Modulhandbuch
für den
Bachelor of Education Physik
15. Juli 2026
Inhaltsverzeichnis
1 Wichtige Anmerkungen 5
1.1 Studienverlaufspläne ...................................... 5
1.2 Besuch von Master-Vorlesungen während des Bachelorstudiums . . . . . . . . . . . . . . 5
1.3 AnerkennungvonLeistungen ................................. 5
1.3.1 Allgemein........................................ 5
1.3.2 Anerkennung von Studienleistungen bei Wechsel des Studiengangs . . . . . . . . 5
1.4 Bewertungskriterien für Bachelorarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
2 Studienverlaufspläne 11
2.1 Offizielle Studienverlaufspläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2.1.1 Offizieller Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester . . . . . . . 12
2.1.2 Offizieller Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Sommersemester . . . . . . 13
2.2 Beispiele für alternative Studienverlaufspläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen 19
3.1 Mathematischer Brückenkurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
3.2 Experimentalphysik ...................................... 21
3.3 TheoretischePhysik ...................................... 28
3.4 PhysikalischePraktika..................................... 30
3.5 Fachdidaktik .......................................... 34
3
1 Wichtige Anmerkungen
1.1 Studienverlaufspläne
Die Studienverlaufspläne in Kapitel 2 stellen nur Beispiele dar und sind weder verpflichtend noch
abschliessend! Formal können die Module in beliebiger Reihenfolge besucht werden und müssen auch
nicht innerhalb eines oder zwei Semestern abgeschlossen werden. Trotzdem empfiehlt es sich natürlich
eine gewisse Reihenfolge einzuhalten und im Besonderen die empfohlenen Voraussetzungen aus den
jeweiligen Modulbeschreibungen einzuhalten.
1.2 Besuch von Master-Vorlesungen während des Bachelorstudiums
Es ist möglich bereits in den letzten Semestern eines Bachelor-Studiengangs Veranstaltungen aus dem
Master zu belegen. Die Anmeldung zu diesen Master-Veranstaltungen muss zwingend über den Be-
reich vorgezogene Masterveranstaltungen“ in Jogustine erfolgen. Nur auf diese Weise können die
entsprechenden Veranstaltungen später entsprechend zugeordnet werden. Alternativ ist eine vorzeiti-
ge Einschreibung zum Master möglich, falls mindestens 135 LP im Bachelorstudium zum Zeitpunkt
der Bewerbung erreicht wurden. Zum Zeitpunkt des Beginns des Masterstudiums dürfen maximal 27
LP zum Bachelorabschluss fehlen. Werden diese fehlenden Leistungspunkte nicht im ersten Master-
semester erreicht, wird der oder die Studierende zwangsexmatrikuliert. Dies führt in der Regel zu
Verzögerungen im Studium. Aus diesem Grund empfehlen wir diese Alternative nicht. Wenn anderer-
seits das Bachelorstudium bei erfolgreichen Prüfungen im Bewerbungssemester abgeschlossen werden
kann, sollten sich die Studierenden für den Master bewerben, ansonsten würden Sie nach einem erfolg-
reichen Bachelorabschluss exmatrikuliert. Zu beachten ist, dass die Studierenden ihre Zulassung zum
Masterstudium formal annehmen müssen.
1.3 Anerkennung von Leistungen
1.3.1 Allgemein
Beim Wechsel von Studiengängen in Mainz und beim Wechsel nach Mainz werden Leistungen aner-
kannt, falls kein wesentlicher Unterschied bezogen auf entsprechende Leistungen im BEd-Studiengang
Physik in Mainz besteht. Dabei können Leistungen zusammengefasst bzw. aufteilt werden, sodass for-
male Hürden durch die Anzahl von Leistungspunkten vermieden werden. Jeder Fall wird dabei indivi-
duell bearbeitet, mit den Antragsstellern diskutiert um anschließend gemeinsam ein Anerkennungsfor-
mulat auszufüllen (http://www.studium.fb08.uni-mainz.de/downloadcenter-physik/. In einigen
Fällen sind Einschränkungen in der Anerkennung leider unvermeidlich.
1.3.2 Anerkennung von Studienleistungen bei Wechsel des Studiengangs
Bei einem Wechsel vom einem Science-Studiengang Physik oder Angewandte Physik zu einem Lehr-
amts-Studiengang Physik (B.Ed./M.Ed.) können Leistungen anerkannt werden. Dabei wird jeder Ein-
zelfall durch die Studienfachberatung gesondert geprüft. Aufgrund der Verschiedenheit der Möglich-
keiten können im Folgenden nur häufig auftretende Fälle bei einem Wechsel innerhalb der Universität
Mainz beschrieben werden. Es empfiehlt sich, möglichst frühzeitig ein Gespräch mit der Studienfach-
beratung zu vereinbaren.
5
1 Wichtige Anmerkungen
In der folgenden Liste beziehen sich die Modulnamen auf die Module im Lehramts-Studiengang.
Möglichkeiten zur Anerkennung von Leistungen für die Module in den Lehramtsstudiengängen B.Ed.
und M.Ed. Physik sind in den jeweils dazugehörigen Modulhandbüchern dargestellt.
Für die Zulassung zur Klausur zum Modul „Experimentalphysik 1“ (B.Ed.) muss die aktive
Teilnahme sowohl an den Übungen zur Vorlesung Experimentalphysik 1 (B.Ed.) als auch an den
Übungen zur Vorlesung Mathematische Rechenmethoden 1 (B.Ed.) vorliegen. Dabei können die
aktive Teilnahme an den Übungen zur Experimentalphysik 1 (B.Ed.) durch die aktive Teilnahme
an den Übungen zu Experimentalphysik 1 (B.Sc. Physik oder Angewandte Physik) und die aktive
Teilnahme an den Übungen zu Mathematischen Rechenmethoden 1 (B.Ed.) durch die aktive
Teilnahme an den Übungen zu Mathematischen Rechenmethoden (B.Sc. Physik oder Angewandte
Physik) ersetzt werden.
Die Modul-Prüfungsleistung im Modul „Experimentalphysik 1“ (B.Ed.) ist eine Klausur zu den
Inhalten der Vorlesungen Experimentalphysik 1 und Mathematische Rechenmethoden 1, wobei
beide Teilbereiche im Verhältnis 2:1 gewichtet werden. Für den Teilbereich zur Experimental-
physik 1 kann die Note aus der bestandenen Klausur zur Vorlesung Experimentalphysik 1 (B.Sc.
Physik oder Angewandte Physik) anerkannt werden. Für den Teilbereich zu den Rechenmethoden
1 kann die Note aus einer der folgenden bestandenen Klausuren anerkannt werden:
Klausur zum Modul „Theoretische Methoden“ (B.Sc. Physik, PO ab WiSe23/24) oder
Klausur zur Vorlesung Mathematische Rechenmethoden (B.Sc. Physik, PO bis SoSe23) oder
Klausur zum Modul „Mathematische Rechenmethoden“ (B.Sc. Angewandte Physik).
Die Modulabschlussnote zum Modul „Experimentalphysik 1“ (B.Ed.) wird aus dem im Verhältnis
2:1 gewichteten Mittel der Noten zur Experimentalphysik 1 und zu Rechenmethoden 1 bestimmt,
wobei die Note auf das Notenschema (1,0; 1,3; 1,7; 2,0; ...) gerundet wird. Beide Einzelleistun-
gen müssen mindestens mit der Note 4,0 bewertet worden sein. Liegt nur für einen der beiden
Teilbereiche eine Klausurnote vor, die anerkannt werden kann, dann muss für den anderen Teil-
bereich noch der entsprechende Teil einer Klausur zum Modul „Experimentalphysik 1“ (B.Ed.)
nachgeholt werden.
Für die Zulassung zur mündlichen Prüfung zum Modul „Experimentalphysik 2“ (B.Ed.) muss
die aktive Teilnahme sowohl an den Übungen zur Vorlesung Experimentalphysik 2 (B.Ed.) als
auch an den Übungen zur Vorlesung Mathematische Rechenmethoden 2 (B.Ed.) vorliegen. Dabei
können die aktive Teilnahme an den Übungen zu Experimentalphysik 2 (B.Ed.) durch die aktive
Teilnahme an den Übungen zu Experimentalphysik 2 (B.Sc. Physik oder Angewandte Physik)
und die aktive Teilnahme an den Übungen zu Mathematischen Rechenmethoden 2 (B.Ed.) durch
die aktive Teilnahme an den Übungen zu Mathematischen Rechenmethoden (B.Sc. Physik oder
Angewandte Physik) ersetzt werden.
Die Modul-Prüfungsleistung im Modul „Experimentalphysik 2“ (B.Ed.) ist eine mündliche Prü-
fung zu den Inhalten der Vorlesungen Experimentalphysik 2 und Mathematische Rechenmetho-
den 2. Für den Teilbereich zur Experimentalphysik 2 kann die Note aus der bestandenen Klausur
zur Vorlesung Experimentalphysik 2 (B.Sc. Physik oder Angewandte Physik) anerkannt werden.
Für den Teilbereich zu den Rechenmethoden 2 kann die Note aus einer der folgenden bestandenen
Klausuren anerkannt werden:
Klausur zum Modul „Theoretische Methoden“ (B.Sc. Physik, PO ab WiSe23/24); Voraus-
setzung dafür ist, dass zusätzlich eine bestandene Klausur zur Vorlesung Mathematik für
die Physik 1 (B.Sc. Physik, PO ab WiSe23/24) oder eine vergleichbare Leistung vorliegt,
oder
6
1.3 Anerkennung von Leistungen
Klausur zur Vorlesung Mathematische Rechenmethoden (B.Sc. Physik, PO bis SoSe23);
Voraussetzung dafür ist, dass zusätzlich eine bestandene Klausur zum Modul „Mathematik
1“ (B.Sc. Physik, PO bis SoSe23) oder eine vergleichbare Leistung vorliegt, oder
Klausur zum Modul „Mathematische Rechenmethoden“ (B.Sc. Angewandte Physik); Vor-
aussetzung dafür ist, dass zusätzlich eine bestandene Klausur zum Modul „Mathematik in
den Naturwissenschaften 1“ (B.Sc. Angewandte Physik) oder eine vergleichbare Leistung
vorliegt.
Die Modulabschlussnote zum Modul „Experimentalphysik 2“ (B.Ed.) wird aus dem im Verhältnis
2:1 gewichteten Mittel der Noten zur Experimentalphysik 2 und zu Rechenmethoden 2 bestimmt,
wobei die Note auf das Notenschema (1,0; 1,3; 1,7; 2,0; ...) gerundet wird. Beide Einzelleistungen
müssen mindestens mit der Note 4,0 bewertet worden sein. Liegt nur für einen der beiden Teil-
bereiche eine Klausurnote vor, die anerkannt werden kann, dann muss die gesamte mündliche
Prüfung zum Modul „Experimentalphysik 2“ (B.Ed.) nachgeholt werden. Die Note der münd-
lichen Abschlussprüfung zum Modul „Experimentalphysik 2“ (B.Sc. Physik oder Angewandte
Physik) bleibt bei der Anerkennung in allen oben beschriebenen Fällen unberücksichtigt.
Für die Zulassung zur Klausur zum Modul „Experimentalphysik 3“ (B.Ed.) kann die Klausur-
zulassung zum Modul „Experimentalphysik 3“ aus dem Studiengang B.Sc. Physik oder B.Sc.
Angewandte Physik anerkannt werden.
Für die Modul-Prüfungsleistung zum Modul „Experimentalphysik 3“ (B.Ed.) kann die bestan-
dene Modul-Prüfungsleistung zum Modul „Experimentalphysik 3“ aus dem Studiengang B.Sc.
Physik oder B.Sc. Angewandte Physik anerkannt werden.
Die Modulprüfung zum Modul „Theoretische Physik 1: Theoretische Mechanik, Elektrodynamik“
(B.Ed.) umfasst zwei Modulteilprüfungen, bestehend aus je einer Klausur zu den Themenberei-
chen „Theoretische Mechanik“ und „Theoretische Elektrodynamik“, die beide bestanden sein
müssen und im Verhältnis 1:1 gewichtet werden. Für die Klausurzulassung / Modulteilprüfung
zum Themenbereich „Theoretische Mechanik“ kann anerkannt werden:
die entsprechende Klausurzulassung / Modulteilprüfung zum Themenbereich „Theoretische
Mechanik“ aus dem Modul „Theoretische Physik“ (B.Sc. Angewandte Physik) oder
die Klausurzulassung / Modulabschlussprüfung zum Modul „Theoretische Physik 1“ (B.Sc.
Physik, PO ab WiSe23/24) oder
die Klausurzulassung / Modulabschlussprüfung zum Modul „Theoretische Physik 1“ (B.Sc.
Physik, PO bis SoSe23); bei Anerkennung der Modulabschlussprüfung wird die Note unver-
ändert übernommen.
Für die Klausurzulassung / Modulteilprüfung zum Themenbereich „Theoretische Elektrodyna-
mik“ kann anerkannt werden:
die entsprechende Klausurzulassung / Modulteilprüfung zum Themenbereich „Theoretische
Elektrodynamik“ aus dem Modul „Theoretische Physik“ (M.Sc. Angewandte Physik) oder
die Klausurzulassung / Modulabschlussprüfung zum Modul „Theoretische Physik 2“ (B.Sc.
Physik).
Für das Modul „Experimentelles Grundpraktikum 1“ (B.Ed.) kann das bestandene Grundprakti-
kum 1 aus dem Studiengang B.Sc. Physik oder B.Sc. Angewandte Physik anerkannt werden. Als
Note wird die Note genommen, die sich aus dem Mittelwert der Noten zu den Einzelversuchen
im Grundpraktikum 1 ergibt (gerundet auf das Notenschema 1,0; 1,3; 1,7; 2,0; ...).
Für das Modul „Experimentelles Grundpraktikum 2“ (B.Ed.) kann das bestandene Grundprakti-
kum 2 aus dem Studiengang B.Sc. Physik oder B.Sc. Angewandte Physik anerkannt werden. Als
7
1 Wichtige Anmerkungen
Note wird die Note genommen, die sich aus dem Mittelwert der Noten zu den Einzelversuchen
im Grundpraktikum 2 ergibt (gerundet auf das Notenschema 1,0; 1,3; 1,7; 2,0; ...).
Für die Modul- und und Modulteilprüfungen zu den Modulen „Fachdidaktik 1“ und „Fachdidak-
tik 2“ (B.Ed.) gibt es keine Leistungen, die aus den Science-Studiengängen Physik oder Ange-
wandte Physik anerkannt werden können (es sei denn, genau diese Veranstaltungen wurden im
Rahmen eines Science-Studiengangs, z. B. im Modul „Erweiterte Kompetenzen“ (B.Sc. Physik)
oder als freiwillige Zusatzleistung belegt und die dazugehörige Modulprüfung bestanden, oder
eine vergleichbare Leistung wurde anderweitig, z. B. an einer anderen Universität, erbracht).
Eine bestandene Bachelor- oder Masterarbeit aus den Studiengängen B.Sc. Physik, M.Sc. Physik,
B.Sc. Angewandte Physik oder M.Sc. Angewandte Physik oder eine vergleichbare oder höherwer-
tige Leistung (z. B. eine Promotion in Physik oder Angewandter Physik) kann als Bachelorarbeit
im Fach Physik (B.Ed. Physik) anerkannt werden.
1.4 Bewertungskriterien für Bachelorarbeiten
Es gibt einige universelle Bewertungskriterien und Kriterien die von der Art der Arbeit (theoretisch,
experimentell, informatiknah...) und der zur Verfügung stehenden Zeit (Bachelor-, Master-, Doktor-
arbeit) abhängen. Auch sind kaum alle Kriterien gleichzeitig zu erfüllen. Am wichtigsten sind die
Qualität der wissenschaftlichen Arbeit, der persönliche Einsatz und ein korrektes wissenschaftliches
Verhalten. Auf die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis“(http://www.kfp-physik.
de/dokument/index.html, 16.6.2016) ist selbstverständlich zu achten. Je besser die erwünschte Note,
desto mehr Kriterien, darunter vermehr auch solche formeller Art, sollten eingehalten werden. Die
folgenden Kriterien wurden innerhalb des Fachbereichs zusammengestellt:
Schriftliche Form
Mindeststandards: korrekte Rechtsschreibung, Grammatik und Interpunktion, kor-
rekte Zitiertechnik, qualitativ angemessene Quellen.
Herausragende Qualitätsmerkmale: besondere Stilsicherheit und Klarheit des Ausdrucks, besonderes
Erscheinungsbild, z.B. durch aussagekräftige, durchdachte oder
aufwändige Grafiken, aktuelle, über die Standardliteratur hinaus-
gehende Quellen.
Logische Struktur der Arbeit
Mindeststandards: klare und ausgewogene Gliederung, Unterscheidung von Wichti-
gem und Unwichtigem, Einführung in alle relevanten für das The-
ma der Arbeit relevanten Sachverhalte und Begriffe.
Herausragende Qualitätsmerkmale: eigenständige, originelle und aktuelle Hinführung zum Thema, be-
sonders gelungene Einordnung des Themas in den wissenschaftli-
chen Kontext, Darstellung von Wechselwirkungen mit anderen
Forschungsgebieten oder Anwendungen, aussagekräftiger Aus-
blick.
Methoden und Techniken
Mindeststandards: Begründung und korrekte Anwendung der verwendeten Methoden
und Techniken, nachvollziehbare Dokumentation der eigenen Ar-
8
1.4 Bewertungskriterien für Bachelorarbeiten
beiten (Reproduzierbarkeit), korrekte Angabe von Hilfestellungen
(z.B. durch Mitarbeiter der Arbeitsgruppe).
Herausragende Qualitätsmerkmale: besonderer Schwierigkeitsgrad der Aufgaben/Techniken unter Be-
rücksichtigung des Abschlusses, kritisches Hinterfragen der ver-
wendeten Techniken und Methoden, besonders originelle und ge-
schickte praktische Umsetzung, herausragende Eigenleistung und
besonders persönlicher Einsatz.
Ergebnisse der Arbeit
Mindeststandards: präzise und korrekte Beschreibung der selbst erzielten Ergebnis-
se, Herstellung einer klaren Verbindung zwischen Einzelleistungen
und eines Bezugs zur Fragestellung bzw. zur Ausgangslage.
Herausragende Qualitätsmerkmale: eigenständige Untersuchung von Aspekten, die über das eigentli-
che Thema hinausgehen, detaillierte Diskussion verbliebener offe-
ner Fragen, kritische Reflexion der Ergebnisse und aussagekräfti-
ger Ausblick, Bedeutsamkeit des Ergebnisses für die Entwicklung
des Fachgebiets bzw. direkte Anwendung des Ergebnisses, externe
Präsentation der Ergebnisse auf Fachtagungen bzw. Publikation
(in Vorbereitung).
9
2 Studienverlaufspläne
Für das Physik-Lehramtsstudium werden im Folgenden Studienverlaufspläne angegeben, in denen gra-
phisch dargestellt wird, welche Veranstaltungen aus welchen Modulen in welchem Studiensemester
belegt werden.
Im folgenden Kapitel werden zunächst die offiziellen Studienverlaufspläne gezeigt. Zusätzlich dazu
werden danach exemplarisch auch noch weitere, alternative Möglichkeiten für den Ablauf eines Physik-
Lehramtsstudiums gezeigt.
2.1 Offizielle Studienverlaufspläne
Aus inhaltlichen Gründen sollten im Physik-Studium manche Veranstaltungen vor anderen absolviert
werden.
Für das Bachelor- und das Masterstudium muss für den Studienbeginn im Winter- und im Sommer-
semester jeweils genau ein offizieller Studienverlaufsplan angegeben werden, der abgesehen von den
inhaltlichen Erwägungen eine Vielzahl an zusätzlichen formalen Vorgaben einhalten muss. Wichtig
zu wissen ist, dass diese Vorgaben zwar für den offiziellen Studienverlaufsplan gelten, dieser offizielle
Studienverlaufsplan wiederum aber nur einen Vorschlag für den tatsächlichen Studienverlauf darstellt.
Individuelle Studienverläufe können ohne weiteres davon abweichen, um das Studium den eigenen Be-
dürfnissen anzupassen, z. B. auch um einen Auslandsaufenthalt sinnvoll in das Studium zu integrieren.
Das ist insbesondere bei Studienbeginn im Sommersemester wichtig, denn es ist sinnvoller, Theoreti-
sche Mechanik als erste Theorie-Vorlesung zu belegen, auch wenn die Theoretische Elektrodynamik
formal nicht auf der Theoretischen Mechanik aufbaut; dies kann aufgrund der formalen Vorgaben in
den offiziellen Studienverlaufsplänen allerdings nicht abgebildet werden.
Wer zur Gestaltung des eigenen Studiums Fragen hat, kann sich gerne jederzeit an die Studienfach-
beratung wenden.
11
2 Studienverlaufspläne
2.1.1 Offizieller Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
Fachse-
mes-
ter
6
(SoSe)
Theorie 1
Theoretische Elektrodynamik
(2V + 1Ü) 4 LP
Theoretische Mechanik
(2V + 1Ü) 4 LP
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
10 LP
Fachdidaktik 2
Lehr-Lern-Labor
(2P) 3 LP
Demonstrationspraktikum 1
(4P) 6 LP
Grundlagen der Fachdidaktik
(1V) 1 LP
Bildungswissenschaften,
Schulpraktika bzw.
zweites Fach
Bildungswissenschaften
30 LP
Schulpraktika
10 LP
zweites Fach
65 LP
30 LP
5
(WiSe) 30 LP
4
(SoSe)
Experimentalphysik 3
Experimentalphysik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Grundpraktikum 2
Grundpraktikum 2
(3P) 6 LP 30 LP
3
(WiSe)
Grundpraktikum 1
Grundpraktikum 1
(5P) 6 LP
Fachdidaktik 1
Fachdidaktische Vertiefungen
zur Experimentalphysik 2
(2S) 2 LP
Fachdidaktische Vertiefungen
zur Experimentalphysik 1
(2S) 2 LP
30 LP
2
(SoSe)
Experimentalphysik 2
Experimentalphysik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Rechenmethoden 2
(2V + 2Ü) 3 LP
Tutorium 2
(2S) 0,5 LP
30 LP
1
(WiSe)
Experimentalphysik 1
Experimentalphysik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Rechenmethoden 1
(2V + 2Ü) 3 LP
Tutorium 1
(2S) 0,5 LP
30 LP
180 LP
12
2.1 Offizielle Studienverlaufspläne
2.1.2 Offizieller Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Sommersemester
Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Sommersemester
Fachse-
mes-
ter
6
(WiSe)
Experimentalphysik 3
Experimentalphysik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
Theorie 1
Theoretische Mechanik
(2V + 1Ü) 4 LP
Theoretische Elektrodynamik
(2V + 1Ü) 4 LP
Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
10 LP
Bildungswissenschaften,
Schulpraktika bzw.
zweites Fach
Bildungswissenschaften
30 LP
Schulpraktika
10 LP
zweites Fach
65 LP
30 LP
5
(SoSe)
Fachdidaktik 2
Lehr-Lern-Labor
(2P) 3 LP
Demonstrationspraktikum 1
(4P) 6 LP
Grundlagen der Fachdidaktik
(1V) 1 LP
30 LP
4
(WiSe)
Grundpraktikum 2
Grundpraktikum 2
(3P) 6 LP 30 LP
3
(SoSe)
Grundpraktikum 1
Grundpraktikum 1
(5P) 6 LP
Fachdidaktik 1
Fachdidaktische Vertiefungen
zur Experimentalphysik 2
(2S) 2 LP
Fachdidaktische Vertiefungen
zur Experimentalphysik 1
(2S) 2 LP
30 LP
2
(WiSe)
Experimentalphysik 2
Experimentalphysik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Rechenmethoden 2
(2V + 2Ü) 3 LP
Tutorium 2
(2S) 0,5 LP
30 LP
1
(SoSe)
Experimentalphysik 1
Experimentalphysik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Rechenmethoden 1
(2V + 2Ü) 3 LP
Tutorium 1
(2S) 0,5 LP
30 LP
180 LP
13
2 Studienverlaufspläne
2.2 Beispiele für alternative Studienverlaufspläne
Um zu zeigen, welche Variationsmöglichkeiten es gibt, werden im Folgenden exemplarisch zwei al-
ternative Studienverlaufspläne vorgestellt. Dabei wird jeweils das gesamte Studium dargestellt, denn
in der Physik können Master-Veranstaltungen bereits während des Bachelorstudiums belegt werden,
wenn es inhaltlich sinnvoll ist. Überlegungen wie die folgenden könnten dem eigenen, individuellen
Studienverlaufsplan zugrunde liegen:
Die Grundpraktika werden auch als Blockpraktika in den Semesterferien zwischen den Vorle-
sungszeiten von Sommer- und Wintersemester angeboten. Dies ist eine Alternative, wenn in
denselben Semesterferien kein Orientierendes Schulpraktikum absolviert wird.
Es kann eine Überlegung sein, die Experimentalphysik 3 bereits im dritten Semester zu belegen,
um mit Studierenden aus den Science-Studiengängen zusammen weiterzustudieren. Gleiches gilt
für die Vorlesung zur Theoretischen Mechanik, die die Studierenden aus der Angewandten Physik
üblicherweise im dritten Semester belegen.
Module dürfen im offiziellen Studienverlaufsplan nicht länger als zwei Semester dauern; für den
tatsächlichen Studienverlauf ist dies nicht vorgeschrieben. Zum Beispiel ergibt es Sinn, die Vorle-
sung Grundlagen der Fachdidaktik“ bei Studienbeginn im Wintersemester bereits im Semester
vor dem „Demonstrationspraktikum 1“ zu belegen.
Aus inhaltlichen Erwägungen ergibt es Sinn, die Vorlesungen zur Theoretischen Physik auf je-
den Fall mit der „Theoretischen Mechanik“ zu beginnen. Vorgeschlagen wird, die Theoretische
Physik vorzugsweise in der Abfolge „Theoretische Mechanik Theoretische Quantenmechanik
Theoretische Elektrodynamik Relativitätstheorie und Statistische Physik“, wie sie auch für
den Studiengang Angewandte Physik vorgesehen ist, zu belegen, und dafür die „Theoretische
Quantenmechanik“ bereits im Bachelor-Studium zu belegen. Inhaltlich ebenfalls sinnvoll ist die
Reihenfolge „Theoretische Mechanik Theoretische Elektrodynamik Theoretische Quanten-
mechanik Relativitätstheorie und Statistische Physik“.
Veranstaltungen aus dem Master of Education, z. B. Experimentalphysik 4, Theoretische Quan-
tenmechanik oder das Demonstrationspraktikum 2, dürfen belegt und abgeschlossen werden,
auch wenn der Bachelor of Education noch nicht abgeschlossen ist. Es sollten nur die inhaltli-
chen Voraussetzungen erfüllt sein (z. B. sollte Experimentalphysik 3 abgeschlossen sein, bevor
Experimentalphysik 4 belegt wird).
Im Modul Gebietsübergreifende Konzepte und Anwendungen“ im Master of Education ist eine
Wahlpflicht-Veranstaltung Vertiefendes physikalisches Thema“ vorgesehen. Hierzu werden in
verschiedenen Semestern verschiedene Veranstaltungen angeboten, so dass es sinnvoll ist, zu
schauen, in welchem Semester eine Veranstaltung angeboten wird, die den persönlichen Interessen
besonders entspricht. Es ist auch möglich, z. B. Veranstaltungen aus dem Science-Studium zu
belegen; hierfür ist eine vorherige Absprache mit der Studienfachberatung, ob eine Anerkennung
möglich ist, sinnvoll.
Selbstverständlich ist es im Studium erlaubt und durchaus auch erwünscht, auch einmal „über
den Tellerrand“ hinaus zu schauen und Veranstaltungen zu belegen, die für das eigene Studienfach
nicht vorgeschrieben sind.
14
2.2 Beispiele für alternative Studienverlaufspläne
In Beispiel 1 (gezeigt wird ein im Wintersemester beginnender Studienverlauf) werden ...
... das Grundpraktikum 2 als Blockpraktikum belegt
... die Grundlagen der Fachdidaktik bereits vor dem Demonstrationspraktikum 1 und die Theo-
riebildung und fachdidaktische Forschung bereits vor dem Demonstrationspraktikum 2 belegt
... die Theorie-Vorlesungen in der Reihenfolge belegt, wie sie für das Studium der Angewandten
Physik (Science) vorgeschlagen ist, und mit Theoretischer Mechanik im 3. Semester zusammen
mit Studierenden aus der Angewandten Physik begonnen
... die Theoretische Quantenmechanik aus dem Master of Education bereits im Bachelor-Studium
belegt, und damit Theoretische Quantenmechanik vor der experimentellen Quantenmechanik,
die Teil des Moduls „Experimentalphysik 3“ ist, gehört (dies ist sinnvoll, wenn ein theoretischer
Zugang zur Quantenmechanik als einfacher empfunden wird als ein Zugang über Experimente
und Analogien zur Wellenoptik)
... eine komplett freiwillige Veranstaltung zusätzlich belegt
... die zwei Teile des Fortgeschrittenen-Praktikums in verschiedenen Semestern belegt
... die beiden Veranstaltungen im Modul Gebietsübergreifende Konzepte und Anwendungen“ in
verschiedenen Semestern belegt.
In Beispiel 2 (gezeigt wird ein im Sommersemester beginnender Studienverlauf) werden ...
... das Grundpraktikum 1 als Blockpraktikum belegt
... die Experimentalphysik 3 bereits im 3. Semester und damit zusammen mit Studierenden aus
dem Science-Studiengang Physik belegt
... die Theorie-Vorlesungen in der Reihenfolge belegt, wie sie für das Studium der Angewandten
Physik (Science) vorgeschlagen ist
... die Theoretische Quantenmechanik aus dem Master of Education bereits im Bachelor-Studium
belegt, aber nach der experimentellen Quantenmechanik, die Teil des Moduls „Experimental-
physik 3“ ist (dies ist sinnvoll, wenn ein Zugang zur Quantenmechanik über Experimente und
Analogien zur Wellenoptik als hilfreicher empfunden wird als ein theoretischer Zugang)
... die zwei Teile des Fortgeschrittenen-Praktikums in verschiedenen Semestern belegt
... die beiden Veranstaltungen im Modul Gebietsübergreifende Konzepte und Anwendungen“ in
verschiedenen Semestern belegt.
In Beispiel 2 wird das gesamte Studium (Bachelor+Master) zwar in der Regelstudienzeit absolviert,
der Bachelor aber erst nach dem 7. Studiensemester abgeschlossen.
In beiden alternativen Studienverlaufsplänen werden die Module in den Bildungswissenschaften der
Übersicht halber nicht dargestellt.
15
2 Studienverlaufspläne
Beispiel 1: Alternativer Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Wintersemester
4
(SoSe)
M.Ed.: Masterarbeit
Masterarbeit
20 LP
M.Ed.: Gebietsübergreifende
Konzepte / Anwendungen
Teil 1
Gebietsübergreifende Konzepte
(4V) 5 LP
3
(WiSe)
M.Ed.: Gebietsübergreifende
Konzepte / Anwendungen
Teil 2
Vertiefendes physikal. Thema
(2V) 3 LP
M.Ed.: F-Praktikum, Teil B
F-Praktikum (Teil B)
(3P) 4 LP
M.Ed.: Fachdidaktik 3,
Teil 2b
Physikunterricht in der
Sekundarstufe II
(2S) 2 LP
2
(SoSe)
M.Ed.: F-Praktikum, Teil A
F-Praktikum (Teil A)
(4P) 5 LP
M.Ed.: Fachdidaktik 3,
Teil 1
Demonstrationspraktikum 2
(4P) 6 LP
1
(WiSe)
M.Ed.:
Experimentalphysik 4
Experimentalphysik 4
(4V + 2Ü) 8 LP
M.Ed.: Theorie 2, Teil 2
Relativitätsth., statist. Physik
(2V + 1Ü) 4 LP
M.Ed.: Fachdidaktik 3,
Teil 2a
Theoriebildung und fachdidak-
tische Forschung
(1V) 1 LP
6
(SoSe)
B.Ed.: Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
10 LP
B.Ed.: Theorie 1, Teil 2
Theoretische Elektrodynamik
(2V + 1Ü) 4 LP
B.Ed.: Fachdidaktik 2,
Teil 2b
Lehr-Lern-Labor
(2P) 3 LP
5
(WiSe)
B.Ed.: Experimentalphysik 3
Experimentalphysik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
B.Ed.: Fachdidaktik 2,
Teil 1
Demonstrationspraktikum 1
(4P) 6 LP
4
(SoSe)
Physik Pur
(komplett freiwillig)
Physik Pur
(1P) 0 LP
M.Ed.: Theorie 2, Teil 1
Theoretische Quantenphysik
(2V + 1Ü) 4 LP
B.Ed.: Grundpraktikum 2
Grundpraktikum 2
(3P) 6 LP B.Ed.: Fachdidaktik 2,
Teil 2a
Grundlagen der Fachdidaktik
(1V) 1 LP
3
(WiSe)
B.Ed.: Theorie 1, Teil 1
Theoretische Mechanik
(2V + 1Ü) 4 LP
B.Ed.: Grundpraktikum 1
Grundpraktikum 1
(5P) 6 LP
B.Ed.: Fachdidaktik 1, Teil 2
Fachdidaktische Vertiefungen
zur Experimentalphysik 2
(2S) 2 LP
2
(SoSe)
B.Ed.: Experimentalphysik 2
Experimentalphysik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Rechenmethoden 2
(2V + 2Ü) 3 LP
Tutorium 2
(2S) 0,5 LP
B.Ed.: Fachdidaktik 1, Teil 1
Fachdidaktische Vertiefungen
zur Experimentalphysik 1
(2S) 2 LP
1
(WiSe)
B.Ed.: Experimentalphysik 1
Experimentalphysik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Rechenmethoden 1
(2V + 2Ü) 3 LP
Tutorium 1
(2S) 0,5 LP
16
2.2 Beispiele für alternative Studienverlaufspläne
Beispiel 2: Alternativer Studienverlaufsplan bei Studienbeginn im Sommersemester
3
(WiSe)
M.Ed.: Masterarbeit
Masterarbeit
20 LP
M.Ed.: Gebietsübergreifende
Konzepte / Anwendungen
Teil 2
Vertiefendes physikal. Thema
(2V) 3 LP
M.Ed.: F-Praktikum, Teil B
F-Praktikum (Teil B)
(3P) 4 LP
2
(SoSe)
M.Ed.: Gebietsübergreifende
Konzepte / Anwendungen
Teil 1
Gebietsübergreifende Konzepte
(4V) 5 LP
M.Ed.: F-Praktikum, Teil A
F-Praktikum (Teil A)
(4P) 5 LP
1
(WiSe)
M.Ed.: Theorie 2, Teil 2
Relativitätsth., statist. Physik
(2V + 1Ü) 4 LP
M.Ed.: Fachdidaktik 3,
Teil 2b
Physikunterricht in der
Sekundarstufe II
(2S) 2 LP
7
(SoSe)
B.Ed.: Theorie 1, Teil 2
Theoretische Elektrodynamik
(2V + 1Ü) 4 LP
M.Ed.: Fachdidaktik 3,
Teile 1+2a
Demonstrationspraktikum 2
(4P) 6 LP
Theoriebildung und fachdidak-
tische Forschung
(1V) 1 LP
6
(WiSe)
M.Ed.:
Experimentalphysik 4
Experimentalphysik 4
(4V + 2Ü) 8 LP
B.Ed.: Bachelorarbeit
Bachelorarbeit
10 LP
5
(SoSe)
M.Ed.: Theorie 2, Teil 1
Theoretische Quantenphysik
(2V + 1Ü) 4 LP
B.Ed.: Grundpraktikum 2
Grundpraktikum 2
(3P) 6 LP
B.Ed.: Fachdidaktik 2,
Teil 2b
Lehr-Lern-Labor
(2P) 3 LP
4
(WiSe)
B.Ed.: Theorie 1, Teil 1
Theoretische Mechanik
(2V + 1Ü) 4 LP
B.Ed.: Fachdidaktik 2,
Teile 1+2a
Demonstrationspraktikum 1
(4P) 6 LP
Grundlagen der Fachdidaktik
(1V) 1 LP
3
(SoSe)
B.Ed.: Experimentalphysik 3
Experimentalphysik 3
(4V + 2Ü) 8 LP
B.Ed.: Fachdidaktik 1, Teil 2
Fachdidaktische Vertiefungen
zur Experimentalphysik 2
(2S) 2 LP
2
(WiSe)
B.Ed.: Experimentalphysik 2
Experimentalphysik 2
(4V + 2Ü) 8 LP
Rechenmethoden 2
(2V + 2Ü) 3 LP
Tutorium 2
(2S) 0,5 LP
B.Ed.: Grundpraktikum 1
Grundpraktikum 1
(5P) 6 LP B.Ed.: Fachdidaktik 1, Teil 1
Fachdidaktische Vertiefungen
zur Experimentalphysik 1
(2S) 2 LP
1
(SoSe)
B.Ed.: Experimentalphysik 1
Experimentalphysik 1
(4V + 2Ü) 8 LP
Rechenmethoden 1
(2V + 2Ü) 3 LP
Tutorium 1
(2S) 0,5 LP
17
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit
Lehrveranstaltungen
3.1 Mathematischer Brückenkurs
Modul 100a Mathematischer Brückenkurs
(freiwillig)
M.08.128.100a
Pre-course in mathematics
(voluntary)
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul W
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 0 LP = 0 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung
„Mathematischer Brückenkurs“ 0 W 0 LP
Vorlesung V 3 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Hauptziel des Kurses ist die Angleichung des mathematischen Leistungsniveaus der Studienanfänger und -
anfängerinnen bzw. die Auffrischung vorhandener Kenntnisse. Die Kurse bieten als Nebeneffekt eine bewähr-
te Möglichkeit zur frühzeitigen Vernetzung der Studierenden untereinander, z.B. um Lerngruppen zu bilden.
Der Mathematik-Brückenkurs der Physik dient vornehmlich der Wiederholung des Schulstoffes der Mathematik-
Leistungskurse und der Einübung von Rechenfertigkeiten in begleitenden Übungen.
Inhalte
Die folgenden Themen werden u.a. behandelt:
Notationen und Zahlbegriff (natürliche, rationale, reelle Zahlen)
Lösung von linearen Gleichungssystemen, Matrizen
Rechenregeln mit Vektoren und deren Komponentendarstellung in kartesischen Koordinaten; Skalarprodukt
und Kreuzprodukt
Polynome, Exponentialfunktion und Logarithmus, trigonometrische Funktionen
Folgen und Reihen
Differentialrechnung und Integralrechnung in einer Veränderlichen
Im Vorgriff auf die Mathematik des ersten Studienjahres können optional zusätzliche Themen behandelt werden,
insbesondere solche, die für das erste Semester wichtig sind, z.B. Taylorreihen.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 0/180
19
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 100a Mathematischer Brückenkurs
(freiwillig)
M.08.128.100a
Pre-course in mathematics
(voluntary)
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Dozent/innen: Dozierende der theoretischen
und experimentellen Physik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen B.Sc. Physik, B.Sc. Meteorologie
Sonstiges Freiwillige Veranstaltung
20
3.2 Experimentalphysik
3.2 Experimentalphysik
Modul 1 Experimentalphysik 1: Mechanik, Ther-
modynamik
M.08.128.018
Experimental physics 1: mechanics, thermo-
dynamics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 11,5 LP = 345 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung und Tutorium
„Experimentalphysik 1“ 1 (1) P 177 h 8,5 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Tutorium S 2 SWS
Vorlesung mit Übung „Mathematische
Rechenmethoden 1“ 1 (1) P 48 h 3 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en) keine
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Minuten, Bearbeitungszeit maximal 180 Minu-
ten).
In Umfang und Wichtung umfasst die Klausur die Inhalte der Vorlesun-
gen Experimentalphysik 1 und Mathematische Rechenmethoden 1 im
Verhältnis 2:1. Beide Teile der Klausur müssen individuell bestanden
werden.
21
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 1 Experimentalphysik 1: Mechanik, Ther-
modynamik
M.08.128.018
Experimental physics 1: mechanics, thermo-
dynamics
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden verfügen über ein sicheres und strukturiertes Wissen zu den genannten Begriffen und kennen
die einschlägigen Kerngedanken und Schlüsselexperimente; kennen die Messmethoden und Größenordnungen der
zentralen Größen und verfügen über die Fähigkeit zur Anwendung und quantitativer Behandlung einschlägiger
Probleme; kennen mathematische Begriffe und Methoden und können sicher mit ihnen umgehen; können mathe-
matische Formalismen zur Lösung physikalischer Problemstellungen anwenden.
Das Modul Experimentalphysik 1 umfasst insbesondere die folgenden drei wichtigen Teilgebiete der klassischen
Physik: Mechanik, Schwingungen und Wellen sowie die Wärmelehre. Die Studierenden sollen nach Abschluss des
Moduls u.a.:
in das physikalische Denken und Arbeiten, als Grundlage für das gesamte weitere Physikstudium, eingeübt
sein,
ein möglichst sicheres und strukturiertes Wissen zu den unter Inhalt aufgeführten Teilgebieten erlangt haben
und
die Fähigkeit zur quantitativen Behandlung einschlägiger Probleme durch das eigenständige Bearbeiten von
Übungsaufgaben erworben haben.
Die zum Verständnis erforderlichen mathematischen Hilfsmittel werden in der parallel laufenden Veranstaltung
Mathematische Rechenmethoden 1 bereitgestellt. Das inhaltlich mit der Vorlesung stark verzahnte Tutorium
bietet die Möglichkeit,
die zugrunde liegenden Hintergründe und Effekte, die in den Vorlesungen und Praktika eingeführt werden,
vertiefend zu wiederholen, an Beispielen zu erläutern bzw. im Detail zu erarbeiten,
die Studierenden auf die Grundlagen des experimentellen Arbeitens vorzubereiten und in der Gewinnung von
Selbstkompetenzen zu unterstützen,
allgemeinen Fragen zu Studium und Lehre zu stellen und die Studierenden in der Gruppe oder in Einzelge-
sprächen zu beraten.
Lehramts-Studierenden stehen alle Tutoriumsgruppen offen. In einer Tutoriumsgruppe, die speziell für Lehr-
amtsstudierende konzipiert ist, wird konkreter auf mögliche Verständnishürden bei der Lösung der Übungs-
aufgaben zur Experimentalphysik 1 eingegangen.
22
3.2 Experimentalphysik
Modul 1 Experimentalphysik 1: Mechanik, Ther-
modynamik
M.08.128.018
Experimental physics 1: mechanics, thermo-
dynamics
Inhalte
Die Veranstaltung „Experimentalphysik 1“ umfasst die folgenden Themen:
Einführung, Allgemeines: Theorie und Experiment, Mathematisierung, Verhältnisse zu anderen Wissenschaf-
ten; Begriffe und Größen, Messen und Maßeinheiten, Standards von Masse, Länge, Zeit.
Mechanik: Mechanik von Massenpunkten und Systemen von Massenpunkten, Mechanik des starren Körpers,
Mechanik der Kontinua / deformierbarer Körper, Schwingungen und Wellen; Akustik, Ausblick: Grenzen der
klassischen Mechanik
Thermodynamik: Phänomenologische Thermodynamik, Kinetische Gastheorie
Ausblick: Bedeutung (Evolution und Kosmologie) und Grenzen (Statistische Mechanik, Nichtgleichgewichts-
thermodynamik)
Die „Experimentalphysik 1“ wird gemeinsam mit den Studierenden der Science-Studiengänge besucht. Insbeson-
dere werden behandelt:
Einführung: Einheiten, Basisgrößen, Größenordnungen, Bezugzsysteme, Vektoren.
Mechanik von Massenpunkten: Kinematik von Massenpunkten, Newtonsches Kraftgesetz, Energie u. Impuls
und deren Erhaltung, Mehr-Teilchen-Systeme, Schwerpunkt, Reibung, Scheinkräfte in beschleunigten Syste-
men, Galilei-Transformationen, Einführung Relativität, Lorentz-Transformationen.
Gravitation, Potential, Drehimpuls, Drehmoment, Trägheitsmoment, Kreisel.
Oszillationen und Wellen: Mathematisches und physikalisches Pendel, freie gedämpfte und erzwungene Schwin-
gungen, Wellengleichung und Eigenschaften von Wellen, Schall.
Mechanik deformierbarer Körper: Ruhende und strömende Flüssigkeiten und Gase, Bernoullische Gleichung,
Phänomene an Flüssigkeitsgrenzflächen.
Wärmelehre: Zustandsgrößen und Prozessgrößen, Zustandsgleichungen, Hauptsätze der Wärmelehre, Car-
not’scher Kreisprozess, Entropie, Grundzüge der kinetischen Gastheorie, Stoffe in verschiedenen Aggregat-
zuständen.
Es wird eine Tutoriumsgruppe eingerichtet, in der speziell auf die Belange von Lehramtsstudierenden eingegangen
wird, auch was die Konzepte bei Rechnungwegen zur Lösung von Übungsaufgaben angeht; dies rechtfertigt die
im Vergleich zu den Science-Studiengängen leicht verminderte Zahl an Leistungspunkten. Lehramtsstudierende
können auch an anderen Tutoriumsgruppen teilnehmen, wenn sie es wünschen. Bei einem Studienfachwechsel
(B.Ed. zu B.Sc. Physik) wird die Teilnahme an der Lehramts-Tutoriumsgruppe wie eine reguläre Tutoriumsgrup-
pe anerkannt.
In der Veranstaltung „Mathematische Rechenmethoden 1“ werden die Themen Vektoralgebra, komplexe Zahlen,
Integration und Differentiation, Vektoranalysis 1, Grundprobleme der Dynamik, sowie lineare Differentialglei-
chungen behandelt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Besuch des mathematischen Brückenkurses
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 11,5/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftragte(r)
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
BEd Physik; die Lehrveranstaltung „Experi-
mentalphysik 1“ kann auch für die Studien-
gänge BSc Physik, BSc Angewandte Physik
und BSc Physik der Atmosphäre anerkannt
werden
Sonstiges
23
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 2 Experimentalphysik 2: Elektrodynamik,
Optik
M.08.128.290
Experimental physics 2: elektrodynamics,
optics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 11,5 LP = 345 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Experimental-
physik 2“ 2 (2) P 177 h 8,5 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Tutorium S 2 SWS
Vorlesung mit Übung „Mathematische
Rechenmethoden 2“ 2 (2) P 58,5 h 3 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übung Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en) keine
Modulprüfung Mündl. Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden verfügen über ein sicheres und strukturiertes Wissen zu den genannten Begriffen und kennen
die einschlägigen Kerngedanken und Schlüsselexperimente; kennen die Messmethoden und Größenordnungen der
zentralen Größen und verfügen über die Fähigkeit zur Anwendung und quantitativer Behandlung einschlägiger
Probleme; kennen mathematische Begriffe und Methoden und können sicher mit ihnen umgehen; können mathe-
matische Formalismen zur Lösung physikalischer Problemstellungen anwenden.
Das Modul Experimentalphysik 2 umfasst die folgenden drei wichtigen Teilgebiete der klassischen Physik: Elek-
trizitätslehre, Magnetismus und Optik. Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
in das physikalische Denken und Arbeiten, als Grundlage für das gesamte weitere Physikstudium, eingeübt
sein,
ein möglichst sicheres und strukturiertes Wissen zu den unter Inhalt aufgeführten Teilgebieten erlangt haben
und
die Fähigkeit zur quantitativen Behandlung einschlägiger Probleme durch das eigenständige Bearbeiten von
Übungsaufgaben erworben haben.
Die zum Verständnis erforderlichen mathematischen Hilfsmittel werden in der parallel laufenden Veranstaltung
Mathematische Rechenmethoden 2 bereitgestellt. Das inhaltlich mit der Vorlesung stark verzahnte Tutorium
bietet die Möglichkeit,
die zugrunde liegenden Hintergründe und Effekte, die in den Vorlesungen und Praktika eingeführt werden,
vertiefend zu wiederholen, an Beispielen zu erläutern bzw. im Detail zu
erarbeiten,
die Studierenden auf die Grundlagen des experimentellen Arbeitens vorzubereiten und in der Gewinnung von
Selbstkompetenzen zu unterstützen,
allgemeinen Fragen zu Studium und Lehre zu stellen und die Studierenden in der Gruppe oder in Einzelge-
sprächen zu beraten.
Lehramts-Studierenden stehen alle Tutoriumsgruppen offen. In einer Tutoriumsgruppe, die speziell für Lehr-
amtsstudierende konzipiert ist, wird konkreter auf mögliche Verständnishürden bei der Lösung der Übungs-
aufgaben zur Experimentalphysik 2 eingegangen.
24
3.2 Experimentalphysik
Modul 2 Experimentalphysik 2: Elektrodynamik,
Optik
M.08.128.290
Experimental physics 2: elektrodynamics,
optics
Inhalte
Die Veranstaltung „Experimentalphysik 2“ umfasst die folgenden Themen:
Elektrodynamik: Elektrostatik und Elektrizitätslehre, Magnetostatik, Teilchen in elektrischen und magnetischen
Feldern, zeitabhängige elektromagnetische Felder, aktuelle Entwicklungen.
Optik: Strahlenoptik, Wellenoptik, Lichtmessung und Ausblick auf Quantenoptik
Die „Experimentalphysik 2“ wird gemeinsam mit den Studierenden der Science-Studiengänge besucht. Schwer-
punktmäßig werden behandelt:
Elektrostatik: Grundgrößen, Coulomb-Gesetz, Gauß’scher Satz, Influenz, Kondensator, elektrischer Dipol, Di-
elektrika.
Stationäre Ströme: Gleichstromkreise, Kirchhoffsche Regeln, Messverfahren elektrische Größen.
Magnetostatik: stationäre Magnetfelder, Kräfte auf Ladungen und Leiter im Magnetfeld, magnetischer Dipol,
Materie im Magnetfeld.
Zeitabhängige elektromagnetische Felder: Induktion, stationäre Wechselströme, Impedanz, aktive Bauelemente,
Verschiebungsstrom und Maxwell’sche Gleichungen, Energie in elektromagnetischen Feldern, Dipolstrahlung,
Eigenschaften von elektromagnetischen Wellen.
Optik: Natur und Eigenschaften des Lichtes, Messung von c, Reflexion und Brechung, Strahlenoptik, Abbildung
mit Linsen.
Es wird eine Tutoriumsgruppe eingerichtet, in der speziell auf die Belange von Lehramtsstudierenden eingegangen
wird, auch was die Konzepte bei Rechnungwegen zur Lösung von Übungsaufgaben angeht; dies rechtfertigt die
im Vergleich zu den Science-Studiengängen leicht verminderte Zahl an Leistungspunkten. Lehramtsstudierende
können auch an anderen Tutoriumsgruppen teilnehmen, wenn sie es wünschen. Bei einem Studienfachwechsel
(B.Ed. zu B.Sc. Physik) wird die Teilnahme an der Lehramts-Tutoriumsgruppe wie eine reguläre Tutoriumsgrup-
pe anerkannt.
In der Veranstaltung „Mathematische Rechenmethoden 2“ werden die Themen Vektoranalysis 2, spezielle Funk-
tionen der mathematischen Physik, partielle Differentialgleichungen, Reihenentwicklungen und orthogonale Funk-
tionen sowie Grundbegriffe und Werkzeuge der Statistik behandelt.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Modul 1 „Experimentalphysik 1“
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 11,5/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Studiengangsbeauftragte(r)
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
BEd Physik; die Lehrveranstaltung „Experi-
mentalphysik 2“ kann auch für die Studien-
gänge BSc Physik, BSc Angewandte Physik
und BSc Physik der Atmosphäre anerkannt
werden
Sonstiges
25
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 6 Experimentalphysik 3: Atom- und Quan-
tenphysik
M.08.128.030
Experimental physics 3: atomic and quan-
tum physics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 8 LP = 240 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung Wellen und
Quantenphysik“ 4 (6) P 177 h 8 LP
Vorlesung V 4 SWS
Übung Ü 2 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben.
Studienleistung(en)
Modulprüfung Klausur (Umfang 120 Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Nach Abschluss des Moduls „Experimentalphysik 3“ sollen die Studierenden die Grundlagen der Wellenphäno-
mene anhand von Lichtwellen und Materiewellen erlernen. Im ersten Teil der Vorlesung sollen dabei vertiefte
Konzepte der Wellentheorie von Licht besprochen werden um diese dann auf die Quantenphysik übertragen zu
können. In der Vorlesung sollen darüber hinaus wichtige weitergehende Konzepte der Quantenphysik an einfachen
Modellsystemen eingeführt werden.
Die Studierenden sollen nach Abschluss des Moduls u.a.:
die grundlegenden Konzepte von Wellen- und Quantenphänomenen verstanden haben,
ein möglichst sicheres und strukturiertes Wissen zu den unter Ïnhaltäufgeführten Teilgebieten erworben haben,
einschlägige Probleme selbständig in den Übungen lösen können sowie
Parallelen in den theoretischen Konzepten (z. B. Wellen, quantenmechanische Zustände) erkannt haben und
diese nutzen können, um neuartige Probleme anzugehen.
Die Studierenden erreichen somit folgende Qualifikationsziele, Lernergebnisse und Kompetenzen: Sie
gewinnen einen Einblick in die grundlegenden Unterschiede zwischen klassischer und quantenphysikalischer
Beschreibung, sie haben sicheres und strukturiertes Wissen zu den genannten Inhalten;
haben Kenntnis der einschlägigen Kerngedanken und Schlüsselexperimente sowie der Messmethoden und Grö-
ßenordnungen der zentralen Größen und verfügen über die Fähigkeit zur Anwendung und quantitativen Be-
handlung einschlägiger Probleme;
kennen die mathematischen Begriffe, Methoden sowie Formalismen und können diese zur Lösung physikalischer
Problemstellungen anwenden.
26
3.2 Experimentalphysik
Modul 6 Experimentalphysik 3: Atom- und Quan-
tenphysik
M.08.128.030
Experimental physics 3: atomic and quan-
tum physics
Inhalte
Inhalte der Veranstaltung sind:
Grundlegende Experimente: Atome: Bestimmung von atomaren Größen, Massen u. Energien, Rutherford-
Streuung; Photonen: Strahlungsgesetze, Photoeffekt, Comptoneffekt; Elektronen: Elementarladung, e/m-
Bestimmung, Interferenzexperimente
Nichtrelativistische Quantenmechanik: Materiewellen, Schrödingergleichung, Unbestimmtheitsrelation, einfa-
che quantenmechanische Systeme, Interpretationsfragen, neuere Experimente
Atom- und Molekülphysik: Quantenmechanik des Wasserstoffatoms, Magnetisches Moment und Spin, Atom-
bau, Periodensystem, Molekülphysik (Bindung, Spektren)
Quantenstatistik: Bosonen, Fermionen
Mathematik für Physik 3: Vektorräume und Operatoren, Spezielle Funktionen, Elemente der Gruppentheorie,
Rechen- und Näherungsmethoden
Zur Vermittlung dieser Kenntnisse behandelt die Veranstaltung die folgenden Themen:
Wellenoptik: Polarisation, Beugung, Interferenz, Elementare Fourier-Optik (optische Filterung, Bildentste-
hung), Kohärenz, Optische Interferometer (Mach-Zehnder, Sagnac, Michelson- Morley), Evaneszente Wellen,
Resonatoren (Fabry-Perot-Interferometer), Gauss’sche Strahloptik, Photoeffekt, Schwarzkörperstrahlung
Materiewellen: Ebene Wellen, Wellenpakete, Dispersionsrelation, Propagation, Messprozess / Interpretation
der Wellenfunktion, Beugung/Interferenz von Materiewellen, Atominterferometer, Neutroneninterferometer
Elementare Quantenmechanik: Spin, Stern-Gerlach-Experiment, Spin Polarisation, verschränkte Systeme
(Photonenpaare), welcher Weg Experimente
Einige quantenmechanische Systeme: Harmonischer Oszillator, Tunneleffekt, H-Atom (Grundlagen), Spektro-
skopie (Grundlagen).
Literatur
Demtröder, Experimentalphysik 2 & 3;
Otten, Repetitorium Experimentalphysik;
Hecht, Optik;
Bergmann & Schäfer 3, Optik
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls Experimentalphysik 1-2, Mathematik 1-2
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 8/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. J. Walz
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BEd Physik, BSc Physik, BSc Angewandte
Physik m.S.I.
Sonstiges
27
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
3.3 Theoretische Physik
Modul 8 Theoretische Physik 1: Theoretische Me-
chanik, Elektrodynamik
M.08.128.340
Theoretical physics 1: theoretical mechanics,
elektrodynamics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 8 LP = 240 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Vorlesung mit Übung „Theoretische
Mechanik“ 5 (6) P 88 h 4 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übung Ü 1 SWS
Vorlesung mit Übung „Theoretische
Elektrodynamik“ 6 (5) P 88 h 4 LP
Vorlesung V 2 SWS
Übung Ü 1 SWS
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit
Aktive Teilnahme Erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben
Studienleistung(en)
Modulprüfung Zwei Modulteilprüfungen, bestehend aus je einer Klausur (Umfang 120
Min., Bearbeitungszeit maximal 180 Min.) zu den Themenbereichen
„Theoretische Mechanik“ und „Theoretische Elektrodynamik“. Regel-
semester für die Klausuren ist jeweils das Semester, in dem die entspre-
chende Lehrveranstaltung belegt wird.
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden beherrschen die grundlegenden Konzepte, Methoden und Denkweisen der theoretischen Physik;
verstehen das Wechselspiel von Theoretischer Physik und Experimentalphysik, den Beitrag der Theoretischen
Physik zu Begriffsbildung und Begriffsgeschichte, die wichtigsten Arbeitsstrategien und Denkformen der Theore-
tischen Physik sowie die Kulturverflechtung und des Kultur- und Zivilisationsbeitrags der Theoretischen Physik;
entwickeln die Fähigkeit, die spezifische Rolle der Theorie im Aufbau der Physik, ihr gedankliches Arsenal, Ar-
beitsstrategien und Denkformen und ihre Kulturverflechtung an schulrelevanten Beispielen zu verdeutlichen.
Inhalte
Das Modul soll (zusammen mit der „Theoretischen Physik 2“) vermitteln, wie theoretische Physiker und Phy-
sikerinnen denken. Die Ausbildung in Theoretischer Physik verfolgt ein doppeltes Ziel: zum einen Beherrschung
der grundlegenden Konzepte, Methoden und Denkweisen, zum anderen Verständnis für die spezifische Rolle der
Theorie im Aufbau der Physik, ihr gedankliches Arsenal an Arbeitsstrategien und Denkformen und ihre Kulturver-
flechtung. Gerade das zweite Ziel ist für die Lehramtsausbildung fundamental. Es verlangt neben der Behandlung
bekannter Einzelthemen entlang der Fachstruktur der Theoretischen Physik (Hauptthemen: Mechanik, Elektro-
dynamik, Quantenmechanik) eine übergeordnete Perspektive, um das Wesen von Physik zu verstehen.
Theoretische Mechanik: Elementare Newton’sche Mechanik, Lagrange-Mechanik, Hamilton-Mechanik, Drehun-
gen, Tensoren und Tensorfelder
Fermatsches Prinzip; optional: Nichtlineare Dynamik und chaotische Systeme, Allgemeine Relativitätstheorie
Theoretische Elektrodynamik: Elektro- und Magnetotstatik, Elektrodynamik
Maxwellgleichungen, elektromagnetische Wellen, Poynting-Vektor, Strahlung von bewegten Ladungsverteilun-
gen
28
3.3 Theoretische Physik
Modul 8 Theoretische Physik 1: Theoretische Me-
chanik, Elektrodynamik
M.08.128.340
Theoretical physics 1: theoretical mechanics,
elektrodynamics
Literatur
Mathematik:
P. van Dongen, Einführungskurs Mathematik und Rechenmethoden (Springer, 2015)
I. N. Bronstein et al., Taschenbuch der Mathematik (Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am
Main, 2008)
F. Embacher, Mathematische Grundlagen für das Lehramtsstudium Physik (Vieweg + Teubner, Wiesbaden,
2008)
K.-H. Goldhorn und H. P. Heinz, Mathematik für Physiker 1 - 3 (Springer, Berlin, Heidelberg, 2007 (1 und 2),
2008 (3))
K. Hefft, Mathematischer Vorkurs zum Studium der Physik (Elsevier - Spektrum Akademischer Verlag, Hei-
delberg, 2006)
H. J. Korsch, Mathematische Ergänzungen zur Einführung in die Physik (Binomi-Verlag, Barsinghausen, 2007)
Theoretische Mechanik:
T. Fließbach, Mechanik (Elsevier - Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2007)
P. van Dongen, Klassische Mechanik (Springer, 2021)
H. Goldstein et al., Klassische Mechanik (WILEY-VCH, Weinheim, 2006)
F. Kuypers, Klassische Mechanik (WILEY-VCH, Weinheim, 2008)
L. D. Landau und E. M. Lifschitz, Mechanik (Wissenschaftlicher Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main,
2004)
F. Scheck, Theoretische Physik 1, Mechanik (Springer, Berlin, Heidelberg, 2007)
A. Sommerfeld, Mechanik (Verlag Harri Deutsch, Thun, Frankfurt am Main, 1994)
Elektrodynamik und klassische Feldtheorie:
S. Brandt und H. D. Dahmen, Elektrodynamik (4. Auflage, Springer, Berlin, Heidelberg, 2005)
T. Fließbach, Elektrodynamik (Elsevier - Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2005)
J. D. Jackson, Classical Electrodynamics (John Wiley & Sons, New York, 1975)
L. D. Landau und E. M. Lifschitz, Klassische Feldtheorie (Verlag Harri Deutsch, Thun und Frankfurt am Main,
1997)
F. Scheck, Theoretische Physik 3, Klassische Feldtheorie (Springer, Berlin, Heidelberg, 2004)
Kombiniertes Lehrbuch:
K. Schilcher, Theoretische Physik kompakt für das Lehramt (Oldenbourg, München, 2010)
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Es wird empfohlen, vor Antritt des Mo-
duls die Module „Experimentalphysik 1“ und
„Experimentalphysik 2“ zu absolvieren.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 8/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. Stefan Scherer
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen
BEd Physik; die einzelnen Lehrveranstaltun-
gen können auch für den Studiengang BSc
Angewandte Physik anerkannt werden
Sonstiges
29
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
3.4 Physikalische Praktika
Modul 4 Experimentelles Grundpraktikum 1: Me-
chanik, Thermodynamik
M.08.128.310
Basic experimental lab course 1: mechanics,
thermodynamics
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Praktikum: Experimentelles Grund-
praktikum 1 (Mechanik, Thermodyna-
mik)
Pr 3 (3) P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit Pr
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Portfolio von Testaten zu den durchgeführten Versuchen
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden beherrschen die wichtigsten einschlägigen Messverfahren; verfügen über Erfahrungen im selbst-
tätigen Experimentieren einschließlich der Planung, Datenaufnahme, Auswertung, Berücksichtigung von Fehler-
quellen und Überwindung praktischer Schwierigkeiten; haben ein sicheres Verständnis der Vor- und Nachteile
verschiedener Bestimmungsverfahren (statische oder dynamische Messung, Fehlervermeidung, Methodenvielfalt)
auch mit digitalen Ressourcen; beherrschen die Fehlerrechnung bei schrittweise steigendem Anforderungsniveau
in der Fehlerbetrachtung; kennen Labor- und Sicherheitsbestimmungen.
Im physikalischen Grundpraktikum 1 und 2 erlernen die Studierenden konkret
das experimentelle Arbeiten in allen Bereichen der Physik durch den selbständigen Aufbau und der Durchfüh-
rung von einfachen Versuchen in Kleingruppen unter Betreuung von erfahrenen Assistenten,
die jedem einzelnen Experiment zugrunde liegenden Hintergründe und Effekte in eingeschränkter Zeit zu
verstehen und die Messprinzipien sowie die physikalischen Grundlagen und Zusammenhänge mündlich und an
der Tafel überzeugend darzustellen,
den Einsatz und die Genauigkeit von Messgeräten und Messdatenerfassungssystemen mit konventionellen Tech-
niken und Computerauswertungsverfahren, Methoden der Datenanalyse sowie das Führen eines Protokollheftes
und Regeln guter wissenschaftlicher Praxis.
Nach erfolgreichem Abschluss beider Module
sind die Studierenden mit den Grundprinzipien des Experimentierens, mit der Funktionsweise, Genauigkeit
und Bedienung verschiedener Messgeräte sowie mit der computergestützten Messdatenerfassung vertraut,
können Messdaten richtig interpretieren, angemessene Fehlerabschätzungen ausführen und beherrschen die
Berechnung der Fehlerfortpflanzung;
sind die Studierenden mit der Anpassung von Funktionen an Messdaten (lineare Regression, Fitprozeduren
etc.) vertraut, beherrschen die saubere und vollständige Protokollierung von Messdaten und sind in der Lage,
Messergebnisse in tabellarischer und graphischer Form übersichtlich darzustellen;
haben sie die Anwendung von theoretischen Grundlagen auf konkrete Experimente eingeübt, eine anschauliche
Vorstellung physikalischer Phänomene erworben und sind in der Lage, in anschaulicher Weise über physikali-
sche Sachverhalte des Gebietes zu kommunizieren.
Die Studierenden machen zudem Erfahrungen mit
dem Zeitmanagement durch die nötige Einteilung des Praktikumstags,
der Schreibkompetenz (Anfertigung der Protokolle im Grundpraktikum 2) und üben ihre Teamfähigkeit durch
die gemeinsame Durchführung der Versuche.
In den mündlichen Vortestaten verbessern die Studierenden ihre Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit, da
Wert auf klare und präzise Erklärungen gelegt wird.
30
3.4 Physikalische Praktika
Modul 4 Experimentelles Grundpraktikum 1: Me-
chanik, Thermodynamik
M.08.128.310
Basic experimental lab course 1: mechanics,
thermodynamics
Inhalte
Das experimentelle Grundpraktikum 1 ist inhaltlich und zeitlich auf das Modul „Experimentalphysik 1“ abge-
stimmt. Die Auswahl der Experimente und deren Aufbereitung erfolgt so, dass spezifische Aspekte des Experi-
mentierens exemplarisch deutlich werden:
Messverfahren grundlegender physikalischer Größen; Hypothesenbildung und –bestätigung; analoges und digi-
tales Messen mit Fehlerminimierung; Datenaufnahme und –analyse; Theorie und Anwendbarkeit von Messge-
räten; Nutzung handelsüblicher moderner Geräte; Einübung handwerklich-experimenteller Fertigkeiten; Funk-
tionen physikalischer Experimente.
Grundlegende Experimente aus der Mechanik zu den Themen Stöße, Rotation, Flüssigkeitsmechanik, Mecha-
nische Schwingungen
Grundlegende Experimente aus der Thermodynamik zu den Themen: Thermodynamische Prozesse, Kalorime-
trie, Phasenumwandlung; Temperaturmessung, Wärmeleitung und Wärmestrahlung
Grundlegendes zur Theorie und Praxis der Fehlerrechnung
Konkret werden in 4 Vorversuchen und 7 Hauptversuchen Auswerteverfahren und physikalische Themen aus den
folgenden Bereichen behandelt:
Messprozess: Datenanalyse, Fehlerrechnung, Statistik
Mechanik: Translation und Rotation, Schwingungen und Wellen
Thermodynamik: Kalorimetrie, Gasgesetze, Wärmekraftmaschine
Literatur
Standardlehrbücher der Experimentalphysik
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Es wird empfohlen, vor Antritt des Moduls
das Modul „Experimentalphysik 1“ zu absol-
vieren.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen §5 Abs. 5
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Wendt
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BEd Physik, BSc Physik, BSc Angewandte
Physik m.S.I., BSc Meteorologie
Sonstiges
31
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 5 Experimentelles Grundpraktikum 2:
Elektrodynamik, Optik
M.08.128.320
Basic experimental lab course 2: electrody-
namics, opticsk
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 6 LP = 180 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 1
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
Praktikum: Experimentelles Grund-
praktikum 2 (Elektrodynamik, Optik) Pr 4 (4) P 4 SWS 138 h 6 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit Pr
Aktive Teilnahme
Studienleistung(en)
Modulprüfung Portfolio von Testaten zu den durchgeführten Versuchen
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Zusätzlich zu den Kompetenzen des Experimentellen Grundpraktikums 1:
Die Studierenden gewinnen erste Erfahrungen in digitaler Messwerterfassung und -auswertung und kennen ihre
Vor- und Nachteile; gewinnen erste Erfahrungen mit gängigen Schülerexperimentiersystemen im Regelunterricht
mit Klassen (mindestens ein Versuch pro Semester) oder mit Studierendengruppen (Unterrichtsminiaturen); haben
erste Kenntnisse wesentlicher Elemente des experimentellen Unterrichts (Motivation, Einbindung der Schüler und
Schülerinnen/Kommilitonen und Kommilitoninnen durch Fragestellungen/Aufgaben, überzeugende Erklärung des
Versuches, gemeinsame Auswertung) und beachten sie; reflektieren den sinnvollen Einsatz digitaler Ressourcen
beim Experimentieren.
Inhalte
Das experimentelle Grundpraktikum 1 ist inhaltlich und zeitlich auf das Modul „Experimentalphysik 2“ abge-
stimmt. Die Auswahl der Experimente und deren Aufbereitung erfolgt so, dass spezifische Aspekte des Experi-
mentierens exemplarisch deutlich werden:
Messverfahren grundlegender physikalischer Größen; Hypothesenbildung und –bestätigung; analoges und digi-
tales Messen mit Fehlerminimierung; Datenaufnahme und –analyse; Theorie und Anwendbarkeit von Messge-
räten; Nutzung handelsüblicher moderner Geräte; Einübung handwerklich-experimenteller Fertigkeiten; Funk-
tionen physikalischer Experimente.
Grundlegende Experimente aus der Elektrodynamik zu den Themen Elektrische Stromkreise, Magnetisches
Feld, Induktion, Wechselstrom, elektrische Ausgleichsvorgänge und Schwingungen, elektromagnetische Wellen,
Halbleiterbauteile.
Grundlegende Experimente aus der Optik zu den Themen: Strahlenoptik, Abbildung durch Linsen, optische
Instrumente, stehende Wellen, Interferenz und Polarisation, Beugung
Vertiefendes zur Theorie und Praxis der Fehler
Konkret werden in 10 Versuchen physikalische Themen aus den folgenden Gebieten behandelt:
Elektrizität: Stromkreise, Induktion, Potentialfelder, Oszilloskop
Optik: Beugung, Interferenz, Polarisation, Spektrometrie
Radioaktivität: alpha-, beta- und gamma-Strahlung
Literatur
Standardlehrbücher der Experimentalphysik
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Es wird empfohlen, vor Antritt des Mo-
duls die Module „Experimentalphysik 2“ und
„Experimentelles Grundpraktikum 1“zu ab-
solvieren.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
32
3.4 Physikalische Praktika
Modul 5 Experimentelles Grundpraktikum 2:
Elektrodynamik, Optik
M.08.128.320
Basic experimental lab course 2: electrody-
namics, opticsk
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 6/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen §5 Abs. 5
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. K. Wendt
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BEd Physik, BSc Physik, BSc Angewandte
Physik m.S.I., BSc Meteorologie
Sonstiges
33
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
3.5 Fachdidaktik
Modul 3 Fachdidaktik 1: Fachdidaktische Vertie-
fungen zur Experimentalphysik
M.08.128.300
Physics didaktics 1: didactical extenisons to
experimental physicsk
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 4 LP = 120 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Seminar „Fachdidaktische Vertiefun-
gen zur Experimentalphysik 1“ S 2 (2) P 2 SWS 39 h 2 LP
b) Seminar „Fachdidaktische Vertiefun-
gen zur Experimentalphysik 2“ S 3 (3) P 2 SWS 39 h 2 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit beide Lehrveranstaltungen
Aktive Teilnahme Präsentation eigenständiger Beiträge
Studienleistung(en)
Modulprüfung Mündl. Prüfung (30 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden reflektieren den eigenen fachlichen Lernprozess (begriffliches Verständnis); sie können themen-
spezifische und -übergreifende Elemente des Schülervorverständnisses erläutern, können Alltagsvorstellungen und
physikalische Konzepte gegenüberstellen; können physikalische Sachverhalte unter Berücksichtigung individueller
Lernvoraussetzungen in heterogenen und inklusiven Lerngruppen erklären und nutzen dazu auch (offene) fach-
bezogene digitale Bildungsressourcen; können Möglichkeiten zur Steigerung der Motivation des Physiklernens
erläutern und eine gezielte Auswahl von Medien zur Veranschaulichung zentraler Inhalte der Experimentalphysik
treffen und modifizieren dazu auch angemessene digitale Bildungsressourcen fach- und schülerbezogen und sind
sensibilisiert hinsichtlich Barrierefreiheit.
Inhalte
Schülervorstellungen und -interessen in den schulrelevanten Themengebieten der Physik
Schülervorstellungen zu Zielen und Arbeitsweise der Physik
typische Verständnishürden
schülergemäßes Erklären, Elementarisierungen der fachwissenschaftlichen Grundlagen
themenspezifische analoge und digitale Ressourcen (auch Schulbuch)
Motivierung (Alltagsanwendungen, Experimente, Software)
interessante und instruktive Aufgabenstellungen
Literatur
Schecker, Horst et al. (2018). Schülervorstellungen und Physikunterricht. Springer Spektrum: Berlin.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Die Seminare beziehen sich inhaltlich auf die
unter 1. genannten Veranstaltungen. Es wird
daher empfohlen, die Seminare in dem auf
die jeweilige Veranstaltung folgenden Semes-
ter zu besuchen
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 4/180
Häufigkeit des Angebots Jedes Semester
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen §5 Abs. 5
34
3.5 Fachdidaktik
Modul 3 Fachdidaktik 1: Fachdidaktische Vertie-
fungen zur Experimentalphysik
M.08.128.300
Physics didaktics 1: didactical extenisons to
experimental physicsk
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Fiedler, A. Pysik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BEd Physik
Sonstiges
35
3 Detailierte Modulbeschreibungen mit Lehrveranstaltungen
Modul 7 Fachdidaktik 2: Physikunterricht Kon-
zeptionen und Praxis
M.08.128.330
Physics didaktics 2: physics education con-
cepts and practice
Pflicht- oder Wahlpflichtmodul P
Leistungspunkte (LP) und
Arbeitsaufwand (workload) 10 LP = 300 h
Moduldauer
(laut Studienverlaufsplan) 2
Lehrveranstaltungen/
Lernformen Art
Regelsemester
bei Studienbeginn
WiSe (SoSe)
Verpflich-
tungsgrad
Kontakt-
zeit(SWS)
Selbst-
studium
Leistungs-
punkte
a) Vorlesung „Grundlagen der Fachdi-
daktik“ V 5 (4) P 1 SWS 19,5 h 1 LP
b) Seminar „Demonstrationspraktikum
1“ S 5 (4) P 4 SWS 138 h 6 LP
c) Seminar „Lehr-Lern-Labor“ S 6 (5) P 2 SWS 59 h 3 LP
Um das Modul abschließen zu können sind folgende Leistungen zu erbringen:
Anwesenheit S
Aktive Teilnahme Aufbau, Durchführung und Auswertung von Versuchen
Studienleistung(en)
Modulprüfung Abschlussprüfung mit einem praktischen Teil (45 Min.) und einem
mündlichen Teil (20 Min.)
Qualifikationsziele/Lernergebnisse/Kompetenzen
Die Studierenden können die Bedeutung der Physik für das Weltverständnis und die gesellschaftliche Entwicklung
darlegen und im Unterricht sowie in der (Schul-) Öffentlichkeit reflektiert vertreten; können grundlegende Ziele
und Inhalte des Physikunterrichts benennen; kennen spezifische Maßnahmen zum Umgang mit Heterogenität im
Physikunterricht, z.B. gender-spezifische Förderung, und können Formate der Anleitung und Hilfestellung auch
in digitaler Form entwickeln und implementieren; können empirisch begründete Theorien des Physikunterrichts
erläutern und darauf aufbauend differenzierte Lernarrangements für heterogene und inklusive Lerngruppen ge-
stalten sowie Themen für den Unterricht exemplarisch aufbereiten, auch mit digitalen Ressourcen; planen und
gestalten den Einsatz von Geräten und Materialien (auch digitale) im Unterricht, um so eine hohe Effektivität
von Lehrinterventionen und Interaktion mit den Lernenden auf individueller Ebene und als Gruppe (kollabora-
tive Lernstrategien), innerhalb und außerhalb des Unterrichts, zu erreichen und selbstgesteuerte Lernprozesse zu
fördern; beherrschen den kompetenten Umgang mit handels- und schulüblichen Lehrgeräten und Experimentier-
materialien, sie wenden Strategien zur systematischen Analyse von Fehlerquellen beim eigenen Experimentieren
an und kennen die Kategorien von Experimenten, ihre Funktion und ihr didaktisches Potenzial; verfügen über
exemplarische Erfahrungen, Experimente lernziel- und schülerorientiert auszuwählen, aufzubauen und zu präsen-
tieren sowie Demonstrations- und Schülerexperimente einzusetzen, auch mit digitalen Ressourcen; berücksichtigen
Lernintentionen, Kontext, didaktischen Ansatz und die Heterogenität der Lerngruppe bei der Auswahl digitaler
Ressourcen und der Planung ihrer Nutzung; beherrschen die wichtigsten Sicherheitsvorschriften im Physikunter-
richt.
36
3.5 Fachdidaktik
Modul 7 Fachdidaktik 2: Physikunterricht Kon-
zeptionen und Praxis
M.08.128.330
Physics didaktics 2: physics education con-
cepts and practice
Inhalte
Bedeutung und Legitimation physikalischer Bildung, Ziele des Physikunterrichts; konzeptionelle Ansätze für
den Physikunterricht (insbes. kontextorientierter Physikunterricht); Elementarisierung, didaktische Reduktion
und Rekonstruktion
Curriculumentwicklung, Bildungsstandards für den Physikunterricht, Physikunterricht im Spiegel internatio-
naler und nationaler empirischer Studien; Unterrichtsskripte zum Physikunterricht
differenzierende Lernarrangements im Physikunterricht unter dem besonderen Gesichtspunkt heterogener Lern-
voraussetzungen (z.B. mit Blick auf Geschlecht, Sprachkompetenz und individuelle Förderbedarfe)
Grundlegende Experimente des Physikunterrichts der Sekundarstufe I, Gerätekunde schultypischer Geräte;
Zielsetzung und didaktisches Potential von Demonstrationsexperimenten, Schülerexperimenten, Freihandexpe-
rimenten, Modellexperimenten, Gedankenexperimenten etc., Methodik des Experimentierens; digital gestütztes
Experimentieren (z. B. Messdatenerfassung, Simulation, Modellbildungssysteme)
Präsentation von Experimenten, experimentorientierte Schülerwettbewerbe: Jugend forscht, Schüler experi-
mentieren
Sicherheit im Physikunterricht
Literatur
Standardliteratur der Experimentalphysik.
Kircher et al (2015). Physikdidaktik. Theorie und Praxis. Springer Spektrum.
Zugangsvoraussetzungen
Empfohlene Teilnahmevoraussetzung(en) für das Modul
bzw. für einzelne Lehrveranstaltungen des Moduls
Es wird empfohlen, vor Antritt des Moduls
die Module „Experimentalphysik 1“, Experi-
mentalphysik 2“, „Fachdidaktik 1“, und „Ex-
perimentelles Grundpraktikum 1“ zu absol-
vieren. Es wird empfohlen, die Veranstaltun-
gen Grundlagen der Fachdidaktik“ und „De-
monstrationspraktikum 1“ vor der Veranstal-
tung „Lehr-Lern-Labor“ zu absolvieren.
Unterrichtssprache(n) und Prüfungssprache(n) Unterrichtssprache Deutsch
Prüfungssprache Deutsch
Stellenwert der Modulnote in der Gesamtnote 10/180
Häufigkeit des Angebots Jährlich
Begründung der Anwesenheitspflicht Veranstaltungen §5 Abs. 5
Modulbeauftragte oder Modulbeauftragter Prof. Dr. F. Fiedler, A. Pysik
Verwendbarkeit des Moduls in anderen Studiengängen BEd Physik
Sonstiges
37