Doppelpol-
Experimente eingegangen. Die VV ermöglicht das direkte Einsteigen in Master-Arbeiten mit Spinfreiheitsgraden
(Beschleuniger, Streuexperimente, etc. . . ).
Inhalte
Spin polarisierte Ensembles, Dichtematrix, Dirac-Gleichung, Thomas-BMT-Gleichung, Single-pass Spin Rotato-
ren, Sibirische Schlangen, Intrinsische- und Imperfektionsresonanzen, Sokolov-Ternov-Effekt, Spin-stabile Lösun-
gen, Depolarisation durch Synchrotronstrahlung, Gleichgewichtspolarisationen, Spinpolarisierte Quellen, Analy-
sierstärken als Streu-Observablen, Polarimetrie, Berechung der Analysierstärke in der Mott-Streuung, Paritätsver-
letzende Observablen, Paritätsexperimente an Beschleunigern, Doppelpolarisationsexperimente mit pol. Targets
und an Kollidern.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Aulenbacher
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
90
4.5 Fokusvorlesungen
4.5 Fokusvorlesungen
Das Angebot an Fokusvorlesungen ändert sich von Semester zu Semester und ist daher nur in Jogustine
einsehbar. Die allgemeine Beschreibung des Moduls finden sie hier:
Modul 650 Modul „Fokusvorlesungen“ M.08.128.650
Module „Focus Courses“
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3-9 LP = 90-270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Fokusvorlesung“ 1/2 W 69 h 3 LP
Vorlesung V 1.5 SWS
Übung (WP) Ü 0.5 SWS
Oberseminar OS 1/2 W 2 SWS 69 h 3 LP
Industriepraktikum P 1/2 W 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit OS, P
Aktive Teilnahme gemäß §5Abs.3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Das Modul wird nicht benotet
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3-9/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Ostrick
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physics
Sonstiges
91
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.6 Forschungsphase
Modul 660 Spezialisierung M.08.128.660
Specialization
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Spezialisierung (P) F 3 P 60 h 390 h 15 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Einarbeitung in das Forschungsvorhabens mit mindestens einem wö-
chentlichen Betreuungsgespräch
Studienleistung(en)
Modulprüfung Abschließender Seminarvortrag vor der Arbeitsgruppe. Das Modul wird
nicht benotet.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Der/die Studierende erlernt innerhalb einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe
die zur Durchführung der Master-Arbeit erforderlichen Spezialkenntnisse,
die zur Durchführung der Master-Arbeit erforderlichen Methoden und
eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten.
Inhalte
Es wird ein vorläufiges Thema der Master-Arbeit aus dem Forschungsvorhaben einer experimentellen oder theo-
retischen Arbeitsgruppe formuliert, in das sich der/die Studierende einarbeitet.
Zugangsvoraussetzungen
Alle Lehrveranstaltungen des Masterstudien-
gangs im 1. und 2. Semester, eventuell mit
Ausnahme der Spezialvorlesung II, der Ver-
tiefenden Vorlesung und von Seminar II.
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch/Englisch
Prüfungssprache Deutsch/Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 0 (Das Modul ist unbenotet.)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Ostrick
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
92
4.6 Forschungsphase
Modul 670 Methodenkenntnis M.08.128.670
Methodological Knowledge
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Methodenkenntnis (P) F 3 P 60 h 390 h 15 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erlernen der Methoden mit mindestens einem wöchentlichen Betreu-
ungsgespräch
Studienleistung(en)
Modulprüfung abschließender Seminarvortrag vor der Arbeitsgruppe oder Erstellung
eines Portfolios
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Der/die Studierende erlernt innerhalb einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe
die zur Durchführung der Master-Arbeit erforderlichen Spezialkenntnisse,
die zur Durchführung der Master-Arbeit erforderlichen Methoden und
eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten.
Inhalte
Für das Thema der Master-Arbeit aus dem Forschungsvorhaben einer experimentellen oder theoretischen Arbeits-
gruppe arbeitet sich der/die Studierende in die zur Durchführung der Master-Arbeit erforderlichen Methoden ein.
Zugangsvoraussetzungen Modul „Spezialisierung“
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch/Englisch
Prüfungssprache Deutsch/Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Ostrick
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
93
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 969 Masterarbeit A.08.128.969
Master Thesis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 30 LP = 900 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Masterarbeit (P) 4 P 110 h 760 h 29 LP
Abschlusskolloquium (P) 4 P 2 h 28 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erarbeiten der neuen Ergebnisse an der Grenze des Wissens mit min-
destens einem wöchentlichen Betreuungsgespräch
Studienleistung(en)
Modulprüfung Schriftliche Master-Arbeit, Abschlusskolloquium vor der Arbeitsgruppe
(siehe §17 PO)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sind befähigt, ein Thema im von ihnen gewählten Spezialgebiet wissenschaftlich zu bearbeiten.
Sie sind in Form einer wissenschaftlichen Schrift (Masterarbeit) in der Lage, in dieses Thema einzuführen, ihre
Ergebnisse zu schildern und zu dokumentieren und sie im Lichte der relevanten Literatur zu interpretieren und
zu diskutieren. Sie sind außerdem befähigt, ihre Masterarbeit als wissenschaftlichen Vortrag zu präsentieren und
zu verteidigen und dabei auch Fragen zum Thema sowie zu Randgebieten zu beantworten.
Inhalte
Für das Thema der Master-Arbeit aus dem Forschungsvorhaben einer experimentellen oder theoretischen Ar-
beitsgruppe erarbeitet der/die Studierende neue Ergebnisse an der Grenze des Wissens.
Zugangsvoraussetzungen
Module „Spezialisierung“ und „Methoden-
kenntnis“
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch/Englisch
Prüfungssprache Deutsch/Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 30/120 (siehe §16 der PO)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Ostrick
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen M.Sc. Physik, M.Sc. Angewandte Physik
Sonstiges Sprache: Englisch
94
4.7 Nichtphysikalische Fächer
4.7 Nichtphysikalische Fächer
4.7.1 Chemie
Modul 1005 Kernchemie M.09.032.1005
Nuclear Chemistry
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung „Einführung in die Kernche-
mie“ (WP) V 1 P 2 SWS 39 h 2 LP
Übung „Einführung in die Kernchemie“
(WP) Ü 1 P 1 SWS 49.5 h 2 LP
Kernchemisches Praktikum I (WP) Pr 1 P 5 SWS 97.5 h 5 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (30-45 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen die Grundlagen der Kern- und Radiochemie vermittelt bekommen. In den Übungen sollen
darüber hinaus in Form von Kurzvorträgen Themen der angewandten Kernchemie vorgestellt werden.
Im Praktikum sollen die Studierenden den Umgang mit offenen Radioaktivitäten beherrschen lernen.
Inhalte
Einführung in die Kernchemie
Geschichte der Radioaktivität, Zerfallsgesetze, Einheiten der Radioaktivität, natürliche Radionuklide, Masse und
Bindungsenergie von Kernen, Nukleon-Nukleon-Wechselwirkung, Kernradien, Kernspin, Kernmomente, Liquid-
Drop Model, Schalenstruktur, -Zerfall, Cluster-Radioaktivität, Spontanspaltung, Strutinsky-Verfahren, Super-
schwere Elemente, - Zerfall, elektromagnetische Übergänge, Kernreaktionen, Energetik,Wirkungsquerschnitt, opti-
sches Modell, Compoundkern, statistisches Modell, Niveaudichten, Präcompoundzerfall, direkte Reaktionen, indu-
zierte Spaltung, Hochenergiereaktionen, Fermigasmodell, Schalenmodell, kollektive Anregungen, Nilsson-Modell,
Paarkraft, Interacting Boson Approximation.
Kernchemisches Praktikum I
Herstellung und Messung radioaktiver Präparate, Statistik radioaktiver Zerfälle, Mutter- Tochter-Gleichgewicht,
Wechselwirkung von Strahlung mit Materie, -Spektroskopie, Dosimetrie und Strahlenschutz, Kernreaktionen mit
Neutronen, Nachweis der Kernspaltung, Anwendung von Radioisotopen, chemisches Verhalten eines Transuran-
Elements.
Zugangsvoraussetzungen Die Vorlesung ist Voraussetzung für das
Praktikum
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Rösch
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
95
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1006 Kernchemie (mit einer Spezialvorlesung) M.09.032.1006
Nuclear Chemistry (with one additional ad-
vanced course)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung „Einführung in die Kernche-
mie“ (WP) V 1 P 2 SWS 39 h 2 LP
Übung „Einführung in die Kernchemie“
(WP) Ü 1 P 1 SWS 49.5 h 2 LP
Kernchemisches Praktikum I (WP) Pr 1 P 5 SWS 97.5 h 5 LP
Spezialvorlesung I (WP) 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (30-45 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen die Grundlagen der Kern- und Radiochemie vermittelt bekommen. In den Übungen sollen
darüber hinaus in Form von Kurzvorträgen Themen der angewandten Kernchemie vorgestellt werden.
Im Praktikum sollen die Studierenden den Umgang mit offenen Radioaktivitäten beherrschen lernen.
In der Spezialvorlesung erhalten die Studierenden Einblicke in forschungsnahe Themen.
Inhalte
Einführung in die Kernchemie
Geschichte der Radioaktivität, Zerfallsgesetze, Einheiten der Radioaktivität, natürliche Radionuklide, Masse und
Bindungsenergie von Kernen, Nukleon-Nukleon-Wechselwirkung, Kernradien, Kernspin, Kernmomente, Liquid-
Drop Model, Schalenstruktur, -Zerfall, Cluster-Radioaktivität, Spontanspaltung, Strutinsky-Verfahren, Super-
schwere Elemente, - Zerfall, elektromagnetische Übergänge, Kernreaktionen, Energetik,Wirkungsquerschnitt, opti-
sches Modell, Compoundkern, statistisches Modell, Niveaudichten, Präcompoundzerfall, direkte Reaktionen, indu-
zierte Spaltung, Hochenergiereaktionen, Fermigasmodell, Schalenmodell, kollektive Anregungen, Nilsson-Modell,
Paarkraft, Interacting Boson Approximation.
Kernchemisches Praktikum I
Herstellung und Messung radioaktiver Präparate, Statistik radioaktiver Zerfälle, Mutter- Tochter-Gleichgewicht,
Wechselwirkung von Strahlung mit Materie, -Spektroskopie, Dosimetrie und Strahlenschutz, Kernreaktionen mit
Neutronen, Nachweis der Kernspaltung, Anwendung von Radioisotopen, chemisches Verhalten eines Transuran-
Elements.
Spezialvorlesung I
Die Details zu den Spezialvorlesungen finden Sie im Modulhandbuch der Chemie.
Zugangsvoraussetzungen Die Vorlesung „Einführung in die Kernche-
mie“ ist Voraussetzung für das Praktikum
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/120
Häufigkeit des Angebots
96
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1006 Kernchemie (mit einer Spezialvorlesung) M.09.032.1006
Nuclear Chemistry (with one additional ad-
vanced course)
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Rösch
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1007 Kernchemie (mit zwei weiteren Spezial-
vorlesungen)
M.09.032.1007
Nuclear Chemistry (with two additional ad-
vanced courses)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung „Einführung in die Kernche-
mie“ (WP) V 1 P 2 SWS 39 h 2 LP
Übung „Einführung in die Kernchemie“
(WP) Ü 1 P 1 SWS 49.5 h 2 LP
Kernchemisches Praktikum I (WP) Pr 1 P 5 SWS 97.5 h 5 LP
Spezialvorlesung I (WP) 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Spezialvorlesung II (WP) 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (30-45 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen die Grundlagen der Kern- und Radiochemie vermittelt bekommen. In den Übungen sollen
darüber hinaus in Form von Kurzvorträgen Themen der angewandten Kernchemie vorgestellt werden.
Im Praktikum sollen die Studierenden den Umgang mit offenen Radioaktivitäten beherrschen lernen.
In den Spezialvorlesungen erhalten die Studierenden Einblicke in forschungsnahe Themen.
Inhalte
Einführung in die Kernchemie
Geschichte der Radioaktivität, Zerfallsgesetze, Einheiten der Radioaktivität, natürliche Radionuklide, Masse und
Bindungsenergie von Kernen, Nukleon-Nukleon-Wechselwirkung, Kernradien, Kernspin, Kernmomente, Liquid-
Drop Model, Schalenstruktur, -Zerfall, Cluster-Radioaktivität, Spontanspaltung, Strutinsky-Verfahren, Super-
schwere Elemente, - Zerfall, elektromagnetische Übergänge, Kernreaktionen, Energetik,Wirkungsquerschnitt, opti-
sches Modell, Compoundkern, statistisches Modell, Niveaudichten, Präcompoundzerfall, direkte Reaktionen, indu-
zierte Spaltung, Hochenergiereaktionen, Fermigasmodell, Schalenmodell, kollektive Anregungen, Nilsson-Modell,
Paarkraft, Interacting Boson Approximation.
Kernchemisches Praktikum I
Herstellung und Messung radioaktiver Präparate, Statistik radioaktiver Zerfälle, Mutter- Tochter-Gleichgewicht,
Wechselwirkung von Strahlung mit Materie, -Spektroskopie, Dosimetrie und Strahlenschutz, Kernreaktionen mit
Neutronen, Nachweis der Kernspaltung, Anwendung von Radioisotopen, chemisches Verhalten eines Transuran-
Elements.
Spezialvorlesung I und II
Die Details zu den Spezialvorlesungen finden Sie im Modulhandbuch der Chemie.
97
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1007 Kernchemie (mit zwei weiteren Spezial-
vorlesungen)
M.09.032.1007
Nuclear Chemistry (with two additional ad-
vanced courses)
Zugangsvoraussetzungen Die Vorlesung „Einführung in die Kernche-
mie“ ist Voraussetzung für das Praktikum
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Rösch
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1010 Einführung in die Theoretische Chemie M.09.032.1010
Introduction to Theoretical Chemistry
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung/Übung „Einführung in die
Theoretische Chemie“ (WP) V 1 P 5 SWS 127 h 6 LP
b) Praktikum Computerchemie“ (WP) Pr 1 P 5 SWS 37 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (120 min) oder mündliche Prüfung (30 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
a) Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse im Bereich der Theoretischen Chemie und “Computational Che-
mistry”
b) Die Studierenden lernen im Praktikum ein effektives Zeit- und Ressourcenmanagement, indem sie Arbeits-
abläufe eigenverantwortlich planen und in einem definierten Zeitfenster realisieren. Zur Vorbereitung der
vorgegebenen Versuche erfolgt die Bewertung und Analyse der aktuellen Literatur unter wissenschaftlichen
Gesichtspunkten.
Inhalte
a) Quantenmechanische Beschreibung von Mehrelektronensystemen, Born-Oppenheimer-Näherung, quantenme-
chanische Näherungsverfahren, Slater-Determinanten, Hartree-Fock-Theorie, „Computational Chemistry“, Ba-
sissatznäherung, Self-Consistent-Field-Verfahren, Elektronenkorrelation, Dichtefunktionaltheorie, Ab initio
und semiempirische Verfahren, Kraftfeld-Methoden, Molekulardynamik- Simulationen
b) Verwendung von quantenchemischen und molekulardynamischen Programmpakete zur Lösung chemischer Fra-
gestellungen
Zugangsvoraussetzungen
Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme am
Praktikum ist die bestandene Klausur zur
Vorlesung Einführung in die Theoretische
Chemie.
98
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1010 Einführung in die Theoretische Chemie M.09.032.1010
Introduction to Theoretical Chemistry
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Grundkenntnisse der Quantenmechanik
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots
a) jedes Semester (Im Rahmen der Reakkre-
ditierung des Studienganges B. Sc. Che-
mie könnte es ein, dass der Turnus auf
jährlich geändert wird.)
b) jährlich im Sommersemester (im Semes-
ter oder als Block in der vorlesungsfreien
Zeit)
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Jürgen Gauß
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch
Das Praktikum Computerchemie wird im
Rahmen des Moduls „Theoretische Chemie“
und des Moduls „Einführung in die Theoreti-
sche Chemie“ angeboten. Insgesamt können
5 Studierende pro Jahr an dem Praktikum
Computerchemie teilnehmen.
99
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1011 Theoretische Chemie M.09.032.1011
Theoretical Chemistry
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 360 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung/Übung „Theoretische
Chemie 1“ (WP) V 1 P 3 SWS 88 h 4 LP
b) Praktikum „Theoretische Chemie 1“
(WP) Pr 1 P 5 SWS 7 h 2 LP
c) Vorlesung/Übung „Theoretische
Chemie 2“ (WP) V 1 P 3 SWS 88 h 4 LP
d) Praktikum Computerchemie“ (WP) Pr 1 P 5 SWS 7 h 2 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Kolloquium zum Praktikum Computerchemie
Modulprüfung Klausur (120 min) oder mündliche Prüfung (30 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
a) Eingehendes Verständnis der Grundlagen der Quantenchemie, Umsetzung quantenchemischer Theorie in ein
Computerprogramm
b) Die Studierenden lernen im Praktikum ein effektives Zeit- und Ressourcenmanagement, indem sie Arbeits-
abläufe eigenverantwortlich planen und in einem definierten Zeitfenster realisieren. Zur Vorbereitung der
vorgegebenen Versuche erfolgt die Bewertung und Analyse der aktuellen Literatur unter wissenschaftlichen
Gesichtspunkten.
c) Kenntnis und Verständnis moderner Methoden der Quantenchemie, Anwendung moderner Programmpakete
zur Lösung chemischer Fragestellungen
d) Die Studierenden lernen im Praktikum ein effektives Zeit- und Ressourcenmanagement, indem sie Arbeits-
abläufe eigenverantwortlich planen und in einem definierten Zeitfenster realisieren. Zur Vorbereitung der
vorgegebenen Versuche erfolgt die Bewertung und Analyse der aktuellen Literatur unter wissenschaftlichen
Gesichtspunkten.
Inhalte
a) Grundlagen (Schrödingergleichung, Born-Oppenheimer Näherung, Hartree-Fock Theorie, Dichtefunktio-
naltheorie, „Self-Consistent-Field“-Verfahren, Berechnung von Moleküleigenschaften)
b) Verfassen eines Computerprogramms zur Durchführung einer quantenchemischen Rechnung
c) Moderne quantenchemische Methoden (Elektronenkorrelation, Vielteilchentheorie, Zweite Quantisierung,
Coupled-Cluster theory)
d) Verwendung von quantenchemischen und molekulardynamischen Programmpakete zur Lösung chemischer Fra-
gestellungen
Zugangsvoraussetzungen
Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme am
Praktikum „Theoretische Chemie 1“ ist die
aktive Teilnahme an der Vorlesung/Übung
„Theoretische Chemie 1“.
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Grundkenntnisse der Quantenmechanik
Es wird empfohlen die Lehrveranstaltungen
in folgender Reihenfolge zu absolvieren: a)
und b) vor c) und d).
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/120
100
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1011 Theoretische Chemie M.09.032.1011
Theoretical Chemistry
Häufigkeit des Angebots
a) jährlich im Wintersemester
b) jährlich im Wintersemester (als Block in
der vorlesungsfreien Zeit)
c) jährlich im Sommersemester
d) jährlich im Sommersemester (im Semester
oder als Block auch in der vorlesungsfreien
Zeit)
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Jürgen Gauß
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch
An dem Praktikum Theoretische Chemie 1
können 5 Studierende pro Jahr teilnehmen.
Das Praktikum Computerchemie wird im
Rahmen des Moduls „Theoretische Chemie“
und des Moduls „Einführung in die Theoreti-
sche Chemie“ angeboten. Insgesamt können
5 Studierende pro Jahr an dem Praktikum
Computerchemie teilnehmen.
101
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.7.2 Informatik
Hinweise:
Die Inhalte der Einführungsveranstaltungen „Einführung in die Programmierung“ und „Einführung in die
Softwareentwicklung“ sowie die Technische Informatik“ werden nicht akzeptiert.
Es können Lehrinhalte aus allen Schwerpunktfächern und aus dem theoretischen Grundlagenbereich
(Theoretische Grundlagen der Informatik I + II, Datenstrukturen u. effiziente Algorithmen) gewählt werden.
Zu den regelmäßig angebotenen Schwerpunktveranstaltungen zählen Computergrafik (Computergrafik Teil
I + II, Echtzeitbildverarbeitung, 3D Computer Vision) Informationssysteme (Datenbanken Teil I + II) Da-
tenanalyse (Datenwarehouse + Data-Mining) Modellbildung + Simulation Clientseitige Webanwendungen
+ Serverseitige Webanwendungen Datenstrukturen u. effiziente Algorithmen Betriebssysteme + verteilte
Systeme Kommunikationsnetze Software-Technik.
Zu den Lehrveranstaltungen (meistens in der Form: 2 SWS Vorlesung + 2 SWS-Übung = 6 LP) gibt es
noch ergänzende Seminare (4 LP) und Praktika (3 LP).
Modul xx1 Informatik I M.08.079.xx1
Computer Science I
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung A (WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung zur Vorlesung A (WP) V 1 P 1 SWS 79.5 h 3 LP
Praktikum zur Vorlesung A (WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
Modulprüfung Klausur (120 Min.) oder mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
Sonstiges
Sprache: Deutsch
Weitere Details: siehe Modulhandbücher der
Informatik
102
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul xx2 Informatik II M.08.079.xx2
Computer Science II
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 360 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung A (WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung zur Vorlesung A (WP) V 1 P 1 SWS 79.5 h 3 LP
Vorlesung B (WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung zur Vorlesung B (WP) V 1 P 1 SWS 79.5 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Jeweils eine Klausur (120 Min.) oder eine mündliche Prüfung (30 Min.)
zu den Vorlesungen
Modulprüfung kumulativ aus den zwei Studienleistungen
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
Sonstiges
Sprache: Deutsch
Weitere Details: siehe Modulhandbücher der
Informatik
Modul xx3 Informatik III M.08.079.xx3
Computer Science III
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung A (WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung zur Vorlesung A (WP) V 1 P 1 SWS 79.5 h 3 LP
Vorlesung B (WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
103
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul xx3 Informatik III M.08.079.xx3
Computer Science III
Übung zur Vorlesung B (WP) V 1 P 1 SWS 79.5 h 3 LP
Praktikum zur Vorlesung A oder B
(WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Jeweils eine Klausur (120 Min.) oder eine mündliche Prüfung (30 Min.)
zu den Vorlesungen
Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
Modulprüfung kumulativ aus den Studienleistungen
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
Sonstiges
Sprache: Deutsch
Weitere Details: siehe Modulhandbücher der
Informatik
Modul xx4 Informatik IV M.08.079.xx4
Computer Science IV
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 16 LP = 480 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung A (WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung zur Vorlesung A (WP) V 1 P 1 SWS 79.5 h 3 LP
Vorlesung B (WP) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung zur Vorlesung B (WP) V 1 P 1 SWS 79.5 h 3 LP
Seminar zur Vorlesung A oder B (WP) V 1 P 2 SWS 99 h 4 LP
104
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul xx4 Informatik IV M.08.079.xx4
Computer Science IV
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Jeweils eine Klausur (120 Min.) oder eine mündliche Prüfung (30 Min.)
zu den Vorlesungen
Seminarvortrag
Modulprüfung kumulativ aus den Studienleistungen
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
Sonstiges
Sprache: Deutsch
Weitere Details: siehe Modulhandbücher der
Informatik
105
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.7.3 Geschichte der Naturwissenschaften
Modul 060 Geschichte der Naturwissenschaften I M.08.275.060
History of Natural Science I
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung: Geschichte der Naturwis-
senschaft I (P) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
b) Seminar: Einführung in das wissen-
schaftshistorische Arbeiten (P) S 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
c) Vorlesung: Geschichte der Naturwis-
senschaft II (P) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
d) Lektürekurs (P) 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
e) Übungen (P) Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Besuch aller Seminarveranstaltungen
Studienleistung(en) b) Vortrag und Essay
d) Vortrag
e) Essays und/oder Übungen
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Reflexion über Wissenschaft und ihre Strukturen sowie über grundlegende wissenschaftshistorische Konzepte
Eigenständige Literaturrecherche
Kritische Lektüre von wissenschaftshistorischen Quellen und Fachliteratur
Aufbau einer wissenschaftshistorischen Arbeit
Übung im Erörtern von methodischen und systematischen Aspekten der Wissenschaftsentwicklung.
Inhalte
Einführung in die Wissenschaftstheorie
Die Entwicklung der Naturwissenschaften im Kontext:
Anfänge wissenchaftlichen Denkens
Antike Wissenschaft und ihre Entwicklung bis zur Neuzeit
Wissenschaftliche Revolution
Wissenschaft in der Aufklärung
Institutionalisierung und Professionalisierung der Wissenschaft
Entwicklung wissenchaftlicher Grundbegriffe
Wissenschaft und Gesellschaft
Wissenschaft und Technik (Big Science)
Freiheit und Verantwortung der Wissenschaft
Wissenschaft und Krieg
Anleitung bei der Erschließung eines wissenschaftshistorischen Themas
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/180 (BSc) bzw. 15/120 (MSc)
106
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 060 Geschichte der Naturwissenschaften I M.08.275.060
History of Natural Science I
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Sauer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch (eventuell Englisch)
Modul 070 Geschichte der Naturwissenschaften II M.08.275.070
History of Natural Science II
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Hauptseminar: Geschichte der Na-
turwissenschaft I (P) S 1 P 2 SWS 129 h 5 LP
b) Lektürekurs (P) 1 P 2 SWS 99 h 4 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Besuch aller Seminarveranstaltungen
Studienleistung(en) a) Vortrag und schriftliche Hausarbeit
b) Vortrag mit Ausarbeitung
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Selbständiges Erschließen einer Facette aus dem Modul Geschichte der Naturwissenschaften I
Mündliche Präsentation der Ergebnisse vor der Gruppe in einem Vortrag
Diskussion der Ergebnisse mit der Gruppe
Anfertigung einer wissenschaftshistorischen Arbeit
Kritische Lektüre von wissenschaftshistorischen Texten sowie kritisches Quellenstudium
Inhalte
Vertiefung der Inhalte aus dem Modul „Geschichte der Naturwissenschaften I“
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Modul „Geschichte der Naturwissenschaften
I“
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180 (BSc) bzw. 9/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Sauer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch (eventuell Englisch)
107
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.7.4 Mathematik
Hinweis zur Prüfungsform:
Module ohne Option, d.h. mit nur einer Vorlesung, werden nach Wahl des jeweiligen Dozenten entweder
mit einer Klausur oder einer mündlichen Prüfung abgeschlossen. Der Dozent gibt die Wahl am Anfang
der Vorlesungszeit bekannt. Wiederholungsprüfungen sind im gleichen Format (Klausur oder mündliche
Prüfung) wie die erste Prüfung abzulegen
Module mit Option, d.h. mit mehr als einer Vorlesung werden mit einer mündlichen Prüfung abge-
schlossen.
Modul 1300 Funktionalanalysis M.08.105.1300
Functional Analysis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Funktionalana-
lysis“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis für und Kompetenz im Umgang mit den abstrakten Begriffen, Methoden und Resultaten der Funk-
tionalanalysis. Erfahrung mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen
und der Anwendung von entsprechenden abstrakten Methoden und Resultaten der Funktionalanalysis. Erfahrung
mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen und der Anwendung von
entsprechenden abstrakten Methoden auf diese Probleme. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit, insbe-
sondere auch über mathematische Inhalte, wie sie durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben in kleinen Gruppen
gefördert werden.
Inhalte
Metrische Räume, normierte Räume, Banachräume
Topologische Begriffe, Separabilität, Kompaktheit
Lineare Operatoren und Dualität
Fortsetzung stetiger linearer Abbildungen
Satz von Hahn-Banach
Satz von Baire, Satz von der offenen Abbildung
Invertibilität und Spektrum
Hilberträume und Orthogonalreihen
Kompakte selbstadjungierte Operatoren im Hilbertraum
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
108
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1300 Funktionalanalysis M.08.105.1300
Functional Analysis
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1310 Funktionalanalysis (mit Funktionalana-
lysis II)
M.08.105.1310
Functional Analysis (with Functional Analy-
sis II)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Funktionalana-
lysis“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Funktionalanalysis II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis für und Kompetenz im Umgang mit den abstrakten Begriffen, Methoden und Resultaten der Funk-
tionalanalysis. Erfahrung mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen
und der Anwendung von entsprechenden abstrakten Methoden und Resultaten der Funktionalanalysis. Erfahrung
mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen und der Anwendung von
entsprechenden abstrakten Methoden auf diese Probleme. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit, insbe-
sondere auch über mathematische Inhalte, wie sie durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben in kleinen Gruppen
gefördert werden. Nach Abschluss der Veranstaltung Funktionentheorie II haben die Studierenden zusätzlich Er-
fahrung mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen und der Anwendung
von entsprechenden abstrakten Methoden auf diese Probleme.
Inhalte
Metrische Räume, normierte Räume, Banachräume
Topologische Begriffe, Separabilität, Kompaktheit
Lineare Operatoren und Dualität
Fortsetzung stetiger linearer Abbildungen
Satz von Hahn-Banach
Satz von Baire, Satz von der offenen Abbildung
Invertibilität und Spektrum
Hilberträume und Orthogonalreihen
Kompakte selbstadjungierte Operatoren im Hilbertraum
Zugangsvoraussetzungen
109
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1310 Funktionalanalysis (mit Funktionalana-
lysis II)
M.08.105.1310
Functional Analysis (with Functional Analy-
sis II)
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1320 Partielle Differentialgleichungen M.08.105.1320
Partial differential equations
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Partielle Diffe-
rentialgleichungen I“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Dieser Kurs vermittelt die Fähigkeit zum Umgang mit partiellen Differentialgleichungen. Das wird unter ande-
rem durch Darstellungsformeln erreicht für die Lösungen der wichtigsten Aufgaben. Interpretationen vor dem
Hintergrund der entsprechenden Fragestellungen aus Naturwissenschaft und Technik bieten sich an und sind un-
verzichtbarer Bestandteil. Dieser Kurs schafft Verständnis für die Verfahren der Computional Sciences und für
die abstrakten Methoden der Analysis.
Inhalte
Einige wichtige partielle Differenzialgleichungen
Trennung der Veränderlichen
Grundlösungen
Fouriertransformation
Lösung der inhomogenen Aufgabe
Anfangswertaufgabe für Wärmeleitungs- und Wellengleichung
Maximumprinzipien
Mittelwerteigenschaft harmonischer Funktionen
Laplacegleichung und Lösung des Dirichletproblems.
Zugangsvoraussetzungen
110
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1320 Partielle Differentialgleichungen M.08.105.1320
Partial differential equations
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
111
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1330 Partielle Differentialgleichungen (mit
part. Differentialgl. II)
M.08.105.1330
Partial differential equations (with partial
differential equations II)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Partielle Diffe-
rentialgleichungen I“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Partielle Differentialglei-
chungen II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Dieser Kurs vermittelt die Fähigkeit zum Umgang mit partiellen Differentialgleichungen. Das wird unter ande-
rem durch Darstellungsformeln erreicht für die Lösungen der wichtigsten Aufgaben. Interpretationen vor dem
Hintergrund der entsprechenden Fragestellungen aus Naturwissenschaft und Technik bieten sich an und sind un-
verzichtbarer Bestandteil. Dieser Kurs schafft Verständnis für die Verfahren der Computional Sciences und für die
abstrakten Methoden der Analysis. Die Veranstaltung Partielle Differenzialgleichungen II vertieft die Kenntnisse
über Begriffe, Methoden und Techniken der Theorie der partiellen Differenzialgleichungen bis hin zu aktuellen
Forschungsthemen, wobei die Fähigkeit, komplizierte Resultate in geeigneter Weise didaktisch aufzuarbeiten und
kritisch zu reflektieren, geschult wird.
Inhalte
Einige wichtige partielle Differenzialgleichungen
Trennung der Veränderlichen
Grundlösungen
Fouriertransformation
Lösung der inhomogenen Aufgabe
Anfangswertaufgabe für Wärmeleitungs- und Wellengleichung
Maximumprinzipien
Mittelwerteigenschaft harmonischer Funktionen
Laplacegleichung und Lösung des Dirichletproblems,
Lokalkonvexe Räume und Distributionen,
Sobolevräume,
Variationsmethode bei elliptischen Gleichungen,
Regularität schwacher Lösungen,
Randwertaufgaben für Evolutionsgleichungen,
Pseudodifferentialoperatoren.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
112
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1330 Partielle Differentialgleichungen (mit
part. Differentialgl. II)
M.08.105.1330
Partial differential equations (with partial
differential equations II)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1340 Grundlagen der Stochastik M.08.105.1340
Fundamentals in Stochastics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Einführung in
die Stochastik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach erfolgreichem Abschluss der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ sollen die Studierenden:
theoretische und praktische Kompetenz im Umgang mit Grundlagen der Stochastik erwerben,
die grundlegenden maßtheoriefreien, wahrscheinlichkeitstheoretischen und statistischen Begriffe und Konzepte
sicher verstehen um diese zur Lösung konkreter Probleme einzusetzen.
Inhalte
In der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ werden die folgenden grundlegenden Begriffe der Wahrschein-
lichkeitstheorie und Statistik behandelt:
Wahrscheinlichkeitsräume, Kombinatorik, Zufallsvariablen, Unabhängigkeit,
einfache Grenzwertsätze,
Markoff-Ketten,
statistische Tests, Schätzer, Konfidenzintervalle.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
113
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1340 Grundlagen der Stochastik M.08.105.1340
Fundamentals in Stochastics
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1350 Grundlagen der Stochastik M.08.105.1350
Fundamentals in Stochastics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Einführung in
die Stochastik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Stochastik I V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach erfolgreichem Abschluss der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ sollen die Studierenden:
theoretische und praktische Kompetenz im Umgang mit Grundlagen der Stochastik erwerben,
die grundlegenden maßtheoriefreien, wahrscheinlichkeitstheoretischen und statistischen Begriffe und Konzepte
sicher verstehen um diese zur Lösung konkreter Probleme einzusetzen.
Ziel der Vorlesung Stochastik I ist die Befähigung zum sicheren Umgang mit dem systematischen maßtheoretischen
Aufbau der Wahrscheinlichkeitstheorie und den zugrundeliegenden Grenzwertsätzen.
Inhalte
In der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ werden die folgenden grundlegenden Begriffe der Wahrschein-
lichkeitstheorie und Statistik behandelt:
Wahrscheinlichkeitsräume, Kombinatorik, Zufallsvariablen, Unabhängigkeit,
einfache Grenzwertsätze,
Markoff-Ketten,
statistische Tests, Schätzer, Konfidenzintervalle,
Maß- und Integrationstheorie mit Ausrichtung auf die Wahrscheinlichkeitstheorie,
Konstruktion von (Familien von) Zufallsvariablen,
Gesetze der großen Zahl, charakteristische Funktionen, Zentraler Grenzwertsatz, bedingte Wahrscheinlichkeiten
und Erwartungswerte.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
114
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1350 Grundlagen der Stochastik M.08.105.1350
Fundamentals in Stochastics
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1360 Stochastik I M.08.105.1360
Stochastics I
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Stochastik I“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Ziel ist die Befähigung zum sicheren Umgang mit dem systematischen maßtheoretischen Aufbau der Wahr-
scheinlichkeitstheorie und den Grund legenden Grenzwertsätzen.
Inhalte
n der Vorlesung „Stochastik I“ werden u.a. behandelt:
Maß- und Integrationstheorie mit Ausrichtung auf die Wahrscheinlichkeitstheorie,
Konstruktion von (Familien von) Zufallsvariablen,
Gesetze der großen Zahl, charakteristische Funktionen, Zentraler Grenzwertsatz,
bedingte Wahrscheinlichkeiten und Erwartungswerte.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Grundlagen der Stochastik
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1370 Stochastik I (mit Stochastik II) M.08.105.1370
Stochastics I (with Stochastics II)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
115
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1370 Stochastik I (mit Stochastik II) M.08.105.1370
Stochastics I (with Stochastics II)
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Stochastik I“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Stochastik II V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Ziel ist die Befähigung zum sicheren Umgang mit dem systematischen maßtheoretischen Aufbau der Wahr-
scheinlichkeitstheorie und den Grund legenden Grenzwertsätzen. In der Vorlesung Stochastik II erhalten die Stu-
dierenden eine Problemlösungskompetenz und wesentlich vertiefte Kenntnisse in den zentralen Themenbereichen
der modernen Stochastik.
Inhalte
Maß- und Integrationstheorie mit Ausrichtung auf die Wahrscheinlichkeitstheorie,
Konstruktion von (Familien von) Zufallsvariablen,
Gesetze der großen Zahl, charakteristische Funktionen, Zentraler Grenzwertsatz,
bedingte Wahrscheinlichkeiten und Erwartungswerte.
stochastische Prozesse
Martingale
Markovprozesse
Eigenschaften der Brownschen Bewegung
Satz vom iterierten Logarithmus
austauschbare Verteilungen
Invarianzprinzipien
Einbettungssätze
große Abeichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Grundlagen der Stochastik
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 580 Stochastik 2 M.08.105.580
Stochastics 2
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
116
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 580 Stochastik 2 M.08.105.580
Stochastics 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung „Stochastik II“ V 1 P 4 SWS 120 h 6 LP
Vorlesung „Stochastik III V 1 P 4 SWS 120 h 6 LP
Modulprüfung 1 P 90 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Problemlösungskompetenz und wesentlich vertiefte Kenntnisse in den zentralen Themenbereichen der modernen
Stochastik. Durch Spezialisierung (Vorlesung in fortgeschrittener Stochastik) wird danach in einem ausgewählten
Spezialgebiet der Weg zu eigenständigem wissenschaftlichen Arbeiten vorbereitet.
Inhalte
stochastische Prozesse
Martingale
Markovprozesse
Eigenschaften der Brownschen Bewegung
Satz vom iterierten Logarithmus
austauschbare Verteilungen
Invarianzprinzipien
Einbettungssätze
große Abeichungen
Auswahl u. a. aus folgenden Themen: Stochastische Analysis; Mathematische Statistik; Stochastische Prozesse.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Grundlagen der Stochastik und Stochastik I
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte. Hauptamt-
lich
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
117
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1380 Grundlagen der Numerik M.08.105.1380
Basic Numerics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Grundlagen der
Numerik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende, die das Modul „Grundlagen der Numerik“ erfolgreich abschließen, sollen
ein Grundverständnis zentraler Problemstellungen und Lösungstechniken der Numerischen Mathematik ent-
wickelt haben,
in der Lage sein, die Kondition einer Problemstellung und die Stabilität eines Verfahrens zu beurteilen und
weitergehende Erfahrungen mit der Entwicklung und Analyse numerischer Algorithmen zur Behandlung dis-
kreter Gleichungssysteme und der Funktionenapproximation gemacht haben.
Inhalte
Es werden vorwiegend
numerische Verfahren zur Lösung linearer und nichtlinearer algebraischer Gleichungssysteme,
Verfahren zur Integration und zur Interpolation bzw. Approximation vorgegebener Funktionen und einige
Modellierungsbeispiele behandelt bzw. vorgestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180 (BSc) bzw. 9/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1390 Grundlagen der Numerik M.08.105.1390
Basic Numerics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
118
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1390 Grundlagen der Numerik M.08.105.1390
Basic Numerics
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Grundlagen der
Numerik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Numerik gewöhnlicher Dif-
ferentialgleichungen“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende, die das Modul „Grundlagen der Numerik“ erfolgreich abschließen, sollen
ein Grundverständnis zentraler Problemstellungen und Lösungstechniken der Numerischen Mathematik ent-
wickelt haben,
in der Lage sein, die Kondition einer Problemstellung und die Stabilität eines Verfahrens zu beurteilen und
weitergehende Erfahrungen mit der Entwicklung und Analyse numerischer Algorithmen zur Behandlung dis-
kreter Gleichungssysteme und der Funktionenapproximation gemacht haben.
Nach Abschluss der Vorlesung „Numerik gewöhnlicher Differenzialgleichungen“ erhalten sie die Fähigkeit zu einem
System gewöhnlicher Differentialgleichungen das adäquate numerische Lösungsverfahren auszuwählen und ggf. zu
implementieren und grundlegende Kenntnisse über die möglichen Stabilitätsprobleme sowie adaptive Steuerungs-
mechanismen.
Inhalte
Es werden vorwiegend
numerische Verfahren zur Lösung linearer und nichtlinearer algebraischer Gleichungssysteme,
Verfahren zur Integration und zur Interpolation bzw. Approximation vorgegebener Funktionen und einige
Modellierungsbeispiele behandelt bzw. vorgestellt und
numerische Algorithmen zur Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen in Form von Anfangs- und Rand-
wertaufgaben behandelt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/180 (BSc) bzw. 15/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1400 Numerik von Differentialgleichungen M.08.105.1400
Numerics of differential equations
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
119
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1400 Numerik von Differentialgleichungen M.08.105.1400
Numerics of differential equations
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Numerik ge-
wöhnlicher Differentialgleichungen“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach Abschluss der optionalen Vorlesung „Numerik gewöhnlicher Differenzialgleichungen“ erhalten die Studieren-
den die Fähigkeit zu einem System gewöhnlicher Differentialgleichungen das adäquate numerische Lösungsverfah-
ren auszuwählen und ggf. zu implementieren und grundlegende Kenntnisse über die möglichen Stabilitätsprobleme
sowie adaptive Steuerungsmechanismen.
Inhalte
Die Vorlesung behandelt numerische Algorithmen zur Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen in Form von
Anfangs- und Randwertaufgaben.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Grundlagen der Numerik
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1410 Numerik von Differentialgleichungen M.08.105.1410
Numerics of differential equations
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Numerik ge-
wöhnlicher Differentialgleichungen“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Numerik partieller Differen-
tialgleichungen“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
120
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1410 Numerik von Differentialgleichungen M.08.105.1410
Numerics of differential equations
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach Abschluss der optionalen Vorlesung „Numerik gewöhnlicher Differenzialgleichungen“ erhalten die Studieren-
den die Fähigkeit zu einem System gewöhnlicher Differentialgleichungen das adäquate numerische Lösungsverfah-
ren auszuwählen und ggf. zu implementieren und grundlegende Kenntnisse über die möglichen Stabilitätsprobleme
sowie adaptive Steuerungsmechanismen.
Inhalte
Die erste Vorlesung behandelt numerische Algorithmen zur Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen in Form
von Anfangs- und Randwertaufgaben. In der zweiten Vorlesung erlangen die Studierenden Grundlegende Verfahren
zur Lösung elliptischer und parabolischer Differentialgleichungen (finite Elemente, finite Differenzen, Zeitintegra-
tion) sowie skalarer hyperbolischer Erhaltungsgleichungen in einer Variablen (Godunov-Verfahren).
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Grundlagen der Numerik
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1420 Algebra M.08.105.1420
Algebra
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Computeralge-
bra“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
121
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1420 Algebra M.08.105.1420
Algebra
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erlangen ein
Verständnis von konstruktiven und algorithmischen Methoden der Algebra und Zahlentheorie.
sicheren Umgang mit abstrakten algebraischen Begriffen und
die Befähigung Aufgaben aus der Zahlentheorie, linearen Algebra und kommutativen Algebra algorithmisch
zu lösen und erfolgreich zu implementieren.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Grundbegriffe der kommutativen Algebra;
Algorithmen zur Faktorisierung ganzer Zahlen; Primzahltests
Polynomringe in mehreren Variablen;
Monomiale Ordnungen; Standardbasen; Buchberger Algorithmus;
Affine Varietäten, Dimension, Eliminationstheorie.
Faktorisierungsalgorithmen von Polynome über endlichen Körpern und über den ganzen Zahlen;
Implementierung algebraischer Algorithmen in einem spezialisierten Computeralgebrasystem wie z.B. Singular,
Macaulay2, Pari/GP.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1430 Algebra M.08.105.1430
Algebra
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Computeralge-
bra“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Körper, Ringe, Moduln“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
122
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1430 Algebra M.08.105.1430
Algebra
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erlangen ein
Verständnis von konstruktiven und algorithmischen Methoden der Algebra und Zahlentheorie.
sicheren Umgang mit abstrakten algebraischen Begriffen und
die Befähigung Aufgaben aus der Zahlentheorie, linearen Algebra und kommutativen Algebra algorithmisch
zu lösen und erfolgreich zu implementieren,
ein Verständnis von grundlegenden Methoden der Polynomalgebra und Lösungstheorie von algebraischen Glei-
chungen,
ein solides Wissen im Bereich der abstrakten Algebra und verwandten angrenzenden Bereichen, sowie
die Beherrschung von konstruktiven Verfahren und Computersoftware, um algorithmische Probleme in der
abstrakten Algebra zu lösen.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Grundbegriffe der kommutativen Algebra;
Algorithmen zur Faktorisierung ganzer Zahlen; Primzahltests
Polynomringe in mehreren Variablen;
Monomiale Ordnungen; Standardbasen; Buchberger Algorithmus;
Affine Varietäten, Dimension, Eliminationstheorie.
Faktorisierungsalgorithmen von Polynome über endlichen Körpern und über den ganzen Zahlen;
Implementierung algebraischer Algorithmen in einem spezialisierten Computeralgebrasystem wie z.B. Singular,
Macaulay2, Pari/GP;
Elementarteiler und Klassifikation von endlich erzeugte Modulen über Hauptidealringe
Körpererweiterungen, algebraischer Abschluß
Abstrakte Galoistheorie
Konstruktionen mit Zirkel und Lineal, Auflösbarkeit von Gleichungen
Algorithmische Verfahren in der Galoistheorie
ganze Ringerweiterungen, normale Ringe
Grundbegriffe der kommutativen Algebra, Dimensionstheorie
Algebraische und Transzendente Zahlen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
123
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1440 Topologie M.08.105.1440
Topology
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Topologie“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erwerben grundlegender Kenntnisse in mengentheoretischer und algebraischer Topologie, die
Befähigung zum Umgang mit kategoriellen und funktoriellen Konzepten und das Denken in universellen Kon-
struktionen und universellen Beispielen.
Inhalte
Vertiefung der Grundlagen der mengentheoretischen Topologie: Trennungs- und Kompaktheitsaxiome und ihre
Relationen. Universelle Konstruktionen: Produkte und Koprodukte, Limiten und Kolimiten. Die Fundamental-
gruppe und Überlagerungstheorie. Klassifikation zweidimensionaler kompakter Mannigfaltigkeiten.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
124
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1450 Topologie (mit Vorlesung „Algebraische
Kurven und Riemansche Flächen“)
M.08.105.1450
Topology (with lecture „Algebraic curves and
Riemannian surfaces“)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Topologie“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Algebraische Kurven und
Riemansche Flächen“) V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erwerben grundlegender Kenntnisse in mengentheoretischer und algebraischer Topologie, die
Befähigung zum Umgang mit kategoriellen und funktoriellen Konzepten und das Denken in universellen Konstruk-
tionen und universellen Beispielen. Im Rahmen der Vorlesung Algebraische Kurven und Riemann’sche Flächen
erwerben die Studierenden
vertiefte und erweiterte geometrische Grundkentnisse über Gerade und Kegelschnitt zu Kurven höheren Grades
Grundkenntnissen über die geschichtliche Entwicklung der Theorie der Kurven.
Kenntnis der einfachsten algebraischen und geometrischen Invarianten einer Kurve,
algebraischen und geometrische Arbeitstechniken zur Bestimmung dieser Invarianten, sowie
erste Einblicke in die tieferen Zusammenhänge zwischen algebraischen, geometrischen und funktionentheoreti-
schen Sichtweisen.
Inhalte
Vertiefung der Grundlagen der mengentheoretischen Topologie: Trennungs- und Kompaktheitsaxiome und ihre
Relationen. Universelle Konstruktionen: Produkte und Koprodukte, Limiten und Kolimiten. Die Fundamental-
gruppe und Überlagerungstheorie. Klassifikation zweidimensionaler kompakter Mannigfaltigkeiten.
In der zweiten Vorlesung werden u.a. folgenden Themen behandelt:
Klassische Beispiele ebener algebraischer Kurven
Problem der rationalen Parametrisierbarkeit
Elliptische Kurven
Affiner Koordinatenring, Körper der rationale Funktionen,
Singuläre und reguläre Punkte, Multiplizität, Tangenten
Projektiver Abschluß
Schnitt zweier Kurven, Schnittpunktmultiplizität, Satz von Bézout
Riemannsche Fläche zu einer Kurve, Geschlecht, Satz von Zeuthen-Hurwitz
Weierstraßsche Parametrisierung von elliptischen Kurven
Duale Kurve und Plücker-Formeln.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
125
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1450 Topologie (mit Vorlesung „Algebraische
Kurven und Riemansche Flächen“)
M.08.105.1450
Topology (with lecture „Algebraic curves and
Riemannian surfaces“)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1460 Computeralgebra M.08.105.1460
Computer algebra
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Computeralge-
bra“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
ie Studierenden erlangen ein
Verständnis von konstruktiven und algorithmischen Methoden der Algebra und Zahlentheorie.
Sicheren Umgang mit abstrakten algebraischen Begriffen und
die Befähigung Aufgaben aus der Zahlentheorie, linearen Algebra und kommutativen Algebra algorithmisch
zu lösen und erfolgreich zu implementieren.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Grundbegriffe der kommutativen Algebra;
Algorithmen zur Faktorisierung ganzer Zahlen; Primzahltests
Polynomringe in mehreren Variablen;
Monomiale Ordnungen; Standardbasen; Buchberger Algorithmus;
Affine Varietäten, Dimension, Eliminationstheorie.
Faktorisierungsalgorithmen von Polynome über endlichen Körpern und über den ganzen Zahlen;
Implementierung algebraischer Algorithmen in einem spezialisierten Computeralgebrasystem wie z.B. Singular,
Macaulay2, Pari/GP.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
126
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1460 Computeralgebra M.08.105.1460
Computer algebra
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1470 Computeralgebra (mit Zahlentheorie) M.08.105.1470
Computer algebra (with Number Theory)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Computeralge-
bra“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Zahlentheorie“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erlangen ein
Verständnis von konstruktiven und algorithmischen Methoden der Algebra und Zahlentheorie.
Sicheren Umgang mit abstrakten algebraischen Begriffen und
die Befähigung Aufgaben aus der Zahlentheorie, linearen Algebra und kommutativen Algebra algorithmisch
zu lösen und erfolgreich zu implementieren;
ein tieferes Verständnis von Methoden der Zahlentheorie, die über den Stoff der Elementaren Zahlentheorie
hinausgehen und
ein sicheres Beherrschen von theoretischen Methoden aus dem Bereich der Algebraischen Zahlentheorie.
In der Praxis werden solide Kenntnisse aus der modernen algorithmischen Zahlentheorie an Hand von Beispielen
und mittels Softwaretools erworben.
127
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1470 Computeralgebra (mit Zahlentheorie) M.08.105.1470
Computer algebra (with Number Theory)
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Grundbegriffe der kommutativen Algebra;
Algorithmen zur Faktorisierung ganzer Zahlen; Primzahltests
Polynomringe in mehreren Variablen;
Monomiale Ordnungen; Standardbasen; Buchberger Algorithmus;
Affine Varietäten, Dimension, Eliminationstheorie.
Faktorisierungsalgorithmen von Polynome über endlichen Körpern und über den ganzen Zahlen;
Implementierung algebraischer Algorithmen in einem spezialisierten Computeralgebrasystem wie z.B. Singular,
Macaulay2, Pari/GP,
Kongruenzrechnung, Primitivwurzeln, Primzahltests
Diophantische Gleichungssysteme
Quadratische Reziprozität, Hasse Prinzip
p–adische Zahlen und Hilbertsymbole
Reelle Zahlen und Kettenbrüche, Pellsche Gleichung
quadratische Zahlkörper und quadratische Formen
Grundbegriffe der algebraischen Zahlentheorie
Moderne Algorithmische Methoden in der Zahlentheorie
Anwendungen in der Kryptographie
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 10050 Differentialgeometrie und Mannigfaltig-
keiten
M.08.105.10050
Differential Geometry and Manifolds
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Elementare Dif-
ferentialgeometrie und Mannigfaltigkei-
ten“
1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
128
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 10050 Differentialgeometrie und Mannigfaltig-
keiten
M.08.105.10050
Differential Geometry and Manifolds
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis und sicherer Umgang mit grundlegenden Begriffen der elementaren Differentialgeometrie, insbeson-
dere der Krümmungstheorie von Kurven und Flächen im Euklidischen Raum. Ferner Verständnis und sicherer
Umgang mit dem Differentialformenkalkül auf allgemeinen Mannigfaltigkeiten, Kenntnis und Beherrschung der
Integralsätze auf Mannigfaltigkeiten.
Inhalte
Kurven und Flächen in Euklidischen Räumen
Tangential- und Normalenvektoren, kovariante Ableitung
Integrierbarkeitsbedingungen, Krümmungstheorie
Grundlagen der Topologie, Mannigfaltigkeiten
Differentialformenkalkül
Integralsätze auf Mannigfaltigkeiten
Satz von Gauß-Bonnet
de Rham-Kohomologie
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180 (BSc) bzw. 9/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 10040 Funktionentheorie M.08.105.10040
Function Theory
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Funktionentheo-
rie“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
129
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 10040 Funktionentheorie M.08.105.10040
Function Theory
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis für grundlegende Begriffe und Resultate aus zwei klassischen Bereichen der Analysis. Fähigkeit zum
kompetenten Einsatz dieser Methoden bei den entsprechenden Anwendungen.
Inhalte
Holomorphe und meromorphe Funktionen, Cauchysche Integralsätze, Satz von Liouville, Residuensatz und Anwen-
dungen, Montelscher Familiensatz, Existenzsätze von Mittag-Leffler und Weierstraß, einige spezielle Funktionen,
z. B. die Gammafunktion, Rungescher Approximationssatz, Weierstraßsche p-Funktion, Verzweigungspunkte und
einfache Beispiele für Riemannsche Flächen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 140 Zahlentheorie M.08.105.140
Number Theory
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Zahlentheorie“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Tieferes Verständnis von Methoden der Zahlentheorie, die über den Stoff der Elementaren Zahlentheorie hinaus-
gehen. Sicheres Beherrschen von theoretischen Methoden aus dem Bereich der Algebraischen Zahlentheorie. In
der Praxis werden solide Kenntnisse aus der modernen algorithmischen Zahlentheorie an Hand von Beispielen
und mittels Softwaretools erworben.
130
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 140 Zahlentheorie M.08.105.140
Number Theory
Inhalte
Kongruenzrechnung, Primitivwurzeln, Primzahltests
Diophantische Gleichungssysteme
Quadratische Reziprozität, Hasse Prinzip
P-adische Zahlen und Hilbertsymbole
Reelle Zahlen und Kettenbrüche, Pellsche Gleichung
Quadratische Zahlkörper und quadratische Formen
Grundbegriffe der algebraischen Zahlentheorie
Moderne Algorithmische Methoden in der Zahlentheorie
Anwendungen in der Kryptographie
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 650 Vertiefungsmodul Analysis M.08.105.650
Vertiefungsmodul Analysis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung Vertiefung Analysis I“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
b) Vorlesung Vertiefung Analysis II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
c) Modulprüfung 90 h
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/180 (BSc) bzw. 15/120 (MSc)
131
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 650 Vertiefungsmodul Analysis M.08.105.650
Vertiefungsmodul Analysis
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch
Weitere Details: siehe Modulhandbuch der
Mathematik
Modul 560 Funktionalanalysis M.08.105.560
Functional Analysis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung „Funktionalanalysis II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
b) Vorlesung „Funktionalanalysis III“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
c) Modulprüfung 90 h
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis für und Kompetenz im Umgang mit abstrakten Begriffen, Methoden und weiterführenden Bereichen
der Funktionalanalysis. Erfahrung mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffs-
rahmen und der Anwendung von entsprechenden abstrakten Methoden auf diese Probleme. Teamfähigkeit und
Kommunikationsfähigkeit, insbesondere auch über die hier behandelten mathematischen Inhalte.
Inhalte
Zu a): Dualitätstheorie von Banachräumen; Kompakte Operatoren und Fredholmoperatoren; Spektralsatz für
beschränkte selbstadjungierte Operatoren; Funktionalkalkül und holomorphe Banachraum-wertige Funktionen;
C*-Algebren und GNS-Darstellung.
Zu b): Auswahl aus folgenden Themen: Variationsrechnung; Operatoralgebren; Topologische nichtlineare Analysis;
Spektraltheorie auch für unbeschränkte Operatoren; Operatorhalbgruppen und Evolutionsgleichungen; Fourier-
operatoren, Mikrolokale Analysis, Pseudodifferentialoperatoren; Topologische Algebren.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Funktionalanalysis I
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
132
4.7 Nichtphysikalische Fächer
133
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 625 Vertiefungsmodul Eichtheorie M.08.105.625
Vertiefungsmodul Eichtheorie
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung „Eichtheorie I“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
b) Vorlesung „Eichtheorie II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
c) Modulprüfung 90 h
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch
Weitere Details: siehe Modulhandbuch der
Mathematik
134
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 070 Grundlagen der numerischen Mathema-
tik
M.08.105.070
Basic Numerics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 360 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Grundlagen der
Numerik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Praktikum zur Grundlagen der Nume-
rik Pr 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende, die das Modul „Grundlagen der Numerik“ erfolgreich abschließen, sollen
ein Grundverständnis zentraler Problemstellungen und Lösungstechniken der Numerischen Mathematik ent-
wickelt haben,
in der Lage sein, die Kondition einer Problemstellung und die Stabilität eines Verfahrens zu beurteilen und
weitergehende Erfahrungen mit der Entwicklung und Analyse numerischer Algorithmen zur Behandlung dis-
kreter Gleichungssysteme und der Funktionenapproximation gemacht haben.
Inhalte
Es werden vorwiegend
numerische Verfahren zur Lösung linearer und nichtlinearer algebraischer Gleichungssysteme,
Verfahren zur Integration und zur Interpolation bzw. Approximation vorgegebener Funktionen und einige
Modellierungsbeispiele behandelt bzw. vorgestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 540 Komplexe Differentialgeometrie M.08.105.540
Complex Differential Geometry
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
135
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 540 Komplexe Differentialgeometrie M.08.105.540
Complex Differential Geometry
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung „Komplexe Differential-
geometrie I“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
b) Vorlesung „Komplexe Differential-
geometrie II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
c) Modulprüfung 90 h
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Erwerb von fortgeschrittenen Kenntnissen in der Theorie der Kählermannigfaltigkeiten. Sicherer Umgang mit
abstrakten Begriffen in den Bereichen Komplexe Analysis, Algebra und Topologie. Befähigung zur selbständigen
wissenschaftlichen Arbeit.
Inhalte
Zu a): Hodgetheorie, Theorie der Kählermannigfaltigkeiten, Kodairascher Einbettungssatz.
Zu b): Auswahl aus folgenden Themen: Komplexe Vektorbündel; Hyperkählermannigfaltigkeiten; D-Moduln; Va-
riation von gemischten Hodgestrukturen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Algebraische Kurven und Riemannsche Flä-
chen
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 500 Algebraische Geometrie M.08.105.500
Algebraic Geometry
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung „Algebraische Geometrie I“ V 1 P 4 SWS 120 h 6 LP
Vorlesung „Algebraische Geometrie II V 1 P 4 SWS 120 h 6 LP
Modulprüfung 1 P 90 h 3 LP
136
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 500 Algebraische Geometrie M.08.105.500
Algebraic Geometry
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Erwerb von fortgeschrittenen Kenntnissen in einem zentralen Teilgebiet der Mathematik und mögliche Vorbe-
reitung auf die Anfertigung einer Masterarbeit. Beherrschung der Kernprinzipien der algebraischen Geometrie.
Befähigung zum Umgang mit der modernen Sprache der Schemata und Garben. In Algebraische Geometrie II
folgt eine Vertiefung in einem Spezialgebiet mit Anschluss an aktuelle Fragestellungen in der Forschung
Inhalte
Grundbegriffe über affine und projektive Varietäten
Entwicklung des Schema-Begriffs
Garben und Garbenkohomologie
Divisoren, Geradenbündel, Morphismen in projektiven Räumen
Theorie der Kurven.
Auswahl aus folgenden Themen: Klassifikation von algebraischen Flächen; Schnitttheorie; Modulraumtheorie;
Mori-Theorie.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Algebraische Kurven und Riemannsche Flä-
chen. Kenntnisse des Moduls Algebra sind
wünschenswert.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte. Hauptamt-
lich
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
137
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.7.5 Meteorologie
Sie finden die Beschreibung der Module in den Modulhandbüchern des BSc und MSc Meteorologie, die Sie
unter dieser URL einsehhen können:
https://www.studium.fb08.uni-mainz.de/downloadcenter-meteorologie/
138
4.7 Nichtphysikalische Fächer
4.7.6 Philosophie
Modul 061 Basismodul (historisch) - Philosophie
der Neuzeit
M.05.127.061
Basismodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 5 LP = 150 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Oberseminar: Philosophie der Neu-
zeit S 1 P 2 SWS 99 h 4 LP
Modulprüfung 1 P 30 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Hausarbeit (8-10 Seiten) oder Referat (+ Ausarbeitung 5 Seiten) oder
Klausur (90 Min.) oder mündl. Prüfung (20 Min.) in a)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden
verfügen über breites philosophie-historisches Basiswissen und sind mit den wichtigsten Begriffen und Positio-
nen der von ihnen untersuchten philosophie-geschichtlichen Epochen vertraut.
haben Erkenntnisse über die geistesgeschichtlichen Grundlagen philosophie-geschichtlicher Entwicklungen ge-
wonnen und Einblick in die historische Bedingtheit philosophischer Disziplinen und Positionen erhalten.
sind in der Lage, bei der Analyse von Schlüsseltexten der europäischen Philosophiegeschichte hermeneutische,
textkritische und logisch-analytische Methoden anzuwenden, zwischen historischen und systematischen Fra-
gestellungen zu differenzieren, sowie komplexe geistesgeschichtliche Zusammenhänge zu erfassen, distanziert
darzustellen und kritisch zu hinterfragen.
verfügen über die Fähigkeit zu Analyse, Interpretation und Kritik von philosophischen Schlüsseltexten der
Antike, des Mittelalters und der Neuzeit
sowie über die Fähigkeit zur Kontextualisierung und Aktualisierung epochenspezifischer philosophischer Pro-
bleme.
Stärkung der Methodenkompetenz.
Inhalte
Intensive Beschäftigung mit grundlegenden Fragen und Positionen der Geschichte der Philosophie. Besuch von
Veranstaltungen aus der Philosophie der Neuzeit.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 5/120
Häufigkeit des Angebots jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Heiner F. Klemme Haupt-
amtliche
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
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4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 063 Aufbaumodul (historisch) - Philosophie
der Neuzeit
M.05.127.063
Aufbaumodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 5 LP = 150 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Oberseminar: Philosophie der Neu-
zeit S 2 P 2 SWS 99 h 4 LP
Modulprüfung 2 P 30 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Hausarbeit (8-10 Seiten) oder Referat (+ Ausarbeitung 5 Seiten) oder
Klausur (90 Min.) oder mündl. Prüfung (20 Min.) in a)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden
haben die im historischen Basismodul erworbenen Erkenntnisse und Kompetenzen gefestigt und ausgebaut.
verfügen über fundiertes Wissen über die wichtigsten Themen, Positionen, Methoden und Argumentationswei-
sen innerhalb der von ihnen bearbeiteten Epochen der Philosophie, sowie über deren Wirkungsgeschichte.
verstehen es, die ihnen vermittelten Methoden der Philosophiegeschichte (z.B. Ideengeschichte, Begriffsge-
schichte, Rezeptionsgeschichte etc.) sicher für das Verständnis fremder Texte und für problemorientierte Fra-
gestellungen fruchtbar zu machen und interdisziplinäre Fragestellungen zu entwickeln.
haben ihre Fähigkeit zur Analyse, Interpretation und Kritik von philosophischen Schlüsseltexten der Anti-
ke, des Mittelalters und der Neuzeit, sowie zur Kontextualisierung und Aktualisierung epochenspezifischer
philosophischer Probleme verbessert.
sind befähigt, offene Forschungsfragen und -ansätze zu identifizieren und ihr begründetes Urteil in mündlicher
wie schriftlicher Form auszudrücken.
Stärkung diskursiver Fähigkeiten.
Inhalte
Vertiefende Beschäftigung mit Fragen und Positionen der Geschichte der Philosophie. Besuch von Veranstaltungen
aus der Philosophie der Neuzeit.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 5/120
Häufigkeit des Angebots jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Heiner F. Klemme Haupt-
amtliche
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
140
4.7 Nichtphysikalische Fächer
Modul 065 Vertiefungsmodul (historisch) - Philoso-
phie der Neuzeit
M.05.127.065
Vertiefungsmodul (historisch) - Philosophie
der Neuzeit
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 5 LP = 150 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Oberseminar: Philosophie der Neu-
zeit S 3 P 2 SWS 99 h 4 LP
Modulprüfung 3 P 30 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Hausarbeit (8-10 Seiten) oder Referat (+ Ausarbeitung 5 Seiten) oder
Klausur (90 Min.) oder mündl. Prüfung (20 Min.) in a)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Forschungsorientierte Vertiefung des historischen und methodischen Wissens und seiner Relevanz für die sys-
tematische Philosophie
Präzisierung und Ausarbeitung eines eigenen Projekts
Fähigkeit zur eigenen Positionierung innerhalb von Forschungszusammenhängen -und traditionen
Fähigkeit zur Partizipation an Forschungsdebatten in Wort und Schrift
Kenntnis von verschiedenen Forschungsprojekten und Auseinandersetzung mit diesen aus einem Forschungs-
schwerpunkt
Einblick in die Divergenz von Forschungsansätzen und deren Bewertung
Überblick über die Forschungslandschaft
Anregung selbstständiger Informationsbeschaffung und eigener Forschungsfragen
Stärkung interdisziplinärer Kompetenzen im selbstgewählten Forschungsschwerpunk
Inhalte
Forschungsorientierte Beschäftigung mit Fragen und Positionen der Geschichte der Philosophie. Partizipation an
Forschungsprojekten des Arbeitsbereiches. Besuch von Veranstaltungen aus der Philosophie der Neuzeit.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 5/120
Häufigkeit des Angebots jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Heiner F. Klemme Haupt-
amtliche
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
141
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.7.7 Wirtschaftswissenschaften
Im Rahmen des Nebenfachs Wirtschaftswissenschaften kann einer der vier Bereiche „Accounting and Fi-
nance“, „Management“, „EDS&BEST (Eco Data Science and Behav Strategy)“ und „IEPP (Int Econ and
Pub Policy)“ gewählt werden. In jedem Bereich sind zwei Module erfolgreich abzuschliessen.
Bereich 1: „Accounting and Finance“
Banken
Controlling
Corporate Finance
Corporate Governance und Wirtschaftsprüfung
Micro Econometrics
Praxis der Corporate Governance
Praxis der Wirtschaftsprüfung
Rechnungslegung nach HGB
Rechnungslegung nach IFRS
Steuern
Zeitreihenanalyse
Bereich 2: „Management“
Digital Marketing
Entrepreneurship
Firm Strategies and Managerial Economics
Logistikmanagement
Micro Econometrics
Strategisches Management
Zeitreihenanalyse
Bereich 3: „EDS&BEST (Eco Data Science and Behav Strategy)“
Behavioral Economic Theory
Behavioral Microeconomics
Behavioral Public Finance
Entrepreneurship
Micro Econometrics
Bereich 4: „IEPP (Int Econ and Pub Policy)& Operations“
Economic Growth and Global Warming
Economics of Cities and Regions
Exchange Rates and International Capital Markets
Intermediate Public Economics
International Trade: Theory and Policy
Micro Econometrics
Umweltökonomik
Zeitreihenanalyse
142
4.8 Fachübergreifende Lehrveranstaltungen
4.8 Fachübergreifende Lehrveranstaltungen
Modul 130 Geschichte der Naturwissenschaften I 08.275.130
History of Natural Science I
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Geschichte der Naturwissen-
schaft I V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden werden mit grundlegende Arbeitstechniken, wie das Auffindung von Quellen, Quellenkritik und
Quelleninterpretation und dem selbstständigen und kritischen Umgang mit wissenschaftlichen Publikationen ver-
traut gemacht.
Dabei erhalten die Studierenden Grundkenntnissen der Geschichte der Naturwissenschaften als Entwicklungs-
und Problemgeschichte, ein Verständnis der komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kultur, Technik, Naturwis-
senschaften und Politik und werden für die ethischen Implikationen naturwissenschaftlicher Wissensproduktion
sensibilisiert.
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180 (BSc) bzw. 3/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Sauer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik, MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch (eventuell Englisch)
Diese Veranstaltung kann als fachübergrei-
fende Veranstaltung eingesetzt werden.
143
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 140 Geschichte der Naturwissenschaften II 08.275.140
History of Natural Science II
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Geschichte der Naturwissen-
schaft II V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden werden mit grundlegende Arbeitstechniken, wie das Auffindung von Quellen, Quellenkritik und
Quelleninterpretation und dem selbstständigen und kritischen Umgang mit wissenschaftlichen Publikationen ver-
traut gemacht.
Dabei erhalten die Studierenden Grundkenntnissen der Geschichte der Naturwissenschaften als Entwicklungs-
und Problemgeschichte, ein Verständnis der komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kultur, Technik, Naturwis-
senschaften und Politik und werden für die ethischen Implikationen naturwissenschaftlicher Wissensproduktion
sensibilisiert.
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180 (BSc) bzw. 3/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Sauer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik, MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch (eventuell Englisch)
Diese Veranstaltung kann als fachübergrei-
fende Veranstaltung eingesetzt werden.
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