Modulhandbuch
für den
Bachelor-Studiengang Physik
(PO vom 27.07.2023)
15. Juli 2026
Inhaltsverzeichnis
1 Studienziele des BSC-Physik Studiengangs 5
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen 7
2.1 Modul- und Veranstaltungsliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
2.2 Bedeutung der Leistungspunkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2.3 Gute Wissenschaftliche Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2.4 Checkliste Leistungspunkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2.5 Exemplarische Studienverlaufspläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2.5.1 Studienbeginn im Wintersemester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2.5.2 Studienbeginn im Sommersemester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
3 Bemerkungen zur Modulliste 23
3.1 Leistungspunkte ........................................ 23
3.2 Vergleichbarkeit und Benotung von Veranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
3.3 Härtefälle ............................................ 24
3.4 Bachelorarbeit ......................................... 24
3.5 Besuch von Master-Vorlesungen während des Bachelorstudiums . . . . . . . . . . . . . . 25
3.6 Anerkennung von Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
3.6.1 Wechsel des Studiengangs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
3.6.2 Leistungen in Auslandssemestern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
3.7 Bewertungskriterien für Bachelorarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen 29
4.1 Mathematischer Brückenkurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
4.2 Pichtmodule.......................................... 31
4.2.1 Experimentalphysik .................................. 31
4.2.2 TheoretischePhysik .................................. 43
4.2.3 Mathematik....................................... 53
4.2.4 Praktika......................................... 59
4.2.5 Seminare ........................................ 63
4.2.6 Bachelor-Arbeit..................................... 65
4.3 Wahlmodule........................................... 67
4.3.1 Mathematische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
4.3.2 Physikalische Wahlmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
4.3.3 Erweiterte Kompetenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
4.3.4 PhysiknaheWahlmodule................................ 86
4.3.5 Nichtphysikalisches Fach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
5 Nichtphysikalische Fächer 89
5.1 Angebot an Nichtphysikalischen Fächern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
5.1.1 Weitere Nichtphysikalische Fächer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
5.2 Modulbeschreibungen ..................................... 92
5.2.1 Audiovisuelles Publizieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
5.2.2 Biologie ......................................... 98
5.2.3 Chemie .........................................100
3
Inhaltsverzeichnis
5.2.4 Geophysik........................................102
5.2.5 Geschichte der Naturwissenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
5.2.6 Informatik........................................106
5.2.7 Linguistik........................................110
5.2.8 Mathematik.......................................114
5.2.9 Meteorologie ......................................134
5.2.10 Philosophie .......................................143
5.2.11 Wirtschaftswissenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
4
1 Studienziele des BSC-Physik Studiengangs
Übernommen von der Konferenz der Fachbereiche Physik (beschlossen 8.11.2010;
durch kursiv gesetzte Bemerkungen ergänzt):
Ein erfolgreich absolvierter Bachelor-Studiengang soll einerseits einen frühen Einstieg ins Berufs-
leben ermöglichen (Berufsbefähigung) und andererseits die Absolventinnen und Absolventen auch
zu einem weiterführenden Studium befähigen. Die Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-
Studiengangs Physik verfügen mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten über eine Qualifizierung auf
solider naturwissenschaftlich-mathematischer Grundlage, über bestimmte überfachliche Qualifikatio-
nen und über eine hohe Flexibilität, die eine vorzügliche Basis insbesondere für die weitere Quali-
fizierung und Spezialisierung darstellt. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen nicht über das
Ausbildungsniveau des bisherigen Diplom-Studiengangs Physik. Sie sind prinzipiell zur Aufnahme eines
entsprechenden Masterstudiums geeignet, dessen Abschluss qualitativ dem bisherigen Physik-Diplom
entspricht. Im Einzelnen bedeutet das:
1. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse in der klassischen Physik (Mechanik, Elektrodynamik,
Thermodynamik, Schwingungen, Wellen und Optik) und sind mit den Grundlagen der Quanten-,
Atom- und Molekül-, Kern-, Elementarteilchen- und Festkörperphysik, sowie einführenden Aspek-
ten der Kosmologie vertraut.
Vorlesungszyklus Ex1-3, ExA-C, Theo1-4, sowie Wahlvorlesung Theo5.
2. Sie kennen wichtige, in der Physik eingesetzte mathematische Methoden und können diese zur
Lösung physikalischer Probleme einsetzen.
Rechenmethoden, Mathematik für die Physik 1-3, Vorlesungen über Theoretische Physik
3. Sie haben grundlegende Prinzipien der Physik, deren inneren Zusammenhang und mathematische
Formulierung weitgehend verstanden und sich darauf aufbauende Methoden angeeignet, die zur
theoretischen Analyse, Modellierung und Simulation einschlägiger Prozesse geeignet sind.
Vorlesungen über Theoretische Physik
4. Sie haben ihr Wissen exemplarisch auf physikalische Aufgabenstellungen angewandt und teilweise
vertieft und damit einen Grundstein für eine Problemlösungskompetenz erworben.
Übungen zu allen Vorlesungen
5. Sie sind zu einem prinzipiellen physikalischen Problemverständnis befähigt. In der Regel wird
dies allerdings noch kein tiefergehendes Verständnis aktueller Forschungsgebiete ermöglichen.
6. Sie sind somit in der Lage, physikalische und teilweise auch übergreifende Probleme, die zielorien-
tiertes und logisch fundiertes Herangehen erfordern, auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse
selbständig einzuordnen und durch Einsatz naturwissenschaftlicher und mathematischer Metho-
den zu analysieren bzw. zu lösen.
Übungen zu allen Vorlesungen, Bachelorarbeit
7. Sie sind mit den Grundprinzipien des Experimentierens vertraut, können moderne physikalische
Messmethoden einsetzen und sind in der Lage, die Aussagekraft der Resultate richtig einzuschät-
zen.
Praktika
5
1 Studienziele des BSC-Physik Studiengangs
8. Sie haben in der Regel auch überblicksmäßige Kenntnisse in ausgewählten anderen naturwissen-
schaftlichen oder technischen Disziplinen erworben.
Nebenfächer, Vorlesungen in angewandter Physik
9. Sie sind befähigt, ihr Wissen auf unterschiedlichen Gebieten einzusetzen und in ihrer beruflichen
Tätigkeit verantwortlich zu handeln. Dabei können sie auch neue Tendenzen auf ihrem Fachgebiet
erkennen und deren Methodik —- gegebenenfalls nach entsprechender Qualifizierung –– in ihre
weitere Arbeit einbeziehen.
10. Sie können das im Bachelorstudium erworbene Wissen ständig eigenverantwortlich ergänzen und
vertiefen. Sie sind mit dazu geeigneten Lernstrategien vertraut (lebenslanges Lernen); insbeson-
dere sind sie prinzipiell zu einem konsekutiven Masterstudium befähigt.
Vor- und Nacharbeiten von Vorlesungen, Prüfungsvorbereitung, Tutorien
11. Sie haben in ihrem Studium erste Erfahrungen mit überfachlichen Qualifikationen (z. B. Zeit-
management, Lern- und Arbeitstechniken, Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit, Kommuni-
kationsfähigkeit, Regeln guter wissenschaftlicher Praxis) gemacht und können diese Fähigkeiten
weiter ausbauen.
Tutorien, Teambildung im Praktikum, Lernteams, Bachelorseminar
12. Sie haben Kommunikationstechniken erlernt und sind mit Grundelementen der englischen Fach-
sprache vertraut.
Bachelorseminar, Bachelorarbeit
13. Sie sind dazu befähigt, eine einfache wissenschaftliche Aufgabenstellung zu lösen und ihre Ergeb-
nisse im mündlichen Vortrag und schriftlich (demonstriert in der Bachelorarbeit) zu präsentieren.
Fortgeschrittenenpraktika, Bachelorarbeit
6
7
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen
2 Einführung, Zusammenfassung und
Regelungen
2.1 Modul- und Veranstaltungsliste
Mathematischer Brückenkurs SoSe/WiSe Nachdrücklich empfohlen
Pflichtmodule Semester SWS LP
Experimentalphysik
Experimentalphysik 1 (Mechanik und Wärme) SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü + 2 S 9
Experimentalphysik 2 (Elektrodynamik und geom. Op-
tik)
SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü + 2 S 9
Experimentalphysik 3 (Wellen- und Quantenphysik) SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü 8
Atom- und Quantenphysik SoSe/WiSe 4 V +2 Ü 7
Kern-, Teilchen- und Astrophysik SoSe/WiSe 4 V +2 Ü 7
Physik kondensierter Materie SoSe/WiSe 4 V +2 Ü 7
Summe Experimentalphysik 47
Theoretische Physik
Theoretische Methoden SoSe/WiSe 5 V + 4 Ü 8
Theoretische Physik 1 (Analytische Mechanik) SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü 8
Theoretische Physik 2 (Elektrodynamik) SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü 8
Theoretische Physik 3 (Quantenmechanik) SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü 9
Theoretische Physik 4 (Statistische Physik) SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü 9
Summe Theoretische Physik 42
Mathematik
Mathematik 1 SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü + 2 T 9
Mathematik 2 SoSe/WiSe 4 V + 2 Ü + 2 T 9
Mathematik 3a SoSe 3 V + 2 Ü 7
Mathematik 3b WiSe 3 V + 2 Ü 7
Summe Mathematik 32
Praktika
Grundpraktikum SoSe/WiSe 8 P 12
Fortgeschrittenen Praktikum SoSe/WiSe 8 P 10
Summe Praktika 22
Seminare
Wissenschaftskommunikation und Kompetenzerwerb SoSe/WiSe 3 S 5
Summe Seminare 5
Abschlussarbeit
Bachelorarbeit SoSe/WiSe 13
Summe Abschlussarbeit 13
Summe SWS/Leistungspunkte in den Pflichtmodulen 161
8
2.1 Modul- und Veranstaltungsliste
Wahlmodule Semester SWS LP
Mathematik
Mathematische Grundlagen SoSe/WiSe 3 V +2 Ü 5
Theoretische Physik
Theoretische Physik 5: Höhere Quantenmechanik SoSe/WiSe 4 V +2 Ü 9
Spezialvorlesungen
Diverse Spezialvorlesungen aus dem Master SoSe/WiSe 3 V +1 Ü 6
Messmethoden
Signalverarbeitung WiSe 3 V +1 Ü 6
Praktikum zur Signalverarbeitung WiSe 3 P 3
Elektronik SoSe 3 V +1 Ü 6
Praktikum zur Elektronik SoSe 3 P 3
Computer in der Wissenschaft SoSe/WiSe 2 V +3 P 6
Erweiterte Kompetenzen (maximal 6 LP)
Fachübergreifende Veranstaltung SoSe/WiSe 2 V bzw. 3 P 6
Physiknahe Veranstaltung SoSe/WiSe 2 V bzw. 3 P 6
Nichtphysikalische Fächer
Diverse Veranstaltungen (siehe Kapitel 5) SoSe/WiSe 9-24
Leistungspunktmindestsumme für Wahlmodule 19
9
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen
2.2 Bedeutung der Leistungspunkte
Die Leistungspunkte werden aufgrund einer detaillierten abgeschätzten Arbeitsbelastungsaufstellung
(„workload“) vergeben; ein Leistungspunkt entspricht dabei ungefähr 30 Arbeitsstunden pro Semester.
Dazu zählen die Präsenszeiten sowie die benötigte Zeit für die die Vor- und Nacharbeitung und die
Klausurvorbereitung. Die Übungen tragen erheblich zum Workload bei. Individuell wird die Auftei-
lung der Arbeitszeiten für jeden Studierenden, je nach Arbeitsstil, stark schwanken. In der folgenden
Tabelle haben wir eine grobe mittlere Aufteilung der Arbeitsbelastung zwischen Vorlesung und Übung,
ausschließlich zum Zweck der Information, zusammengestellt.
Stundenanzahl
pro Woche
Beispiele Leistungspunkte
gesamt
Anteil Vorlesung
und Klausurvor-
bereitung
Anteil Übun-
gen [%]
4V+2Ü Ex 1-3, Th 1-2 8 50% 50%
MfPh 1-2, Th
3-5
9 50% 50%
3 V+ 1 Ü Mess-
methoden,
Ex 5
6 55% 45%
2V+1Ü Einige Neben-
fächer
5 62% 38%
2.3 Gute Wissenschaftliche Praxis
Seit einigen Jahren wird verstärkt diskutiert, welchen wissenschaftlichen und wissenschaftsethischen
Standards wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten genügen müssen. Im Bachelorstudium sind solche
Fragestellungen nicht nur für die Bachelorarbeit sondern auch für Berichte während des Studiums, wie
Praktikumsprotokolle oder Hausarbeiten, relevant. Um bereits in einem möglichst frühen Stadium der
wissenschaftlichen Ausbildung eine Orientierung zu bieten und zur Entwicklung eines entsprechenden
Problembewusstseins beizutragen, hat die Konferenz der Fachbereiche Physik anerkannte Standards
für die Erarbeitung und das Verfassen wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten in der Physik in einem
Dokument mit dem Titel „Gute wissenschaftliche Praxis bei wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten
in der Physik“ zusammengestellt (siehe diese Webseite, veröffentlicht am 18.6.2016).
10
2.4 Checkliste Leistungspunkte
2.4 Checkliste Leistungspunkte
Fach Mindestpunkte laut Prüfungsordnung Erreichte Anzahl
von LP1. Studien-
jahr
Anmeldung1
Bachelor-
Arbeit
Bachelor-
prüfung
Experimentalphysik 34 47
Theoretische Physik 39 42
Mathematik 32 32
Praktika218 20 22
Seminar 5
Bachelorarbeit 13
Wahlmodule315 19
Summe 18 140 auffüllen
auf 180
1In begründeten Einzelfällen und guten Leistungen kann die Anmeldung auf Antrag auch bei Abweichungen von der
Mindestpunktzahl erfolgen.
2Die LP-Zahl bezieht sich auf alle Praktika (Grundpraktikum, Fortgeschrittenen Praktikum, Signalverarbeitung, Elek-
tronik, Computer in der Wissenschaft) die im Modulhandbuch aufgeführt sind, bzw. auf alternativ anerkannte Prak-
tika.
3physikalische Wahlmodule, physiknahe Wahlmodule, das Modul „Erweiterte Kompetenzen“ (maximal 6 LP) und ggf.
maximal 2 Nebenfächer
11
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen
2.5 Exemplarische Studienverlaufspläne
2.5.1 Studienbeginn im Wintersemester
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Fachse-
mes-
ter
Ohne Grundlagenmodul, ohne Nebenfach, Schwerpunkt experimentell
6
(SS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Messmethoden
Computer in
der Wissen-
schaft
(2V + 3P) 6 LP
31 LP
13 SWS
5
(WS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Englisch für
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
29 LP
21 SWS
4
(SS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Messmethoden
Elektronik
(3V + 1Ü) 6 LP
Praktikum
(3P) 3 LP
32 LP
24 SWS
3
(WS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
29 LP
21 SWS
2
(SS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
32 LP
26 SWS
1
(WS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Geschichte der
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
29 LP
27 SWS
182 LP
12
2.5 Exemplarische Studienverlaufspläne
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Fachse-
mes-
ter
Ohne Grundlagenmodul, ohne Nebenfach, Schwerpunkt Theorie
6
(SS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 5
Theoretische
Physik 5
(4V + 2Ü) 9 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP 29 LP
10 SWS
5
(WS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Messmethoden
Computer in
der Wissen-
schaft
(2V + 3P) 6 LP
32 LP
24 SWS
4
(SS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Englisch für
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
31 LP
23 SWS
3
(WS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
29 LP
21 SWS
2
(SS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
32 LP
26 SWS
1
(WS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Geschichte der
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
29 LP
27 SWS
182 LP
13
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Fachse-
mes-
ter
Mit Grundlagenmodul, ohne Nebenfach, Schwerpunkt experimentell
6
(SS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
30 LP
11 SWS
5
(WS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
28 LP
21 SWS
4
(SS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Messmethoden
Elektronik
(3V + 1Ü) 6 LP
Praktikum
(3P) 3 LP
32 LP
24 SWS
3
(WS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
31 LP
24 SWS
2
(SS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
32 LP
26 SWS
1
(WS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematische
Grundlagen
Mathematische
Grundlagen
(3V+2Ü) 5 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Englisch für
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Geschichte der
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
28 LP
26 SWS
181 LP
Das Grundraktikum Teil 1 wird dabei in der vorlesungsfreien Zeit zwischen Sommer- und Wintersemester absolviert
14
2.5 Exemplarische Studienverlaufspläne
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Fachse-
mes-
ter
Ohne Grundlagenmodul, Nebenfach Chemie
6
(SS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 5
Theoretische
Physik 5
(4V + 2Ü) 9 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
34 LP
14 SWS
5
(WS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
26 LP
19 SWS
4
(SS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
29 LP
21 SWS
3
(WS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
29 LP
21 SWS
2
(SS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Praktikum Chemie
Chemie-
Praktikum
(5P)
5 LP
Seminar (1S) 1 LP
32 LP
28 SWS
1
(WS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Experimentalchemie
Experimental-
Chemie
(3V + 1Ü) 6 LP
32 LP
29 SWS
182 LP
15
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Fachse-
mes-
ter
Ohne Grundlagenmodul, Nebenfach Meteorologie
6
(SS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Messmethoden
Computer in
der Wissen-
schaft
(2V + 3P) 6 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
31 LP
15 SWS
5
(WS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
Nebenfach
Meteorologie
Klimatologie
und Klima
(2V + 1Ü) 5 LP
Einführung in die
Meteorologie
(4V + 2Ü) 8 LP
31 LP
20 SWS
4
(SS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
31 LP
23 SWS
3
(WS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
29 LP
21 SWS
2
(SS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
32 LP
26 SWS
1
(WS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
26 LP
25 SWS
180 LP
Das Grundraktikum Teil 1 wird dabei in der vorlesungsfreien Zeit zwischen Sommer- und Wintersemester absolviert
16
2.5 Exemplarische Studienverlaufspläne
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Fachse-
mes-
ter
Ohne Grundlagenmodul, Nebenfach BWL
6
(SS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
29 LP
12 SWS
5
(WS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Nebenfach BWL
Internes
Rechnungswesen
(2V + 2Ü) 7 LP
29 LP
19 SWS
4
(SS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Nebenfach BWL
Externes
Rechnungswesen
(2V + 2Ü) 7 LP
30 LP
21 SWS
3
(WS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
29 LP
21 SWS
2
(SS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
32 LP
26 SWS
1
(WS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Nebenfach BWL
Operations
Management
(2V + 2Ü) 7 LP
33 LP
29 SWS
182 LP
17
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Fachse-
mes-
ter
Nebenfach AVP
6
(SS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
29 LP
10 SWS
5
(WS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Nebenfach AVP
Angewandtes
AVP
(2P + 2Ü) 6 LP
28 LP
21 SWS
4
(SS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Nebenfach AVP
Vertiefung
und Speziali-
sierung
(2P + 2S) 8 LP
31 LP
21 SWS
3
(WS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
29 LP
21 SWS
2
(SS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
32 LP
26 SWS
1
(WS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Nebenfach AVP
Elementare
Grundlagen
(2V + +
3S)
10 LP
36 LP
32 SWS
185 LP
18
2.5 Exemplarische Studienverlaufspläne
2.5.2 Studienbeginn im Sommersemester
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Sommersemester
Fachse-
mes-
ter
Mit Grundlagenmodul, Nebenfach Chemie
6
(WS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Messmethoden
Computer in
der Wissen-
schaft
(2V + 3P) 6 LP
31 LP
15 SWS
5
(SS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
32 LP
21 SWS
4
(WS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
30 LP
22 SWS
3
(SS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
31 LP
24 SWS
2
(WS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Praktikum Chemie
Chemie-
Praktikum
(5P)
5 LP
Seminar (1S) 1 LP
32 LP
28 SWS
1
(SS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematische
Grundlagen
Mathematische
Grundlagen
(3V+2Ü) 5 LP
Experimentalchemie
Experimental-
Chemie
(3V + 1Ü) 6 LP
28 LP
26 SWS
184 LP
19
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Sommersemester
Fachse-
mes-
ter
Ohne Grundlagenmodul, Nebenfach Mathematik
6
(WS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Englisch für
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
28 LP
12 SWS
5
(SS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
Nebenfach Mathe
Stochastik I
(4V) 6 LP
Grundlagen
der
Stochastik
(4V + 2Ü) 9 LP
32 LP
21 SWS
4
(WS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
32 LP
23 SWS
3
(SS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
29 LP
21 SWS
2
(WS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
32 LP
26 SWS
1
(SS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Geschichte der
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
29 LP
27 SWS
182 LP
20
2.5 Exemplarische Studienverlaufspläne
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Sommersemester
Fachse-
mes-
ter
Mit Grundlagenmodul, Nebenfach Informatik
6
(WS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
30 LP
11 SWS
5
(SS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Geschichte der
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
31 LP
23 SWS
4
(WS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
29 LP
21 SWS
3
(SS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
31 LP
24 SWS
2
(WS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Nebenfach Informatik
Einführung in die
Softwareentwicklung
(2V + 2Ü) 6 LP
32 LP
26 SWS
1
(SS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematische
Grundlagen
Mathematische
Grundlagen
(3V+2Ü) 5 LP
Nebenfach Informatik
Einführung in die
Programmierung
(2V + 2Ü) 6 LP
28 LP
26 SWS
181 LP
21
2 Einführung, Zusammenfassung und Regelungen
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Sommersemester
Fachse-
mes-
ter
Mit Grundlagenmodul, Schwerpunkt Theorie
6
(WS)
Kern-, Teilchen- und
Astrophysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 5
Theoretische
Physik 5
(4V + 2Ü) 9 LP
Bachelorarbeit
Arbeit 12 LP
Kolloquium 1 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Englisch für
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
32 LP
14 SWS
5
(SS)
Atom- und
Quantenphysik
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 4
Theoretische
Physik 4
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3a
Mathe für die
Physik 3a
(3V + 2Ü) 7 LP
F-Praktikum
Teil 2 (4P) 5 LP
Teil 1 (4P) 5 LP
Seminar
Physik- und
Komp. (2S) 4 LP
Abschlussar-
beiten (1S) 1 LP
32 LP
21 SWS
4
(WS)
Physik kondensierter
Materie
(4V + 2Ü) 7 LP
Theorie 3
Theoretische
Physik 3
(4V + 2Ü) 9 LP
Mathematik 3b
Mathe für die
Physik 3b
(3V + 2Ü) 7 LP
29 LP
22 SWS
3
(SS)
Experimentalphysik 3
Experimental-
physik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 2
Theoretische
Physik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 2
Mathe für die
Physik 2
(4V+2Ü+2T) 9 LP
Grundpraktikum
Teil 2 (4P) 6 LP
Teil 1 (4P) 6 LP
31 LP
24 SWS
2
(WS)
Experimentalphysik 2
Exp.-Phys. 2
(4V + 2 Ü) 8 LP
Tutorium 2
(2S) 1 LP
Theorie 1
Theoretische
Physik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Mathematik 1
Mathe für die
Physik 1
(4V+2Ü+2T) 9 LP
32 LP
26 SWS
1
(SS)
Experimentalphysik 1
Exp.-Phys. 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Tutorium 1
(2S) 1 LP
Theoretische Meth.
Rechenmeth.
(3V + 2Ü) 5 LP
Programmieren
(2V + 2Ü) 3 LP
Mathematische
Grundlagen
Mathematische
Grundlagen
(3V+2Ü) 5 LP
Erweiterte
Kompetenzen
Geschichte der
Naturwissen-
chaften (2V) 3 LP
25 LP
24 SWS
181 LP
22
3 Bemerkungen zur Modulliste
3.1 Leistungspunkte
Im Bachelor-Studiengang müssen mindestens 180 LP erreicht werden. Ab einer Überschreitung
um 15 LP muss ein klärendes Gespräch mit einem Studienberater oder einer Studienberaterin
stattfinden.
Neben den Pflichtmodulen (161 LP) müssen mindestens 19 weitere Leistungspunkte durch eine
beliebige Kombination von Wahlmodulen eingebracht werden.
Wird ein Nichtphysikalisches Fach gewählt, so sind dabei pro Fach Module mit mindestens 9 LP
einzubringen. Unterschiedliche Nichtphysikalische Fächer können kombiniert werden; maximal
können 24 LP angerechnet werden.
3.2 Vergleichbarkeit und Benotung von Veranstaltungen
Statt der Module Math1, Math2, Math 3a und Math 3b können auch die Module des Mathema-
tikstudiengangs „Lineare Algebra und Geometrie 1“, „Analysis 1“, „Analysis 2“ und „Analysis
3“ gewählt werden, es werden insgesamt 32 LP angerechnet. Es wird empfohlen, zusätzlich die
Vorlesungen „Lineare Algebra und Geometrie 2“ zu hören. Sollten Sie ein Doppelstudium Phy-
sik/Mathematik planen, dann werden die Vorlesungen „Mathematik für die Physik 1-3“ für die
Vorlesungen Analysis 1,2 und Lineare Algebra und Geometrie 1 anerkannt.
Bei gleichwertigen Veranstaltungen wird die Mainzer LP-Zahl für Veranstaltungen anderer Uni-
versitäten anerkannt. Bei Grenzfällen können moderate Auflagen auferlegt werden. Der von der
TU-Kaiserlautern angebotene Fernstudiengang „FiPS“ wird in Mainz für die Veranstaltungen
Experimentalphysik 1, 2, Tutorium 1, 2 und Rechenmethoden anerkannt.
Bei einem Wechsel aus dem BEd-Studiengang in den reakkreditierten BSc-Studiengang werden
bestandene Module Ex1 /RM1 und Ex2/RM2 des Lehramts-Studiengangs anstelle der Klau-
suren zu Ex1 und Ex-2 im BSc- Studiengang anerkannt. Die Tutorien und die modulübergrei-
fende mündliche Prüfung zu Ex1/Ex2 müssen im BSc- Studiengang ergänzt werden. Anstelle
der Tutorien können allerdings Ersatzleistungen bzw. physiknahe Veranstaltungen, die sonst kei-
ne Berücksichtigung fanden angerechnet werden. Die BEd-Vorlesungen Theorie 1 und Theorie
2 ersetzen die Vorlesung Theoretische Physik 1 und 2 des BSc-Studiengangs. Die Klausur zur
3-stündigen Vorlesung „Rechenmethoden“ muss ergänzt werden, es sei denn wichtige Zusatz-
leistungen im Zweitfach Mathematik liegen bei bestandenen Modulen Ex1/RM1 und Ex2/RM2
vor. Vorträge im Demonstrationspraktikum und der Fachdidaktik ersetzen das Kompetenzsemi-
nar und die Bildungswissenschaften können als fachübergreifende Veranstaltungen berücksichtigt
werden. Die Noten werden nach LP gewichtet bestimmt. Das Modul Ex-3 und die Grundprak-
tika werden gegenseitig anerkannt. Studierenden, die zwischen Lehramtsstudiengang und BSc-
Studiengang schwanken, wird empfohlen, die jeweils „schwierigere Prüfungsform“ und die jeweils
weitergehenden Vorlesungen“ zu wählen, um Probleme beim Wechsel zu vermeiden und die
Studienberater zu kontaktieren.
23
3 Bemerkungen zur Modulliste
Nebenfächer, die nicht auf Mainzer BSc-Veranstaltungen abbildbar sind aber in einem anderen
Studienfach oder an einer anderen Universität im In- oder Ausland benotet wurden, können mit
bis zu 24 LP pauschal anerkannt werden.
Bis zu 18 LP aus erfolgreich abgeschlossenen Modulen im ersten Studienjahr können aus der Ge-
samtbenotung herausgenommen werden; dies gilt auch für eine Wahlveranstaltung mit bis zu 9
LP, falls die verbleibende Leistungspunktezahl 180 LP überschreitet (§16 (5)). Bei nichtbestande-
nen Wahlmodulprüfungen können Studierende einmal das Wahlpflichtmodul wechseln (§17 (2)).
Wenn Studierende zwei Nebenfächer im BSc-Studiengang belegen, aber zum Abschluss nur die
Punktzahl eines dieser Module zum Abschluss, benötigen, darf das zweite Nebenfach abgebro-
chen werden und die erreichten Leistungen werden unter „sonstige Leistungen“ im BSc-Zeugnis
verbucht.
Bei überragenden Leistungen (derzeit Abschlussnote 1,3 oder besser und Note der Bachelorarbeit
1.0) wird das Gesamturteil „mit Auszeichnung bestanden“ erteilt, sofern das Bachelorstudium
innerhalb der Regelstudienzeit, einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Bachelorarbeit und
die abschließende Bachelorprüfung, beendet wurde.
3.3 Härtefälle
Um Härtefälle zu vermeiden, die Studiendauer zu verkürzen oder eine Neuorientierung zu ermög-
lichen, kann bei Vorlage eines überzeugenden Antrags an die Prüfungsausschussvorsitzende oder
den Prüfungsausschussvorsitzenden:
die Prüfungsform bei Vorlage eines Attests in besonderen Härtefällen geändert werden;
die Zulassung zur Bachelorarbeit auch bei äquivalenten Leistungen erfolgen sowie
eine schriftliche Wiederholungsprüfung durch eine mündliche Prüfung ersetzt werden, falls
nur noch dieses Modul zum erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums aussteht.
3.4 Bachelorarbeit
Ein Leitfaden und eine Musterdatei finden sich unter http://www.studium.fb08.uni-mainz.
de/downloadcenter-physik/.
Der Bearbeitungsumfang der Bachelorarbeit beträgt 12 LP und entspricht 9 Wochen Vollzeit.
Eine zusätzliche Einarbeitungszeit vor Beginn der Bachelorarbeit ist nicht erwünscht. Studie-
rende, die parallel an Veranstaltungen des Physikstudiengangs aktiv teilnehmen, können eine
Verlängerung der Bearbeitungszeit beantragen. Um die Berücksichtigung dieser Regelung für
das Studienbüro zu vereinfachen, wird die Dauer der Bachelorarbeit in Einheiten von ganzen
Wochen nach der folgenden Tabelle bestimmt:
Überlapp mit
Vorlesungszeit
Dauer Bachelorarbeit
(Workload 180-359 h)
Dauer Bachelorarbeit
(Workload > 359 h)
0 Wochen 9 Wochen 9 Wochen
1 Wochen 9 Wochen 10 Wochen
2 Wochen 10 Wochen 10 Wochen
3 Wochen 10 Wochen 11 Wochen
4 Wochen 10 Wochen 11 Wochen
5 Wochen 11 Wochen 12 Wochen
6 Wochen 11 Wochen 12 Wochen
7 Wochen 11 Wochen 13 Wochen
8 Wochen 12 Wochen 13 Wochen
24
3.5 Besuch von Master-Vorlesungen während des Bachelorstudiums
Bei der Berechnung der zeitlichen Überlappung wird auf ganze Wochen abgerundet. Verbleibende
„Ungerechtigkeiten“ können durch die zusätzliche Möglichkeit einer zweiwöchigen Verlängerung
ausgeglichen werden.
Auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten kann der Prüfungsausschuss im Einvernehmen
mit der Betreuerin oder dem Betreuer die Bearbeitungszeit zusätzlich um maximal zwei Wochen
verlängern; eine darüber hinausgehende Verlängerung ist nicht möglich.
Bachelorarbeiten außerhalb des FB 08 müssen beantragt werden. Das Erstgutachten bei externen
Arbeiten in der Industrie muss durch eine Hochschullehrerin oder einen Hochschullehrer des FB
08 erstellt werden.
3.5 Besuch von Master-Vorlesungen während des Bachelorstudiums
Es ist möglich bereits im letzten Semester eines Bachelor-Studiengangs Veranstaltungen aus dem Mas-
ter zu belegen. Die Anmeldung zu diesen Master-Veranstaltungen muss zwingend über den Bereich
vorgezogene Masterveranstaltungen“ in Jogustine erfolgen. Nur auf diese Weise können die entspre-
chenden Veranstaltungen später entsprechend zugeordnet werden. Alternativ ist eine vorzeitige Ein-
schreibung zum Master möglich, falls mindestens 135 LP im Bachelorstudium zum Zeitpunkt der
Bewerbung erreicht wurden. Zum Zeitpunkt des Beginns des Masterstudiums dürfen maximal 27 LP
zum Bachelorabschluss fehlen. Werden diese fehlenden Leistungspunkte nicht im ersten Mastersemester
erreicht, wird der oder die Studierende zwangsexmatrikuliert. Dies führt in der Regel zu Verzögerungen
im Studium. Aus diesem Grund empfehlen wir diese Alternative nicht. Wenn andererseits das Bachelor-
studium bei erfolgreichen Prüfungen im Bewerbungssemester abgeschlossen werden kann, sollten sich
die Studierenden für den Master bewerben, ansonsten würden Sie nach einem erfolgreichen Bachelo-
rabschluss exmatrikuliert. Zu beachten ist, dass die Studierenden ihre Zulassung zum Masterstudium
formal annehmen müssen.
3.6 Anerkennung von Leistungen
3.6.1 Wechsel des Studiengangs
Beim Wechsel von Studiengängen in Mainz und beim Wechsel nach Mainz werden Leistungen aner-
kannt, falls kein wesentlicher Unterschied bezogen auf entsprechende Leistungen BSc-Studiengang Phy-
sik in Mainz besteht. Dabei können Leistungen zusammengefasst bzw. aufteilt werden, sodass formale
Hürden durch die Anzahl von Leistungspunkten vermieden werden. Auch Nebenfächer, die nicht im
BSc-Physikstudiengang Mainz angeboten werden, können berücksichtigt werden. Jeder Fall wird dabei
individuell bearbeitet, mit den Antragsstellern diskutiert um anschließend gemeinsam ein Anerken-
nungsformulat auszufüllen (http://www.studium.fb08.uni-mainz.de/downloadcenter-physik/.
Verfahren beim Wechsel zwischen den BEd- und den BSc-Physik-Studiengängen wurden bereits in 3.2
besprochen.
In einigen Fällen sind Einschränkungen in der Anerkennung leider unvermeidlich. So ersetzen z.B.
bei einem Wechsel vom BSc-Studiengang Chemie die Vorlesungen Mathematik für Naturwissenschaft-
ler 1 und 2 entweder die Veranstaltung Mathematik für Physiker 1 oder die Rechenmethoden. Die
Vorlesungen Experimentalphysik 1 und 2 werden nur als Studienleistungen anerkannt und müssen
noch mündlich geprüft werden. Vom Modul „Physikalische Chemie“ mit 18 LP können nur diejenigen
Teile berücksichtigt werden, die keinen Überlapp mit ähnlichen Veranstaltungen der Physik haben
(insgesamt 9 LP).
25
3 Bemerkungen zur Modulliste
3.6.2 Leistungen in Auslandssemestern
Laut der Anerkennungssatzung der Universität sind die Qualität, das Niveau, die Lernergebnisse bzw.
Lernziele, der Workload und das Profil der Studien- und Prüfungsleistungen für eine Anerkennung
relevant. Leistungen sollen anerkannt werden, wenn kein wesentlicher Unterschied bezogen auf entspre-
chende Leistungen an der JGU bestehen. Studierende können eine Anerkennung ohne Notenübernahme
von bis zu 15 Leistungspunkte im Masterstudiengang und chstens 30 Leistungspunkten, unabhängig
von der Art der Veranstaltung, im Bachelorstudiengang beantragen. Wird dieser Umfang überschrit-
ten, legen die Studierenden fest, bei welchen der überzähligen Leistungen die Noten übernommen
werden. Sofern für ausländische Hochschulen geeignete ECTS-Einstufungstabellen vorliegen, erfolgt
die Notenumrechnung an Hand dieser Tabellen bzw. der modifizierten Bayerischen Formel. Werden
Noten in zu geringen Abstufungen vergeben, kann auch ein Vergleich der Notenspiegel herangezogen
werden.
Für einen Erasmus-Austausch ist es notwendig und für andere Auslandsaufenthalte ist sehr zu emp-
fehlen, dass Leistungen im Ausland vor Beginn des Aufenthalts mit den entsprechenden Beauftragten
bzw. Studienberatern abgesprochen werden.
Note Benotungsanteil Kumulierte Häufigkeit
1,0 14,99% 14,99%
1,3 11,78% 26,77%
1,7 12,60% 39,37%
2,0 10,77% 50,15%
2,3 10,39% 60,54%
2,7 9,67% 70,21%
3,0 8,17% 78,38%
3,3 6,91% 85,29%
3,7 6,40% 91,69%
4,0 8,31% 100,00%
Einstufungstabelle für den BSc-Physik in Mainz (Notenspiegel ohne Bachelorarbeit, Stand 2017)
3.7 Bewertungskriterien für Bachelorarbeiten
Es gibt einige universelle Bewertungskriterien und Kriterien die von der Art der Arbeit (theoretisch,
experimentell, informatiknah...) und der zur Verfügung stehenden Zeit (Bachelor-, Master-, Doktor-
arbeit) abhängen. Auch sind kaum alle Kriterien gleichzeitig zu erfüllen. Am wichtigsten sind die
Qualität der wissenschaftlichen Arbeit, der persönliche Einsatz und ein korrektes wissenschaftliches
Verhalten. Auf die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis“(http://www.kfp-physik.
de/dokument/index.html, 16.6.2016) ist selbstverständlich zu achten. Je besser die erwünschte Note,
desto mehr Kriterien, darunter vermehr auch solche formeller Art, sollten eingehalten werden. Die
folgenden Kriterien wurden innerhalb des Fachbereichs zusammengestellt:
Schriftliche Form
Mindeststandards: korrekte Rechtsschreibung, Grammatik und Interpunktion, kor-
rekte Zitiertechnik, qualitativ angemessene Quellen.
Herausragende Qualitätsmerkmale: besondere Stilsicherheit und Klarheit des Ausdrucks, besonderes
Erscheinungsbild, z.B. durch aussagekräftige, durchdachte oder
26
3.7 Bewertungskriterien für Bachelorarbeiten
aufwändige Grafiken, aktuelle, über die Standardliteratur hinaus-
gehende Quellen.
Logische Struktur der Arbeit
Mindeststandards: klare und ausgewogene Gliederung, Unterscheidung von Wichti-
gem und Unwichtigem, Einführung in alle relevanten für das The-
ma der Arbeit relevanten Sachverhalte und Begriffe.
Herausragende Qualitätsmerkmale: eigenständige, originelle und aktuelle Hinführung zum Thema, be-
sonders gelungene Einordnung des Themas in den wissenschaftli-
chen Kontext, Darstellung von Wechselwirkungen mit anderen
Forschungsgebieten oder Anwendungen, aussagekräftiger Aus-
blick.
Methoden und Techniken
Mindeststandards: Begründung und korrekte Anwendung der verwendeten Methoden
und Techniken, nachvollziehbare Dokumentation der eigenen Ar-
beiten (Reproduzierbarkeit), korrekte Angabe von Hilfestellungen
(z.B. durch Mitarbeiter der Arbeitsgruppe).
Herausragende Qualitätsmerkmale: besonderer Schwierigkeitsgrad der Aufgaben/Techniken unter Be-
rücksichtigung des Abschlusses, kritisches Hinterfragen der ver-
wendeten Techniken und Methoden, besonders originelle und ge-
schickte praktische Umsetzung, herausragende Eigenleistung und
besonders persönlicher Einsatz.
Ergebnisse der Arbeit
Mindeststandards: präzise und korrekte Beschreibung der selbst erzielten Ergebnis-
se, Herstellung einer klaren Verbindung zwischen Einzelleistungen
und eines Bezugs zur Fragestellung bzw. zur Ausgangslage.
Herausragende Qualitätsmerkmale: eigenständige Untersuchung von Aspekten, die über das eigentli-
che Thema hinausgehen, detaillierte Diskussion verbliebener offe-
ner Fragen, kritische Reflexion der Ergebnisse und aussagekräfti-
ger Ausblick, Bedeutsamkeit des Ergebnisses für die Entwicklung
des Fachgebiets bzw. direkte Anwendung des Ergebnisses, externe
Präsentation der Ergebnisse auf Fachtagungen bzw. Publikation
(in Vorbereitung).
27
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit
Lehrveranstaltungen
4.1 Mathematischer Brückenkurs
Modul 100a Mathematischer Brückenkurs
(freiwillig)
M.08.128.100a
Pre-course in mathematics
(voluntary)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 0 LP = 0 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Mathematischer Brückenkurs“ 0 W 0 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Hauptziel des Kurses ist die Angleichung des mathematischen Leistungsniveaus der Studienanfänger und -
anfängerinnen bzw. die Auffrischung vorhandener Kenntnisse. Die Kurse bieten als Nebeneffekt eine bewähr-
te Möglichkeit zur frühzeitigen Vernetzung der Studierenden untereinander, z.B. um Lerngruppen zu bilden.
Der Mathematik-Brückenkurs der Physik dient vornehmlich der Wiederholung des Schulstoffes der Mathematik-
Leistungskurse und der Einübung von Rechenfertigkeiten in begleitenden Übungen.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Notationen und Zahlbegriff (natürliche, rationale, reelle Zahlen)
Lösung von linearen Gleichungssystemen, Matrizen
Rechenregeln mit Vektoren und deren Komponentendarstellung in kartesischen Koordinaten; Skalarprodukt
und Kreuzprodukt
Polynome, Exponentialfunktion und Logarithmus, trigonometrische Funktionen
Folgen und Reihen
Differentialrechnung und Integralrechnung in einer Veränderlichen
Im Vorgriff auf die Mathematik des ersten Studienjahres können optional zusätzliche Themen behandelt werden,
insbesondere solche, die für das erste Semester wichtig sind, z.B. Taylorreihen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 0/180
29
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 100a Mathematischer Brückenkurs
(freiwillig)
M.08.128.100a
Pre-course in mathematics
(voluntary)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Dozent/innen: Dozierende der theoretischen
und experimentellen Physik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Meteorologie
Sonstiges Freiwillige Veranstaltung
30
4.2 Pflichtmodule
4.2 Pflichtmodule
4.2.1 Experimentalphysik
Modul Ex1 Experimentalphysik 1 M.08.128.22010
Experimental Physics 1
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Experimental-
physik 1“ 1 P 177 h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Tutorium zu „Experimentalphysik 1“ T 1 P 2 SWS 9 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en) Eine Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
oder zwei Klausuren (jeweils Umfang 90 Min., Bearbeitungszeit maxi-
mal 120 Min.)
Modulprüfung keine; (modulübergreifende Prüfung, siehe Modul Ex2)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul Ex1 umfasst die folgenden drei wichtigen Teilgebiete der klassischen Physik: Mechanik, Schwingungen
und Wellen sowie die Wärmelehre. Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
in das physikalische Denken und Arbeiten, als Grundlage für das gesamte weitere Physikstudium, eingeübt
sein,
ein möglichst sicheres und strukturiertes Wissen zu den unter „Inhalt“ aufgeführten Teilgebietenerlangt haben
und
die Fähigkeit zur quantitativen Behandlung einschlägiger Probleme durch das eigenständige Bearbeiten von
Übungsaufgaben erworben haben.
Die zum Verständnis erforderlichen mathematischen Hilfsmittel werden in der parallel laufenden Veranstaltung
„Mathematische Rechenmethoden“ bereitgestellt.
Das inhaltlich mit der Vorlesung stark verzahnte Tutorium bietet die Möglichkeit,
die zugrunde liegenden Hintergründe und Effekte, die in den Vorlesungen und Praktika eingeführt werden,
vertiefend zu wiederholen, an Beispielen zu erläutern bzw. im Detail zu erarbeiten,
die Studierenden auf die Grundlagen des experimentellen Arbeitens vorzubereiten und in der Gewinnung von
Selbstkompetenzen zu unterstützen,
allgemeinen Fragen zu Studium und Lehre zu stellen und die Studierenden in der Gruppe oder in Einzelge-
sprächen zu beraten.
31
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex1 Experimentalphysik 1 M.08.128.22010
Experimental Physics 1
Inhalte
Die Veranstaltung umfasst die folgenden Themen:
Einführung: Einheiten, Basisgrößen, Grossenordnungen, Bezugzsystemen, Vektoren.
Mechanik von Massenpunkten: Kinematik von Massenpunkt, Newtonsches Kraftgesetz, Energie u. Impuls und
deren Erhaltung, N-Teilchen, Schwerpunkt, Reibung, Scheinkräfte in beschleunigten Systemen, Galilei Trans-
formationen, Einführung Relativität, Lorentz Transformationen.
Mechanik des starren Körpers: Gravitation, Potential, Drehimpuls, Drehmoment, Trägheitsmoment, Kreisel.
Oszillationen und Wellen: Mathematische und physikalische Pendel, Freie gedämpfte und Erzwungene Schwin-
gungen, Wellengleichung und Eigenschaften von Wellen, Schall.
Mechanik deformierbarer Körper: Ruhende und strömende Flüssigkeiten und Gase, Bernoullische Gleichung,
Phänomene an Flüssigkeitsgrenzflächen.
Wärmelehre: Zustandsgrößen und Prozessgrößen, Zustandsgleichungen, Hauptsätze der Wärmelehre, Car-
not’scher Kreisprozess, Entropie, Grundzüge der kinetischen Gastheorie, Stoffe in verschiedenen Aggregat-
zuständen.
Literatur
Diverse Lehrbücher, z.B.
Meschede, Gerthsen, Physik, Springer Verlag
Demtröder, Experimentalphysik 1, Springer Verlag
Roth u. Stahl, Mechanik und Wämelehre, Springer Verlag
Halliday, Resnick, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; ISBN-13: 978-3527409198
Tipler, Physik, Spektrum Akademischer Verlag
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftragte(r)
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., B.Sc. Meteorologie
Sonstiges
32
4.2 Pflichtmodule
Modul Ex2 Experimentalphysik 2 M.08.128.22020
Experimental Physics 2
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Experimental-
physik 2“ 2 P 177 h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Tutorium zu „Experimentalphysik 2“ T 2 P 2 SWS 9 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en) Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
Modulprüfung Modulübergreifende mündliche Abschlussprüfung über den Stoff der
Vorlesungen Experimentalphysik 1 und 2 (30-45 Min.). Die Note geht
mit einem Gewicht von 18 LP in die Gesamtbachelornote ein, siehe auch
§16 (5). Die Zulassung zur mündlichen Prüfung erfolgt nach Bestehen
der Klausuren zu den Modulen Ex-1 und Ex-2.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Modul Ex2 umfasst die folgenden drei wichtigen Teilgebiete der klassischen Physik: Elektrizitätslehre, Ma-
gnetismus und Optik. Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
in das physikalische Denken und Arbeiten, als Grundlage für das gesamte weitere Physikstudium, eingeübt
sein,
ein möglichst sicheres und strukturiertes Wissen zu den unter „Inhalt“ aufgeführten Teilgebietenerlangt haben
und
die Fähigkeit zur quantitativen Behandlung einschlägiger Probleme durch das eigenständige Bearbeiten von
Übungsaufgaben erworben haben.
Die zum Verständnis erforderlichen mathematischen Hilfsmittel werden in den parallel laufenden Mathematikmo-
dulen bereitgestellt. Das inhaltlich mit der Vorlesung stark verzahnte Tutorium bietet die Möglichkeit,
die zugrunde liegenden Hintergründe und Effekte, die in den Vorlesungen und Praktika eingeführt werden,
vertiefend zu wiederholen, an Beispielen zu erläutern bzw. im Detail zu erarbeiten,
die Studierenden auf die Grundlagen des experimentellen Arbeitens vorzubereiten und in der Gewinnung von
Selbstkompetenzen zu unterstützen,
allgemeinen Fragen zu Studium und Lehre zu stellen und die Studierenden in der Gruppe oder in Einzelge-
sprächen zu beraten.
Inhalte
Die Veranstaltung umfasst die folgenden Themen:
Elektrostatik: Grundgrößen, Coulomb-Gesetz, Gauß’scher Satz, Influenz, Kondensator, elektrischer Dipol, Di-
elektrika.
Stationäre Ströme: Gleichstromkreise, Kirchhoffsche Regeln, Messverfahren elektrische Größen.
Magnetostatik: stationäre Magnetfelder, Kräfte auf Ladungen und Leiter im Magnetfeld, magnetischer Dipol,
Materie im Magnetfeld.
Zeitabhängige elektromagnetische Felder: Induktion, stationäre Wechselströme, Impedanz, aktive Bauelemente,
Verschiebungsstrom und Maxwell’sche Gleichungen, Energie in elektromagnetischen Feldern, Dipolstrahlung,
Eigenschaften von elektromagnetische Wellen.
Optik: Natur und Eigenschaften des Lichtes, Messung von c, Reflexion und Brechung, Strahlenoptik, Abbildung
mit Linsen.
33
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex2 Experimentalphysik 2 M.08.128.22020
Experimental Physics 2
Literatur
Diverse Lehrbücher, z.B.
Meschede, Gerthsen, Physik, Springer Verlag
Demtröder, Experimentalphysik 2, Springer Verlag
Roth u. Stahl Elektrizität und Magnetismus, Springer Verlag
Halliday, Resnick, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; ISBN-13: 978-3527409198
Tipler, Physik, Spektrum Akademischer Verlag
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Experimentalphysik 1
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftragte(r)
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., B.Sc. Meteorologie
Sonstiges
34
4.2 Pflichtmodule
Modul Ex3 Experimentalphysik 3 M.08.128.030
Experimental Physics 3
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 8 LP = 240 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung Wellen und
Quantenphysik“ 3 P 177 h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach Abschluss des Moduls sollen die Studierenden
grundlegende Konzepte der Wellenoptik und Quantenphysik verstanden haben.
Beugung einerseits und Interferenz andererseits klar am Beispiel des Doppelspalts diskutieren können.
die Fourier-Transformation anwenden können, beispielsweise bei Beugungsphänomenen.
einfache Probleme in der Wellenoptik und Quantenphysik selbständig lösen können.
Inhalte
Die Veranstaltung umfasst die folgenden Themen:
Fourier-Transformation und Fourier-Reihen
Wellenoptik: Wellengleichung; Superposition, stehende Wellen, Schwebung; Wellenpakete, Phasen- und Grup-
pengeschwindigkeit.
Polarisation: linear, zirkular, elliptisch; Fresnel-Gleichungen.
Interferenz: Zweistrahl-Interferenz, Weglängen-Unterschied; Interferometer; planparallele Platte und dünne
Filme.
Beugung: Fraunhofer- und Fresnel-Beugung; Einzelspalt, Doppelspalt, Mehrfachspalt, Gitter; Auflösungsver-
mögen optischer Systeme.
Relativitätstheorie: relativistische Kinematik, Energie-Impuls-Beziehung.
Photonen: Photoeffekt Energie, Compton-Effekt Impuls, Gravitationsrotverschiebung keine Masse;
Schwarzkörperstrahlung; Planck’sches Strahlungsgesetz, Laser.
Materiewellen: de Broglie-Wellenlänge.
Quantendynamik: Zustand, Wellenfunktion, Born-Interpretation; Schrödinger-Gleichung (kontinuierliche Dy-
namik); Messprozess (abrupte Dynamik); Messgrößen, Observablen, Eigenwerte, Erwartungswerte; Vertau-
schungsrelationen, Heisenbergsche Unschärferelation.
Elementare Quantensysteme: freies Teilchen als Wellenpaket; Teilchen im Kastenpotential; Tunneleffekt; har-
monischer Oszillator; Wasserstoff-Atom; Drehimpuls und Spin.
Nicht-unterscheidbare Teilchen: Bosonen und Fermionen, Pauli-Prinzip.
Literatur
W. Demtröder: Experimentalphysik 2 & 3
E. W. Otten: Repetitorium Experimentalphysik
E. Hecht und K. Lippert: Optik
Bergmann & Schäfer Band 3, Optik
W. Zinth und U. Zinth: Optik
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Experimentalphysik 1-2, Mathematik 1-2
35
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex3 Experimentalphysik 3 M.08.128.030
Experimental Physics 3
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 8/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Walz
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., BSc Mathematik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
36
4.2 Pflichtmodule
Modul Ex-A Atom- und Quantenphysik 08.128.22071
Atomic and Quantum Physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Atom- und
Quantenphysik“ 4-6 P 147 h 7 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen
grundlegende Kenntnisse der Physik der Atome, Moleküle und Quanten erlangen,
Aufbau von Atomen und einfachen Molekülen sowie deren Wechselwirkung mit elektromagentischen Feldern,
quantenmechanisches Wissen an praktischen Beispielen einsetzen und vertiefen sowie
Einblick erhalten in moderne Verfahren der Atomphysik, Spektroskopie und Manipulation von Quantensyste-
men
Inhalte
Tiefgehende Einführung in die experimentelle Quantenphysik von Atomen und Molekülen und deren Wechselwir-
kung mit Licht, sowie deren praktische Anwendung. Die Veranstaltung umfasst die folgenden Themen:
Relativistische Effekte und Dirac Gleichung beim Wasserstoffatom, Einflüsse des Kerns, Atome in äußeren
Feldern
Atome in elektromagnetischen Feldern Licht-Materie-Wechselwirkung, kohärente und spontane Emissions-
prozesse
Mehrelektronensysteme, Grundlagen der Laserspektroskopie
Ausgewählte Anwendungen: z.B. Manipulation und Fallen für neutrale Atome, Moleküle und Ionen, Ramsey-
Methode, Atomuhr, Laser
Grundlagen der Molekülphysik
Literatur
Physics of Atoms and Molecules, B.H. Bransden & C.J. Joachain
Atom- und Quantenphysik, H. Haken & H.C. Wolf
Experimentalphysik 3: Atome, Moleküle und Festkörper, Demtröder
speziellere Fachliteratur
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
37
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex-A Atom- und Quantenphysik 08.128.22071
Atomic and Quantum Physics
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. P. Windpassinger
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., M.Sc. Physik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
Sprache: Deutsch oder auf Wunsch Eng-
lisch Wird die Vorlesung in englischer Spra-
che gehalten, so muss für B.Sc. Studierence
die Möglichkeit bestehen, die Prüfungsleis-
tungen in deutscher Sprache durchzuführen.
Konkret müssen Klausuren auch in deutscher
Sprache zur Verfügung gestellt werden und
Übungsaufgaben können auch in deutscher
Sprache eingereicht werden.
38
4.2 Pflichtmodule
Modul Ex-B Kern- Teilchen- und Astrophysik 08.128.22072
Nuclear, Particle and Astrophysics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Kern-, Teilchen- und Astrophysik“ 4-6 P 147 h 7 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erhalten einen Überblick über das gesamte Gebiet der Kern- und Teilchenphysik und eine
Einführung in den Gebiete der Astrophysik und Kosmologie. Nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Modul sind
die Studierenden in die Lage:
die Funktionsweise der in Experimenten eingesetzten Beschleuniger und Detektorsysteme zu verstehen;
mit theoretischen Konzepten umzugehen, die in der Kern- und Teilchenphysik wichtig sind
die drei fundamentalen Wechselwirkungen der Teilchenphysik und ihre phänomenologischen Konsequenzen zu
kennen und die entsprechenden Standardexperimente und theoretischen Modelle wiedergeben zu können
kennen die wichtigsten Phänomene und Anwendungen der Kernphysik und können die Ideen der Kernphysik
wiedergeben zu können
die Bedeutung der Kern- und Teilchenphysik für die Astrophysik und Kosmologie nachvollziehen zu können
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden in der Lage, an weiterführenden und speziali-
sierenden Modulen in diesem Bereich teilzunehmen.
Inhalte
Die Veranstaltung umfasst die folgenden Themen:
Einführung: Natürliche Einheiten, Symmetrien und Erhaltungssätze, relativistische Kinematik, Teilchenbe-
schleuniger und Teilchendetektoren.
Theoretische Konzepte: Symmetrien, Streuung und Wirkungsquerschnitte, Klein-Gordon- und Dirac-Gleichung,
Feynman-Diagramme.
Kernphysik: Kernmassen und -radien, Formfaktoren, einfache Kernmodelle, Schalenmodell, α-, β- und γ-Zerfall,
Kernfusion in Sternen, technische Anwendungen
Teilchenphysik: gebundene Zustände (Quarkonia, Mesonen, Baryonen), inelastische und tiefinelastische Streu-
reaktionen, Partonenmodell, Quark-Modell
Fundamentale Wechselwirkungen: starke WW, e+eReaktionen, schwache WW und elektroschwache Verein-
heitlichung, Paritätsverletzung, CP-Verletzung, W- und Z-Bosonen, CKM-Mischung, Higgs-Mechanismus, das
Standardmodell der Teilchenphysik; Neutrino Oszillationen.
Einführung in die Kosmologie: Frühes Universum, Friedmann Gleichungen, Kosmologische Beobachtungen,
Dunkle Materie
39
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex-B Kern- Teilchen- und Astrophysik 08.128.22072
Nuclear, Particle and Astrophysics
Literatur
Demtröder, Experimentalphysik 4, Springer Verlag
Povh, Rith, Scholz TTeilchen und Kerne“ , Springer Verlag
D. H. Perkins, Introduction to High Energy Physics, Cambridge UP
D. Griffiths, Introduction to Elementary Particles, Wiley-VCH
A. Liddle An introduction to modern cosmology", Wiley-VCH
Diverse andere Lehrbücher zur Kern- und Teilchenphysik
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/150
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Tapprogge, Prof. Dr. M. Ostrick
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., M.Sc. Physik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
Sprache: Deutsch oder auf Wunsch Eng-
lisch Wird die Vorlesung in englischer Spra-
che gehalten, so muss für B.Sc. Studierence
die Möglichkeit bestehen, die Prüfungsleis-
tungen in deutscher Sprache durchzuführen.
Konkret müssen Klausuren auch in deutscher
Sprache zur Verfügung gestellt werden und
Übungsaufgaben können auch in deutscher
Sprache eingereicht werden.
40
4.2 Pflichtmodule
Modul Ex-C Physik kondensierter Materie 08.128.22073
Condensed Matter Physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Physik konden-
sierter Materie“ 4-6 P 147 h 7 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach Abschluss des Moduls „Physik der kondensierten Materie“ sollen die Studierenden erwerben:
Kenntnisse über Grundlagen und Phänomene der Festkörperphysik und ausgewählter Spezialgebiete (Halblei-
terphysik, Tieftemperaturphysik, Magnetismus,..),
Kenntnisse über die elementaren Anregungen, bis hin zur Funktion in komplexen Zusammenhängen,
Fertigkeiten zur Anwendung grundlegender Methoden und Prinzipien der Beschreibung von Festkörperphä-
nomenen (Wechselwirkungen, Symmetrien, reziproker Raum, Modenspektren, Beschreibung der Störung der
periodischen Gitterstruktur, makroskopische Quantenphänomene),
wesentliche Elemente und Konzepte der Quantenmechanik, und Statistische Mechanik, um die Vielkörpernatur
der Erscheinungen zu beschreiben.
Die Vorlesung legt die Grundlagen zu einem umfassenden Verständnis materialwissenschaftlicher Fragen und zur
Erklärung der Effekte, auf denen zahllose technische Anwendungen der modernen Physik kondensierter Materie
beruhen.
Inhalte
Inter-Atomare Wechselwirkungen, Phasenverhalten
Elektronen im Festkörper: Ein-Elektronen-Modelle, freies Elektronengas, Bändermodell, Metalle, Halbleiter,
thermische Eigenschaften
Gitterschwingungen, Anharmonische Effekte, Wärmeleitung
Korrelierte Elektronensysteme: Magnetismus, Supraleitung, Topologische Systeme
Anwendungen: Spektroskopie, Nichtgleichgewicht Phänomene, Spinphysik, Polymerphysik
Einleitung in die Physik weicher Materie mit Grundlagen der Kontinuumsmechanik
Literatur
C. Kittel: Einführung in die Festkörperphysik
H. Ibach, H. Lüth: Festkörperphysik
N. W. Ashcroft, N. D. Mermin: Festkörperphysik
R. Gross, A. Marx: Festkörperphysik
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
41
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Ex-C Physik kondensierter Materie 08.128.22073
Condensed Matter Physics
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Demsar
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., M.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Phy-
sik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
Sprache: Deutsch oder auf Wunsch Eng-
lisch. Wird die Vorlesung in englischer Spra-
che gehalten, so muss für B.Sc. Studierence
die Möglichkeit bestehen, die Prüfungsleis-
tungen in deutscher Sprache durchzuführen.
Konkret müssen Klausuren auch in deutscher
Sprache zur Verfügung gestellt werden und
Übungsaufgaben können auch in deutscher
Sprache eingereicht werden.
42
4.2 Pflichtmodule
4.2.2 Theoretische Physik
Modul TM Theoretische Methoden M.08.128.23013
Theoretical Methods
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 8 LP = 240 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung mit Übung
„Mathematische Rechenmethoden“ 1 P 97,5 h 5 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 2 SWS
b) Vorlesung mit Übung
„Programmieren für die Physik“ 1 P 48 h 3 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en) a) Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
Modulprüfung Das Modul ist unbenotet
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel des Moduls ist die Vermittlung methodischer Grundkenntnisse, die zur Lösung von Problemen in den Anfän-
gervorlesungen der Experimentalphysik und der theoretischen Physik notwendig sind.
Nach Abschluss der Vorlesung „Mathematische Rechenmethoden“ sollen die Studierenden u.a.
die mathematischen Grundkenntnisse erworben haben, die zum Verständnis der Anfängervorlesungen in der
Experimentalphysik und der theoretischen Physik notwendig sind.
Konkrete mathematische Fragestellungen lösen können, in dem sie damit verbundenen Rechentechniken einge-
übt haben. Strenge Beweise werden deshalb im Allgemeinen nicht geführt und bleiben den regulären Mathe-
matikvorlesungen vorbehalten.
In der Vorlesung „Programmieren für die Physik“ erlernen sie anhand einer Programmiersprache (z.B. Python)
die Grundzüge der Datenauswertung und -darstellung auf dem Computer. Nach Abschluss der Veranstaltung sind
die Studierenden
mit einer höheren Programmiersprache und den Grundlagen des prozeduralen Programmierens vertraut.
in der Lage, eigenständig kleinere Auswerteprogramme zu schreiben und ihre Ergebnisse grafisch darzustellen.
in der Lage, den Computer zur Lösung einfacher wissenschaftlicher Probleme einzusetzen, wie z.B. der Aus-
wertung von Praktikumsversuchen.
Die einzelnen Aspekte werden dabei an einfachen physikalischen Beispielen erklärt.
43
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul TM Theoretische Methoden M.08.128.23013
Theoretical Methods
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Mathematische Rechenmethoden
Komplexe Zahlen
Reellwertige und komplexwertige Funktionen
Taylor-Entwicklung
Endlichdimensionale Vektorräume, Skalarprodukte, Vektor- und Spatprodukt
Matrizen und Determinanten
Funktionen in mehreren Variablen, partielle Differentiation und totales Differential,
Mehrdimensionale Integration, Transformationsformel für Integrale bei Koordinatenwechsel
Gewöhnliche Differentialgleichungen
Grundbegriffe der Vektoranalysis (Vektorfelder, Gradient, Divergenz, Rotation, Laplace Operator)
Wünschenswert (falls zeitlich möglich):
Grundzüge der Sätze von Gauß und Stokes
Deltafunktion
Grundzüge der Fehlerrechnung
Weitere optionale Themen sind lokale Extremwerte und Lagrangemultiplikatoren, Fouriertransformation,
orthogonale Funktionen, und Grundzüge partieller Differentialgleichungen.
Programmieren für die Physik
Prozedurale Programmierung
Grundlagen der Datenverarbeitung
Grafische Darstellung
Einfache Auswertealgorithmen
Elementare numerische Verfahren
Literatur
Mathematische Rechenmethoden: Einführende Literatur über mathematische Rechenmethoden, z.B. H.J.
Korsch, Mathematische Ergänzungen, S. Großmann, Mathematischer Einführungskurs, K. Weltner, Mathe-
matik für Physiker.
Programmieren für die Physik: Literatur wird zu Beginn der Vorlesung bekannt gegeben.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 8/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Dozierende der theoretischen und experimen-
tellen Physik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Meteorologie
Sonstiges Das Modul ist unbenotet.
44
4.2 Pflichtmodule
Modul Th1 Theoretische Physik 1 M.08.128.10111
Theoretical Physics 1
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 8 LP = 240 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Theoretische Mechanik“ 2 P 177 h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.), siehe
auch §16 (5).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
Mit der klassischen Mechanik vertraut sein, die das Fundament aller folgenden Theorievorlesungen bildet.
Die physikalischen Phänomene sind den Studierenden hierbei bereit aus den Experimentalphysikvorlesungen
bekannt, sodass die theoretische Beschreibung anhand bekannter Phänomene veranschaulicht wird.
Mit der Denkweise der Theoretischen Physik und mit Strukturen von Theorien in den Grundzügen vertraut
sein,
den frühzeitigen Kontakt mit modernen theoretischen Ansätzen gefunden haben und
in den begleitenden Übungen eigenständige Lösungen mit den Methoden der theoretischen Physik gefunden
haben.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Newtonsche Mechanik: Galilei-Transformationen, Postulate der Newtonschen Mechanik, Zentralkräfte und
konservative Kräfte, Erhaltungssätze, Systeme mehrerer Teilchen, Zweiteilchensysteme, Nicht-Inertialsysteme,
Scheinkräfte
Anwendung: Keplerproblem, Streuung und Wirkungsquerschnitt
Lagrange-Formalismus: Lagrange-Formulierung der klassischen Mechanik, Wirkungsprinzip, Zwangsbedingun-
gen und verallgemeinerte Koordinaten, Lagrange-Gleichungen der ersten und zweiten Art, Erhaltungsgrößen
und Noether-Theorem
Anwendung: Kleine Schwingungen, Starrer Körper, Trägheitstensor
Hamilton-Formalismus: Legendre-Transformation, Hamilton-Funktion und Hamilton- Gleichungen, kanonische
Transformationen, Poisson-Klammern, Satz von Liouville.
Weitere optionale Themen sind Reibung und Dissipation, Kreiseltheorie, Integrable Systeme und Hamilton-Jacobi-
Formalismus, Grundbegriffe der Chaostheorie, Grundbegriffe der Kontinuumsmechanik und/oder der Hydrody-
namik.
Literatur
Lehrbücher der Theoretischen Physik, z.B. H. Goldstein, Klassische Mechanik, L. Landau und E. Lifschitz, Lehr-
buch der theoretischen Physik, Band 1, F. Scheck, Theoretische Physik Band 1.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 8/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
45
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Th1 Theoretische Physik 1 M.08.128.10111
Theoretical Physics 1
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Weinzierl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Meteorologie
Sonstiges
Wenn möglich, werden die Module Th1 und
Th2 von einem Dozenten / einer Dozentin
konsekutiv gehalten. Hält ein Dozent / eine
Dozentin die Module Th1 und Th2 konseku-
tiv, so kann er / sie einzelne Themen aus Th2
zeitlich vorziehen, falls er / sie dies didaktisch
für sinnvoll hält.
46
4.2 Pflichtmodule
Modul Th2 Theoretische Physik 2 M.08.128.122
Theoretical Physics 2
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 8 LP = 240 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Elektrodynamik“ 3 P 177 h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.), siehe
auch §16 (5)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
das Konzept der Relativitätstheorie verstehen,
sich mit der Elektrodynamik, als einem Beispiel einer klassischen Feldtheorie, auskennen und mit dem
Feldbegriff, der für die moderne theoretische Physik grundlegend ist, vertraut sein.
Die physikalischen Phänomene der Elektrodynamik sind den Studierenden bereits aus den Experimentalphysik-
vorlesungen bekannt, so dass die theoretische Beschreibung anhand bekannter Phänomene veranschaulicht wird.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Spezielle Relativitätstheorie: Postulate und Konsequenzen, Abstand, Metrik und Vierervektoren, Lorentz-
Transformationen, Eigenzeit und Vierergeschwindigkeit, relativistische Mechanik, Tensoren.
Grundlagen der Elektrodynamik: Maxwell-Gleichungen in integraler und lokaler Form, elektromagnetische Po-
tentiale und Eichinvarianz, kovariante Formulierung der Maxwell-Gleichungen.
Anwendungen: Elektro- und Magnetostatik, Multipolentwicklung (kartesisch), Randwertprobleme und Greens-
funktion, elektromagnetische Wellen.
Wünschenswert (falls zeitlich möglich): Maxwellgleichungen in Materie und Randbedingungen in Materie.
Konzepte der klassischen Feldtheorie: Lagrangedichte und Wirkungsprinzip, Elektrodynamik als klassische
Feldtheorie, Noethersche Erhaltungsgrößen, Energie-Impuls-Tensor.
Weitere optionale Themen sind Multipolentwicklung mit Kugelflächenfunktionen; Brechungsindex, Reflexion und
Brechung, Fresnelsche Formeln; Lienard-Wiechert Potentiale; Antennen (Nahfeld und Fernfeld); Hohlraumwellen.
Literatur
Lehrbücher der Theoretischen Physik, z.B. J.D. Jackson, Classical Electrodynamics, L. Landau und E. Lifschitz,
Lehrbuch der theoretischen Physik, Band 2, F. Scheck, Theoretische Physik Band 3.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Theorie 1
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 8/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Weinzierl
47
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Th2 Theoretische Physik 2 M.08.128.122
Theoretical Physics 2
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Meteorologie, B.Sc. Ma-
thematik
Sonstiges
Wenn möglich, werden die Module Th1 und
Th2 von einem Dozenten / einer Dozentin
konsekutiv gehalten. Hält ein Dozent / eine
Dozentin die Module Th1 und Th2 konseku-
tiv, so kann er / sie einzelne Themen zeitlich
vorziehen, falls er / sie dies didaktisch für
sinnvoll hält.
48
4.2 Pflichtmodule
Modul Th3 Theoretische Physik 3 M.08.128.10130
Theoretical Physics 3
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
Quantenmechanik“ 4 P 207 h 9 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
die Quantenmechanik, die die Grundlage für weiterführende Vorlesungen in der Atom-, Molekül-, Kern- und
Teilchenphysik darstellt, verstehen,
quantenmechanische Probleme mit den neu eingeführten Formalismen berechnen können,
mit dem Konzept von Symmetrien in der Quantenmechanik vertraut sein und
deren Relevanz für die moderne theoretische Physik verstehen.
Dabei soll die Quantenmechanik darstellungsfrei präsentiert und bei der Auswahl theoretischer Beispiele Wert auf
die physikalische Relevanz gelegt werden.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Grundlagen der Quantenmechanik: Wellenfunktion und Wahrscheinlichkeitsinterpretation, Schrödinger-
Gleichung, Operatoren und Vertauschungsrelationen, Messwerte, Unschärferelation.
Anwendung: Teilchen im Zentralpotential, Bahndrehimpuls und Kugelflächenfunktionen.
Wünschenswert (falls zeitlich möglich): Eindimensionale Probleme, Tunneleffekt, Kastenpotential.
Formale Struktur der Quantenmechanik: Postulate, Hilberträume, Schrödinger- und Heisenbergbild, statisti-
sche Quantenmechanik, statistischer Operator.
Anwendung: Lösung des harmonischen Oszillators mit Leiteroperatoren.
Wünschenswert: Offene Quantensysteme, Grundidee der Dekohärenz.
Quantenmechanik des Drehimpulses: Eigenwerte und Eigenzustände, Spin und magnetisches Moment, Spino-
ren, Pauli-Matrizen, Rotationen im Spinor-Raum, die Gruppen SO(3) und SU(2).
Wünschenswert: Pauli-Gleichung, Addition von Drehimpulsen, Clebsch-Gordan-Koeffizienten, Tensoroperato-
ren und Wigner-Eckart Theorem.
Näherungsmethoden: Zeitunabhängige Störungstheorie ohne und mit Entartung.
Wünschenswert: Diracbild, zeitabhängige Störungstheorie, Variationsprinzip.
Verschränkte Systeme (wünschenswert): Bellsche Ungleichung, EPR-Paradoxon, Grundidee des Quantencom-
puting.
Weitere optionale Themen sind z.B. Hermite-Polynome als Eigenfunktionen des harmonischen Oszillators; die
vollständige Lösung des Wasserstoffatoms; Darstellungstheorie; Symmetrien, Erzeugende, Erhaltungssätze; iden-
tische Teilchen und Anwendungen, z.B. Austauschwechselwirkung; Streutheorie; Pfadintegralformulierung der
Quantenmechanik.
Literatur
Lehrbücher der Theoretischen Physik, z.B. F. Schwabl, Quantenmechanik, J.J. Sakurai, Modern Quantum Me-
chanics, L. Landau und E. Lifschitz, Lehrbuch der theoretischen Physik, Band 3, F. Scheck, Theoretische Physik
Band 2.
Zugangsvoraussetzungen
49
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Th3 Theoretische Physik 3 M.08.128.10130
Theoretical Physics 3
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Theorie 1 und Theorie 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Weinzierl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Mathematik, M.Sc. Ma-
thematik
Sonstiges
50
4.2 Pflichtmodule
Modul Th4 Theoretische Physik 4 M.08.128.140
Theoretical Physics 4
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Statistische Physik“ 5 P 207 h 9 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
die Grundlagen und Anwendungen der statistischen Physik verstehen, die Voraussetzung für weiterführende
Vorlesungen in den Bereichen der kondensierten Materie und der Atomphysik, in theoretischer und experimen-
teller Physik sind,
Probleme der statistischen Physik lösen und mit neu eingeführten Methoden berechnen können sowie
mit der Quantenstatistik, der Gültigkeit der klassischen Näherung und dem Kernpunkt des Moduls, makro-
skopische Größen aus mikroskopischen Gesetzen abzuleiten, vertraut sein.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Grundbegriffe der Thermodynamik: Zustandsgrößen, Hauptsätze und/oder Entropiepostulate, Thermodyna-
mische Potentiale, Antwortfunktionen, Phasengleichgewichte.
Prinzipien der Statistischen Physik: Wahrscheinlichkeiten, Ergodenhypothese, Dichtematrix, statistische
Entropie.
Statistische Gesamtheiten: quantenmechanische Formulierung und klassischer Limes, Zusammenhang von Zu-
standssummen mit Messgrößen, thermodynamischer Limes.
Anwendungen: Klassische ideale Gase, ideale Quantengase (Fermi-Gas, Bose-Gas), klassischer Limes.
Wünschenswert: Klassische reale Gase, Virialentwicklung, Bose-Einstein-Kondensation.
Weitere optionale Themen sind z.B. Thermodynamik von Prozessen und Wärmekraftmaschinen; Thermodyna-
mik chemischer Reaktionen; Thermodynamische Beschreibung elektrodynamischer Zustandsgrößen; Klassische
Spinmodelle und Quantenspinmodelle; Computersimulationsmethoden; Markov-Prozesse, Mastergleichung und
Langevin-Gleichung; Grundkonzepte der statistischen Physik von Phasenübergängen, z.B. kritische Phänomene,
Symmetriebrechung, Universalität, Ausblick auf die Renormierungsgruppe.
Literatur
Lehrbücher der Theoretischen Physik, z.B F. Schwabl, Statistische Mechanik, L.E. Reichl, A Modern Course in
Statistical Physics.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Theorie 1-3
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Weinzierl
51
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Th4 Theoretische Physik 4 M.08.128.140
Theoretical Physics 4
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Mathematik, M.Sc. Ma-
thematik
Sonstiges
52
4.2 Pflichtmodule
4.2.3 Mathematik
Modul Math1 Mathematik 1 M.08.105.2010
Mathematics 1
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung und Tutorium
„Mathematik für die Physik 1“ 1 P 186 h 9 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Tutorium T 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en) Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
Modulprüfung Das Modul ist unbenotet
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel des Moduls ist,
den Studierenden der Physik mathematische Grundbegriffe und ein elementares Verständnis des axiomatischen
und deduktiven Aufbaus der Mathematik beizubringen.
Dabei werden die Studierenden im analytischen Denken geschult, sodass sie in die Lage versetzt werden,
abstrakte Strukturen zu erkennen und mathematische Probleme phantasievoll zu bearbeiten.
Ferner erlernen die Studierenden die Methoden und Techniken der Analysis einer Veränderlichen und der
linearen Algebra.
Die entsprechenden Kompetenzen sind für das gute Verständnis der Vorlesungen in der Theoretischen Physik und
der Experimentalphysik unerlässlich. Durch die Übungen erarbeiten sich die Studierenden einen sicheren, präzisen
und selbständigen Umgang mit den in den Vorlesungen behandelten Begriffen, Aussagen und Methoden; zugleich
wird die Team- und Kommunikationsfähigkeit geschult.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Grundbegriffe der Analysis (in der Regel in einer Dimension)
Reelle und komplexe Zahlen
Folgen, Reihen, Stetigkeit in Rund Rn
punktweise und gleichmäßige Konvergenz von Funktionenfolgen
Metrische Räume, Norm
Differentiation und Integration in einer Dimension
Taylorreihen in einer Dimension
Grundbegriffe der linearen Algebra
Gruppen, Körper, Vektorräume
lineare Abbildungen und Matrizen
Determinante, lineare Gleichungssysteme
Literatur
Karl-Heinz Goldhorn, Hans-Peter Heinz: Mathematik für Physiker 1
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
53
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Math1 Mathematik 1 M.08.105.2010
Mathematics 1
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftragte(r) des Fachs Ma-
thematik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges Das Modul ist unbenotet.
54
4.2 Pflichtmodule
Modul Math2 Mathematik 2 M.08.105.2020
Mathematics 2
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung und Tutorium
„Mathematik für die Physik 2“ 2 P 186 h 9 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Tutorium T 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.), siehe
auch §16 (5).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel des Moduls ist,
den Studierenden fortgeschrittene Konzepte der Analysis und linearen Algebra zu vermitteln.
Dazu gehören das Verständnis und der sichere Umgang mit Abbildungen und dem Differenzieren in mehrdi-
mensionalen Räumen, sowie mit Eigenwertproblemen in der linearen Algebra.
Die entsprechenden Kompetenzen sind für das gute Verständnis der Vorlesungen über Theoretische Physik und
Experimentalphysik (insbesondere über Themen aus der Mechanik, der Elektrodynamik und der Quantenmecha-
nik) unerlässlich. Durch die Übungen wird der selbstständige Umgang mit mathematischen Problemen geschult
und Kompetenzen zur Vermittlung elementarer mathematischer Sachverhalten eingeübt.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Analysis in mehreren Dimensionen
Differentation und Integration in mehreren Dimensionen, insbesondere Satz von Fubini und Transformati-
onsregel
Taylorreihen
Extrema, mit und ohne Nebenbedingungen
implizite Funktionen
Umkehrsatz
Lineare Algebra
Skalarprodukt, orthogonale Abbildungen
Eigenwerte, Diagonalisierbarkeit
Hauptachsentransformationen
Selbstadjungierte Operatoren
Jordansche Normalform
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für die Physik 1
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
55
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Math2 Mathematik 2 M.08.105.2020
Mathematics 2
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftragte(r) des Fachs Ma-
thematik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
56
4.2 Pflichtmodule
Modul Math3a Mathematik 3a M.08.105.2030
Mathematics 3a
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Mathematik für die Physik 3a“ 4 (3) P 157.5 h 7 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.), siehe
auch §16 (5).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel des Moduls ist, weitere grundlegende Konzepte der Analysis zu vermitteln. Dazu gehört der sichere Umgang
mit Folgen, Reihen und Integrationsverfahren und die Umsetzung des entsprechenden Wissens zur eigenständigen
Lösung von Problemen in den Übungen. Diese behandelten Themen sind für das gute Verständnis der Vorlesun-
gen über Theoretische Physik und Experimentalphysik, insbesondere über Themen aus der Quantenmechanik,
unerlässlich.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Untermannigfaltigkeiten,
Integration auf Untermannigfaltigkeiten
Vektoranalysis
Differentialgleichungen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für die Physik 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftrage(r) des Fachs Mathe-
matik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
57
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Math3b Mathematik 3b M.08.105.2032
Mathematics 3b
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Mathematik für die Physik 3b“ 3 (4) P 157.5 h 7 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.), siehe
auch §16 (5).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel des Moduls ist, weitere grundlegende Konzepte der Analysis zu vermitteln. Dazu gehört der sichere Umgang
mit Folgen, Reihen und Integrationsverfahren und die Umsetzung des entsprechenden Wissens zur eigenständigen
Lösung von Problemen in den Übungen. Diese behandelten Themen sind für das gute Verständnis der Vorlesun-
gen über Theoretische Physik und Experimentalphysik, insbesondere über Themen aus der Quantenmechanik,
unerlässlich.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Funktionentheorie
Maßtheorie
Faltung
Fourierreihen
Fouriertransformationen
Distributionen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für die Physik 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftrage(r) des Fachs Mathe-
matik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
58
4.2 Pflichtmodule
4.2.4 Praktika
Modul P1 Grundpraktikum M.08.128.10210
Basic Laboratory Course
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 360 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Grundpraktikum 1 Pr 2-3 P 4 SWS 138 h 6 LP
Grundpraktikum 2 Pr 3-4 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Vor- und Haupttestate
Modulprüfung Kumulativ über Summe der mündlichen Vor- und schriftlichen Haupt-
testate (unbenotet).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erlernen
das experimentellen Arbeiten in allen Bereichen der Physik durch den selbständigen Aufbau und der Durch-
führung von einfachen Versuchen in Kleingruppen unter Betreuung von erfahrenen Assistenten,
die jedem einzelnen Experiment zugrunde liegenden Hintergründe und Effekte in eingeschränkter Zeit zu
verstehen und die Messprinzipien sowie die physikalischen Grundlagen und Zusammenhänge mündlich und an
der Tafel überzeugend darzustellen,
den Einsatz und die Genauigkeit von Messgeräten und Messdatenerfassungssystemen mit konventionellen Tech-
niken und Computerauswertungsverfahren, Methoden der Datenanalyse sowie das Führen eines Protokollheftes
und Regeln guter wissenschaftlicher Praxis.
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls
sind die Studierenden mit den Grundprinzipien des Experimentierens, mit der Funktionsweise, Genauigkeit
und Bedienung verschiedener Messgeräte sowie mit der computergestützten Messdatenerfassung vertraut,
können Messdaten richtig interpretieren, angemessene Fehlerabschätzungen ausführen und beherrschen die
Berechnung der Fehlerfortpflanzung;
sind die Studierenden mit der Anpassung von Funktionen an Messdaten (lineare Regression, Fitprozeduren
etc.) vertraut, beherrschen die saubere und vollständige Protokollierung von Messdaten und sind in der Lage,
Messergebnisse in tabellarischer und graphischer Form übersichtlich darzustellen;
haben sie die Anwendung von theoretischen Grundlagen auf konkrete Experimente eingeübt, eine anschauliche
Vorstellung physikalischer Phänomene erworben und sind in der Lage, in anschaulicher Weise über physikali-
sche Sachverhalte des Gebietes zu kommunizieren.
Die Studierenden machen zudem Erfahrungen mit
dem Zeitmanagement durch die nötige Einteilung des Praktikumstags,
der Schreibkompetenz (Anfertigung der Protokolle im Grundpraktikum 2) und üben ihre Teamfähigkeit durch
die gemeinsame Durchführung der Versuche.
In den mündlichen Vortestaten verbessern die Studierenden ihre Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit, da
Wert auf klare und präzise Erklärungen gelegt wird.
59
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul P1 Grundpraktikum M.08.128.10210
Basic Laboratory Course
Inhalte
Grundpraktikum 1: In 4 Vorversuchen und 7 Hauptversuchen werden Auswerteverfahren und physikalischen
Themen aus den folgenden Bereichen behandelt:
Messprozess: Datenanalyse, Fehlerrechnung, Statistik
Mechanik: Translation und Rotation, Schwingungen und Wellen,
Thermodynamik: Kalorimetrie, Gasgesetze, Wärmekraftmaschine
Grundpraktikum 2: In 10 Versuchen werden physikalische Themen aus den folgenden Gebieten behandelt:
Elektrizität: Stromkreise, Induktion, Potentialfelder, Oszilloskop
Optik: Beugung, Interferenz, Polarisation, Spektrometrie
Radioaktivität: α-, β- und γ-Strahlung
Literatur
Standardlehrbücher der Experimentalphysik
Zugangsvoraussetzungen
Für den Besuch des Grundpraktikums 2 wird
die erfolgreiche Teilnahme am Grundprakti-
kum 1 vorausgesetzt.
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Zur Teilnahme am Grundpraktikum 1 sollten
entweder sehr gute Physik-Schulkenntnisse
vorliegen bzw. die Vorlesung „Experimental-
physik 1“ besucht worden sein
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Wendt
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., M.Sc. Mathematik
Sonstiges
60
4.2 Pflichtmodule
Modul FP Fortgeschrittenen Praktikum (Bachelor) M.08.128.220
Advanced Laboratory (Bachelor)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 10 LP = 300 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Fortg. Praktikum Teil 1 Pr 5 P 4 SWS 108 h 5 LP
Fortg. Praktikum Teil 2 Pr 5 P 4 SWS 108 h 5 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Vortestate
Modulprüfung Portfolio über die Versuche von Teil (1) und (2)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen
die Planung der Messungen, deren strukturierte Durchführung („Messprozess“) einüben,
fortgeschrittenes experimentelles Arbeiten in vielen Bereichen der Physik durch Durchführung anspruchsvoller
Versuche in Zweiergruppen unter Anleitung erfahrener Assistenten erlernen,
sich mit dem Führen eines Laborbuchs sowie der Datenanalyse, Fehlerrechnung und anspruchsvolleren statis-
tische Auswertung vertraut machen und
die den Experimenten zugrunde liegenden theoretischen Hintergründe verstehen und überzeugend darstellen
können.
Nach Abschluss des Moduls
können die Studierenden komplexere Messaufbauten justieren, sicher bedienen und deren Funktion überschau-
en,
kennen Strategien, um in komplexeren Messprozessen sicherzustellen, dass die Messung fehlerfrei funktioniert
und
haben Erfahrungen mit der Suche nach Fehlern und Störungen Messprozessen gesammelt.
Ähnlich wie im Praktikum P1 werden Team- und Kommunikationsfähigkeit gefordert. Die sorgfältige Ausarbei-
tung der Ergebnisse verbessert die Schreibkompetenz und den sicheren Umgang mit Texteditierungssystemen, die
in der Wissenschaft verbreitet sind. In vielen Versuchen ist eine Auswertung mit Datenanalyseprogrammen nötig,
deren Beherrschung die Studierenden im Praktikum anhand konkreter Probleme erlernen.
Messung, statistische Analyse, Beurteilung und Darstellung experimenteller Daten ist die zu erlernende Kern-
kompetenz, als Vorbereitung zur Abfassung von akademischen Arbeiten und Publikationen.
Inhalte
An 10 Versuchstagen werden physikalische Themen aus den folgenden Bereichen behandelt:
Atomphysik, Quantenoptik, Festkörperphysik
Kernphysik, Elementarteilchenphysik, Detektoren und Teilchennachweis
Literatur
Versuchsanleitungen mit spezieller Literaturangabe
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Experimentalphysik 1-3 und Grundpraktika
1 und 2 des Bachelor-Studiengangs.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. W. Gradl
61
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul FP Fortgeschrittenen Praktikum (Bachelor) M.08.128.220
Advanced Laboratory (Bachelor)
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. und M.Sc. Angewandte
Physik
Sonstiges
62
4.2 Pflichtmodule
4.2.5 Seminare
Modul S Wissenschaftskommunikation und Kom-
petenzerwerb
M.08.128.271
Science communication and competence ac-
quisition
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 5 LP = 150 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Physik- und Kompetenzseminar S 5 P 2 SWS 99 h 4 LP
b) Seminar zu Abschlussarbeiten S 5 P 1 SWS 19,5 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit S
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) a) Besuch der Seminarveranstaltungen
b) Besuch der Einführungsveranstaltung und von mindestens 4 Veran-
staltungen
Modulprüfung Die Benotung beruht auf der Beurteilung des Vortrags am Vortragstag
des Seminars sowie auf der Qualität des Posters und der schriftlichen
Zusammenfassung.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen
Präsentationstechniken erlernen, einüben und eine konzise Beamer-Präsentation entwerfen, die Vorträge der
anderen Studierenden in Bezug auf Inhalt, Form und Vortragstechnik konstruktiv kritisch kommentieren,
ein Poster, das den Vortrag zusammenfasst, erstellen, die dazu nötige Fertigkeiten erwerben
und eine schriftliche, englischsprachige Zusammenfassung (z.B. einen Abstract) formulieren.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage
zu einem vorgegebenen Thema Literatur zu recherchieren und ein Wissensgebiet selbständig zu erarbeiten,
einen Vortrag geeignet zu strukturieren, eine ansprechende Präsentation zu erstellen, den Vortrag in freier
Rede zu halten und eine wissenschaftliche Diskussion über das eigene Thema, wie auch über die Themen der
anderen Seminarteilnehmer, zu führen.
Neben Fertigkeiten im Umgang mit geeigneten Computerprogrammen erwerben die Studierenden verbesserte
Kommunikationstechniken und Grundelemente der englischen Fachsprachekompetenz.
Dabei bleiben die Vorträge in einem ersten Durchgang ohne Bewertung, sodass die Studierenden ohne Noten-
druck kritisch diskutieren und frei ihre Meinung äußern können. Die überarbeiteten Vorträge werden an einem
Vortragstag zusammen mit den Postern vorgestellt und beurteilt. Die Seminarthemen werden z.T. aus technisch
oder gesellschaftlichen relevanten Bereichen gewählt. Die Beschäftigung mit diesen Themen und die Diskussion
darüber stärkt
die Verantwortung und das bewusste Handeln der Studierenden gegenüber der Wissenschaft und möglicher
Folgen ihrer Tätigkeit für Umwelt und Gesellschaft
und die Fähigkeit an aktuellen technisch-wissenschaftlich Debatten konstruktiv und sachkundig teilzunehmen.
Im „Seminar zu Abschlussarbeiten“ erhalten die Studierenden eine kompakte Übersicht der in Mainz vertrete-
nen Forschungsgebiete. Dabei werden sie über die Forschungsthemen, die unterschiedlichen wissenschaftlichen
Arbeitsformen, geeignete Abschlussarbeiten und über Möglichkeiten zum Auslandstudium informiert.
63
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul S Wissenschaftskommunikation und Kom-
petenzerwerb
M.08.128.271
Science communication and competence ac-
quisition
Inhalte
Die Themen der Vorträge sollen sich an den physikalischen Vorkenntnissen, die in den ersten 4 Semester erworben
werden, orientieren. Beispiele sind
Themenreihen zur Physik des Alltags,
Grundlegende und bahnbrechende Experimente oder
aktuelle bzw. gesellschaftlich relevante Bereiche der angewandten Physik und Technik.
Arbeitsgruppen, die Abschlussarbeiten aus Gebieten der Physik anbieten, stellen ihre wissenschaftliche Tätigkeit
und mögliche Abschlussarbeiten vor und diskutieren diese mit den Studierenden.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Experimentalphysik 1-3, Theoretische Physik
1-3
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 5/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Wendt
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I.
Sonstiges Sprache: deutsch/englisch
64
4.2 Pflichtmodule
4.2.6 Bachelor-Arbeit
Modul BA Bachelor-Arbeit A.08.128.10960
Bachelor Thesis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 13 LP = 390 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Bachelor-Arbeit (P) 6 P 21 h 339 h 12 LP
Abschlusskolloquium (P) 6 P 2 h 28 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Mindestens 1 Betreuungsgespräch pro Woche
Modulprüfung Schriftliche Bachelorarbeit mit Abschlusskolloquium (30 min) vor der
Arbeitsgruppe, in der die Arbeit angefertigt wurde. Die Note der Mo-
dulprüfung wird gemäß § 16 aus dem arithmetischen Mittel der Note
der Bachelorarbeit und des Abschlusskolloquiums gebildet; dabei wird
die Note der Bachelorarbeit und des Abschlusskolloquiums im Verhält-
nis 5:1 gewichtet.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden werden befähigt, unter Anleitung
begrenzte wissenschaftliche Fragestellungen in einem eigenen Projekt nach wissenschaftlichen Methoden zu
bearbeiten,
in eine Messmethode oder ein Konzept einzuarbeiten,
sich die dazu nötigen technischen Verfahren anzueignen,
ausgewählte Fachliteratur zu ihrem Projekt zu verstehen,
die Ergebnisse schriftlich in wissenschaftlich angemessener Form zusammenzufassen,
in einer wissenschaftlichen Diskussion auch mit kritischen Fragen umzugehen und ihre eigenen einen wissen-
schaftlichen Vortrag zu halten und ihre Resultate, u.a. im Kolloquium, zu vertreten.
Die Studierenden lernen dabei ihre Zeit einzuteilen, in dem sie zunächst das „Projekt“ in Zusammenarbeit mit
dem Betreuer entwerfen, die Fortschritte regelmäßig diskutieren und vortragen, die Ergebnisse dokumentieren
und in einer etwa 30 Seiten langen Arbeit niederschreiben. Die Arbeit sollte nicht länger als 40 Seiten sein.
Sie üben dabei, physikalische Probleme, die zielorientiertes und logisch fundiertes Herangehen erfordern selbstän-
dig einzuordnen und durch Einsatz (rechen)technischer, naturwissenschaftlicher und mathematischer Methoden
zu analysieren bzw. zu lösen. Sie werden dabei durch ihre Betreuerin oder ihren Betreuer in Bezug auf akademische
Redlichkeit und wissenschaftsethisches Verhaltens sensibilisiert und lernen im Laufe des Verfassens der Bache-
lorarbeit einen wissenschaftlichen Text zu gliedern, korrekt zu bebildern und die Regeln guter wissenschaftlicher
Praxis, wie die des korrekten Zitierens, zu beachten. Sie erhalten Einblick in die Arbeitsweise eines Forscherteams.
Sie werden befähigt, ihr Wissen auf unterschiedlichen Gebieten einzusetzen und verantwortlich zu handeln.
Die Arbeit kann in englischer Sprache abgefasst werden um die wissenschaftliche Sprachkompetenz zu verbes-
sern und um die Ergebnisse der Forschung zugänglicher zu machen. Die Sprachkompetenz wird zudem durch das
Studium englischsprachiger Originalliteratur geschult.
Inhalte
Es wird eine Teilaufgabe aus einem Forschungsvorhaben einer in der Regel im Fachbereich angesiedelten expe-
rimentellen oder theoretischen Arbeitsgruppe als Thema der Bachelor-Arbeit formuliert, das dann weitgehend
selbständig vom Studierenden bearbeitet wird.
65
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul BA Bachelor-Arbeit A.08.128.10960
Bachelor Thesis
Zugangsvoraussetzungen
Mindestanforderungen: Experimentalphysik
34 LP, Theoretische Physik + RM 39 LP,
Mathematik 27 LP, Praktika 20 LP, Nicht-
physikalisches und Fachübergreifendes Fach
15 LP. Eine Zulassung ist auf Antrag bei ab-
weichenden Leistungspunktzahlen möglich.
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 13/180 (siehe § 16 der PO)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Ostrick
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physics
Sonstiges
66
4.3 Wahlmodule
4.3 Wahlmodule
4.3.1 Mathematische Grundlagen
67
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul MG Modul Mathematische Grundlagen 08.128.23040
Mathematical basics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 5 LP = 150 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Mathematische
Grundlagen 1 W 97.5 h 5 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
Modulprüfung Das Modul ist unbenotet
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Der Kurs richtet sich an Studierende, deren mathematische Vorkenntnisse noch nicht ausreichen für die erfolgreiche
Teilnahme an dem Vorlesungszyklus „Mathematik für die Physik“. Er dient der Wiederholung des Schulstoffs
Mathematik auf Leistungskursniveau. Darüber hinaus soll je nach Bedürfnissen der Teilnehmer/innen den Stoff
der „Mathematischen Rechenmethoden“anhand von weiteren Beispielen vertieft werden.
Inhalte
Unter anderem werden die folgenden Themen behandelt
Notationen und Zahlbegriff: Natürliche, rationale, reelle, komplexe Zahlen
Polynome, Exponentialfunktion und Logarithmus, trigonometrische Funktionen, hyperbolische Funktionen
Lösung von linearen Gleichungssystemen, Matrizen, Determinanten
Vektoren, Skalarprodukt, Vektorprodukt, Spatprodukt
Lineare Koordinatentransformationen
Polarkoordinaten, Kugelkoordinaten, Zylinderkoordinaten
Folgen und Reihen, Potenzreihen
Differentialrechnung und Integralrechnung in einer Veränderlichen
Funktionen von mehreren Variablen, partielle Ableitung und totales Differential
Taylor-Entwicklung
Mehrdimensionale Integration, Transformationsregel für Integrale bei Koordinatenwechsel
Beispiele für lineare gewöhnliche Differentialgleichungen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 5/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Dozierende der theoretischen und experimen-
tellen Physik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik
Sonstiges Das Modul ist unbenotet.
4.3.2 Physikalische Wahlmodule
68
4.3 Wahlmodule
Modul MmS Messmethoden (Signalverarbeitung) 08.128.240/245
Measurement Methods (Signal processing)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6-9 LP = 180-270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Signalverarbeitung“ 3-6 P 138 h 6 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 1 SWS
Praktikum zur Signalverarbeitung (op-
tional) Pr 3-6 W 3 SWS 58,5 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Vorlesung: Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180
Min.), siehe auch §16 (5).
Praktikum: Portfolio über die Versuche.
Bei der Teilnahme am Praktikum wird die Note der Modulprüfung
aus dem gewichteten Mittel der Klausurnote (2/3) und der Note des
Praktikums (1/3) bestimmt. In diesem Fall müssen beide Teilnoten
mindestens „ausreichend“ sein.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erhalten eine Überblick über einen Teilaspekt der technischen Disziplin der Elektrotechnik und
werden so an Aufgabenstellungen, die für viele Physikerinnen und Physiker in der wissenschaftlichen Arbeit und
im Beruf relevant sind, herangeführt.
Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden
Mit den Grundkonzepte der Systemtheorie vertraut und befähigt
sich in spezielle Probleme der Mess-, Regelungs-, und Informationstechnik einzuarbeiten.
Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Signalverarbeitung mit linearen Systemen.
Die Ergänzung durch das Praktikum wird empfohlen. Der Schwerpunkt liegt auf der Übertragung von Signalen
auf Leitungen und der Rauschunterdrückung durch Filterung und Korrelations-Mess- techniken. Das Praktikum
soll den praktischen Umgang mit elektronischen Systemen und den entsprechenden Simulationsprogrammen auf
Rechnern vermitteln. Die Studierenden lernen, die Funktion von komplexen Messapparaturen zu überschauen und
Elektronik und Computer zur Messdatenerfassung richtig einzusetzen. Dabei werden
die Planung und die strukturierte Durchführung von Messungen erlernt,
das Führen eines Protokollhefts und das Verfassen von Auswertungsprotokollen eingeübt,
Strategien einstudiert, die in komplexen Messprozessen sicherstellen, dass Messungen fehlerfrei funktionieren
und
Team- und Kommunikationsfähigkeiten durch das Arbeiten in Kleingruppen gefordert.
Inhalte
In der Vorlesung werden u.a. die folgenden Themen behandelt:
Aufstellen der Systemgleichungen am Beispiel elektrischer Netzwerke, Laplace- und Fourier-Transformation,
Übertragungsfunktionen und Frequenzgangdarstellung,
Klassifizierung von linearen, zeitinvarianten Systemen,
Einführung in die Regelungstechnik, Stabilität,
Übertragung von Signalen auf Leitungen, Modulation, Abtastvorgänge, stochastische Prozesse, zeitdiskrete
Systeme und die z-Transformation.
Das Praktikum beinhaltet passive und aktive Filter, Signale auf Leitungen, Regelschaltungen, Rauschen, Korrela-
tionsmesstechnik, Messen kleiner und schneller Signale, Netzwerkanalyse am Computer, Analyse im Zeitbereich,
Fourier- und Laplace-Transformation sowie Simulation elektronischer Schaltungen.
69
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul MmS Messmethoden (Signalverarbeitung) 08.128.240/245
Measurement Methods (Signal processing)
Literatur
wird in der Vorlesung angegeben
Zugangsvoraussetzungen
Der Besuch der Vorlesung „Signalverarbei-
tung“ ist Voraussetzung für die Teilnahme
am Praktikum.
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Experimentalphysik 1-2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6-9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. H. Merkel
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., BSc Mathematik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
70
4.3 Wahlmodule
Modul MmE Messmethoden (Elektronik) 08.128.250/255
Measurement Methods (Electronics)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6-9 LP = 180-270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung mit Übung „Elektronik“ 3-6 P 138 h 6 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 1 SWS
b) Praktikum zur Elektronik (optional) Pr 3-6 W 3 SWS 58,5 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Vorlesung: Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180
Min.).
Praktikum: Portfolio über die Versuche.
Bei der Teilnahme am Praktikum wird die Note der Modulprüfung
aus dem gewichteten Mittel der Klausurnote (2/3) und der Note des
Praktikums (1/3) bestimmt. In diesem Fall müssen beide Teilnoten
mindestens „ausreichend“ sein.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erhalten eine Überblick über einen Teilaspekt der technischen Disziplin der Elektrotechnik und
werden so an Aufgabenstellungen, die für viele Physikerinnen und Physiker in der wissenschaftlichen Arbeit und
im Beruf relevant sind, herangeführt.
Die Vorlesung soll die Studierenden
in die Grundkonzepte moderner Elektronik einführen und
in die Lage versetzen, bei physikalischen Experimenten mit passiven und aktiven Bauteilen, Stromversorgungen,
Mess-, Operations- und Leistungsverstärkern, aber auch Elementen der Digitalelektronik (A/D- bzw. D/A-
Wandler) umzugehen und
dazu befähigen, Elektronik zur Messdatenerfassung richtig einzusetzen.
Die Ergänzung durch das Praktikum wird empfohlen. Der Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Umgang mit
elektronischen Systemen und den entsprechenden Simulationsprogrammen auf Rechnern. Im Praktikum sollen die
Studierenden
die Funktion von komplexen Messapparaturen erlernen,
den praktische Umgang mit der Elektronik einüben, wobei die Eigenschaften einzelner Komponenten zunächst
an exemplarischen Schaltungen untersucht werden;
die Messungen zum Teil begleitend anhand von Simulationsrechnungen verifizieren und am Ende komple-
xe Messketten für die Erfassung physikalischer Größen im Experiment unter Anwendung der Filterung, der
Verstärkung, A/D-Wandlung und Datenaufnahme mit dem Computer aufbauen,
die Planung und die strukturierte Durchführung von Messungen erlernen,
das Führen eines Protokollhefts und das Verfassen von Auswertungsprotokollen einüben und
Strategien einstudieren, die in komplexen Messprozessen sicherstellen, dass Messungen fehlerfrei funktionieren.
Dabei werden Team- und Kommunikationsfähigkeiten durch das Arbeiten in Kleingruppen gefordert.
71
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul MmE Messmethoden (Elektronik) 08.128.250/255
Measurement Methods (Electronics)
Inhalte
In der Vorlesung werden u.a. die folgenden Themen behandelt:
passive Bauelemente,
Einführung in Halbleiterbauelemente (Diode und Transistor),
Verstärkerschaltungen, Operationsverstärker, Stromversorgung,
digitale Grundbausteine, programmierbare Logik, Mikroprozessoren, A/D-und D/A Wandlung von Signalen
und
Messtechnik
Das Praktikum beinhaltet
Analoge Elektronik: passive und aktive Komponenten, Spannungsversorgung, Operations- und Leistungsver-
stärker, A/D- und D/A-Wandlung, Datenerfassung mit dem Computer
Digitale Elektronik: Grundschaltungen, programmierbare Logik, Mikroprozessoren.
Literatur
wird in der Vorlesung angegeben
Zugangsvoraussetzungen
Der Besuch der Vorlesung „Elektronik“ ist
Voraussetzung für die Teilnahme am Prak-
tikum.
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Experimentalphysik 1-2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6-9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. H. Merkel
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Angewandte Physik
m.S.I., BSc Mathematik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
72
4.3 Wahlmodule
Modul CidW Computer in der Wissenschaft M.08.128.260
Computer in science
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung
Computer in der Wissenschaft“ V 4 W 2 SWS 69 h 3 LP
Computer Praktikum Pr 4 W 3 SWS 58,5 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Lösen von 80% der Aufgaben unter Anleitung und Aufsicht von Assis-
tenten
Modulprüfung Portfolio über die durchgeführten Programmieraufgaben, siehe auch
§16 (5).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erhalten einen Überblick über einen Teilaspekt der Informatik und werden so an Aufgaben-
stellungen, die für die wissenschaftliche Arbeit und im Beruf relevant sind, herangeführt. Nach Abschluss des
Moduls
sind die Studierenden mit grundlegenden numerischen Algorithmen vertraut,
haben praktische Erfahrungen in einer höheren Programmiersprache,
haben Fähigkeiten zum Einsatz des Computers zur Lösung wissenschaftlicher Probleme, die z.B. im Rahmen
der Bachelorarbeit von großer praktischer Bedeutung sind,
sind in der Lage, wissenschaftliche Probleme mathematisch zu modellieren und ein numerisches Lösungsver-
fahren zu konzipieren und zu implementieren,
haben die Fähigkeit zum Umgang mit einer symbolischen Programmiersprache wie z.B. Mathematica oder
Python, erworben und sind so in der Lage,
symbolische und numerischen Lösungen von Gleichungen, Gleichungssystemen und Differentialgleichungen
anhand physikalischer Beispiele zu finden.
Dabei werden die physikalischen Zusammenhänge mit vielseitigen Grafikanwendungen visualisiert, wodurch ein
besseres Verständnis der physikalischen Vorgänge erreicht wird.
Die Teilnahme am eng mit der Vorlesung verzahnten Praktikum ist verpflichtend. Nach dem erfolgreichen Ab-
schluss sind die Studierenden
mit dem Einsatz von Computern zur Lösung von komplexen Aufgaben in Grundzügen vertraut,
kennen numerische Lösungsverfahren, die in der Physik zum Einsatz kommen und
sind in der Lage, einfache Programme (in mindestens einer Programmiersprache) zu schreiben, um physikalische
Fragestellungen zu lösen und die berechneten Ergebnisse geeignet darzustellen.
73
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul CidW Computer in der Wissenschaft M.08.128.260
Computer in science
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Vorlesung
Programmierung und Programmiersprachen,
Elementare numerische Verfahren, Gleichungssysteme und Matrixmethoden,
Gewöhnliche Differentialgleichungen und Anfangswertprobleme,
Fourier-Transformation, Grundlagen der Monte Carlo Methode, statistische Datenmodellierung.
Praktikum
Reguläre und chaotische mechanische Systeme,
elektromagnetische Felder und Potentiale von Ladungsverteilungen,
Wellenpakete in der QM, stationäre und zeitabhängige Lösungen der Schrödinger-Gleichung,
Fourier-Analysen,
Datenanalyse und Anpassung nach Methode der kleinsten Fehlerquadrate (Least-Squares-Fit),
einfache Monte-Carlo-Verfahren.
Literatur
wird in der Vorlesung angegeben
Zugangsvoraussetzungen Voraussetzung für das Praktikum ist der Be-
such der Vorlesung.
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Experimentalphysik 1-2, Theoretische Physik
1-2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester
Im Wintersemester liegt der Schwerpunkt auf
Mathematica und im Sommersemester auf
Python.
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Dr. M. Distler
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik
Sonstiges
74
4.3 Wahlmodule
Modul Th5 Theoretische Physik 5 08.128.151
Advanced Quantum Mechanics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Höhere Quantenmechanik“ 1 P 207 9 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) oder
mündliche Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Ziel dieser Vorlesung ist es, die Studierenden mit fortgeschrittenen Methoden der Quantenmechanik vertraut
zu machen. In diesem Zusammenhang werden Grundbegriffe der klassischen und relativistischen Quantenfeld-
theorie behandelt. Die Studierenden werden hierdurch näher an aktuelle Forschungsfelder herangeführt. In ca.
1/3 der Vorlesung setzen die Dozent/innen auch eigene Themenschwerpunkte.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Streutheorie (wünschenswert): Lippmann-Schwinger Gleichung, optisches Theorem, Bornsche Näherung, Streu-
matrix, Partialwellenzerlegung.
Vielteilchensysteme: Fock-Raum und Leiteroperatoren für Bosonen und Fermionen, kanonischer Formalismus,
kanonische Kommutatorrelationen, Hartree-Fock-Näherung.
Nicht-relativistische Materie in Wechselwirkung mit dem Strahlungsfeld (wünschenswert): Emission und Ab-
sorption von Photonen durch Atome, Streuung von Photonen an Atomen.
Relativistische Quantenfeldtheorie: Klein-Gordon und Dirac-Gleichung, zugehörige Lagrange-Dichten.
Wünschenswert: Ankopplung an das Strahlungsfeld.
Vertiefungsbereich: Themen die je nach Dozenten/Dozentin variieren können. Mögliche Gebiete:
Einführung in den Formalismus der Pfadintegrale.
Beispiele aus der Vielteilchentheorie, z.B. BCS-Theorie der Supraleitung.
Quantenoptik.
Vertiefung Gruppentheorie (Poincaré-Gruppe, Darstellungstheorie, Wigner Theorem, zentrale Ladungen,
Symmetriebrechung).
Weyl-Gleichung und Weyl-Spinoren.
Wasserstoffatom relativistisch.
Nichtrelativistischer Grenzfall der relativistischen Theorie, Foldy-Wouthuysen Transformation, relativisti-
sche Korrekturen, Ursprung der Spin-Bahn Kopplung.
Literatur
Lehrbücher der Theoretischen Physik, z.B. F. Schwabl, Quantenmechanik für Fortgeschrittene; W. Nolting, Theo-
retische Physik 7; J.J. Sakurai, Advanced Quantum Mechanics; J.D. Bjorken und S.D. Drell, Relativistische
Quantenmechanik; S. Weinberg: Relativistische Quantenmechanik; M. Stone, The physics of quantum fields.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Theorie 1-3
75
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul Th5 Theoretische Physik 5 08.128.151
Advanced Quantum Mechanics
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch oder Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180 (BSc) bzw. 9/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. S. Weinzierl
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, M.Sc. Physik, B.Sc. Mathema-
tik, M.Sc. Mathematik
Sonstiges
Sprache: Deutsch oder auf Wunsch Eng-
lisch. Wird die Vorlesung in englischer Spra-
che gehalten, so muss für B.Sc. Studierence
die Möglichkeit bestehen, die Prüfungsleis-
tungen in deutscher Sprache durchzuführen.
Konkret müssen Klausuren auch in deutscher
Sprache zur Verfügung gestellt werden und
Übungsaufgaben können auch in deutscher
Sprache eingereicht werden.
76
4.3 Wahlmodule
Modul SV Spezialvorlesung M.08.128.xxx
Topical Course
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Spezialvorlesung mit Übung 6 W 138 h 6 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß § 5 Abs. 3
Studienleistung(en) Erfolgreiche Bearbeitung von Übungsaufgaben und/oder Projekten zu
jeder Übung
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.),
mündliche Prüfung (30 Min), Hausarbeit oder eigener Vortrag
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. M. Ostrick
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physics
Sonstiges Sprache: Englisch
Eine Übersicht über mögliche Spezialvorlesungen befindet sich im Modulhandbuch des MSc. Physik:
https://www.studium.fb08.uni-mainz.de/downloadcenter-physik/
77
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.3.3 Erweiterte Kompetenzen
Die Fachübergreifenden Veranstaltungen im Module „Erweiterte Kompetenzen“ sind freiwillig. Neben den
unten aufgeführten Beispielen werden auch Veranstaltungen im Rahmen des „Studium Generale“ anerkannt.
Weitere Sprachkurse, die nicht im Studium Generale angeboten werden, sowie geeignete Leistungen, die in
einem Auslandssemester erbracht wurden können nur nach Rücksprache mit einem Studienberater oder einer
Studienberaterin eingebracht werden. Eine Kooperationsvereinbarung besteht für Englischkurse des Niveaus
C1Nat (z.B. English for the Natural Sciences).
Zusätzlich können auch die Vorlesung Visions/Voices for Climate“ (2LP) und entweder das Proseminar
Climate Lab“ (4LP) oder die Veranstaltung „Credits for Climate Action“ (4LP) gewählt werden.
Modul EK Erweiterte Kompetenzen 08.128.xxx
Extended competences
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Fachübergreifende Lehrveranstaltung 1 W 6LP
Physikferne Veranstaltung 1 W 6LP
Ferienpraktikum
Sommerstudierendenprogramm 1 W 3LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Je nach Veranstaltung aktive Teilnahme an Übungen, erfolgreiche Teil-
nahme an Abschlussklausur, oder Abschlussbericht
Modulprüfung Das Modul wird nicht benotet.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel der „Fachübergreifenden Lehrveranstaltung“ oder der „Physikfernen Lehrveranstaltung“ ist der „Blick über
den Tellerrand“ durch den Besuch von Veranstaltungen aus anderen Bereichen der Universität oder den Besuch von
Sprachkursen. Ziel der „Ferienpraktikums“ ist das frühzeitige Erlernen des wissenschaftlichen Arbeitens und des
Arbeitens in Teams in einer Arbeitsgruppe an einem Forschungsinstitut oder in der Industrie. Einige „Fachüber-
greifenden Lehrveranstaltungen“ sensibilisieren die Studierenden für ihre Verantwortung gegenüber Wissenschaft
und Gesellschaft und möglicher ethischen Implikationen ihrer Tätigkeit für Umwelt und Gesellschaft.
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch oder Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik
Sonstiges
Beispiele für mögliche Veranstaltungen
78
4.3 Wahlmodule
Modul 619 Modul EK: Speak your Science 08.128.619
Module EK: Speak your science
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Speak your Science 1 W 4 SWS 58,5 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Aktive Teilnahme an den Übungen während der Vorlesung; das Modul
ist unbenotet.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
In diesem Kurs lernen die Studierenden, wissenschaftliche Ergebnisse sowohl einem Laien- als auch einem Fach-
publikum verständlich darzustellen. Nach dem Kurs werden sie in der Lage sein, den Inhalt ihrer Präsentationen
so zu strukturieren, dass sie das Publikum fesseln, und Wissenschaft mit Ausdruck und Authentizität unter Ein-
satz theatralischer Techniken zu präsentieren wodurch die Wirkung der Wissenschaftskommunikation gesteigert
wird. Während des Kurses arbeiten die Teilnehmenden an kurzen Präsentationen, die sie schrittweise verbessern.
Regelmäßige Teilnahme am Physik-Kolloquium sowie eine kritische Bewertung der Vorträge mithilfe von Evalua-
tionsformularen fördern die Selbstreflexion. Neben Theater und Erzähltechniken gehören auch der Einsatz von
Folien, die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen und das Reagieren auf Fragen zum Kursinhalt.
Inhalte
Wesentliche Botschaften identifizieren, die Aufmerksamkeit des Publikums gewinnen und halten, die Kunst des
Geschichtenerzählens, Körpersprache, Struktur einer Präsentation, Stil einer Präsentation, besser im Lesen ande-
rer werden
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180 (BSc) bzw. 3/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. C. Sfienti
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, M.Sc. Physik, Excellence Track
(Physik)
Sonstiges
79
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 6001 Modul EK: Writing Matters 08.128.6001
Module EK: Writing Matters
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Writing Matters 1 W 4 SWS 58,5 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Aktive Teilnahme an den Übungen während der Vorlesung; das Modul
ist unbenotet.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Dieser Kurs richtet sich speziell an Master- und Doktorand:innen in naturwissenschaftlichen Fächern. Er bie-
tet praktische Werkzeuge und Strategien, um Studierenden dabei zu helfen, die wesentlichen Elemente guter
wissenschaftlicher Schreibweise zu verstehen. Der Hauptfokus des Kurses liegt auf der praktischen Anwendung.
Daher ist eine ausreichende Kenntnis des Fachgebiets erforderlich (entsprechend mindestens dem 5. Semester eines
Bachelorstudiums).
Inhalte
The course covers the 5 steps of the writing process, from pre-writing to proofreading, and focuses on the structure
and style of good academic writing. Topics covered include: purpose and structure of different sections (Intro-
duction, Methodology, Data analysis and Results, Discussion and Conclusions, Abstract); use of language and
grammar (parallel sentences, appropriate tenses, sentence coordination); supporting materials (figures and tables,
bibliography, appendices).
During the one-hour lecture on Monday, we’ll present the basics of academic writing. The two hours on Friday
will be used to Q&A and practical writing exercises.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180 (BSc) bzw. 3/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. P. Capel, Prof. Dr. C. Sfienti
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, M.Sc. Physik, Excellence Track
(Physik)
Sonstiges
80
4.3 Wahlmodule
Modul 130 Geschichte der Naturwissenschaften I 08.275.130
History of Natural Science I
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Geschichte der Naturwissen-
schaft I V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden werden mit grundlegende Arbeitstechniken, wie das Auffindung von Quellen, Quellenkritik und
Quelleninterpretation und dem selbstständigen und kritischen Umgang mit wissenschaftlichen Publikationen ver-
traut gemacht.
Dabei erhalten die Studierenden Grundkenntnissen der Geschichte der Naturwissenschaften als Entwicklungs-
und Problemgeschichte, ein Verständnis der komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kultur, Technik, Naturwis-
senschaften und Politik und werden für die ethischen Implikationen naturwissenschaftlicher Wissensproduktion
sensibilisiert.
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180 (BSc) bzw. 3/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Sauer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik, MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch (eventuell Englisch)
Diese Veranstaltung kann als fachübergrei-
fende Veranstaltung eingesetzt werden.
81
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 140 Geschichte der Naturwissenschaften II 08.275.140
History of Natural Science II
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Geschichte der Naturwissen-
schaft II V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden werden mit grundlegende Arbeitstechniken, wie das Auffindung von Quellen, Quellenkritik und
Quelleninterpretation und dem selbstständigen und kritischen Umgang mit wissenschaftlichen Publikationen ver-
traut gemacht.
Dabei erhalten die Studierenden Grundkenntnissen der Geschichte der Naturwissenschaften als Entwicklungs-
und Problemgeschichte, ein Verständnis der komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kultur, Technik, Naturwis-
senschaften und Politik und werden für die ethischen Implikationen naturwissenschaftlicher Wissensproduktion
sensibilisiert.
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180 (BSc) bzw. 3/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Sauer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik, MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch (eventuell Englisch)
Diese Veranstaltung kann als fachübergrei-
fende Veranstaltung eingesetzt werden.
82
4.3 Wahlmodule
Modul 301N Modul EK: English for the Natural
Sciences
ISSK.ENG.301N
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
E-C1Nat English for the Natural
Sciences C1 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Das Niveau C1 ist gleichzusetzen mit der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang Stufe 2 (DSH- 2).
Nach dem gemeinsamen europäischer Referenzrahmen für Sprachen können die Studierenden
ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen,
sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen,
die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben oder in Ausbildung und Studium wirksam und flexibel
gebrauchen,
sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur
Textverknüpfung angemessen verwenden und
sich fließend im naturwissenschaftlichen Kontext ausdrücken.
Inhalte
This course is designed for natural scientists who want and need to improve their skills in writing and speaking in
an academic and professional context and to acquire additional relevant vocabulary and understanding of various
types of scientific literature. Topics will be chosen from books and current publications according to the make-up
of the group.
Classwork includes discussions of the above, exercices in different kinds of writing and vocabulary areas, as well
as work on expression and grammatical proficiency. Students will be expected to compile a glossary of terms
specific to their fields and to give a presentation on a topic of their choice and deal with ensuing questions. Credit
requirements: regular attendance and a presentation plus handout.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
Sonstiges Diese Veranstaltung kann als fachübergrei-
fende Veranstaltung eingesetzt werden.
83
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 3004 Modul EK: Sommerstudierendenpro-
gramm am CERN, an der GSI oder dem
DESY
08.128.3004
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Sommerstudierendenprogramm 5 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Praktische wissenschaftliche Arbeit und schriftlicher Report (unbeno-
tet).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erhalten Einblick in
in die Forschungsprozess an Großforschungszentren,
erlernen ein für die Spitzenwissenschaft relevantes überschaubares Thema in Teamarbeit zu bearbeiten und
die Ergebnisse kritisch zu diskutieren und zu präsentieren.
In den begleitenden Vorlesungen erhalten die Studierenden
eine Übersicht des aktuellen Forschungstands (Theorien, experimentelle Ergebnisse, Nachweis- und Auswer-
tungstechniken, Datenverarbeitung usw.) und
erhalten Einblick in Lösungsansätze für aktuelle wissenschaftliche Problemstellungen.
Durch die Kommunikation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, durch gemeinsame Projekte und Ak-
tivitäten mit anderen Sommerstudierenden und stimulierende Eindrücke ungewohnter Umgebung knüpfen die
Studierenden wichtige Kontakte, erweitern ihren Horizont und werden für die Forschung im Bereich der Physik
motiviert.
Inhalte
Die Inhalte sind abhängig vom jeweiligen Programm des Sommerstudierendenprogramms und der Ausrichtung
der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe an der die praktische Arbeit durchgeführt wird. Generell gewinnen die
Studierenden eine Übersicht des aktuellen Wissenstands im Bereich
der experimentellen oder theoretischen Hadronen- und Teilchenphysik,
der Detektorphysik
oder der Beschleunigerphysik an Großforschungseinrichtungen.
Zugangsvoraussetzungen
Zulassung zu den kompetitiven Sommerstu-
dierendenprogrammen der Großforschungs-
einrichtungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Experimentalphysik 4
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180
Häufigkeit des Angebots Jeden Sommer
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges
Weitere Information zu den Sommerstudierendenprogrammen können unter diesen URLs abgerufen werden:
84
4.3 Wahlmodule
DESY: http://summerstudents.desy.de/,
GSI: http://hgs-hire.de/program/events/summer-program/,
CERN: https://ert.cern.ch.
85
4 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
4.3.4 Physiknahe Wahlmodule
Modul FnM Fachnahe Veranstaltung gemäß Angebot
der kooperierenden Einrichtungen
M.08.128.xxxFnM
Physics related course
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 1LP = 30 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Physiknahe Veranstaltung mit Übun-
gen 5 W
Vorlesung V
Übung Ü
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß § 5 Abs. 3
Studienleistung(en) gemäß Vorgaben der kooperierenden Einrichtungen, siehe auch §16 (5)
Modulprüfung gemäß Vorgaben der kooperierenden Einrichtungen, siehe auch §16 (5)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n)
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 1/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physics
Sonstiges Im Bereich physiknahe Wahlmodule können
mehrere Veranstaltungen gewählt werden
86
4.3 Wahlmodule
4.3.5 Nichtphysikalisches Fach
Modul NF Nichtphysikalisches Fach mit Wahlmög-
lichkeit gemäß Angebot der kooperieren-
den Einrichtungen
M.08.128.xxxnf
Subsidiary subject
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1-2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Nichtphysikalisches Fach 1 V 1-6 W
ggfs. Übungen zum Nichtphysikalischen
Fach 1 Ü 1-6 W
ggfs. Praktikum zum Nichtphysikali-
schen Fach 1 P 1-6 W
Nichtphysikalisches Fach 2 V 1-6 W
ggfs. Übungen zum Nichtphysikalischen
Fach 2 Ü 1-6 W
ggfs. Praktikum zum Nichtphysikali-
schen Fach 2 P 1-6 W
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß § 5 Abs. 3
Studienleistung(en) gemäß Vorgaben der kooperierenden Einrichtungen, siehe auch §16 (5)
Modulprüfung gemäß Vorgaben der kooperierenden Einrichtungen, siehe auch §16 (5)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n)
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9-24/180
Häufigkeit des Angebots
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physics
Sonstiges
Im nächsten Kapitel werden die möglichen Fächer erläutert.
87
5 Nichtphysikalische Fächer
Nichtphysikalische Fächer können aus dem reichhaltigen Angebot in diesem Modulhandbuch ausgewählt
werden, sind aber nicht verpflichtend. Sie umfassen in der Regel Vorlesungen und Übungen, manchmal
auch Praktika. Zum Teil werden optionale Ergänzungen für interessierte Studierende angeboten. Es müssen
Module mit mindestens 9 LP belegt werden; mehrere ganze (!) Module können kombinierte und mit bis zu
24 LP angerechnet werden.
5.1 Angebot an Nichtphysikalischen Fächern
Nichtphysikalisches Fach Semester SWS LP
Audiovisuelles Publizieren (24 LP erforderlich)
Elementare Grundlagen WiSe 2 V + 2 Ü + 3 S 10
Vertiefung und Spezialisierung SoSe 2 P + 3 S 9
Angewandtes AVP WiSe 2 P 5
Biologie (9 LP erforderlich)
Botanik WiSe 2 V + 1 Ü + 5 P 9
Zoologie SoSe 2 V + 1 Ü + 5 P 9
Chemie (9 LP erforderlich)
Experimentalchemie WiSe/SoSe 3 V + 1 Ü 6
Praktikum Chemie WiSe/SoSe 5 P + 1 S 6
Geophysik (9 LP erforderlich)
Angewandte Geophysik WiSe/SoSe 3 V + 1 Ü + 2 P 9
Geschichte der Naturwissenschaften (15 LP erforderlich)
Geschichte der Naturwissenschaften I WiSe/SoSe 4 V + 4 S + 2 Ü 15
Geschichte der Naturwissenschaften II WiSe/SoSe 2 HS + 2 S 9
Informatik (9 LP erforderlich)
Einführung in die Informatik WiSe/SoSe 4 V + 4 Ü 12
Vertiefende Informatik WiSe/SoSe 2 V + 2 Ü 6
Linguistik (22 LP erforderlich)
Einführung - Basis WiSe/SoSe 4 PS 7
Einführung WiSe/SoSe 4 PS 7
Ebenen des sprachlichen Wissens 4 S/Ü 8
89
5 Nichtphysikalische Fächer
Nichtphysikalisches Fach Semester SWS LP
Mathematik (9 LP erforderlich)
Funktionalanalysis 4 V + 2 Ü 9
Funktionalanalysis mit Funktionalanalysis II 8 V + 2 Ü 15
Partielle Differentialgleichungen 4 V + 2 Ü 9
Partielle Differentialgleichungen I und II 8 V + 2 Ü 15
Grundlagen der Stochastik 4 V + 2 Ü 9
Grundlagen der Stochastik mit Praktikum 4 V + 2 Ü + 2 P 12
Grundlagen der numerischen Mathematik (ohne Prakti-
kum)
4 V + 2 Ü 9
Grundlagen der numerischen Mathematik 4 V + 2 Ü + 2 P 12
Computeralgebra 4 V + 2 Ü 9
Grundlagen der Numerik 4 V + 2 Ü 9
Grundlagen der Numerik (mit Numerik gewöhnlicher Diffe-
rentialgleichungen)
8 V + 2 Ü 15
Grundlagen der Stochastik und Stochastik I 8 V + 2 Ü 15
Differentialgeometrie und Mannigfaltigkeiten 4 V + 2 Ü 9
Vertiefungsmodul Analysis 8 V 15
Eichtheorie I 4 V 6
Analysis 3 4 V + 2 Ü 9
Zahlentheorie 4 V + 2 Ü 9
Elementare Differentialgeometrie und Mannigfaltigkeiten 4 V + 2 Ü + 2 S 12
Algebraische Kurven und Riemannsche Flächen 4 V + 2 Ü 9
Meteorologie (9 LP erforderlich)
Einführung in die Meteorologie und Klimatologie WiSe/SoSe 6 V + 3 Ü 13
Atmosphärische Thermodynamik und Wolkenphysik WiSe/SoSe 8 V + 4 Ü 16
Meteorologische Programmierung und Numerik SoSe 2 V + 4 Ü 7
Grundlagen der Atmosphärenhydrodynamik SoSe 4 V + 3 Ü 10
Angewandte Meteorologie und Statistik WiSe 4 V + 2 Ü 10
Synoptische Meteorologie WiSe/SoSe 4 V + 2 Ü + 2 S 10
Philosophie (15 LP erforderlich)
Methoden der Philosophie WiSe/SoSe 2 Ü 3
Philosophie der Neuzeit WiSe/SoSe 2 S 3
Schwerpunktmodul (hist./syst.) WiSe/SoSe 2 S 2
Theoretische Philosophie I WiSe/SoSe 2 V + 2 S 7
Theoretische Philosophie II WiSe/SoSe 2 V + 2 S 7
Wirtschaftswissenschaften (18 LP erforderlich)
Management und Organisation WiSe 2 V +2 Ü 6
Grundlagen des Financial Accounting SoSe 2 V +2 Ü 6
Grundlagen in Finance SoSe 2 V +2 Ü 6
Grundlagen des Cost Accounting WiSe 2 V +2 Ü 6
Grundlagen des Marketings SoSe 2 V +2 Ü 6
Operations Management WiSe 2 V +2 Ü 6
Strategisches Entscheiden SoSe 2 V +2 Ü 6
Leistungspunkte für Nichtphysikalisches Nebenfach 91
1Es müssen jeweils mindestens 9 LP (Wirtschaftswissenschaften 18 LP, Philosophie 15 LP, Linguistik 22 LP, Audiovisuelles
Publizieren 24LP) aus jedem gewählten Nebenfach erworben werden. Dabei wird die Note aus allen erzielten Leistungen
nach Leistungspunkten gewichtet gebildet und geht in die Gesamtbachelornote mit einem Gewicht von maximal 24 LP ein.
90
5.1 Angebot an Nichtphysikalischen Fächern
5.1.1 Weitere Nichtphysikalische Fächer
Auf Antrag kann das Nichtphysikalische Fach auch aus Lehrveranstaltungen anderer Fachbereiche der Johan-
nes Gutenberg-Universität Mainz, die nicht im der Modulliste genannt sind, zusammengestellt werden. Zur
Übernahme in das Kernangebot ist allerdings ein zustimmender Beschluss des Fachausschusses für Studium
und Lehre Physik und ein Kooperationsvertrag mit dem entsprechenden Fach notwendig. Das vorgeschlage-
ne Nichtphysikalische Fach sollte einen quantitativen, naturwissenschaftlichen oder mathematisch logischen
Bezug haben und in der Herangehensweise einem naturwissenschaftlichen bzw. mathematischen Fach äh-
neln. Im Vorfeld ist daher ein rechtzeitiges Beratungsgespräch mit der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden
des Prüfungsausschusses nötig.
91
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2 Modulbeschreibungen
5.2.1 Audiovisuelles Publizieren
Das Nebenfach Audiovisuelles Publizieren (AVP) schlägt für Physik-Studierende den Bogen von der Relativi-
tätstheorie zur Social Media-Strategie, vom Elektrometer zur Kamera und von der Astrophysik zum Kosmos
multimedialer Produktionen. Zum geballten Wissen über die physikalische Welt erhalten die Bachelorstudie-
renden mit AVP die Kenntnisse und Erfah-rungen, dieses komplexe Wissen audiovisuell aufzubereiten und
zu vermitteln. „Audio-visuelles Publizieren“ verbindet dabei Medientheorie und -praxis, Medienkompetenz
und -ethik. Die technischen, gestalterischen und journalistischen Fähigkeiten der Studierenden werden aus-
gebildet und gefördert. AVP bietet damit weit mehr als nur „irgendwas mit Medien“: nämlich beste Voraus-
setzungen für eine Karriere in Wissenschaftsjournalismus und -management, bei E-Learning-Anwendungen
und in Öffentlichkeitsabteilungen von Forschungseinrichtungen.
Aufbau
1. Semester: Elementare Grundlagen
Recherche, Interviewführung und Off-Kommentar, Kamera, Schnitt und multimediale Gestaltung sind
nach dem ersten Semester keine Fremdworte für die Studierenden mehr. Die theoretischen Kenntnisse
über die Grundlagen journalistischer Arbeit und die Produktion audiovisueller Medienbeiträge werden
dabei direkt in die Praxis umgesetzt. Das Ergebnis: Eigenverantwortliche Realisierung von audiovisu-
ellen Beiträgen schon nach dem 1. Semester.
2. Semester: Vertiefung und Spezialisierung
Bei der Analyse von Wissenschaftsbeiträgen lernen Studierende die Terminologie und Methoden zur
Analyse audiovisueller Medienproduktionen kennen und damit auch, was gelungene Wissenschafts-
journalismus ausmacht. Im 2. Nebenfach-Semester steht zudem eine wichtige Entscheidung an: die
Studierenden spezialisieren sich entweder auf den Bereich Außenproduktion (Kamera, Ton, Licht),
Innenproduktion (Schnitt, Postproduktion) oder interaktive Medien (webspezifische Produktionssys-
teme). Vor dem Hintergrund dieser Spezialisierung werden im Werkstattkurs praktische Kenntnisse
hinsichtlich der Anforderungen verschiedener medialer Ausspielkanäle erweitert und vertieft.
3. Semester: Angewandtes AVP
Wissenschaftliche Inhalte audiovisuell aufbereiten für das Internet, Facebook und YouTube oder klas-
sisch für das Fernsehen: Das ist Ziel des 3. Semesters. Hier sammeln die Studierenden wertvolle Anwen-
dungskenntnisse und ganz praktische Erfahrungen bei der Produktion audiovisueller Beiträge. Damit
sind sie gut gerüstet, um auch in den kommenden Semestern freiwillig weiter für die universitären
Redaktionen Wissenschaftsvermittlung“, CampusTV“, „Social Media“ oder „Dokumentarisches Ar-
beiten“ tätig zu bleiben. Nach dem Studium können die Absolvent*innen somit bereits ganz konkrete
Erfolgsergebnisse und Produktionsoutput nachweisen. Mit Abschluss des dritten Semesters sind alle
Studienleistungen im Nebenfach erbracht. Wem es dann so geht, wie den meisten AVP-Studierenden
und es nicht mehr lassen kann, der bleibt freiwillig in einer der CampusMedia-Redaktionen dabei und
trainiert so Wissenschaftskommunikation zwischen Social Media, Web und klassischem Fernsehen.
Modul 010 Elementare Grundlagen M.02.701.010
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 10 LP = 300 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
92
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 010 Elementare Grundlagen M.02.701.010
a) Vorlesung: Grundlagen des audiovi-
suellen Journalismus (P) V 1 P 2 SWS 39 h 2 LP
b) Seminar: Journalistisches Arbeiten
(P) S 1 P 2 SWS 39 h 2 LP
c) Kleingruppe: Einführung in die Pra-
xis des audiovisuellen Publizierens (P) 1 P 2 SWS 129 h 5 LP
d) Tutorium zur „Einführung in die
Praxis des audiovisuellen Publizierens“
(P)
T 1 P 1 SWS 19,5 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Welche Voraussetzungen für die „aktive Teilnahme“ in den Veranstal-
tungen zu erfüllen sind, gibt der/die Dozierende zu Beginn der Veran-
staltung bekannt. Voraussetzungen können über die regelmäßige Anwe-
senheit hinaus Kurzreferate, das Lesen von Fachliteratur, das Sichten
von audiovisuellen Beiträgen sowie praktische Übungsaufgaben sein.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Modulteilprüfungen sind die Klausur (60 min) in der Vorlesung und
ein praktisches VJ-Stück in der Kleingruppe. Gewichtung: Vorlesung
40 %, Kleingruppe 60 %.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen nach Absolvierung der Lehrveranstaltungen in der Lage sein,
die Darstellungsmittel audiovisueller Medienprodukte und die Formate des audiovisuellen Journalismus zu
beschreiben und voneinander abzugrenzen,
theoretische, ethische und praktische Grundlagenkenntnisse journalistischer Arbeit anzuwenden,
die Produktion audiovisueller Medienbeiträge zu beschreiben und zu strukturieren,
grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Kamera, Ton, Licht, Schnitt und multimedialer Gestaltung in der
Praxis einzusetzen,
einen kleineren audiovisuellen Beitrag eigenverantwortlich zu realisieren.
Inhalte
Das Modul gibt in theoretischer wie in praktischer Hinsicht einen Überblick über die Grundlagen journalisti-
scher Arbeit und die Produktion audiovisueller Medienbeiträge. Das umfasst unter anderem Planung, Recherche,
Konzeption, Kamera, Ton, Interviewführung, Schnitt und Publikation. Eine zentrale Rolle nehmen dabei die
Vermittlung von journalistischen Qualitätskriterien sowie die Beschäftigung mit Fragen der Medienethik ein, um
den Studierenden von Beginn an die gesellschaftliche Verantwortung bei der Produktion und Distribution von
audiovisuellen Medienbeiträgen bewusst zu machen.
Die praktische Komponente orientiert sich an den Grundsätzen des Videojournalismus (VJ). Das bedeutet, dass
eine Person die komplette Produktion eines Beitrages leisten kann. Dies gewährleistet, dass jede/r Studierende in
den folgenden Modulen ihre/seine Erfahrungen in allen Bereichen der audiovisuellen Produktion ausbauen und
vertiefen kann.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 10/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich im Wintersemester.
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Katja Schupp und
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
93
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul xxx Vertiefung und Spezialisierung M.02.701.xxx
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Werkstattkurs: Vertiefung audiovisu-
elle Produktion (P) 2 P 2 SWS 129 h 5 LP
b) Tutorium zur Vertiefung audiovisu-
elle Produktion“ (P) T 2 P 1 SWS 19,5 h 1 LP
c) Seminar: Wissenschaftskommunika-
tion/Datenjournalismus (P) S 2 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Welche Voraussetzungen für die „aktive Teilnahme“ in den Veranstal-
tungen zu erfüllen sind, gibt der/die Dozierende zu Beginn der Veran-
staltung bekannt. Voraussetzungen können über die regelmäßige Anwe-
senheit hinaus Kurzreferate, die Moderation von Sitzungen, das Lesen
von Fachliteratur, das Sichten von audiovisuellen Beiträgen sowie prak-
tische Übungsaufgaben sein.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Modulteilprüfungen sind ein Portfolio bestehend aus einer audio-
visuellen Produktion und der jeweils dazugehörenden theoretischen
Reflexion im Werkstattkurs Vertiefung audiovisuelle Produktion“
und die schriftliche Ausarbeitung eines Referats im Seminar Wis-
senschaftskommunikation/ Datenjournalismus“. Gewichtung: Seminar
40%, Werkstattkurs 60%.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen nach Absolvierung der Lehrveranstaltungen in der Lage sein,
verschiedene audiovisuelle Darstellungsformen, ihre Logik und Funktion, ihre historische Entwick-lung, Ästhe-
tik, medienethische Aspekte sowie ihre Rezeptions- und Wirkungsweisen zu beschreiben,
journalistische, nonfiktionale und fiktionale audiovisuelle Medienproduktionen nach theoretischen Grundkon-
zeptionen zu analysieren und zu vergleichen,
Kenntnisse aus den verschiedenen Disziplinen zu reflektieren, miteinander in Beziehung zu setzen und auf die
Produktion audiovisueller Medienbeiträge anzuwenden,
ausgewählte Bereiche (Außenproduktion, Innenproduktion, Interaktive Medien) audiovisueller Produktionen
selbständig zu erarbeiten.
Theorien, Themen und Techniken der Wissenschaftskommunikation wiederzugeben,
die Bedeutung digitaler Daten, ihre Nutzung, Interpretation und mediale Darstellung kritisch zu reflektieren,
Datenquellen zu bewerten und die Grundlagen des Datenschutzes anzuwenden,
sich mit der Entstehung und Verwendung von großen Datenmengen kritisch auseinanderzusetzen und diese für
journalistische Zwecke zu nutzen.
94
5.2 Modulbeschreibungen
Modul xxx Vertiefung und Spezialisierung M.02.701.xxx
Inhalte
Im Werkstattkurs Vertiefung audiovisuelle Produktion“ erweitern die Studierenden ihre praktischen Kenntnis-
se hinsichtlich der Anforderungen verschiedener medialer Ausspielkanäle im Rahmen spezifi-scher arbeitsteiliger
Produktionsprozesse. Die Vertiefung der praktischen Kenntnisse erfolgt in den Gewerken „Außenproduktion (Ka-
mera, Licht, Ton)“, „Innenproduktion (Postproduktion, Schnitt)“ oder „Interaktive Medien (CMS, webspezifische
Produktionssysteme)“.
Im Seminar erlernen die Studierenden die Terminologie und Methoden zur Analyse von audiovisuellen Produk-
tionen aus der Wissenschaftskommunikation, vor allem des Wissenschaftsjournalismus. Zudem erwerben die Stu-
dierenden Kompetenzen zur Nutzung und Analyse großer Datenmengen im Journalismus bzw. Wissenschaftsjour-
nalismus. An beispielhaften Projekten werden Erhebung, Recherche, Interpretation und Visualisierungstechniken
erarbeitet.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich im Sommersemester.
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Katja Schupp und
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
Die Studierenden müssen im Werkstatt-
kurs einen der drei Vertiefungs-Schwerpunkte
(Außenproduktion, Innenproduktion oder In-
teraktive Medien) auswählen.
Modul xxy Angewandtes AVP M.02.701.xxy
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 5 LP = 150 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Lehrredaktion: CampusTV - Teil I
(WP) 5 P 2 SWS 129 h 5 LP
b) Lehrredaktion: Social Media - Teil I
(WP) 5 P 2 SWS 129 h 5 LP
c) Lehrredaktion: Wissenschaftsver-
mittlung - Teil I (WP) 5 P 2 SWS 129 h 5 LP
d) Lehrredaktion: Dokumentarisches
Arbeiten - Teil I (WP) 5 P 2 SWS 129 h 5 LP
95
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul xxy Angewandtes AVP M.02.701.xxy
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Mitarbeit bei den Produktionen der Lehrredaktion mit nachweisli-
cher Betätigung im jeweiligen Vertiefungs-Gewerk (Außenproduktion
oder Innenproduktion) unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorgaben
des/der Dozierenden sowie die Übernahme von im Redaktionsalltag an-
fallenden Nebenaufgaben.
Studienleistung(en) Jede/r Studierende muss einen audiovisuellen Beitrag im Rahmen einer
Autorenschaft umsetzen.
Modulprüfung Modulprüfung ist das Portfolio in einer der Lehrredaktionen bestehend
aus einem frei gewählten Werkstück entweder im Bereich Autorenschaft
(Beitrag), Außenproduktion (Rohmaterialauswahl + Beitrag), Innen-
produktion (Beitrag), Moderation (Studiogespräch) oder redaktionelle
Konzeption einer Sendung/eines Formats und der jeweils dazugehören-
den theoretischen Reflexion.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden sollen nach Absolvierung der Lehrveranstaltungen in der Lage sein,
selbständig und im Team dokumentarische Medienbeiträge zu produzieren,
das gelernte Gewerk (Kamera, Schnitt oder interaktive Medien) bei der Produktion audiovisueller Medienbei-
träge anzuwenden,
die erlernten Basiskenntnisse journalistischen Arbeitens in einer Autorenschaft von audiovisuellen Medienbei-
trägen innerhalb der Lehrredaktion umzusetzen,
kooperativ in einem redaktionellen Team zu arbeiten,
audiovisuelle Medienbeiträge konstruktiv-kritisch zu bewerten.
Inhalte
In den Lehrredaktionen werden die medientheoretischen Inhalte durch praktische Umsetzung vertieft. Die Stu-
dierenden sollen dabei eine der Lehrredaktionen a)-d) auswählen:
Im Rahmen der Lehrredaktion CampusTV“ arbeiten die Studierenden in der Redaktion von CampusTV mit,
wo sie audiovisuelle Beiträge für Sendungen und/oder für eine Verbreitung über die entsprechen-den Plattfor-
men produzieren. Dabei übernehmen sie die Autorenschaft und/oder die technisch-gestalterischen Tätigkeiten
von Kamera, Schnitt, Ton und Licht.
In der Lehrredaktion „Social Media“ erlernen Studierende die Produktion von journalistischen Social Media-
Angeboten, die Text, Stand-/Bewegtbild, Ton und Grafiken verbinden sowie deren spezifische Ge-staltung
für verschiedene Kommunikationskanäle. Weitere Aspekte sind der Umgang mit User Generated Content und
dessen formatgerechte Einbindung in die Produktionen sowie dessen Moderation (bspw. Community Manage-
ment).
Die Lehrredaktion Wissenschaftsvermittlung“ bietet Studierenden die Möglichkeit, Themen aus den Berei-
chen Wissen, Wissenschaft und Forschung für unterschiedliche mediale Publikationskanäle und unterschiedli-
che Zielgruppen mit audiovisuellen Mitteln aufzubereiten und zu publizieren. Die Bandbreite reicht hier von
journalistischen Produktionen über die Kommunikation entsprechender Themen für Forschung und Industrie
bis hin zur digitalen Wissensvermittlung in der Lehre.
In der Lehrredaktion „Dokumentarisches Arbeiten“ entwickeln die Studierenden dokumentarische Formate für
unterschiedliche Medienplattformen. Dies kann bspw. ein klassischer Dokumentarfilm, eine Webdoku oder ein
dokumentarischer YouTube-Kanal sein. Die jeweiligen Projekte werden von den Studierenden, je nach Umfang
konzeptionell oder praktisch realisiert.
Zugangsvoraussetzungen
Teilnahme an den Modulen „Elementare
Grundlagen“ und Vertiefung und Speziali-
sierung“
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 5/180
Häufigkeit des Angebots Die Lehrredaktionen finden je nach Bedarf
und Nachfrage statt.
96
5.2 Modulbeschreibungen
Modul xxy Angewandtes AVP M.02.701.xxy
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Katja Schupp und
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
97
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.2 Biologie
Modul 520 Botanik M.10.026.520
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Botanik 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Botanische Grundübungen Ü 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Teilnahme an den Grundübungen
Modulprüfung Mündliche Prüfung oder abschließende Klausur über den Stoff der Ver-
anstaltungen
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden verfügen nach Abschluss des Moduls über
ein sicheres und strukturiertes Wissen zu den genannten Inhalten, kennen die einschlägigen Fachbegriffe und
können sie richtig anwenden. Sie besitzen
die Fähigkeit zur selbstständigen mikro- und makroskopischen Analyse pflanzlicher Strukturen und zur Ein-
ordnung in systematische und funktionale Zusammenhänge und
die Fähigkeit, Beobachtungsprotokolle und Zeichnungen anzufertigen.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Aspekte und Arbeitsweisen organismischer Botanik, autotrophe und heterotrophe Organisationsformen, Orga-
nismusbegriff, Evolution der Landpflanzen, offenes Wachstum und Entwicklung
Zellwand und Turgordruck, Gewebetypen
Bau und Funktion des Organismus bei Blütenpflanzen; Sexualität bei Pflanzen,
Generationswechsel; Evolutionstendenzen bei Samenpflanzen
Mikroskopie von Pflanzen mit Färbe-, Schneide- und Zeichentechniken; Bau und Struktur von Pflanzen an
ausgewählten Beispielen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftrage(r) des Fachs Biolo-
gie
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
Modul 530 Zoologie M.10.026.530
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
98
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 530 Zoologie M.10.026.530
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Botanik 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Botanische Grundübungen Ü 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Teilnahme an den Grundübungen
Modulprüfung Mündliche Prüfung oder abschließende Klausur über den Stoff der Ver-
anstaltungen
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden verfügen über ein sicheres und strukturiertes Wissen von wesentlichen Inhalten der Lehrver-
anstaltungen. Sie beherrschen die einschlägigen Fachbegriffe und können sie richtig anwenden. Sie besitzen die
Fähigkeit zur selbstständigen mikro- und makroskopischen Analyse tierischer Strukturen und zur Einordnung in
systematische, funktionale und stammesgeschichtliche Zusammenhänge und sind in der Lage, Arbeitsprotokolle
und Zeichnungen anzufertigen.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Aspekte und Arbeitsweisen der organismischen Zoologie,
Diversität und Stammbaum der Tiere
Die Hauptgruppen des Tierreichs: Systematik und Baupläne
Struktur-Funktions-Beziehungen bei Tieren
Phylogenetische & konstruktionsmorphologische Trends im Tierreich
Sinnesorgane, Nervensysteme und Verhalten
Praktische Einführung in die Morphologie, Mikroskopie und Histologie der Tiere
Erlernen von Präparations- und Zeichentechniken
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftrage(r) des Fachs Biolo-
gie
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
99
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.3 Chemie
Modul Experimentalchemie Experimentalchemie M.09.032.0001
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung „Experimentalchemie“ V 1 P 3 SWS 103,5 h 4,5 LP
Übungen zu „Experimentalchemie“ Ü 1 P 1 SWS 34,5 h 1,5 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (90 Minuten)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden besitzen ein grundlegendes Verständnis der Allgemeinen Chemie. Insbesondere sind den Stu-
dierenden das Periodensystem der Elemente sowie die Grundlagen des Aufbaus von Atomen und chemischen
Bindungen geläufig. Zusammen mit dem Wissen über die Grundlagen der Redoxchemie, der Thermodynamik und
Kinetik, können die Studierenden voraussagen zur Reaktivität von Stoffen und zu Reaktionsumsätzen machen.
Inhalte
Atommodelle, Molekülmodelle, Chemische Bindung, Redoxreaktionen, Stöchiometrie, ideales Gas, reales Gas,
Festkörper, Chemisches Gleichgewicht, Massenwirkungsgesetz, Säuren, Basen, Titration, pH-Berechnungen, Puf-
ferlösungen, Hauptsätze der Thermodynamik und Kinetik
Literatur
Mortimer, Chemie - Das Basiswissen der Chemie; mit Übungsaufgaben, Georg Thieme Verlag, Stuttgart
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Christoph Düllmann
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Angewandte Physik m.S.I.
Sonstiges
100
5.2 Modulbeschreibungen
Modul Praktikum-Chemie Praktikum Chemie M.09.032.0002
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Praktikum Chemiepraktikum“ Pr 2 P 5 SWS 97,5 h 5 LP
b) Seminar begleitend zu a) S 2 P 1 SWS 19,5 h 1 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit in a)
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en) Vorlesungen: Zwischenklausuren
Praktikum: Kolloquien, Klausur
Modulprüfung Das Modul ist unbenotet
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erwerben die Befähigung, sicher im Labor mit Apparaten und Chemikalien zu experimentieren,
sich präparative Methoden anzueignen, Trennmethoden und analytische Mess- und Bestimmungsmethoden sinn-
voll anzuwenden, durchgeführte Experimente wissenschaftlich zu dokumentieren sowie die Ergebnisse zu deuten.
Inhalte
Sicheres Arbeiten im Labor, richtiges Messen unter Berücksichtigung von Messfehlern und Fehlerrechnung, Ein-
üben von grundlegenden Labortechniken.
Versuche zu den Themen:
Löslichkeit, Temperaturabhängigkeit von Reaktionen, Gleichgewichtseinstellungen, Umkristallisation, Maßlösun-
gen, Verdünnungsreihen, Säuren und Basen, pH-Wert, Indikatoren, Säure-Base-Titrationen mit pH-Meter bzw.
Bürette, Säure-Base-Puffer, Analyse unbekannter Lösung, Redoxchemie, Manganometrie, Komplexbildung, Pho-
tometrie, Thermodynamik, Kinetik, spezifische Nachweise für Anionen und Kationen
Literatur
Skript zum Praktikum „Chemiepraktikum für das Nebenfach“
G. Jander, E. Blasius, Lehrbuch der analytischen und präparativen anorganischen Chemie, S. Hirzel Verlag,
Stuttgart
C.E. Mortimer, Chemie - Das Basiswissen der Chemie; mit Übungsaufgaben, Georg Thieme Verlag, Stuttgart
Zugangsvoraussetzungen Modul Experimentalchemie
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen Gemäß HochSchG § 26 Abs. 2 (7), Praktikum
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Christoph Düllmann
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
101
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.4 Geophysik
Modul 085 Angewandte Geophysik M.09.065.085
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung und Übung „Einführung in
die Geophysik“ 1 P 138 h 6 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übungen Ü 1 SWS
Blockpraktikum „Einführung in die
quantitativen Geowissenschaften“ Pr 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Projektarbeit / Praktikumsbericht
Modulprüfung Klausur (90 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach dem erfolgreichem Besuch der Vorlesung
verstehen die Studierenden die physikalischen Eigenschaften des Untergrundes,
besitzen ein allgemeines Verständnis der Geophysik von großräumigen Analysen des gesamten Erdkörpers bis
hin zu kleinräumigen Untersuchungen im obersten Krustenbereich,
verfügen über eine Vorstellung verschiedener Auswerte- und Modellierungsmethoden und
können ihr Wissen auf verschiedene Probleme in den Geowissenschaften anwenden.
Im Blockpraktikum erlernen die Studierenden
das numerische Lösen partieller Gleichungssysteme mit Hilfe von Finiten Differenzen,
die Nutzung der entsprechenden Software
sowie die Anwendung auf geologische Prozesse, wobei ein Einblick in die zugrundeliegende Physik vermittelt
wird.
Inhalte
In der Vorlesung werden Grundlagen der allgemeinen und angewandten Geophysik vermittelt. Folgende Methoden
werden u.a. behandelt:
Erdbeben-Seismologie und Seismik
Schwerefeld der Erde und Gravimetrie
Erdmagnetfeld und Geomagnetik
Geoelektrik
Geodynamik und Wärmetransport in der Erde.
Zu ausgewählten Messmethoden werden praktische Übungen im Gelände durchgeführt.
Im Blockpraktikum werden kurz die Grundlagen von Finiten Differenzen behandelt und anschließend ein- und
zweidimensionale Programme (in Matlab) unter Anleitung erstellt, um sowohl lineare als auch nichtlineare Glei-
chungssysteme zu lösen.
Die ausgewählten Problemstellungen geben einen Einblick in folgende geologische Prozesse:
Ablauf einer Kontaktmetamorphose (Diffusionsgleichung)
Biegung von lithosphärischen Platten (Biege-Gleichung)
Schmelzmigration im Erdmantel (gekoppelte nichtlineare Gleichungen)
Ausbreitung von seismischen Wellen (Wellengleichung)
Mantelkonvektion (Stokes-Gleichung)
Modellierung von Erosionsprozessen (nichtlineares Diffusionsproblem)
102
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 085 Angewandte Geophysik M.09.065.085
Literatur
Fowler, C. M. R.: The Solid Earth - An Introduction to Global Geophysics, Cambridge U. Press
Lowrie, W.: Fundamentals of Geophysics, Cambridge University Press
Gerya, T: Numerical Geodynamics. Cambridge University Press.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Kaus
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
103
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.5 Geschichte der Naturwissenschaften
Modul 060 Geschichte der Naturwissenschaften I M.08.275.060
History of Natural Science I
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung: Geschichte der Naturwis-
senschaft I (P) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
b) Seminar: Einführung in das wissen-
schaftshistorische Arbeiten (P) S 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
c) Vorlesung: Geschichte der Naturwis-
senschaft II (P) V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
d) Lektürekurs (P) 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
e) Übungen (P) Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Besuch aller Seminarveranstaltungen
Studienleistung(en) b) Vortrag und Essay
d) Vortrag
e) Essays und/oder Übungen
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Reflexion über Wissenschaft und ihre Strukturen sowie über grundlegende wissenschaftshistorische Konzepte
Eigenständige Literaturrecherche
Kritische Lektüre von wissenschaftshistorischen Quellen und Fachliteratur
Aufbau einer wissenschaftshistorischen Arbeit
Übung im Erörtern von methodischen und systematischen Aspekten der Wissenschaftsentwicklung.
Inhalte
Einführung in die Wissenschaftstheorie
Die Entwicklung der Naturwissenschaften im Kontext:
Anfänge wissenchaftlichen Denkens
Antike Wissenschaft und ihre Entwicklung bis zur Neuzeit
Wissenschaftliche Revolution
Wissenschaft in der Aufklärung
Institutionalisierung und Professionalisierung der Wissenschaft
Entwicklung wissenchaftlicher Grundbegriffe
Wissenschaft und Gesellschaft
Wissenschaft und Technik (Big Science)
Freiheit und Verantwortung der Wissenschaft
Wissenschaft und Krieg
Anleitung bei der Erschließung eines wissenschaftshistorischen Themas
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/180 (BSc) bzw. 15/120 (MSc)
104
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 060 Geschichte der Naturwissenschaften I M.08.275.060
History of Natural Science I
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Sauer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch (eventuell Englisch)
Modul 070 Geschichte der Naturwissenschaften II M.08.275.070
History of Natural Science II
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Hauptseminar: Geschichte der Na-
turwissenschaft I (P) S 1 P 2 SWS 129 h 5 LP
b) Lektürekurs (P) 1 P 2 SWS 99 h 4 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Besuch aller Seminarveranstaltungen
Studienleistung(en) a) Vortrag und schriftliche Hausarbeit
b) Vortrag mit Ausarbeitung
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Selbständiges Erschließen einer Facette aus dem Modul Geschichte der Naturwissenschaften I
Mündliche Präsentation der Ergebnisse vor der Gruppe in einem Vortrag
Diskussion der Ergebnisse mit der Gruppe
Anfertigung einer wissenschaftshistorischen Arbeit
Kritische Lektüre von wissenschaftshistorischen Texten sowie kritisches Quellenstudium
Inhalte
Vertiefung der Inhalte aus dem Modul Geschichte der Naturwissenschaften I“
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Modul Geschichte der Naturwissenschaften
I“
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180 (BSc) bzw. 9/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Sauer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch (eventuell Englisch)
105
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.6 Informatik
Hinweise:
Es können bis zu zwei Module Vertiefende Informatik“ eingebracht werden. Zusammen mit dem Modul
„Einführung in die Informatik“ kann so die maximale Leistungspunktzahl von 24 LP für ein Nebenfach
erreicht werden.
Modul 1001/1002 Einführung in die Informatik 08.079.1001/1002
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 360 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
„Einführung in die Programmierung
(EIP)“ oder Technische Informatik“ 3 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übungen zu „Einführung in die Pro-
grammierung (EIP)“ oder Übungen zur
Technischen Informatik“
Ü 3 P 2 SWS 69 h 3 LP
Einführung in die Softwareentwicklung
(EIS) 3 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übungen Einführung in die Software-
entwicklung (EIS) Ü 3 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Klausur zu „Einführung in die Programmierung (EIP)“ bzw. „Techni-
sche Informatik“
Modulprüfung Klausur zur Einführung in die Softwareentwicklung. Zulassung erfolgt
bei erfolgreicher Teilnahme an den Übungen und bestandener Studien-
leistung
106
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 1001/1002 Einführung in die Informatik 08.079.1001/1002
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel des Moduls ist die
Beherrschung einer objektorientierten Programmiersprache und
die Schaffung von Grundfertigkeiten zum Algorithmen- und Software-Entwurf.
Softwaresysteme werden heute im Allgemeinen nach objektorientierten Ansätzen entwickelt. Das Modul führt in
die Grundlagen der Entwicklung objektorientierter Systeme ein und erprobt diese am praktischen Beispiel. Ausge-
hend vom Einsatz objektorientierter Modellierungsmethoden zur Beschreibung von Softwaresystemen (hier UML)
wird die Realisierung, die Dokumentation und der Test des Systems vermittelt. Die Realisierung erfolgt in einer
objektorientierten Programmiersprache (hier Java) unter Verwendung relevanter Bibliotheken für Standardtypen
(Collections) und graphischer Benutzungsschnittstellen (Swing). Der praktische Anteil der Veranstaltung wird
durch Standard-Software- Entwicklungswerkzeuge (z.Z. Eclipse, SVN, JavaDoc, JUnit) unterstützt.
Bei erfolgreichem Abschluss des Moduls
kennen die Studierenden die unterschiedlichen Programmierparadigmen und haben vertiefte Kenntnisse in
einer objektorientierten Programmiersprache,
kennen grundlegende Datenstrukturen, Algorithmen und grundlegende Modellierungskonzepte,
beherrschen eine objektorientierten Programmiersprache und
Grundfertigkeiten zum Algorithmen- und Software-Entwurf
Studierende, die bereits eine objektorientiere Programmiersprache beherrschen, können an Stelle der „Einführung
in die Programmierung“ die Vorlesung Technische Informatik“ wählen. Dieses Modul vermittelt einen Einblick
in die Architektur und die technische Realisierung von Rechnersystemen. Die Studierenden sollen dabei eine
Verständnis für die Abläufe in Rechnersystemen entwickeln und lernen, welche Komponenten den Ablauf von
Programmen besonders beeinflussen, um Engpässe und Optimierungsmöglichkeiten bei Programmen besser zu ver-
stehen.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Einführung in die Programmierung
Variablen-Begriff, Kontrollstrukturen, Felder, Unterprogramme, Rekursion, Klassenkonzept,
Algorithmen zum Suchen und Sortieren, etc. und
Software-Entwicklungszyklus
Technische Informatik
Grundfunktionen elektronischer Schaltkreise, zugehörige Schaltlogik, Aufbau
komplexerer Schaltungen und technologische Aspekte
Hauptspeicher-Aufbau, Technologie von Speicher-Bauelementen
Rechner-Arithmetik, Mikroarchitektur und Instruktionssatz von Prozessoren
wichtige Komponenten, die den Programm-Ablauf wesentlich beeinflussen: Pipelining, Cache und Speicherver-
waltung
Grundzüge des Betriebssystems, Prozesse, Scheduling, Synchronisation
Massenspeicher und Ein-Ausgabe-Einheiten
Einführung in die Softwareentwicklung
Objektorientierung (Grundlagen, Vorgehen zur objektorientierten Softwareentwicklung),
UML als Modellierungsmittel (Objekt- u. Klassendiagramme), objektorient. Implementierung,
Testen (Testgrundlagen, Testfälle und -strategien, Testen mit JUnit), Ausnahmebehandlung,
abstrakte Datenstrukturen (Java-Collections), GUI Entwicklung mit Swing,
Weiterführende Elemente und Konzepte von Programmiersprachen, Programmierparadigmen,
grundl. Datenstrukturen und Algorithmen, z.B. Suchen und Sortieren; Graphenalgorithmen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
107
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1001/1002 Einführung in die Informatik 08.079.1001/1002
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftragte(r) des Fachs Infor-
matik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
Modul xxx Vertiefende Informatik 08.079.xxx
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung A (gem. Angebot des Insti-
tuts) V 3 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übungen zu Vorlesung A (gem. Ange-
bot des Instituts) V 3 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (120-180 Min.) oder mündl. Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden gewinnen einen vertieften Einblick in einen selbst gewählten Bereich der Informatik. Die ge-
wonnenen Kenntnisse in diesem Bereich können bis an den Stand der Forschung heranreichen.
Inhalte
Wahlpflicht einer Lehrveranstaltung aus dem Angebot:
Software-Engineering
Datenbanken I + II
Modellbildung- und Simulation
Programmiersprachen
Compilerbau I + II
Computergrafik I + II
Betriebssysteme
Technische Informatik
Kommunikationsnetze
Grundlagen der theoretischen Informatik I + II
Datenstrukturen und effiziente Algorithmen
Zugangsvoraussetzungen erfolgreicher Abschluss des Moduls „Einfüh-
rung in die Informatik“
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftragte(r) des Fachs Infor-
matik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
108
5.2 Modulbeschreibungen
Modul xxx Vertiefende Informatik 08.079.xxx
Sonstiges
109
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.7 Linguistik
Für das nichtphysikalische Nebenfach „Linguistik“ sind mindestens die Module 1a und 1b zu belegen (ins-
gesamt müssen also mindestens 18 LP eingebracht werden). Das Modul 5 kann wahlweise zusätzlich belegt
werden.
Modul 1a Linguistik: Einführung - Basis M.05.890.010-
24
Linguistik: Einführung - Basis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Proseminar: Einführung in die Pho-
netik/Phonologie PS 1 P 2 SWS 99 h 4 LP
b) Proseminar: Einführung in die Syn-
tax/Morphologie PS 1 P 2 SWS 99 h 4 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Gemäß Prüfungsordnung FB 05 der JGU
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (90 Min.) aus den beiden Kursen des Moduls
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
In diesem Modul wird sprachwissenschaftliches Übersichtswissen zusammen mit einem Einblick in die konkre-
te strukturelle Vielfalt der Sprachen der Welt vermittelt. Damit werden die Ebenen des sprachlichen Wissens
(Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax) vorgestellt. Ebenfalls gibt es Einheiten zu generellen Methoden des
wissenschaftlichen Arbeitens.
Inhalte
a) In diesem Kurs werden die Grundlagen für den Umgang mit sprachlichen Lauten und deren materiellen Ei-
genschaften (Phonetik) und strukturell-systematischen Eigenschaften (Phonologie) vermittelt.
b) In diesem Kurs werden verschiedene Zugänge zur Erfassung der strukturellen Eigenschaften von Wörtern
(Morphologie) und größerer struktureller Einheiten bis hin zum Satz (Syntax) vermittelt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Alle Kurse werden in der Regel jedes Semes-
ter angeboten
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. W. Bisang, N.N.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges Das Bestehen dieses Moduls ist die Voraus-
setzung für den Besuch des Moduls 1b.
110
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 1b Linguistik: Einführung M.05.890.015-
24
Linguistik: Einführung
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Proseminar: Einführung in die Se-
mantik/ Pragmatik PS 2 P 2 SWS 99 h 4 LP
b) Proseminar: Einführung in die
Sprachstrukturen der Erde PS 2 P 2 SWS 99 h 4 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Gemäß Prüfungsordnung FB 05 der JGU
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (90 Min.) aus den beiden Kursen des Moduls
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
In diesem Modul wird sprachwissenschaftliches Übersichtswissen zusammen mit einem Einblick in die konkre-
te strukturelle Vielfalt der Sprachen der Welt vermittelt. Damit werden die Ebenen des sprachlichen Wissens
(Semantik, Pragmatik, Sprachstrukturen) vorgestellt. Ebenfalls gibt es Einhei-ten zu generellen Methoden des
wissenschaftlichen Arbeitens. Schließlich sollen in einem Prosemi-nar anhand konkreter zu analysierender Bei-
spiele aus den Sprachen der Welt grundlegende typologi-sche Strukturen vorgestellt werden.
Inhalte
a) Es werden Grundlagen vermittelt, wie Linguisten mit Bedeutung umgehen. Grundsätzlich wird dabei zwischen
der Semantik und der Pragmatik unterschieden. Die Semantik beschäftigt sich mit Bedeutung wie sie sich
aus der Verbindung lexikalischer Elemente für die wahrheitsbezogene Beurteilung von Inhalten ergibt, die
Pragmatik erfasst denjenigen Teil, der aus dem Kontext hergeleitet werden muss.
b) Es werden an konkreten Beispielen aus den Sprachen der Welt Grundlagen über die Bandbreite struktureller
Variation vorgestellt. Der Fokus liegt dabei in der Morphologie/Syntax und der Semantik sowie der Schnitt-
stellen zwischen diesen Ebenen. Damit bereitet dieser Kurs auch auf die Beschäftigung mit Sprachtypologie
vor (s. Modul 7).
Zugangsvoraussetzungen Erfolgreicher Abschluss des Moduls 1a
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Alle Kurse werden in der Regel jedes Semes-
ter angeboten
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. W. Bisang, N.N.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
111
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 5 Allgemeine und Vergleichende Sprach-
wissenschaft
M.05.890.128-
24
Allgemeine und Vergleichende Sprachwis-
senschaft
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 4,5 LP = 135 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Morphosyntaktische Theorien S 3 WP 2 SWS 69 h 3 LP
b) Pragmatik/Semantik S 3 WP 2 SWS 69 h 3 LP
c) Einführung in die Psycho- und Neu-
rolinguistik S 3 WP 2 SWS 69 h 3 LP
d) Sprachstrukturen/ Sprachtypologie Ü 3 WP 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Gemäß Prüfungsordnung FB 05 der JGU
Studienleistung(en)
Modulprüfung Aus den vier Kursen a), b), c) und d) ist eine Lehrveranstaltung ver-
pflichtend zu belegen und es muss eine Modulprüfung geschrieben wer-
den. Länge der Hausarbeiten: Mindestens 12 inhaltliche Seiten. Dies
bedeutet ohne Deckblatt, Abbildungen, Literaturverzeichnis und In-
haltsangabe mindestens 12 Seiten.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Dieses Modul dient der Vermittlung von vertieftem Grundlagenwissen zu den Ebenen sprachlichen Wissens (Mor-
phosyntaktische Theorien, Pragmatik/Semantik) sowie zur Erarbeitung von Grundlagen in der Psycholinguistik
und der Sprachtypologie. Alle diese Bereiche werden jeweils an einem konkreten Thema aus der aktuellen For-
schung theoretisch und methodisch vorgestellt und eingeübt, so dass die Studierenden am Schluss eine erste eigene
Arbeit im Sinne einer Hausarbeit vorlegen können.
Inhalte
a) Dieser Kurs behandelt auf der Basis gängiger linguistischer Theorien aktuelle Themen der Morphologie, der
Syntax oder auch der Schnittstelle zwischen Morphologie und Syntax.
b) Dieser Kurs behandelt auf der Basis gängiger linguistischer Theorien aktuelle Themen der Semantik, der
Pragmatik sowie Fragen der Abgrenzung von Semantik und Pragmatik.
c) Dieser Kurs behandelt auf der Basis gängiger linguistischer Theorien und Methoden aktuelle Themen der
Psycholinguistik.
d) Dieser Kurs vermittelt vertiefte Einsichten in die sprachtypologische Forschung. Zu diesem Zweck werden ei-
nerseits einzelne grammatische Themenbereiche in der Vielfalt ihrer Realisierungsformen bearbeitet, anderseits
wird die systematische Erforschung möglicher statistischer universeller Zusammenhänge durch die Arbeit an
einem ausgewählten Sprachensample vermittelt. Die Übung kann sich entweder schwerpunktmäßig auf einen
dieser Zugänge konzentrieren oder beide gleichwertig miteinander verknüpfen.
Zugangsvoraussetzungen Erfolgreicher Abschluss der Module 1a und
1b
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 4,5/180
Häufigkeit des Angebots Alle Kurse werden in der Regel jährlich an-
geboten
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
112
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 5 Allgemeine und Vergleichende Sprach-
wissenschaft
M.05.890.128-
24
Allgemeine und Vergleichende Sprachwis-
senschaft
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. W. Bisang, N.N.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
113
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.8 Mathematik
Modul 1040 Funktionalanalysis M.08.105.1040
Functional Analysis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Funktionalana-
lysis“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis für und Kompetenz im Umgang mit den abstrakten Begriffen, Methoden und Resultaten der Funk-
tionalanalysis. Erfahrung mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen
und der Anwendung von entsprechenden abstrakten Methoden und Resultaten der Funktionalanalysis. Erfahrung
mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen und der Anwendung von
entsprechenden abstrakten Methoden auf diese Probleme. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit, insbe-
sondere auch über mathematische Inhalte, wie sie durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben in kleinen Gruppen
gefördert werden.
Inhalte
Metrische Räume, normierte Räume, Banachräume
Topologische Begriffe, Separabilität, Kompaktheit
Lineare Operatoren und Dualität
Fortsetzung stetiger linearer Abbildungen
Satz von Hahn-Banach
Satz von Baire, Satz von der offenen Abbildung
Invertibilität und Spektrum
Hilberträume und Orthogonalreihen
Kompakte selbstadjungierte Operatoren im Hilbertraum
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
114
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 1042 Funktionalanalysis (mit Funktionalana-
lysis II)
M.08.105.1042
Functional Analysis (with Functional Analy-
sis II)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Funktionalana-
lysis“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Funktionalanalysis II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (120 Min) zur Funktionalanalysis und mündliche Prüfung (30
Min.) zur Funktionalanalys II, Gewichtung nach LP.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis für und Kompetenz im Umgang mit den abstrakten Begriffen, Methoden und Resultaten der Funk-
tionalanalysis. Erfahrung mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen
und der Anwendung von entsprechenden abstrakten Methoden und Resultaten der Funktionalanalysis. Erfahrung
mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen und der Anwendung von
entsprechenden abstrakten Methoden auf diese Probleme. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit, insbe-
sondere auch über mathematische Inhalte, wie sie durch das Bearbeiten von Übungsaufgaben in kleinen Gruppen
gefördert werden. Nach Abschluss der Veranstaltung Funktionentheorie II haben die Studierenden zusätzlich Er-
fahrung mit der Einbettung konkreter Probleme in den funktionalanalytischen Begriffsrahmen und der Anwendung
von entsprechenden abstrakten Methoden auf diese Probleme.
Inhalte
Metrische Räume, normierte Räume, Banachräume
Topologische Begriffe, Separabilität, Kompaktheit
Lineare Operatoren und Dualität
Fortsetzung stetiger linearer Abbildungen
Satz von Hahn-Banach
Satz von Baire, Satz von der offenen Abbildung
Invertibilität und Spektrum
Hilberträume und Orthogonalreihen
Kompakte selbstadjungierte Operatoren im Hilbertraum
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
115
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1042 Funktionalanalysis (mit Funktionalana-
lysis II)
M.08.105.1042
Functional Analysis (with Functional Analy-
sis II)
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1044 Partielle Differentialgleichungen M.08.105.1044
Partial differential equations
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Partielle Diffe-
rentialgleichungen I“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Dieser Kurs vermittelt die Fähigkeit zum Umgang mit partiellen Differentialgleichungen. Das wird unter ande-
rem durch Darstellungsformeln erreicht für die Lösungen der wichtigsten Aufgaben. Interpretationen vor dem
Hintergrund der entsprechenden Fragestellungen aus Naturwissenschaft und Technik bieten sich an und sind un-
verzichtbarer Bestandteil. Dieser Kurs schafft Verständnis für die Verfahren der Computional Sciences und für
die abstrakten Methoden der Analysis.
Inhalte
Einige wichtige partielle Differenzialgleichungen
Trennung der Veränderlichen
Grundlösungen
Fouriertransformation
Lösung der inhomogenen Aufgabe
Anfangswertaufgabe für Wärmeleitungs- und Wellengleichung
Maximumprinzipien
Mittelwerteigenschaft harmonischer Funktionen
Laplacegleichung und Lösung des Dirichletproblems.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
116
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 1046 Partielle Differentialgleichungen (mit
part. Differentialgl. II)
M.08.105.1046
Partial differential equations (with partial
differential equations II)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Partielle Diffe-
rentialgleichungen I“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Partielle Differentialglei-
chungen II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (120 Min) zur partiellen Differentialgleichung und mündliche
Prüfung (30 Min.) zur partiellen Differentialgleichungen II, Gewichtung
nach LP.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Dieser Kurs vermittelt die Fähigkeit zum Umgang mit partiellen Differentialgleichungen. Das wird unter ande-
rem durch Darstellungsformeln erreicht für die Lösungen der wichtigsten Aufgaben. Interpretationen vor dem
Hintergrund der entsprechenden Fragestellungen aus Naturwissenschaft und Technik bieten sich an und sind un-
verzichtbarer Bestandteil. Dieser Kurs schafft Verständnis für die Verfahren der Computional Sciences und für die
abstrakten Methoden der Analysis. Die Veranstaltung Partielle Differenzialgleichungen II vertieft die Kenntnisse
über Begriffe, Methoden und Techniken der Theorie der partiellen Differenzialgleichungen bis hin zu aktuellen
Forschungsthemen, wobei die Fähigkeit, komplizierte Resultate in geeigneter Weise didaktisch aufzuarbeiten und
kritisch zu reflektieren, geschult wird.
Inhalte
Einige wichtige partielle Differenzialgleichungen
Trennung der Veränderlichen
Grundlösungen
Fouriertransformation
Lösung der inhomogenen Aufgabe
Anfangswertaufgabe für Wärmeleitungs- und Wellengleichung
Maximumprinzipien
Mittelwerteigenschaft harmonischer Funktionen
Laplacegleichung und Lösung des Dirichletproblems,
Lokalkonvexe Räume und Distributionen,
Sobolevräume,
Variationsmethode bei elliptischen Gleichungen,
Regularität schwacher Lösungen,
Randwertaufgaben für Evolutionsgleichungen,
Pseudodifferentialoperatoren.
Zugangsvoraussetzungen
117
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1046 Partielle Differentialgleichungen (mit
part. Differentialgl. II)
M.08.105.1046
Partial differential equations (with partial
differential equations II)
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
118
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 1048 Grundlagen der Stochastik M.08.105.1048
Fundamentals in Stochastics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Einführung in
die Stochastik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach erfolgreichem Abschluss der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ sollen die Studierenden:
theoretische und praktische Kompetenz im Umgang mit Grundlagen der Stochastik erwerben,
die grundlegenden maßtheoriefreien, wahrscheinlichkeitstheoretischen und statistischen Begriffe und Konzepte
sicher verstehen um diese zur Lösung konkreter Probleme einzusetzen.
Inhalte
In der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ werden die folgenden grundlegenden Begriffe der Wahrschein-
lichkeitstheorie und Statistik behandelt:
Wahrscheinlichkeitsräume, Kombinatorik, Zufallsvariablen, Unabhängigkeit,
einfache Grenzwertsätze,
Markoff-Ketten,
statistische Tests, Schätzer, Konfidenzintervalle.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1050 Grundlagen der Stochastik mit Prakti-
kum
M.08.105.1050
Fundamentals in Stochastics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 360 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
119
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1050 Grundlagen der Stochastik mit Prakti-
kum
M.08.105.1050
Fundamentals in Stochastics
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Einführung in
die Stochastik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Stochastik-Praktikum Pr 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en) Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach erfolgreichem Abschluss der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ sollen die Studierenden:
theoretische und praktische Kompetenz im Umgang mit Grundlagen der Stochastik erwerben,
die grundlegenden maßtheoriefreien, wahrscheinlichkeitstheoretischen und statistischen Begriffe und Konzepte
sicher verstehen um diese zur Lösung konkreter Probleme einzusetzen.
Inhalte
In der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ werden die folgenden grundlegenden Begriffe der Wahrschein-
lichkeitstheorie und Statistik behandelt:
Wahrscheinlichkeitsräume, Kombinatorik, Zufallsvariablen, Unabhängigkeit,
einfache Grenzwertsätze,
Markoff-Ketten,
statistische Tests, Schätzer, Konfidenzintervalle.
Im Praktikum werden
Zufallszahlen, Simulation stochastischer Prozesse, Visualisierung und die
Beurteilung der Eigenschaften statistischer Verfahren anhand von echten oder simulierten Datensätzen behan-
delt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 068 Grundlagen der numerischen Mathema-
tik
M.08.105.068
Basic Numerics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
120
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 068 Grundlagen der numerischen Mathema-
tik
M.08.105.068
Basic Numerics
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Grundlagen der
Numerik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende, die das Modul Grundlagen der Numerik“ erfolgreich abschließen, sollen
ein Grundverständnis zentraler Problemstellungen und Lösungstechniken der Numerischen Mathematik ent-
wickelt haben,
in der Lage sein, die Kondition einer Problemstellung und die Stabilität eines Verfahrens zu beurteilen und
weitergehende Erfahrungen mit der Entwicklung und Analyse numerischer Algorithmen zur Behandlung dis-
kreter Gleichungssysteme und der Funktionenapproximation gemacht haben.
Inhalte
Es werden vorwiegend
numerische Verfahren zur Lösung linearer und nichtlinearer algebraischer Gleichungssysteme,
Verfahren zur Integration und zur Interpolation bzw. Approximation vorgegebener Funktionen und einige
Modellierungsbeispiele behandelt bzw. vorgestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 070 Grundlagen der numerischen Mathema-
tik
M.08.105.070
Basic Numerics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 360 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Grundlagen der
Numerik“ 1 P 207 h 9 LP
121
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 070 Grundlagen der numerischen Mathema-
tik
M.08.105.070
Basic Numerics
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Praktikum zur Grundlagen der Nume-
rik Pr 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende, die das Modul Grundlagen der Numerik“ erfolgreich abschließen, sollen
ein Grundverständnis zentraler Problemstellungen und Lösungstechniken der Numerischen Mathematik ent-
wickelt haben,
in der Lage sein, die Kondition einer Problemstellung und die Stabilität eines Verfahrens zu beurteilen und
weitergehende Erfahrungen mit der Entwicklung und Analyse numerischer Algorithmen zur Behandlung dis-
kreter Gleichungssysteme und der Funktionenapproximation gemacht haben.
Inhalte
Es werden vorwiegend
numerische Verfahren zur Lösung linearer und nichtlinearer algebraischer Gleichungssysteme,
Verfahren zur Integration und zur Interpolation bzw. Approximation vorgegebener Funktionen und einige
Modellierungsbeispiele behandelt bzw. vorgestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1062 Computeralgebra M.08.105.1062
Computer algebra
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Computeralge-
bra“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
122
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 1062 Computeralgebra M.08.105.1062
Computer algebra
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
ie Studierenden erlangen ein
Verständnis von konstruktiven und algorithmischen Methoden der Algebra und Zahlentheorie.
Sicheren Umgang mit abstrakten algebraischen Begriffen und
die Befähigung Aufgaben aus der Zahlentheorie, linearen Algebra und kommutativen Algebra algorithmisch
zu lösen und erfolgreich zu implementieren.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Grundbegriffe der kommutativen Algebra;
Algorithmen zur Faktorisierung ganzer Zahlen; Primzahltests
Polynomringe in mehreren Variablen;
Monomiale Ordnungen; Standardbasen; Buchberger Algorithmus;
Affine Varietäten, Dimension, Eliminationstheorie.
Faktorisierungsalgorithmen von Polynome über endlichen Körpern und über den ganzen Zahlen;
Implementierung algebraischer Algorithmen in einem spezialisierten Computeralgebrasystem wie z.B. Singular,
Macaulay2, Pari/GP.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 1380 Grundlagen der Numerik M.08.105.1380
Basic Numerics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Grundlagen der
Numerik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
123
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1380 Grundlagen der Numerik M.08.105.1380
Basic Numerics
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende, die das Modul Grundlagen der Numerik“ erfolgreich abschließen, sollen
ein Grundverständnis zentraler Problemstellungen und Lösungstechniken der Numerischen Mathematik ent-
wickelt haben,
in der Lage sein, die Kondition einer Problemstellung und die Stabilität eines Verfahrens zu beurteilen und
weitergehende Erfahrungen mit der Entwicklung und Analyse numerischer Algorithmen zur Behandlung dis-
kreter Gleichungssysteme und der Funktionenapproximation gemacht haben.
Inhalte
Es werden vorwiegend
numerische Verfahren zur Lösung linearer und nichtlinearer algebraischer Gleichungssysteme,
Verfahren zur Integration und zur Interpolation bzw. Approximation vorgegebener Funktionen und einige
Modellierungsbeispiele behandelt bzw. vorgestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180 (BSc) bzw. 9/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
124
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 1390 Grundlagen der Numerik M.08.105.1390
Basic Numerics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Grundlagen der
Numerik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Numerik gewöhnlicher Dif-
ferentialgleichungen“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende, die das Modul Grundlagen der Numerik“ erfolgreich abschließen, sollen
ein Grundverständnis zentraler Problemstellungen und Lösungstechniken der Numerischen Mathematik ent-
wickelt haben,
in der Lage sein, die Kondition einer Problemstellung und die Stabilität eines Verfahrens zu beurteilen und
weitergehende Erfahrungen mit der Entwicklung und Analyse numerischer Algorithmen zur Behandlung dis-
kreter Gleichungssysteme und der Funktionenapproximation gemacht haben.
Nach Abschluss der Vorlesung „Numerik gewöhnlicher Differenzialgleichungen“ erhalten sie die Fähigkeit zu einem
System gewöhnlicher Differentialgleichungen das adäquate numerische Lösungsverfahren auszuwählen und ggf. zu
implementieren und grundlegende Kenntnisse über die möglichen Stabilitätsprobleme sowie adaptive Steuerungs-
mechanismen.
Inhalte
Es werden vorwiegend
numerische Verfahren zur Lösung linearer und nichtlinearer algebraischer Gleichungssysteme,
Verfahren zur Integration und zur Interpolation bzw. Approximation vorgegebener Funktionen und einige
Modellierungsbeispiele behandelt bzw. vorgestellt und
numerische Algorithmen zur Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen in Form von Anfangs- und Rand-
wertaufgaben behandelt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/180 (BSc) bzw. 15/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
125
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 1052 Grundlagen der Stochastik M.08.105.1052
Fundamentals in Stochastics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Einführung in
die Stochastik“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Vorlesung „Stochastik I V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (120 Min) zur Einführung in die Stochastik und mündliche
Prüfung (30 Min.) zur Stochastik I, Gewichtung nach LP.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach erfolgreichem Abschluss der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ sollen die Studierenden:
theoretische und praktische Kompetenz im Umgang mit Grundlagen der Stochastik erwerben,
die grundlegenden maßtheoriefreien, wahrscheinlichkeitstheoretischen und statistischen Begriffe und Konzepte
sicher verstehen um diese zur Lösung konkreter Probleme einzusetzen.
Ziel der Vorlesung Stochastik I ist die Befähigung zum sicheren Umgang mit dem systematischen maßtheoretischen
Aufbau der Wahrscheinlichkeitstheorie und den zugrundeliegenden Grenzwertsätzen.
Inhalte
In der Vorlesung „Einführung in die Stochastik“ werden die folgenden grundlegenden Begriffe der Wahrschein-
lichkeitstheorie und Statistik behandelt:
Wahrscheinlichkeitsräume, Kombinatorik, Zufallsvariablen, Unabhängigkeit,
einfache Grenzwertsätze,
Markoff-Ketten,
statistische Tests, Schätzer, Konfidenzintervalle,
Maß- und Integrationstheorie mit Ausrichtung auf die Wahrscheinlichkeitstheorie,
Konstruktion von (Familien von) Zufallsvariablen,
Gesetze der großen Zahl, charakteristische Funktionen, Zentraler Grenzwertsatz, bedingte Wahrscheinlichkeiten
und Erwartungswerte.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
126
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 10050 Differentialgeometrie und Mannigfaltig-
keiten
M.08.105.10050
Differential Geometry and Manifolds
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Elementare Dif-
ferentialgeometrie und Mannigfaltigkei-
ten“
1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis und sicherer Umgang mit grundlegenden Begriffen der elementaren Differentialgeometrie, insbeson-
dere der Krümmungstheorie von Kurven und Flächen im Euklidischen Raum. Ferner Verständnis und sicherer
Umgang mit dem Differentialformenkalkül auf allgemeinen Mannigfaltigkeiten, Kenntnis und Beherrschung der
Integralsätze auf Mannigfaltigkeiten.
Inhalte
Kurven und Flächen in Euklidischen Räumen
Tangential- und Normalenvektoren, kovariante Ableitung
Integrierbarkeitsbedingungen, Krümmungstheorie
Grundlagen der Topologie, Mannigfaltigkeiten
Differentialformenkalkül
Integralsätze auf Mannigfaltigkeiten
Satz von Gauß-Bonnet
de Rham-Kohomologie
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180 (BSc) bzw. 9/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 650 Vertiefungsmodul Analysis M.08.105.650
Vertiefungsmodul Analysis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 15 LP = 450 h
127
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 650 Vertiefungsmodul Analysis M.08.105.650
Vertiefungsmodul Analysis
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung Vertiefung Analysis I“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
b) Vorlesung Vertiefung Analysis II“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
c) Modulprüfung 90 h
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 15/180 (BSc) bzw. 15/120 (MSc)
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, MSc Physik
Sonstiges
Sprache: Deutsch
Weitere Details: siehe Modulhandbuch der
Mathematik
Modul 627 Eichtheorie I M.08.105.627
Vertiefungsmodul Eichtheorie
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung „Eichtheorie I“ V 1 P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
128
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 627 Eichtheorie I M.08.105.627
Vertiefungsmodul Eichtheorie
Inhalte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 10030 Analysis 3 M.08.105.10030
Functional Analysis
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Analysis 3“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis und sicherer Umgang mit den Grundbegriffen der Lebesgueschen Maßtheorie und den Lebesgue-
integrierbaren Funktionen auf Gebieten im Rn; ferner Verständnis und sicherer Umgang mit Differentialformen
auf Untermannigfaltigkeiten des Rnund den klassischen Integralsätzen der Vektoranalysis.
Inhalte
Einführung in das Maßproblem
Lebesgue-messbare Mengen, Sigma-Algebren
Eigenschaften des Lebesgue-Maßes, Nullmengen
Lebesgue-integrierbare Funktionen im n
Konvergenzsätze, Fundamentalsatz
Zusammenhang zum Riemannintegral
Satz von Fubini, Transformationsformel
Untermannigfaltigkeiten, parametrische Flächen
Differentialformen im n, Cartan Kalkül
Differentialoperatoren, Integralsätze von Gauß, Green, Stokes
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker 1, 2 und 3
129
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 10030 Analysis 3 M.08.105.10030
Functional Analysis
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 140 Zahlentheorie M.08.105.140
Number Theory
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Zahlentheorie“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Tieferes Verständnis von Methoden der Zahlentheorie, die über den Stoff der Elementaren Zahlentheorie hinaus-
gehen. Sicheres Beherrschen von theoretischen Methoden aus dem Bereich der Algebraischen Zahlentheorie. In
der Praxis werden solide Kenntnisse aus der modernen algorithmischen Zahlentheorie an Hand von Beispielen
und mittels Softwaretools erworben.
Inhalte
Kongruenzrechnung, Primitivwurzeln, Primzahltests
Diophantische Gleichungssysteme
Quadratische Reziprozität, Hasse Prinzip
P-adische Zahlen und Hilbertsymbole
Reelle Zahlen und Kettenbrüche, Pellsche Gleichung
Quadratische Zahlkörper und quadratische Formen
Grundbegriffe der algebraischen Zahlentheorie
Moderne Algorithmische Methoden in der Zahlentheorie
Anwendungen in der Kryptographie
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/120
Häufigkeit des Angebots Jährlich
130
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 140 Zahlentheorie M.08.105.140
Number Theory
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen MSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 10055 Differentialgeometrie und Mannigfaltig-
keiten
M.08.105.10055
Differential Geometry and Manifolds
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 12 LP = 360 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Elementare Dif-
ferentialgeometrie und Mannigfaltigkei-
ten“
1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Seminar Analysis S 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.) zu Elemen-
tare Differentialgeometrie und Mannigfaltigkeiten und Referat im Se-
minar, Gewichtung nach Leistungspunkten
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Verständnis und sicherer Umgang mit grundlegenden Begriffen der elementaren Differentialgeometrie, insbeson-
dere der Krümmungstheorie von Kurven und Flächen im Euklidischen Raum. Ferner Verständnis und sicherer
Umgang mit dem Differentialformenkalkül auf allgemeinen Mannigfaltigkeiten, Kenntnis und Beherrschung der
Integralsätze auf Mannigfaltigkeiten.
Inhalte
Kurven und Flächen in Euklidischen Räumen
Tangential- und Normalenvektoren, kovariante Ableitung
Integrierbarkeitsbedingungen, Krümmungstheorie
Grundlagen der Topologie, Mannigfaltigkeiten
Differentialformenkalkül
Integralsätze auf Mannigfaltigkeiten
Satz von Gauß-Bonnet
de Rham-Kohomologie
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik für Physiker
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 12/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
131
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 10055 Differentialgeometrie und Mannigfaltig-
keiten
M.08.105.10055
Differential Geometry and Manifolds
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
Modul 120 Algebraische Kurven und Riemannsche
Flächen
M.08.105.120
Algebraische Kurven und Riemannsche Flä-
chen
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 9 LP = 270 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Algebraische
Kurven und Riemannsche Flächen“ 1 P 207 h 9 LP
Vorlesung (WP) V 4 SWS
Übung (WP) Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche schriftliche Bearbeitung der Übungsaufgaben und mündli-
che Präsentation eigener Lösungen.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündliche Prüfung (20-30 Min.) oder Klausur (120 Min.).
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Vertiefung und Erweiterung der geometrischen Grundkenntnisse über Gerade und Kegelschnitt zu Kurven höhe-
ren Grades. Erwerb von Grundkenntnissen über die geschichtliche Entwicklung der Theorie der Kurven. Kenntnis
der einfachsten algebraischen und geometrischen Invarianten einer Kurve. Erwerb von algebraischen und geo-
metrischen Arbeitstechniken zur Bestimmung dieser Invarianten. Erste Einblicke in die tieferen Zusammenhänge
zwischen algebraischen, geometrischen und funktionentheoretischen Sichtweisen.
Inhalte
Klassische Beispiele ebener algebraischer Kurven
Problem der rationalen Parametrisierbarkeit
Elliptische Kurven
Affiner Koordinatenring, Körper der rationalen Funktionen
Singuläre und reguläre Punkte, Multiplizität, Tangenten
Projektiver Abschluss
Schnitt zweier Kurven, Schnittpunktmultiplizität, Satz von Bézout
Riemannsche Fläche zu einer Kurve, Geschlecht, Satz von Zeuthen-Hurwitz
Weierstraßsche Parametrisierung von elliptischen Kurven
Duale Kurve und Plücker-Formeln.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Analysis 2 und Lineare Algebra und Geome-
trie 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 9/180
132
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 120 Algebraische Kurven und Riemannsche
Flächen
M.08.105.120
Algebraische Kurven und Riemannsche Flä-
chen
Häufigkeit des Angebots Mindestens jedes dritte Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter ist der Studiengangsbeauftragte.
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges Sprache: Deutsch
133
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.9 Meteorologie
Modul 20010 Einführung in die Meteorologie und Kli-
matologie
M.08.110.20010
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 13 LP = 390 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übungen „Einführung in
die Meteorologie“ 1 P 177h h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übungen Ü 2 SWS
Vorlesung mit Übungen „Klimatologie
und Klima“ 1 P 118,5 h 5 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übungen Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Je eine Klausur (Umfang 90 Min) oder mündliche Prüfung (Umfang 30
min.) pro Veranstaltung. Die erfolgreiche Bearbeitung der Übungsauf-
gaben ist jeweils eine Voraussetzung für die Zulassung.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden grundlegende Kenntnisse der meteorologischen Elemente und
des Aufbaus der Atmosphäre. Sie haben die Fähigkeit mit den relevanten Begrifflichkeiten umzugehen, können
synoptische Gegebenheiten in Wetterkarten identifizieren und beurteilen. Sie entwickeln ein grundlegendes Ver-
ständnis der Arbeitsgebiete und Methoden, die in der Meteorologie Anwendung finden. Sie sind vertraut mit dem
meteorologischen Denken und Arbeiten, sind durch die Übungen in fachspezifischen Problemlösekompetenzen
geschult und können über Themengebiete der Meteorologie referieren.
Die grundlegenden meteorologischen Konzepte erlauben ein tiefgehendes physikalisches Verständnis der grundle-
genden Parameter des Klimasystems, wie zum Beispiel atmosphärische Strahlung und Energiebilanz. Sie können
die Bedeutung des Ozeans für das Klima beurteilen sowie die Rückkopplungen eines sich ändernden Klimas auf
Wasserkreisläufe und die allgemeine Zirkulation begreifen. Die Studierenden können die Bedeutung verschiedener
Prozesse für den Klimawandel reflektieren. Kenntnis und Diskussion über den Klimawandel als gesellschaftspoli-
tisches Problem schulen das zivilgesellschaftliche Engagement. Die erlernten Kompetenzen befähigen die Studie-
renden alle weiteren Spezialgebiete der Meteorologie zu klassifizieren und zu beurteilen. Das begleitende Seminar
festigt die Kompetenz, relevante wissenschaftliche Probleme zu erkennen und in der Diskussion darzustellen.
134
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 20010 Einführung in die Meteorologie und Kli-
matologie
M.08.110.20010
Inhalte
Die folgenden Themen werden behandelt:
Einführung in die Meteorologie
Die meteorologischen Elemente
Aufbau der Atmosphäre
Luftmassen
Fronten
Tief- und Hochdruckgebiete
Klimatologie und Klima
Klimatologie und Klima: Globale Energiebilanz,
atmosphärische Strahlung,
Energiebilanz am Boden,
Wasserkreislauf,
Allgemeine Zirkulation,
Rolle der Ozeane,
Klimageschichte, Klimaprozesse, Klimamodelle, natürlicher und anthropogener Klimawandel
Literatur
Literatur:
Kraus, H., 2000: Die Atmosphäre der Erde. Springer. 422 pp
Wallace and Hobbs, Atmospheric Science, 2nd ed.2006, Academic Press
Liljequist, G.H.; Cehak, K.: Allgemeine Meteorologie. 4.Auflage, Vieweg, Braunschweig 1984.
Häckel, Meteorologie , 4. Auflage, 1990, Ulmer
del, Die Physik unserer Umwelt, Die Atmosphäre, Springer, Heidelberg
Hartmann, D (1994): Global Physical Climatology. Academic Press
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 13/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Peter Hoor
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
Modul 20020 Atmosphärische Thermodynamik und
Wolken
M.08.110.20020
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 16 LP = 480 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung/Übungen „Atmosphärische
Thermodynamik“ 3 P 177h h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
135
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 20020 Atmosphärische Thermodynamik und
Wolken
M.08.110.20020
Übungen Ü 2 SWS
Vorlesung mit Übungen Wolkenphy-
sik“ 3 P 177 h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übungen Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 90 Min) oder mündliche Prüfung (Umfang 30 min.).
Die erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben ist eine Vorausset-
zung für die Zulassung zur Klausur.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Teil 1: Atmosphärische Thermodynamik:
Die Studierenden haben ein Verständnis der grundlegenden thermodynamischen Variablen (Enthalpie, Energie,
Entropie, etc. Sie haben Kenntnis der Hauptsätze der Thermodynamik, der chemischen Potentiale, der Zustands-
änderungen sowie der Fundamentalgleichungen. Die Studierenden haben weiter ein Verständnis der Gaskinetik.
Es werden die Fähigkeiten geschult, die erlernten Grundlagen auf meteorologische und atmosphärische Prozesse
anzuwenden.
Teil 2: Wolkenphysik:
Die Studierenden haben das Verständnis der Wolken als direkte Anwendung der Thermodynamik. Die erlernten
Kenntnisse der Thermodynamik werden aktiv auf die Atmosphäre und meteorologische Fragestellungen ange-
wendet. Es wird Hintergrundwissen für das Verständnis der Satellitenmeteorologie vermittelt. Die Studierenden
haben Kenntnisse der Wolkeneigenschaften für heterogenchemische Reaktionen.
Inhalte
Die folgenden Themen werden behandelt:
Atmosphärische Thermodynamik
Grundlagen der Thermodynamik und Gaskinetik,
Hauptsätze der Thermodynamik und deren Anwendung,
Thermodynamische Potentiale und Gibbs’sche Fundamentalgleichungen,
Phasenübergangsthermodynamik, Atmosphärischer Wasserdampf, meteorologische Thermodynamik-
Diagramme
Einführung in die Nichtgleichgewichtsthermodynamik
Wolkenphysik
Grundlagen: Konvektion, Wolkenbildung, Convective Available Potential Energy
Phänomenologie: Mikrostruktur warmer“ und vereister“ Wolken, sowie der Niederschläge (Regen, Hagel,
Graupel, Schnee),
Phasenumwandlungen in Wolken: Kelvin-Gleichung, Köhler-Gleichung, erweiterte Köhler-Gleichung als Fol-
ge der Phasengleichgewichtsthermodynamik, Homogene, ioneninduzierte und heterogene Nukleation in der
Atmosphäre,
Eisphase in der Atmosphäre: Hydrometeore, Wolkenarten und Mechanismen ihrer Entstehung, Künstliche und
unbeabsichtigte anthropogene Wolkenmodifikation.
136
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 20020 Atmosphärische Thermodynamik und
Wolken
M.08.110.20020
Literatur
Atmosphärische Thermodynamik
Kondepudi, D., I. Prigogine, Modern Thermodynamics, Wiley, 1998
Curry, J. A., P. J. Webster, Thermodynamics of atmospheres and oceans, AP, 1999
Nolting, W., Grundkurs Theoretische Physik, Band 4, Thermodynamik, Springer, 2001
Zdunkowski, W., A. Bott, Thermodynamics of the atmosphere: A course in theoretical meteorology, Cambridge
Univ. Press, 2004[0.25cm]
Wolkenphysik
Pruppacher, H. R., J. D. Klett, Microphysics of clouds and precipitation, 2. Aufl., 1998
Cotton, W. R., R. A. Anthes, Storm and cloud dynamics, Academic Press, 1989
Mainzer Wolkenbilder-Galerie im Internet, http://www.cloudgallery.mpich.de/
Ausgewählte Publikationen der aktuellen Forschungsliteratur
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Experimentalphysik 1 und 2, Theoretische
Physik 1, Mathematik für Physiker 1 und 2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 13/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Stephan Borrmann
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
Modul 20030 Meteorologische Programmierung und
Numerik
M.08.110.20030
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Meteorologische
Programmierung und Numerik“ 4 P 147h h 7 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übungen Ü 4 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 90 Min) oder mündliche Prüfung (Umfang 30 min.).
Die erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben ist eine Vorausset-
zung für die Zulassung zur Klausur.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden haben Kenntnisse einiger numerischer Zeitschrittverfahren mit ihren spezifischen Eigenschaften.
Sie haben die Fähigkeiten erlernt, diese Verfahren in Programmen zu implementieren und die Resultate grafisch
darzustellen.
137
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 20030 Meteorologische Programmierung und
Numerik
M.08.110.20030
Inhalte
Die folgenden Themen werden behandelt:
Grundlagen der numerischen Programmierung mit Fortran und Unix,
einfache Anwendungen mit einem Grafikprogramm,
Methode der finiten Differenzen,
numerische Zeitschrittverfahren, Stabilität und Konvergenz von Schemen
Literatur
Lehrbücher zu Unix und Fortran[0.25cm] Zur Vorlesung wird ein elektronisches Volltextskript zur Verfügung
gestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Mathematik für Physiker 1, 2 und 3, Experi-
mentalphysik 1 und 2, Theoretische Physik 1
und 2 sowie Einführung in die Meteorologie
und Klimatologie
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 13/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Volkmar Wirth
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
Modul 20031 Grundlagen der Atmosphärenhydrody-
namik
M.08.110.20031
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 10 LP = 300 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Meteorologische
Programmierung und Numerik“ 4 P 226,5 h 10 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übungen Ü 3 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiches Bearbeiten der Übungsaufgaben
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 90 Min) oder mündliche Prüfung (Umfang 30 min.).
Die erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben ist eine Vorausset-
zung für die Zulassung zur Klausur.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Sie haben Kenntnisse der Grundlagen der Atmosphärendynamik und die Fähigkeit die zugrundeliegenden Glei-
chungen in einfachen Spezialfällen zu lösen sowie mit den relevanten Begrifflichkeiten umzugehen. Sie erlernen
die Kompetenz die relevanten wissenschaftlichen Probleme der Atmosphärendynamik zu erkennen und in der
Diskussion darzustellen.
138
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 20031 Grundlagen der Atmosphärenhydrody-
namik
M.08.110.20031
Inhalte
Die folgenden Themen werden behandelt:
Erhaltungsgrößen, Bewegungsgleichungen der Atmosphärendynamik,
Abgeleitete Theoreme (Vorticity, Zirkulation, Bernoulli),
Flachwassermodell,
Atmosphärische Grenzschicht, Turbulenz,
Linearisierung, Wellenlösungen, Oberflächen- und interne Schwerewellen,
Instabilität
Literatur
Lehrbücher zur Atmosphärendynamik[0.25cm] Zur Vorlesung wird ein elektronisches Volltextskript zur Verfügung
gestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Mathematik für Physiker 1, 2 und 3, Experi-
mentalphysik 1 und 2, Theoretische Physik 1
und 2 sowie Einführung in die Meteorologie
und Klimatologie
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 10/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Volkmar Wirth
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
Modul 20042 Angewandte Meteorologie und Statistik M.08.110.20042
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 10 LP = 300 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung „Angewandte Meteorologie“ V 5 P 2 SWS 99 h 4 LP
Vorlesung mit Übung „Meteorologische
Statistik und Datenanalyse“ 5 P 138 h 6 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übungen Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 90 Min) oder mündliche Prüfung (Umfang 30 min.).
Die aktive Teilnahme an der Veranstaltung Angewandte Meteorologie
und die erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben zur Meteorologi-
schen Statistik und Datenanalyse sind Voraussetzung für die Zulassung
zur Klausur.
139
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 20042 Angewandte Meteorologie und Statistik M.08.110.20042
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Teil 1: Angewandte Meteorologie:
Die Studierenden haben Kenntnis verschiedener meteorologischer Messtechniken sowie Anwendungsgebieten der
Meteorologie. Im Seminar zur Angewandten Meteorologie erlernen sie die Kompetenz, sich in ein neues Thema
einzuarbeiten und dieses den Mitstudierenden im mündlichen Vortrag verständlich und kompakt darzustellen.
Teil 2: Meteorologische Statistik und Datenanalyse: Sie haben Kenntnisse der grundlegenden statistischen Verfah-
ren und die Fähigkeit erlernt, die elementaren Verfahren auf eigene Probleme anzuwenden.
Inhalte
Die folgenden Themen werden behandelt:
Angewandte Meteorologie
Methoden der Fernerkundung (Satellitenprodukte, Radar, Lidar);
Radarmeteorologie Niederschlagsmessung;
Stadt- und Umweltmeteorologie;
Agrarmeteorologie;
Seewettervorhersage
Flugwettervorhersage
Einführung in die numerische Wettervorhersage
Meteorologische Statistik und Datenanalyse
Grundbegriffe der Wahrscheinlichkeitslehre und Kombinatorik,
Zufallsgrößen, Parameter der Verteilung einer Zufallsgröße, wichtige Wahrscheinlichkeitsverteilungen,
Stichprobenstatistik, Testtheorie, Zeitreihen
Literatur
Schönwiese, C.-D. (1985): Praktische Statistik für Meteorologen und Geowissenschaftler. Bornträger Berlin
Wilks, D.S. (1995): Statistical Methods in the Atmospheric Sciences: An Introduction. Academic Press
Zur Vorlesung wird ein elektronisches Volltextskript zur Verfügung gestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Mathematik für Physiker 1, 2 und 3 sowie
Einführung in die Meteorologie und Klima-
tologie
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 10/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Stephan Borrmann
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
Modul 20050 Synoptische Meteorologie M.08.110.20050
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 10 LP = 300 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Synoptische Meteorologie 1 5 P 108 h 5 LP
Vorlesung V 2 SWS
140
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 20050 Synoptische Meteorologie M.08.110.20050
Übungen Ü 1 SWS
Wetterbesprechung 1 SWS
Synoptische Meteorologie 2 5 P 108 h 5 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übungen Ü 1 SWS
Wetterbesprechung 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en) Bestandene eigene Wetterbesprechung wahlweise zur Synoptischen Me-
teorologie 1 oder Synoptischen Meteorologie 2
Modulprüfung Klausur (Umfang 90 Min) oder mündliche Prüfung (Umfang 30 min.).
die eigene Wetterbesprechung ist Voraussetzung für die Zulassung zur
Klausur und muss bestanden sein, damit das Modul erfolgreich abge-
schlossen wird. Die Wetterbesprechung wird jedoch nicht benotet.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden haben die Fähigkeit, theoretische Inhalte bei der Interpretation atmosphärischer Strukturen im
Rahmen der praktischen Wetteranalyse und Wettervorhersage anzuwenden. Sie können Standardprodukte der nu-
merischen Vorhersage beurteilen und bewerten und sie zur Problemlösung einsetzen. Sie erlernen die Kompetenz,
eine Wettervorhersage überzeugend darzustellen.
Inhalte
Die folgenden Themen werden behandelt:
Synoptische Meteorologie 1
Methoden der Wetterbeobachtung
Methoden der Wettervorhersage
Grundgleichungen und ihre Anwendung in der Synoptik;
Windgesetze
Interpretation synoptischer Strukturen (Zyklonen und Antizyklonen, frontale Wettersysteme, konvektive Sys-
teme);
Praxis der Wetteranalyse (wird in Teil 2 fortgesetzt);
synoptische Diagnose des Wetterablaufs während der letzten 5 Tage;
Diskussion der Wetterentwicklung unter Verwendung verfügbarer Vorhersagemodelle;
Synoptische Meteorologie 2
Strukturen des horizontalen Stromfeldes
Konvektive Systeme
Frontale Strukturen
Kinematik
Modelle zur Interpretation zyklogenetischer Prozesse;
Praxis der Wetteranalyse;
synoptische Diagnose des Wetterablaufs während der letzten 5 Tage;
Diskussion der Wetterentwicklung unter Verwendung verfügbarer Vorhersagemodelle;
Literatur
Bott, A. (1995), Synoptische Meteorologie, Methoden der Wetteranalyse und –prognose Springer Spektrum
Balzer, K., Enke, W. Wehry, W (1998), Wettervorhersage, Heidelberg, Springer-Verlag
Bader, M.J., Forbes. G.S., Grant, J.R., (1995) Images in Weather Forecasting - A practical guide for interpreting
satellite and radar imagery, University Press Cambridge
M. Kurz: „Synoptische Meteorologie“, Leitfaden für die Ausbildung im Deutschen Wetterdienst, Nr. 8, Offen-
bach am Main 1977.
Zur Vorlesung wird ein elektronisches Volltextskript zur Verfügung gestellt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Einführung in die Meteorologie und Klima-
tologie
141
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 20050 Synoptische Meteorologie M.08.110.20050
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 10/180
Häufigkeit des Angebots
Synoptische Meteorologie 1 im Winter und
Synoptische Meteorologie 2 im Sommerse-
mester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter RDir. Bernhard Anger
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik, BSc Meteorologie
Sonstiges
Der Besuch der Veranstaltung Wetterbe-
sprechung zur Synoptischen Meteorologie“
ist verpflichtend, eine explizite Anmeldung
ist nötig. Die eigene Wetterbesprechung ist
eine Studienleistung, hierfür ist eine explizite
Anmeldung in Jogustine erforderlich.
142
5.2 Modulbeschreibungen
5.2.10 Philosophie
Der Fachbereich 05 stellt aktuelle Modulbeschreibungen und einen aktuellen Anhang der Prüfungsordnung
für das Nebenfach Philosophie im Physik-Studiengang zur Verfügung:
https://www.philosophie.fb05.uni-mainz.de/studieninformationen/ba_bed/nf_physik/
Für das nichtphysikalische Nebenfach „Philosophie“ sind die Module „Methoden der Philosophie“, „Philo-
sophie der Neuzeit“ und das „Schwerpunktmodul“ verpflichtend. Zusätzlich muss eines der beiden Module
zur Theoretischen Philosophie belegt werden um auf die erforderlichen 15 LP zu kommen.
Modul 440 Methoden der Philosophie M.05.127.440
Basismodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Ü Argumentationstheorie 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Hausarbeit (8-10 Seiten) oder Referat (+Ausarbeitung 5 Seiten) oder
Klausur (90 min.) oder mündl. Prüfung (20 min.) als Prüfung (3 LP)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Kompetenz zur Identifikation von Problemen, Einblick in Ansätze zu Konzeptualisierung eigener Lösungen
Methodenkompetenz, analytische und interpretatorische Fähigkeiten
Fähigkeit zur argumentativen Auseinandersetzung, mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
Fähigkeit zur Erschließung, Bewertung und Kritik von Theorien und Positionen
Erwerb eines grundlegenden Instrumentariums der argumentativen Analyse von theoretischen, insb. philoso-
phischen Texten
Kompetenz zur Aufdeckung und Vermeidung von Fehlschlüssen
Einblick in interpretatorische Verfahren und Herangehensweisen
Inhalte
Grundlagen des Argumentierens
Argumentationsformen, Fehlschlüsse, philosophische Argumentationstypen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180
Häufigkeit des Angebots jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
143
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 460 Philosophie der Neuzeit M.05.127.460
Basismodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 3 LP = 90 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
PS Schlüsseltexte der Philosophie der
Neuzeit 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung keine
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Hermeneutische und analytische Kompetenzen im Umgang mit Texten und Themen
Kompetenz zur Erfassung und Darlegung komplexer Zusammenhänge und Entwicklungen
Kritikfähigkeit durch Distanzierung und Objektivierung aktueller Diskussionen
Kenntnis der wichtigsten Begriffe der neuzeitlichen Philosophie
Ausweitung der Fähigkeit zu Analyse, Interpretation und Kritik philosophischer Texte und zu deren Kontex-
tualisierung
Ausbildung der Fähigkeit, philosophische Fragestellungen historisch und systematisch einzuordnen
Erweiterung des philosophischen und geistesgeschichtlichen Horizonts und Wissens
Einsicht in die Problematik der historischen Bedingtheit philosophischer Disziplinen und Entwürfe
Inhalte
Grundlagen und -strömungen der Philosophie der Neuzeit
Überblick über die wichtigsten Begriffe und historischen Entwicklungen der Philosophie der Neuzeit
Spezifik und Problematik des Begriffs „neuzeitliche Philosophie“
Exemplarische Erarbeitung von Grundpositionen der neuzeitlichen Philosophie
Regelmäßiger Schwerpunkt Anthropologie (jedes zweite Semester)
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 3/180
Häufigkeit des Angebots jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Heiner F. Klemme Mitarbei-
terInnen
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
Modul 480 Schwerpunktmodul Philosophie der
Neuzeit
M.05.127.480
Basismodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
144
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 480 Schwerpunktmodul Philosophie der
Neuzeit
M.05.127.480
Basismodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 2 LP = 60 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
HS Seminar zur Philosophie der Neu-
zeit S 1 P 2 SWS 39 h 2 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung mündliche Prüfung (20 min.) als Abschlussprüfung (2 LP) im HS Se-
minar zur Philosophie der Neuzeit
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Fähigkeit zur analytischen und hermeneutischen Bearbeitung schwierigerer philosophischer Probleme und Tex-
te
Einblick in geistesgeschichtliche Grundlagen und Entwicklungen der Neuzeit und Gegenwart
Vertiefte Kenntnisse der Philosophie Kants im historischen und systematischen Kontext
Eingehendere Bekanntschaft mit den Grundbegriffen der Transzendentalphilosophie
Erweiterte Kenntnisse der vor- und nachkantischen Philosophie
Inhalte
Eingehende Bearbeitung einer Schrift oder eines Themenkomplexes aus der Philosophie Kants
Exemplarische Beschäftigung mit weiteren Positionen der Philosophie der Neuzeit und deren historischen und
systematischen Zusammenhängen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 2/180
Häufigkeit des Angebots jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Heiner F. Klemme Mitarbei-
terInnen
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
Modul 450 Theoretische Philosophie I M.05.127.450
Basismodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
145
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 450 Theoretische Philosophie I M.05.127.450
Basismodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) V Einführung in Theoretische Philo-
sophie I 1 P 2 SWS 39 h 2 LP
b) PS Schlüsseltexte der Theoretischen
Philosophie I 1 P 2 SWS 129 h 5 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Hausarbeit (8-10 Seiten) oder Referat (+Ausarbeitung 5 Seiten) oder
Klausur (90 min.) oder mündl. Prüfung (20 min.) als Prüfung (5 LP)
im PS Schlüsseltexte der Theoretischen Philosophie I
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Historische und systematische Differenzierung des Gegenstandsbereichs der Erkenntnistheorie und Kenntnisse
der zentralen Positionen und Begriffe der Erkenntnistheorie
Einblick in die erkenntnistheoretischen Grundlagenfragen wissenschaftlichen Arbeitens
Kompetenz der systematischen Bearbeitung und kritischen Analyse von Texten und Argumenten in logisch-
argumentativer Hinsicht und kritischen Analyse von einschlägigen Texten und Argumenten
Schulung der Fähigkeit des logischen Schließens, der logischen Analyse von Texten, der Erkennung und Ver-
meidung logischer Fehlschlüsse
Schulung der Fähigkeit der logischen Analyse von Texten zu den genannten Gebieten
Kompetenzen im Spannungsfeld der Subjekt-Objekt-Problematik
Kompetenz in den Ansätzen des Empirismus, des Rationalismus und der Transzendentalphilosophie
Inhalte
Überblick über die wichtigsten erkenntnistheoretischen Positionen, Erörterung der zentralen erkenntnistheore-
tischen Begriffe
Grundlagen der klassischen Aussagen- und Prädikatenlogik, Techniken des logischen Schließens
Überblick über die zentralen Positionen und Problemstellungen der modernen Wissenschafts- und Naturphilo-
sophie, Erörterung der logischen, methodologischen und erkenntnistheoretischen Grundlagen der Wissenschaf-
ten
Überblick über die jeweiligen Ansätzen und den korrespondierenden Unterschieden im Selbstverständnis des
Erkenntnissubjekts als auch die Unterschiede in der Bestimmung des Objekts der Erkenntnis
Überblick über Empirismus, Rationalismus und Transzendentalphilosophie, Abwägen ihrer Grundannahmen
und Reflektieren signifikanter Modifikationen innerhalb ihrer Traditionen
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/180
Häufigkeit des Angebots jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. N.N. MitarbeiterInnen
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
146
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 470 Theoretische Philosophie II M.05.127.470
Basismodul (historisch) - Philosophie der
Neuzeit
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 7 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) V Einführung in Theoretische Philo-
sophie II 1 P 2 SWS 39 h 2 LP
b) PS Schlüsseltexte der Theoretischen
Philosophie II 1 P 2 SWS 129 h 5 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Hausarbeit (8-10 Seiten) oder Referat (+Ausarbeitung 5 Seiten) oder
Klausur (90 min.) oder mündl. Prüfung (20 min.) als Prüfung (5 LP)
im PS Schlüsseltexte der Theoretischen Philosophie II
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Neuere historische und systematische Differenzierung des Gegenstandsbereichs der Wissenschaftsphilosophie,
Sprachphilosophie und Philosophie des Geistes
Kenntnisse der zentralen Positionen, Begriffe und Methoden der modernen Wissenschaftsphilosophie, Sprach-
philosophie und Philosophie des Geistes, deren kritische Reflexion und Einordnung aktueller empirischer For-
schungsergebnisse
Schulung der Fähigkeit der logischen Analyse von Texten zu den genannten Gebieten
Inhalte
Überblick über die zentralen Positionen und Problemstellungen der modernen Wissenschafts- und Naturphilo-
sophie, Erörterung der logischen, methodologischen und erkenntnistheoretischen Grundlagen der Wissenschaf-
ten
Überblick über die wichtigsten Positionen der Sprachphilosophie, Querverbindungen zu Theorien der Semantik
und Pragmatik der linguistischen Sprachwissenschaft
Überblick über die wichtigsten Positionen in der Philosophie des Geistes nach dem Zweiten Weltkrieg
Erörterung der zentralen Begriffe in der Philosophie des Geistes
Querverbindungen zur Neuro- und Kognitionswissenschaft, ethische und anthropologische Aspekte
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 7/180
Häufigkeit des Angebots jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Univ.-Prof. Dr. Thomas Metzinger Mitarbei-
terInnen
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc Physik
Sonstiges
147
5 Nichtphysikalische Fächer
5.2.11 Wirtschaftswissenschaften
Für das nichtphysikalische Nebenfach Wirtschaftswissenschaften“ sind drei aus sieben Module erfolgreich
abzuschließen (insgesamt müssen 18 LP eingebracht werden):
Modul 3250 Grundlagen des Cost Accounting M.03.184.3250
Fundamentals of Cost Accounting
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Grundlagen des Cost Ac-
counting V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung: Grundlagen des Cost Accoun-
ting Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (60 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Der bzw. die Studierende
erwirbt ein umfassendes Verständnis über die grundlegenden, auch in der Praxis gängigen Konzepte und
Methoden der Kosten- und Erlösrechnung,
kennt die grundlegenden Aufgaben und Rechnungszwecke der Kosten- und Erlösrechnung im Rahmen der
Unternehmensrechnung und
kann Aufgaben und Ziele sowie kritische Aspekte der Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
nennen.
Ferner sollen Studierende nach der Veranstaltung in der Lage sein,
diverse Methoden und Verfahren der Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung sowie der Peri-
odenerfolgsrechnung anzuwenden und
Verfahren der Kostenplanung und Abweichungsanalyse sowie ein- und mehrstufige Deckungsbeitragsrechnun-
gen durchzuführen.
Inhalte
Grundlagen der Kosten- und Erlösrechnung, insbesondere
Konzept und Methoden der Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerstückrechnung,
Konzepte und Methoden der Periodenerfolgsrechnung zu Voll- und Teilkosten,
Konzepte und Methoden der Kostenplanung und Abweichungsanalysen sowie
Systeme der Teilkostenrechnung, insbesondere ein- und mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichts- und Prüfungssprache: Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Louis Velthuis
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
148
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 3260 Grundlagen des Financial Accounting M.03.184.3260
Basics of Financial Accounting
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Grundlagen des Financial
Accounting V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung: Grundlagen des Financial Ac-
counting Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (60 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende sollen nach Absolvierung der Lehrveranstaltungen in der Lage sein,
das Financial Accounting in das betriebliche Rechnungswesen einzuordnen sowie dessen Ziele, Funktionen und
Elemente zu verstehen,
das HGB bzw. die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) als gesetzliche Grundlagen des Financial
Accounting strukturell zu begreifen und praktisch anzuwenden,
das System der doppelten Buchführung zu durchschauen und i n ihm allgemeine und branchentypische Ge-
schäftsvorfälle zu verbuchen,
die buchhalterische Vermögens- und Gewinnermittlung ökonomisch einzuordnen,
eine Bilanz aufzustellen und zu interpretieren und
eine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) aufzustellen und zu interpretieren.
Inhalte
Abgrenzung des Financial Accounting
gesetzliche Grundlagen des Financial Accounting,
Elemente des Financial Accounting: Inventar, Jahresabschluss (Bilanz, GuV), Anhang, Lagebericht,
System der doppelten Buchführung,
Verbuchung von Geschäftsvorfällen bei Handelsunternehmen,
Verbuchung von Geschäftsvorfällen bei Industrieunternehmen und
Verbuchung von branchenübergreifenden Geschäftsvorfällen wie Umsatzsteuer, Abschreibungen, RAP, Rück-
stellungen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichts- und Prüfungssprache: Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Stefan Rammert
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
149
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 3220 Grundlagen des Marketings M.03.184.3220
Basics of Marketing
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Grundlagen des Marketings V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung: Grundlagen des Marketings Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (60 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Lehrveranstaltung sollten die Studierenden in der Lage sein,
das Marketingkonzept zu beschreiben sowie die zentralen Begriffe des Marketings zu kennen,
einen idealtypischen Marketing-Management-Prozess z u beschreiben,
geeignete Instrumente zur Analyse der strategischen Ausgangssituation von Unternehmen zu benennen und
anzuwenden,
die zentralen strategischen Entscheidungsfelder von Unternehmen aufzuzeigen, sowie alternative Strategien
gegeneinander abzuwägen und
ein Grundverständnis der Produkt-, Preis-, Distribution-, Marken- und Werbepolitik zu erlangen sowie Ana-
lysemethoden und Instrumente im Rahmen der Marketing-Mix-Elemente zu beschreiben und gegeneinander
abzuwägen.
Inhalte
Die Veranstaltung zielt darauf ab, den Studierenden einen Überblick über das Marketing zu vermitteln. Ausgehend
vom allgemeinen Marketingkonzept werden das Anliegen sowie die wesentlichen Aufgabenbereiche dieser Disziplin
vermittelt. Dabei liegt neben dem strategischen Marketing der Schwerpunkt auf den Elementen des Marketing-
Mix.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichts- und Prüfungssprache: Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Frank Huber
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
150
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 3230 Grundlagen in Finance M.03.184.3230
Fundamentals in Finance
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Grundlagen in Finance V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung: Grundlagen in Finance Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (60 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden erlangen finanzwirtschaftliches Grundwissen und erlernen finanzwirtschaftliche Auswahl- und
Bewertungsmodelle. Die Studierenden sollten nach der erfolgreichen Beendigung dieses Moduls in der Lage sein,
einfache finanzwirtschaftliche Auswahl- und Bewertungsprobleme zu erkennen, zu formulieren und zu lösen.
Inhalte
Zeitwert des Geldes,
Budgetierung des Kapitals,
Risiko und Rendite,
Einführung in Optionen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Mathematik, Statistik und Mikroökonomie
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Englisch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Andrej Gill
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
151
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 3210 Operations Management M.03.184.3210
Operations Management
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 210 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Operations Management V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung: Operations Management Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (60 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden
erwerben ein grundlegendes Verständnis für die wesentlichen Modelle und Methoden des Operations Manage-
ments,
verstehen es, komplexe Planungssituationen bei der Erstellung und Lieferung von Produkten und Dienstleis-
tungen zu analysieren, zu strukturieren und durch Modelle zu formalisieren,
können eigenständig die richtigen Planungsmethoden und -werkzeuge auswählen und in konkreten Entschei-
dungssituationen anwenden,
sind in der Lage, die erlernten Methoden beispielsweise in einem Spreadsheet/einer Tabellenkalkulation auf
einem Computer umzusetzen und
können die erlernten Methoden auf für sie neue Aufgabenstellungen übertragen.
Inhalte
Operations Management ist das Management von Prozessen zur Erstellung und Lieferung von Produkten und
Dienstleistungen. Behandelte Themen sind:
Nachfrageprognose,
Standortplanung,
Prozessdesign,
Bestandsmanagement,
Produktionsplanung und
Ablaufplanung.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch oder Englisch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Stefan Irnich
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
152
5.2 Modulbeschreibungen
Modul 3245 Management und Organisation M.03.184.3245
Management and Organization
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Management und Organisa-
tion V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung: Management und Organisation Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (60 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung theoretisch fundierter Kenntnisse und praxisnaher Problemlösungen auf
den Gebieten der Unternehmensführung und -organisation. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die Funktionen,
Prozesse und Herausforderungen des Managements von Unternehme. Auf der Grundlage zentraler Organisati-
onstheorien sollen die Teilnehmer Organisationsprobleme identifizieren, analysieren, strukturieren und mögliche
Gestaltungsansätze im Hinblick auf die Aufbau- und Ablauforganisation oder personalwirtschaftliche Praktiken
einordnen können. Im Sinne eines kontingenztheoretischen Verständnisses soll deutlich gemacht werden, dass die
Wirkung organisatorischer Lösungen kontextabhängig ist und gegenwärtige Entwicklungen wie Nachhaltigkeit
und Digitalisierung berücksichtigt werden müssen.
Inhalte
Managementprozess und -funktionen,
Aufgaben und Entscheidungen des Managements,
Merkmale von Organisationen,
Organisationstheorien wie etwa Klassische Ansätze, Verhaltenswissenschaftliche Theorien, Neue Institutionen-
ökonomik und Neo- Institutionalismus,
Organisationsgestaltung wie etwa Aufbau- und Ablauforganisation sowie
Wandel von Organisationen wie etwa Organisationsentwicklung und Organisationales Lernen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichts- und Prüfungssprache: Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Wintersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Jana Oehmichen
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
153
5 Nichtphysikalische Fächer
Modul 3105 Strategisches Entscheiden M.03.184.3105
Strategic Decision-Making
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul WP
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung: Strategisches Entscheiden V 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Übung: Strategisches Entscheiden Ü 1 P 2 SWS 69 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme gemäß §5 Abs. 3
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (60 min)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Studierende sollen nach Absolvierung der Lehrveranstaltung in der Lage sein,
die grundlegende Struktur strategischer Entscheidungen zu erläutern,
Situationen strategischer Interdependenz zu erkennen und konzeptionell als solche zu erfassen,
ituationen strategischer Interdependenz mit den Methoden der Spieltheorie zu modellieren,
grundlegende spieltheoretische Methoden auf vielfältige Probleme anzuwenden,
die zentralen Implikationen der Kursinhalte auf allgemeine Entscheidungssituationen anzuwenden.
Inhalte
Das Modul gibt eine Einführung in die Spieltheorie. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der Intuition und
des konzeptionellen Verständnisses und weniger auf der formal-mathematischen Darstellung. Zentrales Element
des Kurses ist die Illustration der Inhalte anhand verschiedener Anwendungen aus unterschiedlichen Teilberichen
der BWL und VWL, aber auch der Sozialwissenschaften, der Informatik und der Evolutionsbiologie. Die verschie-
denen theoretischen Konzepte werden im Bezug zu empirischen Ergebnissen aus Laborexperimenten, Feldstudien
und Case Studies diskutiert.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichts- und Prüfungssprache: Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Sommersemester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Florian Hett
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BSc. Physik
Sonstiges
154